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 Delai D'akar - Ödland von Devisar

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Aziral

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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Fr Jun 04, 2010 4:39 pm

Aziral sah den Fremden an und lächelte ihm zu, als dieser sich als Cyrus Rios vorstellte. Er sah auch, dass dieser in den Lederbeutel voll essen schaute und offenbar nachdachte. Was er wohl suchte? Erst als dieser dann sagte, er würde kein Fleisch essen, viel Aziral auf, warum der junge Mann so geschaut hatte. Natürlich.
„Hier. Wie ihr seht habe ich nicht nur Fleisch.“ Er reichte ihm die Frucht und ein Stück Brot. Weiter unten im Sack war sogar noch ein Stück käse. Offenbar war Aziral nicht gerade jemand, von der armen Sorte des Reiches. Nun, das war ja auch sehr deutlich an seiner Kleidung zu erkennen. Man hörte es auch sehr an seiner Sprache. Er sprach außergewöhnlich gute Handelssprache, anstatt die Zischenden Laute, die ein Dämon sonst so von sich gab. Und auch das hing wohl eng mit seiner Erziehung zusammen. Er konnte außerdem Elfisch. Die Menschen sprachen sowieso nur Handelssprache und Zwergisch wollte er nicht lernen. Zwar konnte es sehr nützlich sein, dass man die Sprache des Feindes kannte, aber Aziral hatte einfach keine Zeit gehabt, das auch noch zu lernen.
Jedenfalls schien er aus gutem Hause zu kommen. Und da das der Fall war, war auch stark anzunehmen, dass er ein Dämon war, denn ein Mensch aus gutem Hause, würde mit Sicherheit nicht in dieser gottverlassenen Gegend weilen.
„Nur zu. Nehmt. Wollte ich es euch nicht anbieten, würde ich es nicht tun.“
Noch immer kein Misstrauen. Aziral war viel zu gutgläubig für diese Welt. Aber war es zu verübeln? Er hatte schließlich keinerlei Kenntnis über die Menschen. Außer, dass er sie auf jeden Fall vernichten musste, um bei seinem Vater endlich wieder in der Gunst zu stehen. Nun ja. So viel zur Theorie.
„Was macht ihr hier? Ihr seht mir so aus, als habe man euch ausgesetzt. Ich meine, ihr hattet ja nicht mal einen Wasserschlauch. Ihr könnt froh sein, dass ich zufällig auf der Fl…“ Es schien ihm mit einem Mal überhaupt gar keine gute Idee mehr zu sein, Cyrus gleich davon zu erzählen, dass er sich auf der Flucht befand. Wie konnte er nur vergessen haben, dass man Fremden nicht einfach alles über sich erzählt. „… unterwegs bin.“ Er lachte etwas verlegen auf und schulterte den Lederbeutel wieder.
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Cyrus

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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   So Jun 06, 2010 8:41 pm

Als Cyrus die harte Schale der Frucht durchbissen hatte, rann die trübe, süsslich-saure aus dem Inneren. Cyrus genoss für einen Augenblick mal wieder etwas frisches, geschmackvolles Essen zu können mit geschlossenen Augen. Das war wohl das, was er am meisten vermisst hatte. Als er seine Augen wieder öffnete leuchteten diese in einem zarten Blau-Ton.
"Ich danke euch.", sagte er nach einem genüsslichen Seufzen. "Ihr werdet es mir wahrscheinlich keinen Glauben schenken, wenn ich Ihnen sage, dass vom Himmel gefallen bin?" Er lachte leise, musste fast husten, wegen seines trockenen Halses. Er nahm einen Schluck Wasser. "Es tut mir leid, ich möchte Sie nicht beleidigen und auch nicht belügen, aber der Grund warum ich hier bin ist ... nun, es ist nicht einfach und ich weiß auch noch nicht, inwieweit ich Ihnen vertrauen kann. Ich war nur viele Jahre fort."
Cyrus biss ein Stück Brot und dann ein Stück Käse ab und kaute alles gut durch. "Mir ist aufgefallen...Sie passen auch nicht so recht in dieses Ödland. Für einen Händler fehlen Ihnen die Waren, für einen..." - er stockte einen Augenblick - "Sklavenhändler, sind Ihre Kleidungsstücke zu wertvoll. Sie sehen und geben sich eher wie ein Gelehrter...nein, vielleicht auch ein Adliger. Sie sind eine interessante Persönlichkeit.
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Aziral

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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 07, 2010 9:58 am

Aziral betrachtete glücklich, wie es sich der Fremde schmecken ließ. Er war wirklich nicht wie ein Dämon. Seine Aufmerksamkeit richtete sich nun auf die Tatsache, dass Cyrus selbst nicht so richtig zu wissen schien, wo er herkam. Außerdem vertraute er Aziral wohl auch noch nicht ganz. Das konnte Aziral ihm allerding nicht verübeln, schließlich war es gerade in der heutigen Zeit sowieso nicht üblich einander zu vertrauen. Was er persönlich als einen großen Missstand betrachtete. Dann musste er lachen.
„Nein, nein. Ich bin kein Sklavenhändler. Aber ihr habt Recht, wenn ihr mich als ‚Adligen‘ bezeichnet. Allerdings finde ich nicht, dass das in dieser Umgebung eine Rolle spielt. Hier draußen hat man keinen Vorteil, wenn man zum Adelsgeschlecht gehört. Man muss nur kämpfen können und am Leben bleiben. Zwei simple Regeln. Und ein Gelehrter… nun ja. Sagen wir ich habe mich intensiv mit einem Studium befasst. Das ist richtig.“ Er hielt inne und überlegte kurz. Vielleicht konnte ihm dieser Mann ja helfen. Er suchte immerhin immer noch nach Laetitia.
„Sagt. Habt ihr nicht zufällig eine junge Elfe hier vorbei kommen sehen? Sie ist sehr temperamentvoll und benutzt Schusswaffen. Sie… nun ja. Ich mag sie wirklich sehr.“ Er lächelte ein bisschen peinlich berührt und sagte dann: „Ich weiß, dass es ungewöhnlich für einen Dämon ist, sich zu einer Elfe hingezogen zu fühlen, aber… Egal.“
Er hielt besser den Mund, bevor er sich hier noch mehr zum Obst machte. Zumindest wollte er erst einmal über dieses Thema schweigen.
„Wo wollt ihr denn hin? Vielleicht haben wir ein Stück Weg gemeinsam. Wie ich sehe, habt ihr keinen Waffen und das obwohl die Wüste sehr gefährlich ist.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 07, 2010 4:38 pm

Chattur'gha

Energien trafen auf das Lager und zerfetzten was sich dort noch befand. Leichenteile flogen umher und schmückten die angrenzende Landschaft in ihrer ganz eigenen Schönheit und Eleganz. Er beobachtete genau: Zwei violette Strahlen, wohl keines magischen Ursprungs, somit ist arkane Magie gänzlich auszuschließen, er trägt eine Waffe bei sich, sie müsste vielleicht noch ein wenig genau unter die Lupe genommen werden, trägt die Waffe irgendwelche Edelsteine? Was war noch da? Hey, das Bein hatt einen interessanten Bogen über das Lager geflogen, könnte es sein, das es gerade nochmal zwischen einen der Blitzen gelandet war, und neuen Abschwung bekam? Er gluckste. Da wir gerade von Blitzen ... denken... Die umher zuckenden Blitze, vierzehn an der Zahl, wohl keinem besonderem Muster folgend, eher auf dem jeweils nächsten übergreifend, aber keine Elektrizität., dafür war ihre Beschaffenheit nicht stabil genug, ließ sich nicht von dem Metall anziehen, absorbieren, ablenken, dazu noch die Farbe... Chattur'gas Gedanken wanden sich schnellstmöglich um die entstandenen Geschehnisse. Hier handelt es sich definitiv um ein mentales Wesen. Ich habe noch nie eines zu sehen bekommen.... Hm, vielleicht sollte ich es auch mal sezieren. Er schaute böse grinsend zu dem falschen Engel hinauf; formte in der Luft zwei Energiekugeln und ließ sie spiralförmig auf das Lager niedergehen, dort den restlichen menschlichen Wesen das Leben nehmend. Es knisterte in der Luft und alles was damit in Berührung kam, verging in einer kurze Berührung zu Asche. ~Ihr hattet da noch was vergessen,~ sandte er in Gedanken weiter, ~oder vielleicht nicht mehr geschafft?~ letzteres fügte er höhnisch hinzu.
Vom Menschenlager war nichts mehr übrig geblieben, was noch an Menschen erinnerte. Sie selbst vielen den einzelnen Energien zum Opfer, während das Feuer sein übriges an den Zelten und dem Rest tat.
Chattur'gha war enttäuscht. „Nichtsnutzige Rasse! Was bringt sie auch solch unnötige Missgeburten zur Welt? Nichtmals zum Ausnehmen wären sie Interessant gewesen!“ Chattur'gha sprach hier nicht von Geld. Langsam ließ er sich auf da Lager nieder, schaute sich nochmals ein wenig um, flog dann langsam mit zunehmender Geschwindigkeit weiter in das Ödland hinein. Es muss hier doch irgendwas sein, was zu gebrauchen sein würde....“
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Fr Jun 11, 2010 9:01 pm

Cyrus

Cyrus hörte Aziral aufmerksam zu und nickte. Als er ihm von einer Elfe erzählte und schließlich auch noch, dass er selbst ein Dämon sei, da zuckte Cyrus innerlich zusammen und seine Fäuste ballten sich zusammen. Vor Erregung bebten seine Hände, als er dieser Person tief in die Augen blickte.
"Dämon...", hauchte Cyrus leise und die Erkenntnis traf ihn wie ein großes Büffeltier, welches einen in voller Fahrt rammte. Er war tatsächlich einem Dämon in die Arme gelaufen. Eine gefährliche Mischung aus Angst, Besorgnis und dass er verraten wurde überkam ihm. Was würde der Dämon tun, wenn er begriff, dass Cyrus ein Mensch war?
Cyrus wollte sich in seiner momentanen Lage definitiv in keinen Kampf einlassen. Eher würde er die Scharade weiterspielen ...
Cyrus löste seine Faust und entspannte seine Muskeln.
"Es...es tut mir leid Aziral, aber ich habe niemanden gesehen...", er wusste nicht wieso, aber er blickte um sich gen Horizont. Es war mehr ein Versuch seinem Blick auszuweichen. "Aber ich glaube nicht daran, dass die Rassengrenzen...", er musste gut überlegen was er jetzt sagte, schließlich waren nicht viele der gleichen Meinung wie er, dass der jahrhundertelange Konflikt zwischen den vier Rassen sinnlos war. "Ich denke nicht, dass wir uns gegenseitig hassen sollten."
Cyrus hatte einen gewagte Schritt gewagt. Er war nun bereit darauf, was Aziral sagen oder tun würde.
"Ich wollte eigentlich in die nächst gelegene Stadt."
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 14, 2010 1:20 pm

Eigentlich war Aziral sehr gutgläubig, aber er stutzte, als sein Gegenüber plötzlich das Wort Dämon hauchte. Was war daran denn bitte ungewöhnlich? Schließlich befanden sie sich auf der Lichtseite. Aziral war nicht dumm also kombinierte er sofort, was diese Geste zu bedeuten hatte. Der Blick von Cyrus, der ihm auswich, die Unsicherheit, die auf einmal an ihn getreten war und die Einstellung sich nicht gegenseitig zu hassen, waren nur kleine Indizien, die Aziral zu dem einzig möglichen Schluss führten. Warum überhaupt, wenn er nicht goldrichtig mit seiner Vermutung lag, sollte Cyrus sonst die Rassenkämpfe ansprechen? Aber das was ihn wirklich davon überzeugte, einen Menschen vor sich zu haben, waren die Augen, in die er blickte. Die Augen eines Menschen, der sich fürchtete.
„Sich nicht hassen, hm?“, sagte Aziral nun kälter, als man es je hätte vermuten können. „Was glaubst du was passiert, wenn ein Elf mit einem Zwerg zusammen stößt?“ Aziral zog sein Schwert nicht. Es hing bedeutungslos in seiner Halterung. Der Wind wehte seinen leicht nach hinten. Jetzt würde auch Cyrus klar sein, dass Aziral endlich bemerkt hatte, was er war.
„Sie werden sich gegenseitig bekämpfen… Weil sie sich hassen.“, beantwortete er seine Frage selbst. Dan machte er einen Schritt zurück. Und dann noch einen. Er legte seine Linke um sein rechtes Handgelenk, wodurch seine Arme vor seinem Körper hingen. Dann sprach er weiter.
„Und was geschieht wohl, wenn ein Dämon einem Menschen begegnet?“ Aziral sammelte seine dunkle Macht in seiner Handfläche, ohne Cyrus aus den Augen zu lassen.

Ich werde dich in Stücke reißen! Du wirst der Erste sein, der meinen Blutigen Siegeszug nach Hause zieren wird…

Aziral hob die Hand auf Augenhöhe, wobei er durchaus die Wunde in seiner Schulter spürte, die ihm von den Wachen seines Vaters beigebracht worden war. Dennoch, die Schwarze Aura erbebte um ihn und eine Druckwelle raste auf Cyrus zu, die ihn ohne weiteres 15 Schritte zurückdrängen konnte, sollte der Angriff erfolgreich ausgehen.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 14, 2010 8:44 pm

Als er ihm die Frage stellte, was geschieht wenn ein Zwerg mit einem Elfen zusammen stößt, da senkte Cyrus seinen Blick auf den Boden und ignorierte Aziral, als er einen Schritt zurück trat und seine Hände aufeinander legte.
'Hass!', dachte Cyrus. 'Hass zerstört sie beide.'
Die Schwarze Hand erschien im Dunkeln und tastete mit einem vorsichtigen Finger nach dem kleinen schwach leuchtenden Keimling.
'Hassssss.', sprach eine trockene Stimme. 'Hasssss weckt neue ungeahnte Kraft! Hassss macht euch schwache stärker... Hasssssse ihn!"

"Und was geschieht wohl, wenn ein Dämon einem Menschen begegnet?"
'Töte ihn!'
Cyrus schloss seine Augen und sah das glimmende Licht allein in dieser Dunkelheit.
'TÖTE! SIE! ALLE!', brüllte die Gestalt und die schwarze Hand umschloss den kleinen Keim fest, sodass kein weiteres Licht mehr hinaus konnte.
"Nein...", flüsterte Cyrus leise. Ob er damit Aziral oder die Stimmen meinte, wusste er selbst nicht mehr. "Es muss nicht immer so enden..."

Als Cyrus wieder aufblickte, da waren seine Augen von gänzlicher Finsternis gefärbt. Cyrus hob seinen linken Arm und hielt ihn in die Flugbahn von Aziral's Geschoss. Es knirschte leise, als Cyrus ein paar Fuß weit zurückgeschoben wurde, bevor sein Arm zusammengestaucht wurde und unter bersten und splittern von Knochen und Reißen von Fleisch, Muskeln und Haut wurde Cyrus Arm zerfetzt und die Energie der Kugel explodierte vor Cyrus Gesicht. Fetzen von haut und Knochensplitter flogen durch die Luft und Cyrus hob seinen rechten Arm vors Gesicht zum Schutz.
'Aaaah...', brüllte Cyrus in seinen eigenen Gedanken.
An einem kleinen Hautlappen hing die halb zerfetzte Hand am Oberarm runter.
"Au.", stellte Cyrus mit einer sehr trockenen, emotionslosen Stimme fest.
Cyrus - der so gar nicht er selbst war - legte seinen Kopf bedrohlich zur Seite.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Di Jun 15, 2010 12:00 pm

Aziral verstand nicht, was der Mensch dort tat. Aziral sah, wie er ihm das Fleisch vom Arm schälte und Knochensplitter durch die Gegend flogen. Was war das denn für einer? Hätte er sich einfach zurück drängen lassen, wäre vermutlich nichts passiert. Verblüfft und verärgert sah er zu seinem Feind. Er senkte die Hand und sah dem Kerl direkt in die Augen. Er sah das Schwarz und stutzte. War das Möglich? In der Regel war es Menschen kaum möglich Magie zu wirken. Es gab nur wenige Ausnahmen, die sich mit den Magiebegabten Wesen messen konnten. Nun erstrahlte wieder die dünne Schwarze Aura um Aziral und seine stahlgrauen Augen wurden noch heller und stechender.

„Ich will dass du dich tötest, Mensch!“, donnerte es hervor. Er hatte diesen Zauber erst vor kurzem – bei seiner Flucht – angewandt. Der Soldat seines Vaters hatte sich ohne zu zögern getötet, da er weder eine Magische Rüstung noch einen natürlichen Magischen Schutz hatte. Nun würde sich zeigen, wie stark dieser Magier war.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Do Jun 17, 2010 3:26 pm

Cyrus Stimme sprach: "Netter kleiner Taschenspielertrick... bei diesem Menschen hätte es vielleicht gewirkt, doch bei mir sind solche Zauber wirkungslos."
Es klang zwar wie Cyrus' Stimme, doch es war klar, dass das nicht mehr der selbe Mann war, wie davor.
Es war seltsam, seine eigene Stimme hören zu müssen, ohne sich dagegen wehren zu können oder sich bemerkbar zu machen.
Langsam hatte Cyrus auch die Befürchtung zu wissen, was hier vor sich ging. Er erinnerte sich wieder an diese andere Welt, in der er lange Zeit gefangen war. An die Ähnlichkeiten mit dieser materiellen Welt. Auch die Augen die ihn immer wieder aus den Schatten heraus beobachtet hatten. Wie wilde Tiere verfolgten ihn die Augen tagein tagaus.
Hatte er einen von ihnen mitgenommen in diese Welt? Doch wieso steckte es in seinem Körper?
Cyrus' Körper hob den Fetzen, der einst sein linker Arm gewesen ist. Eine schwarze, dickflüssige Masse schoss aus dem offenen Stumpf heraus und ummantelte die Reste des Arms und formte sich zu einem neuen, schwarz glänzenden Arm. Noch aus der Verwandlung heraus riss sich der neue Arm nach oben und schleuderte gleichzeitig einen schwarzen Ball aus dieser sonderbaren Masse direkt auf Aziral zu.
Direkt nachdem er die Kugel abgeworfen hatte, verschwand Cyrus schlagartig in der selben, mysteriösen Masse, die sich inzwischen zu seinen Füssen gebildet hatte. Und gleich darauf tauchten zwei schwarze Silhouetten je links und rechts von Aziral auf und packten nach seinen Armen und Schultern...
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Do Jun 17, 2010 3:46 pm

Aziral war nicht nur überrascht, dass sein Zauber bei diesem Mensch nicht wirkte, er war sogar fast fassungslos, dass dieser anscheinend genau wusste, was Aziral machte. Er kannte sich mit den Schwarzen Künsten aus. Nun Gut, das konnte interessant werden. Doch etwas schien anders. Es war seltsam. War es wirklich Cyrus, der hier vor ihm stand? Immerhin war es noch seine Stimme und sein Körper, aber sein Verhalten glich so gar nicht dem freundlichen, fast schüchternen Menschen. War der Kerl wirklich ein Mensch? War er es nur zur Hälfte? Aziral dachte zu viel und das sollte ihm nun zum Verhängnis werden. Es passierte so schnell, dass er kaum Zeit hatte zu reagieren. Er hatte sich bisher immer auf seine Macht konzentriert. Aber er hatte niemals gelernt richtig zu kämpfen, da das überhaupt nicht notwendig gewesen war. Bisher hatte er jeden Gegner immer fern halten können, ja vorher zu Staub verarbeitet, bevor derjenige ihn erreichen konnte. Und nun? Zwei unwirkliche Gestalten standen direkt neben ihm. Der eine links und der andere Rechts von Aziral, während Cyrus verschwunden war. So so. Er dupliziert sich. Aziral brannte vor Neugier, was geschehen würde, wenn er nur eine der beiden Figuren verletzen würde. Aus beiden Händen Azirals, schoss je eine Feuersäule empor, die jeweils einen Durchmesser, von einer Fußlänge und eine Höhe von einer Hüfthöhe hatten. Dann duckte er sich weg, sprang nach hinten nd zog zeitgleich das Schwert seines Vaters. Es hatte hohes magisches Potential und Aziral nutzte es mit Vorliebe, für irgendwelche Zauber. Damit kämpfen, konnte er allerdings nicht. Er streckte die Hand gen Himmel und rief zwei schwarze Blitze, die dirakt auf die beiden Kreaturen zurasten.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Do Jun 17, 2010 11:10 pm

Alles um Cyrus herum war finster.
Es war nicht einfach nur dunkel, so als würde man die Augen schließen, sondern eine totale Finsternis. Hier war nichts, kein Licht. Gar nichts.
"Wo... bin ich?", fragte Cyrus in Gedanken und wartete auf eine Antwort.
"Du bist gefangen in meinen Gedanken.", zischte die bereits bekannte Stimme. "Ich habe dich hier eingesperrt."
Cyrus versuchte sich zu erinnern, wie es war sich zu bewegen. An das Gefühl, an die Gedanken dabei.

Die beiden Schatten zerplatzten in einer schwarzen Wolke unter der Energie der Blitze und fielen zu einer leblosen Pfütze aus schwarzer Masse zusammen.
Sein Körper war noch immer nicht aufgetaucht ... doch dann erstrahlte ein ungewöhnlich grelles Licht von der Rückseite des verkohlten Baums her und gab Cyrus wieder preis.
"Nein!", sagte Cyrus kräftig, aber nicht gerade laut heraus. "DU bist jetzt MEIN Gefangener!"
Nachdem er sich vergewissert hatte, dass sein linker Arm wieder vollkommen geheilt und in takt war, trat er hinter dem Baum hervor, behielt aber dabei seine rechte Hand am verkohlten Stamm Baums.
"Wieso kämpfen wir?", fragte Cyrus unerwartet, nachdem er Aziral mit dem Schwert in der Hand sah.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Fr Jun 18, 2010 11:25 am

Aziral sah die beiden Angreifer zerplatzen und dann war keine Spur von Cyrus zu sehen, bis er hinter einem Baum vor kam und zu irgendwem sagte, dass er jetzt sein Gefangener sei. Aziral war sich dabei sehr sicher, dass er ihn nicht meinte. Wie dem auch sei. Dieser Bursche war ein Mensch und als solcher war er sein Feind. Doch was war das? Warum sie kämpfen mussten? Eine so dreiste Frage zu stellen. Also wirklich… Aber trotzdem brachte ihn diese Frage ins Wanken. Er schüttelte den Kopf und rammte die Schwertspitze in den Boden
„Ganz einfach! Weil wir Tot-Feinde sind!“
Wo das Schwert im Boden steckte riss die Erde auf und zog sich mit unaufhaltsamer Gewalt in Richtung Baum. Der spalt verbreiterte sich auch. Jetzt hatte es Aziral aber übertrieben. Aber sein Hass auf die Schatten-Wesen war viel zu groß, als dass er sich zusammen nehmen konnte. Aber war das vor ihm wirklich noch ein Mensch? War es vielleicht nicht irgendein Halbwesen? Auf welcher Seite stand Cyrus eigentlich? Sollte er ihn nicht vielleicht besser verhören, anstatt ihn sofort umzubringen? Mit einem Ruck zog er das Schwert aus dem Boden und hielt es Cyrus bedrohlich entgegen, hielt aber den Abstand.
„Bist du ein Feind des Lichtes, eine Schatten-Kreatur?“ In dieser Welt war es normal sich auf das Wort des Gegenübers zu verlassen, aber dieses Mal war Aziral mehr als nur misstrauisch. „Und…“, er überlegte, „was bist du?“
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 21, 2010 11:23 pm

Cyrus erinnerte sich an die Worte seines Lehrmeister: "Wo Licht ist, da ist auch immer Schatten."
Wie viel Recht er doch damit haben sollte, erfuhr dieser jedoch nie. Dieser Mann war der Grund für Cyrus' Forschungen am Zusammenspiel von Licht und Schatten und für die späteren Ereignisse, die für letztendlich seine momentane Situation führten.

Cyrus konzentrierte seine Energie auf seine freie Hand, mit der er sich nicht am Stamm festhielt und erzeugte eine kleine, hell leuchtende Kugel, welche er zwischen seinen Fingern hin und her balancierte.
Kleine Schatten huschten auf seinem Gesicht, der Hand, seinem Körper, dem Baum und auf dem Boden.
"Ob Licht - oder Schatten. Wo ist da der Unterschied?", nuschelte Cyrus, wohl weniger zu Aziral, und versuchte sich krampfhaft am Stamm festzuhalten.
"Wieso...wünscht ihr mir dann den tot?", fragte er leise Azrial, bevor seine Hand abrutschte. Unsanft schlug er vorwärts auf den Boden auf und blieb bewusstlos liegen.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Di Jun 22, 2010 10:05 am

Es war doch zum schreien. Was war denn jetzt los? Sein Feind oder war dieser Mann wirklich sein Feind? Er hatte ihm nichts Böses gewollt, als die beiden festgestellt hatten, dass sie eigentlich von Natur aus Feinde gewesen sind. Es überforderte ihn seinen Gegner nun bewusstlos auf dem Boden zu sehen. Aziral nährte sich Cyrus vorsichtig und blickte ihn misstrauisch an. Vielleicht tat er ja auch nur so? Nein Aziral schüttelte den Kopf und hielt Cyrus die Klinge an den Hals. Aziral dachte noch einmal über die Begegnung mit diesem Menschen nach und fragte sich, warum zum Teufel dieser so nett gewesen war. Aziral konnte sich nicht vorstellen, dass das geheuchelt gewesen war. Aber dieser andere. Dieser andere in Cyrus…
Dennoch. Es war entschieden. Aziral hob die Klinge. Das Schwert blitzte auf, als es singend auf Cyrus Genick zuraste. Und landete mit einem lauten Klirr neben Cyrus Kopf auf dem Stein. Er konnte es nicht. Er konnte es einfach nicht.
„Verdammt! Du hast mir noch keine Antwort gegeben du elender Bastard!“, schrie Aziral ihn an und fluchte irgendwas in seiner Muttersprache. Seufzend steckte er das Schwert weg und lud sich Cyrus anschließend auf die Schulter. Den zweiten Wasserschlauch band er sich um die Hüfte. Allerding hatte er dieses Mal Cyrus Hände und Füße mit einer Lederschunr zusammengebunden. Wenn dieser wieder zu sich kommen würde, konnte er ihn immerhin nicht gleich angreifen.
Aziral hatte Cyrus bis zu einer Höhle getragen, die ihn schon von weitem mit ihrem gähnenden schwarzen Maul angeschaut hatte. Dort angekommen hatte er ihn abgelegt und ein Feuer entzündet. Die Höhle war nicht sehr tief, weshalb es ein leichtes gewesen war, zu entdecken, ob sich hier noch jemand aufhielt. Aziral hatte sich zu diesem Zweck mittig des Einganges gestellt und mit Hilfe seiner Magie die Umgebung auflebende Wesen abgesucht. Er beschränkte sich dabei auf Lebewesen, die Größer waren, als Hunde. Anschließend errichtete er eine dünne Barriere durch den Höhleneingang. Sie diente nicht dazu magische Angriffe oder anderweitiges fernzuhalten, sondern lediglich dazu, um Aziral zu warnen, sollte sich etwas oder jemand Aziral nähren. Ebenso funktionierte das aber auch in die andere Richtung. Dann setzte er sich hin und wartete.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Fr Jun 25, 2010 6:16 pm

Bestoeth schaute zu dem Dämon und seinen Energiekugeln die die reste des Lagers vernichteten. Ruhig schaute sie auf das Lager hinab und betrachtete die Szene. Hier und dort waren noch einzelne Schreie zu hören, kein mächtiger Magier der sich erhob und ihnen die Stirn bot. Sie war gelangweilt. Ja sie war mähchtig gelangweilt. Es war zwar gut die Menschen und ihre Verbündeten zu vernichten, aber ein Gegner wo es herausforderungen gab war immer interessanter und förderte einen.
Irgendwie kam der Engel auf den Gedanken das der Dämon recht hatte! Es war eine nichtsnutzige Rasse die es nicht Wert war zu existieren. Eine Krankheit die sich ausbreitete und alles Verschlang was ihr im Weg stand. Man musste ihn an der Wurzel vernichten.
Sie flog langsam weiter und stoppte. Was dachte sie da grade? Der Dämon hatte recht?? Niemals!!!!, brüllte sie in Gedanken.
Wut entbrannt flog sie weiter. Einige violette Blitze wanderten über ihre Arme in die Handflächen hinein. Ein knistern war zu vernehmen!
So eine missgebildete Wiedernatürtliche Kreatur wie der hier anwesende Dämon gehörte vernichtet! Sie waren nicht besser als die Menschen. Sie breiteten sich auch wie eine Krankheit aus und verschlangen dabei alles was einst wundervoll und schön war!!! Selbst die Elfen kämpften nun seit langer Zeit an der Seite der Dämonen. verhasst und dennoch verbündet.
"Bastarde! Alle sammt!", sprach sie ihre Gedanken laut aus.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Sa Jun 26, 2010 1:02 am

Chattur'gha

Seelenruhig flog der Dämon weiter. Sein drittes Auge hatte ihm verraten, das sich der Engel schier wutentbrannt auf ihn zu stürzte. „Was ist den in euch gefahren, oh großes Himmelhuhn? Habt ihr euch mit euren eigenen Blitzen das Hirn verbrannt?“, fragte er nur laut lachend in einer ruhigen Drehung. Das Schild steht, soll sie nur kommen, sie wird gebraten und dann... Chattur'gha malte sich schon in aller Vorfreude aus, was er mit dem Leichnam des Engels alles anstellen würde. Das werden interessante Experimente werden. Breit grinsend überlegte, ob er es überhaupt schaffen würde noch solange auszuhalten. Dann schaute er das Geflügelte an. ~Wollt ihr euch wirklich mit mir messen? Vielleicht ein kleiner Ritt in meine Gedankenwelt?..Gnihihihihi~ Er kicherte nur, freute sich auf den bevorstehenden Kampf. „Das wird ein Spaß, das wird sogar ein höllischer Spaß... für mich.“ Die toten Menschen hatten ihm Lust auf mehr gegeben. Er hatte Blut geleckt. „So kommt doch, so kommt doch. Hier bin ich doch.“ Plötzlich zapte der Dämon weg, nur um im selben Augenblick ein wenig weiter rechts aufzutauchen, fortlaufend sich nun so fortbewegend. Er spielte mit ihr. ~Was ist denn mit euch, könnt ihr denn nicht schneller?~ „oder wollt ihr einfach nicht?“ Dämonisch blitzen im Grinsen seine Zähne auf.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Sa Jun 26, 2010 5:47 pm

Wutschnaubend drehte Feraque ihren Kopf in die Richtung des Dämons. "Im Gegensatz zu euch ist mein Hirn noch existent, niederer!", sagte sie leist und ruhig zu dem Dämon.
Sie flog weiter, beobachtete aber durch ihre telepathischen Fähigkeiten den Dämon. "Mit euch messe, niederer? Es wird zwar Zeit das ihr Dämonen endlich ausgelöscht werdet, aber bei euch lohnt es sich nicht anzufangen.", spottete Bestoeth.
Ein grinsen Umspielte ihr Lippen, war aber sofort wieder verschwunden. Gut, so weiß ich wenigstens was ihr noch könnt., dachte sie hinter ihrem gedanklichen Schutzschild.
Ohne auf seine Aufforderung einzugehen flog sie jetzt noch langsamer vorwärts. Nebenbei lud sie einiges an Energie auf, er sollte von dem Energieschub nicht viel mitbekommen. Es würde ihr helfen hier einen Anfang zu machen. Dämonen und Menschen würden nun leiden und bald vernichtet werden!
All ihre Energie verteilte sich im Körper, noch war es wenig, aber es wurde schnell mehr.
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Entenflüsterer

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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   So Jun 27, 2010 2:00 pm

Chattur'gha

Amüsiert schaute er dem Engel zu. „Was ist denn nun? Wollt ihr nicht mehr Angreifen, oder könnt ihr noch nicht? Er machte eine kurze Pause, als keine nennenswerte Reaktion kam. "Vielleicht sollte ich auch den meinen ersten Angriff starten.“ Er überlegte kurz weiter. „Muss ich denn eigentlich, wenn ich eine 'Niedriger' bin, euch jetzt mit 'Hohe' ansprechen?" Er grinste. „Das erinnert mich daran, das die Menschen so genannt wurde, und ihr als Mensch, das dürfte euch doch nicht gefallen, oder?" Selbstgefällig lächelte er weiter. „Zudem wisst ihr doch, wie es den 'Hohen' ergangen war, oder?“ Er schlussfolgerte weiter: „Ich glaube ein zutreffendes Schicksal, demnach, kann man euch wirklich 'Hohe' nennen. Aber achtet bitte darauf, das euer Körper nach eurem tiefen Sturz noch zu gebrauchen ist, es wäre doch zu schade um die schönen Experimente, die ich euch angedeihen lassen möchte.“ Er gluckste. Langsam reckte er seine recht Hand nach oben und deutete mit dem Zeigefinger auf sie. „Wenn ihr nichts macht, beginne ich.“ Schwarze Energien sammelten sich an der Spitze des Fingers, ehe sich diese Zackig und drehend Blitzartig auf den Engel zuwarf.
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Judas

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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   So Jun 27, 2010 2:14 pm

Gelangweilt drehte sie sich auf seine Stachelein zu ihm um. Wütend war sie, aber sie würd es ihm nicht weiter zeigen.
"Sprecht mich an wie ihr wollt, unbedeutend wie ihr seid ist es mir egal!", sagte sie ruhig zu dem Dämon. "Oh ich achte darauf das ihr etwas habt was euch zu denken gibt!"
Nur träge ließ sie sich fallen um gleich darauf mit einem kräftigen Flügelschlag hinter dem Blitz nach oben zu fliegen. Sie flog nun in einem unbestimmten Kurs vor dem Dämon hin und her.
Schöner kleiner Blitz!, sandte sie ihm. Langsam lud sie immer mehr Energie auf. Bald würde der Dämon ein kleines Wunder erleben. Nach einigen Sekunden zweigte sie etwas Energie ab und warf ihm einen kleinen ungezielten Energieball entgegen.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 28, 2010 3:46 pm

Chattur'gha

Er ging nicht weiter auf die Worte des Engels ein. Vielmehr streckte er dem Energieball seinen Stab entgegen nd schien den förmlich aufzusaugen. Sein Blick verharrte Auf dem Engel, während sein Drittes Auge interessiert sich die Energiekugel anschaute. Während des ganzen vollzog er eine 360° Drehung, zwackte sich in dem Moment, als er dem Engel den Rücken kehrte einen winzigen Teil der Energie ab, sie floss in den Kristallstab, versetzte sie mit einem Hauch seiner Energie und den Mengenausgleich wieder herzurichten und warf sie bei der Endbewegung wieder auf den Engel zurück. Langsam begann die Phase in der Chattur'gha mehr Konzentration in das Gefecht legte, er wollte nicht unbedingt überrascht werden. Im selben Zug legte er einen Teil seiner magischen Energien in einen Zauberspruch, hielt ihn an sich gebannt und wartete ihm zum notwendigen Anlass frei zu geben. Langsam bewegte sich dabei seine rechte Hand, vollzog, ein sie kurz wiederholendes Bewegungsmuster, während sich seine Lippen leise bewegten, Diabolische Silben langsam aussprechend. Böse Grinsend schaute er drein, als seine Vorbereitungen abgeschlossen waren, die nicht mehr als drei Sekunden in Anspruch nahmen, wartend, was weiter geschehen würde.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 28, 2010 5:42 pm

Das der Dämon auch ihre Angriffe aufsaugen konnte war ein Aspekt mit dem Feraque so jetzt nicht gerechnet hatte. Sie würde ihren Angriff ändern.
Mit einigen weiteren Flügelschlägen flog sie hör und wich so auch den zurückkommenden Kugeln aus. Unterdessen hatte sie genug Energie für ihren Angriff, aber sie würde noch mehr sammeln, um dem Dämon noch mehr zuzusetzen. Unterdessen war ihr auch anzusehen das sie Energie gesammelt hatte. Violette Blitze wanderten von ihren Füßen bis zum Kopf hinauf, von einer Flügelspitze bis zur anderen und von einer Fingerspitze zur anderen. Auch auf ihrer Haut war ein leichter violetter Schimmer zu erkennen.
Während sie höher flog, flog sie auch dem Dämon näher heran. Sie war Fünfzig Meter über ihm und bewegte sich dort hin und her.
Den Speer ließ sie los und er fiel einen kleinen Moment bevor dieser in der Luft verhaarte und mit den beiden Spitzen voran auf den Dämon zuflog. Der Speer überbrückte die Strecke in wenigen Sekunden, er hatte eine beachtliche Geschwindigkeit. Feraque selbst flog bei dieser Aktion in Kreisen über dem Kopf des Dämons her.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 28, 2010 7:01 pm

Chattur'gha

Der Engel war der Kugel ausgewichen, das bedurfte jetzt einen Test. Er wollte gerade zum Gegenshlag ausholen, als der Speer auf ihn zugeschossen kam. Violette Blitze zuckten auf. Der Speer donnerte gegen die Magische barreire und versuchte sich durch das Schild zu drängen. Hätte ich den Schild nicht... Selbstsicher grinste er dem Engel entgegen, vollführte mit der freien Hand eine kurze Geste, gefolgt von einer zweiten, dann verschwand er von der Stelle und tauchte einige Meter weiter oben auf. Die erst weiterfliegende Energiekugel des Engels vollführte eine Enge Kurve un raste zurück zu seinem Ursprung. Chattur'ghas energein waren inzwischen ins Innere des Energiekörpers eingedrungen und änderte die Farbe in ein Rot. Mit zunehmender Näherung an den Engel verformte sich zusehends die Kugel, sie wurde zusammengepresst umgeformt in eine rotierende Scheibe, geradewegs dem Engel auf den Rücken zu.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 28, 2010 7:40 pm

Der Teleport war nützlich, aber es gab auch dafür möglichkeiten. Mit ihren tlekenetischen Fähigkeiten hielt sie den Speer in der Luft. Langsam ließ sie diesen auf den Dämon zu schweben. Der Schutzschild würde diesen zwar aufhalten, aber das war ihr grade egal.
Dank ihrer telepatischen Fähigkeit nahm sie zum Glück alles um sie herum war und somit auch die Energiekugel die sich in eine Scheibe verändert hatte und auf sie zu flog.
Sie ließ nun auch ein Schutzschild um sich herum entstehen. Ein leicht violetter Schimmer war kurz zu sehen, dann erkannte man so nichts, nur bei genauerem hinsehen sah man das die Sicht etwas undeutlicher wurde. Der Schimmer auf ihrer Haut nahm kurz fristig an intensität ab, leuchtete aber wenig später heller auf.
Noch immer sammelte sie einen großteil an Energie.
Sie flog weiterhin Kreise und erhob die Hände, spreizte die Finger und zielte auf den Dämon. An jedem Finger bildeten sich kleine Fingerkuppengroße Kugeln, die kurz drauf auf den Dämon zu flogen. Zehn strahlen flogen auf den Dämon zu und teilten sich im Flug noch einmal.
Einen Augenblick später ließ sie sich fallen und stürzte im Sturzflug auf den Dämon. Im Flug ließ sie den Speer wieder in ihre Hand fliegen. Mit beiden Händen den Speer umpackend folgte sie direkt hinter den Strahlen.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 28, 2010 9:24 pm

Cyrus hörte ein leises Knacken.
Das Knacken von Holz.
Langsam entriss er sich aus der Bewusstlosigkeit und wurde sich schlagartig seiner Situation bewusst.
Ängstlich riss er seinen Oberkörper hoch und starrte in der Ferne auf einen scharlachroten Horizont.
War er wieder zurück?, diese Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Wie konnte es sein. Er war doch dieser tristen Ödnis entkommen. Oder etwa nicht?
Langsam erkannte Cyrus, dass er sich inmitten einer kleinen Höhle befand, in der ein kleines, schwaches Feuer aus dunkelblauen Flammen brannte und in einem der zahlreichen Schatten der Höhle, erblickte er eine Silhouette, die noch dunkler war als der Schatten in dem es sass.
"Ich muss bekennen..", sagte eine ruhige Stimme aus dem Schatten heraus. "Ich habe euch wohl unterschätzt, Mensch."
Ein weiteres leises Knacksen war aus dem Feuer zu hören.
Noch ehe Cyrus an die Frage gedacht hatte, antwortete ihm der Schatten bereits.
"Nein, du bist noch nicht tot. Nur dein Geist ist mir wieder zurück auf diese Ebene gefolgt."
"Und wieso hast du mich nicht getötet?", fragte Cyrus schnell.
Die Gestalt schien im Schatten aufzustehen.
"Ich habe es versucht...doch dein Licht war stärker."
Zwei finstre Augen schienen Cyrus aus dem Schatten heraus abzufunkeln.
Cyrus versuchte keine Furcht zu zeigen. "Wieso bist du dann noch hier?"
Die Gestalt trat aus dem Schatten heraus und seine Haut war tatsächlich dunkler als der Schatten gewesen. Seine Haut war schwarz und schien das Licht aufzusaugen. Die Gestalt selbst warf keinen Schatten auf den Boden der kleinen, schwach beleuchteten Höhle. Auf seiner schwarzen Haut erkannte Cyrus schließlich hauchdünne, fein über den ganze Körper gewobene Linien. Cyrus dachte zuerst an das Netz einer Spinne, doch dieses Muster war ungeordnet, wenn überhaupt dann chaotisch. Doch so genau konnte Cyrus das Muster gar nicht betrachten, denn es fiel ihm schwer den dünnen Linien zu folgen.
Die Gestalt hob einen Arm und schien ihn anzuspannen, was Cyrus an der geballten Faust erahnte. Sofort leuchteten die dünnen Linien an seinem Arm hell auf. Schützend hob Cyrus seine Hand vor sich. Die Gestalt riss den Arm zur Seite und schrie kurz vom Schmerz auf.
"Wie man sieht...", leichter qualm stieg aus dem Arm hoch und es roch bestialisch, jedoch nicht nach verbranntem Fleisch oder Knochen. "Die Fesseln die du mir auferlegt hast, hindern mich daran..."
Die Schwarze Gestalt blickte Cyrus mit noch finsteren Augen an. Das Gesicht war wie das eines Menschen oder eines Elfen, jedoch ebenso schwarz wie der Rest seines Körpers.
Cyrus musste unfreiwillig einen Schritt zurücktreten.
Etwas zerrte an ihm und versuchte ihn zu Boden zu drücken.
Als er sich umdrehte, erblickte er seinen Körper, der regungslos auf dem Boden der Höhle lag.
"Was geschieht?", rief Cyrus aufgebracht.
"Du kehrst zurück.", antwortete der Fremde und packte Cyrus an einem Arm. "Sagt, meintet ihr das ernst? Glaubt ihr daran, dass alle Rassen in Frieden miteinander leben können?"
Cyrus' Blick wurde sicherer und zeugte von Ehrlichkeit. "Ich glaube nicht nur daran, ich bin der festen Überzeugung!"
Der Fremde grinste leicht und schneeweiße Zähne kamen zum Vorschein. "Ich mag dich.", er ließ Cyrus' Arm los. "Wir werden uns wiedersehen und bis dahin, nenn' mich doch bitte Val..."
Die letzen Worte vernahm Cyrus nur wage, als er den Raum verließ und wieder in die Wirklichkeit zurück gerissen wurde. Im selben Augen riss Cyrus die Augen auf und richtete sich auf. Er war in der selben kleinen Höhle wie zuvor, nur diesmal war der Himmel grau und das Feuer rot. Cyrus spürte auch endlich eine Wärme von dem Feuer ausgehend. Und da war noch jemand...
Cyrus blickte Aziral direkt an.
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BeitragThema: Re: Delai D'akar - Ödland von Devisar   Mo Jun 28, 2010 11:42 pm

Chattur'gha

Blöd. Das hätte ich sein können. Charttur'gha betrachtete wie sein Trugbild von all den Strahlen getroffen und regelrecht zerlegt wurde aus sicherer Entfernung. Er schaute nur kurz grimmig drein. „Spielen ist vorbei, Zeit um ernst zu machen.“ Er schnippte mit den Fingern. „~Zeitstop~“. Er fuhr in sich. „Zuerst muss ich mich um den Speer kümmern, sollte nicht alles klappen wie geplant, also...“ In seiner Hand erschien wie aus Geisterhand ein flammendes Schwert, übersät mit Runen, eine magische Klinge. „Wallte deines Amtes!“ Auf Befehl flog die Klinge davon, einen feurigen Schweif hinter sich herziehend. In einer zweiten Bewegung, begleitend säuselnd „~Kometenfall~“, entfachte wie aus dem Nichts ein Komet, eine Halbe Tonne schwer, Beladen mit Eis und Stein im perfekten Winkel stehend in der Luft, bald fallend, zum Engel. „Die Fluggeschwindigkeit mit eingerechnet würde das Geschoss aus einer Entfernung von 57, 35 Metern bei einer Startfallgeschwindigkeit von 53 Meilen, bei einem Winkel von 165,3° ,gerechnet von der Senkrechte, den Engel, bei dessen Geschwindigkeit von 34 Meilen genau am Kopf treffen wenn....“ Er formte eine dritte Bewegung, zeichnete sie mit dem Finger in die Luft, dann drehte er seine Handfläche von Unten nach Oben. „~Schwerkraft umkehren~“ "... sie aufeinmal hochfliegt." Der dritte Zauber war gesprochen, dann löste sich die Zeitspeere, welche an sich nicht mal eine ist, sondern alles andere nur unheimlich langsam werde ließ, so langsam , als wäre eine halbe Minute weniger als ein winziger Augenblick.
Heulendes Getöse in Form von Stein und Eis, mit einem brennenden Schweif hinter sich herziehend, stieß vom Himmel auf den Engel zu...
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