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 Die Steppe vor Astalor

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BeitragThema: Die Steppe vor Astalor   Do Feb 18, 2010 8:02 am

Die Steppe vor Astalor ist noch ein bisschen Grün und die mutierten Kreaturen, die hier zu finden sind, sind nicht ganz so absonderlich, wie es in weiten Teilen, der Welt ist. Die künstliche Sonne steht strahlend am Himmel und ermöglicht es den Schatten-Kreaturen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Die Menschen bewässern große Flächen Weideland. Aber auch in diesem Gebiet gibt es ganze Flächen, aus Stein und Sand. Die Luft ist trocken und kühl. Außerdem ist diese Steppe der Zugang, zu einigen Städtchen und Dörfern, aber auch zum großen Gebirgskamm Naza’negash, die höchste Erhebung in ganz Delai D’akar
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Do Feb 18, 2010 5:21 pm

Belphegor stutzte. "Naja wenn ihr nicht wollt, meinetwegen, war ja nur ein Angebot."
So lief er weiter und überlegte kurz, wie weit es wohl bis zum nächsten Dorf waren.
"Naja wird wohl noch ein weilchen dauern, stimmt schon. Aber ich war schon lange nicht mehr in dieser Gegend."
Einige Meter weiter merkte er an Kazel eine veränderung und dann bemerkte er etwas anderes. Es roch als ob hier in der Gegend noch ein anderes Lebewesen sei.
"Riecht ihr das auch? Hier ist noch ein Lebewesen."
Belphegor packte seine Axt mit der rechten und hielten den Streitflegel bereit. Die Axt konnte er werfen und dann den Streiflegel verwenden um seinen Gegner den rest zu geben.
Und da sah er dann das Wesen in einiger Entferung. Seine Körperhaltung war jetzt straffer. Alles war auf einen Kampf vorbereitet.


Zuletzt von Toddaeus am Mo Feb 22, 2010 1:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Do Feb 18, 2010 8:02 pm

Kortherreth

Korherreth hatte keine Ahnung, wie weit es sein würde bis zur nächsten Stadt sein würde. Viel mehr inetersseierte ihn, ws sich davor abspielen sollte. Sein Blick fuhr nochmal in die Ferne. Er hatte bislang nicht bewusst nach Gefahren gesucht, viel mehr nach Auffäligkeiten. Das verhalten des jungen Mannes machte ihn stutzig. Er griff sein Schwert ein wenig fester, veränderte seine Halteposition aber nicht. Könnte das der Todesengel sein? Er verwarf den Gedanken immer, sonst müsste er wirklich jeden verdächtigen, der ihnen entgegen kam. Es war noch ein gutes Stück, aber mit genauem hinschauen, war eine kleine Veränderung zur Umgebung zu erkennen. Da vorn war tatsächlich jemand. "Recht viel Verkehr hier, findet ihr nicht auch, ich kann mich nicht entsinnen, das sich soviele..." er stutzte kurz, "Leute auf solch einer Straße befindenwürden." Es war schon seltsam mal sieht man wochenlang nicht eine einzige Seele, und dann so wie jetzt, geng um eine kleine Gruppe zu füllen. Sein Blick ruhte weiter auf dem entdeckten Punkt. Wer oder Was es auch immer sein würde,er war gespannt.
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Kuriba

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Do Feb 18, 2010 8:58 pm

Nihal

Es war soweit, sie wurde entdeckt. Sie verwarf ihre Zweifel und versuchte sich zu beruhigen um sich auf diese Situation einzustellen. Sie konnte nicht erkennen wie viele es waren oder welcher Herkunft sie stammen, aber das war auch nicht mehr das wichtigste.
Aber eine entscheide Frage plagte sie noch, sollte sie zeigen das sie Elfenblut hatte oder nicht.
Immer näher kamen sie und umso deutlicher waren ihre Umrisse. Zu erst erkannte sie nur 2, dann 3 doch als sie sich mehr bemühte sah sie 4.
Sie erkannte sie nun und wenn Nihal die Unbekannten erkennen konnte, so konnten sie auch wiederum sie sehen. Doch um weiterhin unerkannt zu bleiben, hielt sie weiterhin sich unter dem Mantel bedeckt. So blieb sie stehen und beobachtete ihre Umgebung um sich diese einzuprägen falls es zu einem Kampf kommen sollte. Aber bei einem Kampf 1 zu 4 war selbst dies nicht viel damit sie heil raus kommen würde.
„Was mache ich eigentlich hier? Ich sollte lieber mich offen stellen, aber selbst mit einer Überraschung gewinne ich niemals. Ich könnte versuchen einen Zauber noch zu wirken, doch wäre ich während dieser Zeit auch angreifbar.“, dachte sie sich und war immer noch unentschlossen was sie machen sollte.
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Kazel

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 08, 2010 10:13 am

Kazel überlegte eine Zeit lang, was er machen sollte. Schließlich hatte Kortherreth Recht. Für seinen Geschmack war diese Straße seit neustem viel zu voll. Ständig lief einem jemand über den Weg. Es würde ihn nicht überraschen, wenn dieser Jemand ebenfalls dieser zusammen gewürfelten Gruppe folgen wollte. Zugegeben, das konnte er nicht wissen, aber er hatte da so ein Gefühl und das bedeutete noch mehr Vorsicht. Noch mehr Schauspiel. Der Ork war leicht zu täuschen, aber dieser Rüstungskerl war bereits misstrauisch. Das einzige, was die Lage erheblich verbesserte, war Lien, die wirklich gut mitspielte. Er betrachtete den Punkt vor ihnen mit wachsendem Interesse. Am liebsten wäre es ihm ja, dass diese Person zusah, dass sie Land gewann.
„Lia komm her. Lass die beiden Krieger vorweg gehen!“
Er nahm sie an der Hand und blieb stehen, sodass Kortherreth und der Ork vor ihnen waren. Ein hinterhältiger Angriff, seinerseits war unmöglich. Dafür fehlten ihm die passenden Waffen. Einen vielleicht, aber beide und die Person da vorne? Er konnte nicht wissen, wer diese Person war und was sie drauf hatte, außerdem würde er Lien damit nur unnötig in Gefahr bringen. Er hatte keinen Grund die beiden anzugreifen. Sie waren nicht sein Ziel und hatten ihm nichts getan.
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 08, 2010 10:50 am

Belphegor nahm seine Axt fester in die Hand.
"Diese Straße wird immer voller. So voll hab ich keine Straße mehr gesehen.", lachte er und ging fröhlich vor sich hin summend vor - ganz so wie es Kazel meinte. Das summen von ihm war nicht grad sehr melodisch, ehr etwas schief und nicht sehr wohlklingend für nicht orkische Ohren.
Als sie näher kamen summte er weiter vor sich hin, ein Kampf stimmte ihn immer fröhlich. "Das Wesen scheint wehrfähig zu sein. Zumindest sieht es gut gerüstet aus auf diese Entfernung. Dieser Kampf gehört mir!"
Jetzt fing er an etwas vor sich hin zu singen, eine alte Orkische Ballade.
"Wir werden plündern und brennen und später dann trennen
wir ihnen den Kopf vom Hals und den den Beutel vom Gurt,
wir kämpfen gegen sie, schlachten sie ab wie Vieh,
und saufen ihr Bier, haben sie noch so gemurrt."
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di März 09, 2010 6:03 pm

Kortherreth
Es gab was zu verbergen, anders konnte das Verhalten nicht eingeschätzt werden, Abwehrende Vorbereitungen. Der Ork zu seiner Linken begann zu summen; ein Kampf war es wohl, was er suchte. Sein Gesang unterstrich den Gedanken. Langsam ging Kortherreth weiter, keinerlei Änderung in seiner Körperhaltung. Aufrecht, stark, Selbstbewusst. Egal wie sein gegenüber Handeln würde, er würde darauf gefasst sein. In tiefer Stimme grollte es aus ihm heraus: „Wir haben keinerlei Grund euch zu verletzen. Wollt ihr weiterziehen, soll es so sein. Wagt ihr es hingegen einen Kampf herauf zu beschwören, sollte euch euer Ende Bewusst sein.“ Kortherreth überkam ein Seltsames Gefühl. Je naher er der Person kam um so mehr schien Unbehagen in ihm aufzuflammen, ähnlich wie Lia. Trotzdem war es ein anderes Gefühl. Es machte ihn stutzig, stutzig genug um stehen zu bleiben. Er warf einen Kurzen Blick zu den beiden zurück. Ihr Geliebter hatte sie an sich gezogen, aus Schutz wie es schien. Er blickte zurück nach vorn zu seinem vermeintlichem Kontrahenten. Er erwartete eine Antwort, alles andere würde dann in den weiteren Sekunden sein Ende finden, egal in welcher Form.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Do März 11, 2010 8:49 am

Nihal

Sie hörte wie eine krächzende Stimme ein Lied versuchte zu verkünden, aber dies waren nur schmerzen für ihr zartes Ohr. Sie blickte nur knapp unter dem Kapuzenrand, damit sie alles sehen konnte, aber sie selbst nicht zu sehen war. Ihre Hände ruhten auf den Schwertern und waren bereit für einen erbitterten Kampf.
Dann sprach der Typ in voller Rüstung zu ihr und meinte sie solle sich erklären oder ihr blühe das Ende ihrer Tage. Sie war nie ein Freund von auseinander Setzungen, wenn sie wusste sie würde verlieren. Genau jener blieb stehen, Nihal musterte kurz alle und dennoch blieb der Blick auf die Rüstung stehen.
„Ich suche keinen Kampf und hatte auch nicht vor einen mit euch einzugehen. Doch wenn ihr es wagen sollten, so müsstet ihr euch den Sieg teuer erkaufen.“, sagte sie mit einer sanften und melodisch klingenden Stimme.
„Eine seltsame Gruppe die hier reist, doch wohin sind sie wohl unterwegs und warum denken sie das hier jemanden auf einen Kampf aus wäre?“, dachte sie sich und merkte erst jetzt wie lange sie wirklich von den Geschehnissen dieser Welt abgeschieden war.
Ihre einsamen Jahre des Training und auf der Suche hatten sie wohl Welt blind gemacht. Doch sollte dies ihr nun zum Verhängnis werden?
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di März 16, 2010 5:41 am

Belphegor blieb stehen, sein Lied unterbrechend fluchte er leise vor sich hin, doch dann schaute er hoch zu ihr.
"Bist du sicher das du in friedlicher Absicht kommst?", fragte er die kleine Person. Er wollte schon wieder einmal kämpfen, aber nicht gegen Wesen die seinen Freunden und ihm kein Schaden zu fügen wollten.
Leicht geknickt steckte er die Waffen wieder weg. Das Wesen wollte wohl nicht kämpfen, langsam reichte es ihm. Seit ewigkeiten hatte er kein guten Kampf mehr gehabt.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mi März 17, 2010 8:11 am

Na da ging das Spielchen weiter.
Als Kazel ihre Hand griff, blieb sie unweigerlich stehen.
Sie spielten ein gefährliches Spiel.
Würde es auf fliegen, wären sie beide in Lebensgefahr.
Natürlich wusste sie, auf was sie sich hier hatte einlassen müssen und es schien, als gäbe es keinen anderen Weg.
Leider wusste sie, dass sie allein nicht den Hauch einer Chance hatte,also fügte sie sich und war schön brav, solange Kazel sie nicht zu sehr nervte.
Kael lief brav neben ihr her, achtete au jede Bewegung die Lien zu nahe kommen könnte.
Der Drache war wirklich ihr Liebstes und sie würde sich niemals von ihm trennen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mi März 17, 2010 8:55 am

Kortherreth
Seine Gedanken fuhren herum. Mit wem hatte er es da zu tun? Er rammte sein Schwert mit den Schwerthand in den Boden und betrachtete das Wesen vor sich. Auch der Ork hatte sich dem Gedanken gefügt seinen Kampf nicht zu bekommen, steckte doch dieser seine Waffen weg. „Ihr bereitet mir Gedanken, das will ich euch ganz offen Sagen. Was seit ihr? Ihr seit kein Elf, dem bin ich mir sicher!“ Diese Worte wirkten weniger feindselig, als die Ersten, auch wenn es nach wie vor dunkel aus ihm heraus grollte. Kortherreth hatte davon gehört, das es Mischwesen von Elfen und Menschen geben soll, sogenannte Halbelfen, doch begegnet war er bisher noch nie einem. Sein Gefühl für Elfen würde ihn nicht trügen, war es doch etwas das ihm gegeben wurde, weniger eine Gabe, mehr etwas das in ihm jetzt 'Vorsicht' hervorrief, mit einem geringen Anteil an Lust 'Töte'. Doch hier wirkte es unbeständig, verschwommen. In seiner Seelenlosigkeit musste es damals der Anbeginn des Todes für die Elfen gewesen sein, ein aufkommendes Gefühl, gekoppelt ausschließlich an die Rasse Elf, das Startzeichen für ihre Vernichtung.
Er besann sich wieder seiner Situation. Sollte seine Halbelftheorie stimmen, so sollte schnellstens geklärt werden, ob sich hier vor ihnen mehr ein Elf oder mehr ein Mensch befand. Seine Führhand ruhte ruhig auf dem Schwertknauf seiner übergroßen Klinge. Sein Körper rührte sich nicht, nur die leichte Kopfbewegung verriet, das er die Person jetzt nochmal genauer musterte. Er schien förmlich darauf zu warten, ihr in die Augen sehen zu könne, das sich ihre Blicke treffen würden, spätestens dann sollte klar sein, ob sie Elfenblut in sich trug.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa März 27, 2010 11:53 pm

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Ihre Gedanken wanderten ganz um die Person in der Rüstung, woher meinte er zu wissen das sie kein Elf war.
Nihal dachte in erster Linie nicht weiter darüber nach, da sie lang dieser Welt fern war. Doch nun stellte sich die Frage was sie erwidern sollte.
„Ihr scheint mir ein wenig forsch zu sein. Fragt ihr immer so oder ist die Welt schon dem Abgrund so nahe das ihre jeden und alles klar definiert haben wollt um zu wissen wo man steht?“, sprach sie weiter mit ihrer sanften und melodischen Stimme. Es klang ruhig und es war kein Anzeichen von Panik oder Angst zu hören.
Dann hebte sie ihren Kopf und gab ihr Gesicht, aber nicht mehr Preis. Ein Lächeln strahlte den Fremden entgegen und nach kurzen verschwand es, doch nicht um eine Fassade fallen zu lassen, sondern um weiter zu sprechen.
„Ob ich ein Elf bin? Diese Frage ist berechtigt, doch die Antwort müsstet ihr nun wissen. Doch dies ist nicht die Frage, welche euch interessiert. Ich denke ihr würdet eine andere viel lieber geklärt haben, doch ihr müsst sie schon stellen damit ihr eine Antwort bekommt.“
Ihr Blick schweifte einmal über die merkwürdige Gruppe dann blieb sie auf dem Schwert kurz fixiert und wanderte zurück zur Person in der Rüstung.
Sie wusste nicht warum, aber er hatte etwas seltsames an sich das sie sehr interessierte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So März 28, 2010 12:21 am

Kazel verfolgte das Geschehen und war sich sicher, dass Lien niemals ohne seine Aufforderung handeln würde, es sei denn, sie liebte den Tod. Wie dem auch sei. Kazel lag sehr daran schnell aus dieser unangenehmen Situation herauszukommen. Er hatte für seinen Geschmack schon viel zu viele Begleiter. Würde dieses Halbblut sich auch noch anschließen?
Er konnte es ganz deutlich spüren. Nun ja. Es war mehr eine Ahnung, als eine wirkliche Annahme. Auch er war ein Halbblut, aber er war zur Hälfte ein Dämon, während sie nicht eine solch finstre und düstere Energie in sich trug. Nein. Sie war menschlich und doch umgab sie eine Magie, die unmöglich von einem Menschen stammen konnte. Sie stand ebenso wie er im Zwielicht weder Licht noch Schatten. Weder Mensch noch Dämon. Weder Mensch noch Elfe. Zu nichts zugehörig und nur da, um als Werkzeug benutzt zu werden. Er starrte das Mädchen vor sich an, als habe er noch niemals ein Halbwesen gesehen. Er fühltesich, durch Liens Anwesenheit und den Tadel, den sie ihm in den Tagen zuvor zukommen lassen hatte irgendwie sehr seltsam. Sie hatte ohne es zu wissen etwas in ihm bewegt, aber er wusste nicht genau was es war. Konnte es nicht wissen. Jedenfalls identifizierte er sich sehr mit dem Mädchen vor sich. Er dachte an die Tage zurück, als ihn die Menschen gefunden hatten und ihn unter schmerzvollen Androhungen ihm das Leben zu nehmen, sollte er sich wehren, mit sich nahmen. Immer noch brannten die Peitschenhiebe, tief auf der Haut. Die Narben zierten noch heute seinen Körper. Er erinnerte sich, dass sie ihn umgebracht hätten, wenn er ihnen nicht die Treue geschworen hätte.
Was war mit dem Halbblut vor ihm? Wozu würde sie sich bekennen? Würde sie sich bekennen oder würde sie – wie er damals – keiner Seite angehören? Würde Kortherreth sie ziehen lassen, wenn sie sagen würde, dass sie keine Gesinnung habe, weil sie ein Halbwesen ist?
Kazel ohrfeigte sich innerlich. Was ging ihn das Schicksal dieses Mädchens an? Er sollte sich einfach zurückhalten und nichts tun, als seine Rolle des verängstigten Stadtbewohners spielen. So wie immer. So wie er es immer tat… Wie zuwider ihm das doch war…
„Dienst du dem Lichte oder lebst du wie wir in den Schatten?“
Er konnte nicht glauben, dass ihm seine Neugierde einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Warum zum Teufel hatte er den Mund aufgemacht? Alles, was er wollte war doch nur unbehelligt seinen Auftrag zu erfüllen. Und doch… Vielleicht gab es etwas in ihm, was er weder kannte noch kennen lernen wollte. Etwas, was in ihm aufbegehrte. Etwas, was den menschlichen Teil in ihm verriet und seinen eigenen Weg gehen wollte. Ohne Aufträge und ohne Befehle… Ohne die ständige Angst von der Organisation getötet zu werden. Er schaute das Mädchen an und sein Blick war zum ersten Mal nicht kalt und distanziert, sondern interessiert, ja beinahe glühend. Er konnte seine Mimik und Gestik verstellen, konnte seine Gleichgültigkeit überspielen… nicht jedoch das innerste seiner Seele. Nicht die Glut und Begierde seines Herzens. Nicht die hämmernde Frage nach anderen, die sein Schicksal teilten.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So März 28, 2010 12:49 am

Nihal

Ihre Aufmerksamkeit verlangte nun eine Andere Person, den sie stellte jene Frage.
Doch ehe sie eine Antwort von sich gab musterte sie ihn kurz und fragte sich ob er wirklich das war was sie glaubte. Nun dies zu ergründen war eine Aufgabe diese noch vor sich hatte, dennoch musste dies warten. Wie sollte sie mehr über diese Welt und ihre Besonderheiten lernen, wenn sie nun die falsche Antwort von sich gab.
„Wie es mir scheint hat sich Welt doch sehr zum schlechteren entwickelt. Das ist wirklich traurig und auch beängstigend zu gleich. Die Zeiten wo man begrüßt und sich vorgestellt hat sind leider wohl vorbei. Es gibt wohl nur noch eine Frage die jeden interessiert.“, dann änderte sich ihre Stimme und klang ernster.
„Freund oder Feind? Doch was ist wenn man weder das eine noch das andere ist. Werden diese zu euren Feinden oder als was wollt ihr diese hinstellen?“
Sie lehnte sich weit raus und verbesserte keines Wegs so ihre Lage, doch dies war auch egal. Denn es gab schließlich nur eine Option für sie und dies war jene die zum Überleben führt. Damit sie ihren Weg weiter gehen konnte.
„Ich kann verstehen, wenn die Zeit solche Maßnahmen abverlangt. Aber wahrhaben will ich diese nicht. Ob ich der einen oder anderen Seite zugetan bin wollt ihr wissen.“
Sie machte eine Pause und legte eine Hand nachdenklich an ihr Kinn. Nach kurzem verschwand sie wieder unter dem Mantel und sie fuhr fort.
„Ich bin sowohl als auch. Wie sollte ich eine Seite wählen können ohne beide zu kennen. Warum kann man nicht seine Seite haben ohne eine der anderen zu vertreten? Aber wie sollte man eine Seite den Kennenlernen, wenn ihr schon vorher meint nur eure sei die Richtige.“
Ihr blick fiel auf Kazel und sie lies ihn auch nicht davon beeinflussen, das der Ork und auch diese Unbekannte Person in der Rüstung zu ihr schauten.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So März 28, 2010 1:23 am

Kazel hatte gewusst, dass sie diese Antwort geben würde und trotzdem traf ihn diese Antwort, wie ein Schlag ins Gesicht. Es erinnerte ihn so sehr an damals und er stand wie erstarrt da. Wie vom Donner gerührt und beinahe mechanisch machte er einen Schritt auf die Kleine zu. Wie konnte sie es wagen so etwas zu sagen? Frei von Furcht und ohne Regung? Wie konnte sie es sich erdreisten, in seiner Anwesenheit so etwas zu äußern, als sei es ganz normal. Noch ein Schritt auf sie zu.
Er atmete tief durch und versuchte seine Fassung wieder zu erlangen. Was ihm eher leidlich gelang.
„Du hast keine Gesinnung? Du bewegst dich im Reich der Menschen, der Dunkelheit und hast keine Gesinnung?“
Jetzt stellte sich ihm die Frage, auf die er so gerne eine Antwort hätte. Für alle anderen Beteiligten würde das sicher so rüber kommen, als diene er voll und ganz der Dunkelheit und verurteile das Mädchen für ihre leichtsinnige Antwort. In Wirklichkeit jedoch wollte er wissen, wie sie es geschafft hatte, den Menschen in ihrer unsäglichen Grausamkeit und Machthabe zu entkommen.
„Wie hast du überlebt? Wie konntest du bislang überleben? Wieso lügst du nicht und sagst uns, du wärest auf der Seite der Schatten? Wie kannst du frei von Furcht eine derartige Äußerung machen?“
Es schien ihn ja beinahe richtig zu ärgern, dass sie das gesagt hatte. Er war nicht wütend. Das wirkte nach außen jedoch so. Seine Hände ballten sich zu Fäusten und seine Muskeln spannten sich zum zerreißen an. Was brachte ihn nur so aus der Fassung? Er merkte schnell, dass er sich sehr verdächtig verhielt, doch dieses Mal war es ihm unmöglich sich so zu verstellen, dass er alle seine Gefühle verstecken konnte. Es war ihm schier unbegreiflich, mit welcher Ehrlichkeit die Kleine ihnen entgegen kam.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So März 28, 2010 1:44 am

Nihal

Als er auf sie zu kam rührte sich kein bisschen. Auch seine Frage fand sie noch nicht einmal merkwürdig, denn sie fand sie sogar berechtigt zu mindestens den Teil wo es um das überleben ginge.
Sie fand seine Art nicht bedrohlich, eher aufgebracht und verärgert. Doch wer sollte ihm das verübeln, sie bestimmt nicht.
„Lass mich überlegen.“
Begann sie und dann schaute ihm direkt in die Augen und wich nicht mehr ab.
„Nun die erste Zeit hat meine Mutter für mich gesorgt und dann bin ich umher gereist. Ich wurde nie festgehalten und brauchte vor niemanden flüchten. Doch wie es mir scheint wurde euch solch ein Schicksal nicht erspart. Zudem in welchem Gebiet ich mich hier befinde kann ich zur jetzigen Zeit auch nicht sagen, doch ich schließe aus dem was ihr sagt. Das dies das Gebiet der Menschen ist.“ Dann machte sie einen leisen Seufzer und räusperte sich. „Doch warum seid ihr so erpicht darauf mich in eine dieser Gesinnung zu stecken? Wie ich schon sagte, wie soll man sich einer Anschließen wenn ihr einem keine Gelegenheit gebt diese zu begutachten.
Wieso ich keine Furcht habe und meine Meinung ohne eine Lüge verkünde fragt ihr. Ich sehe keinen Grund darin zu lügen, was würde dies schon bringen. Auf eine Lüge kommt die nächste und ein Netz würde entstehen bis es zusammenfällt. Wenn dies geschieht wären meine Probleme diesen gleich, wenn nicht sogar noch schlimmer. Ich habe keine Furcht, da ich nicht weiß wovor ich überhaupt fürchten müsste.“
Sie wollte einen Schritt weiter auf ihn zu treten, doch sie lies es. Weniger vor Furcht, sonder um Abstand zu waren, weder eine klare Aussage noch eine eindeutige Haltung wurde gemacht. Ein Kampf könnte jederzeit entfachen und um diesen bestmöglich entgegen zu wirken wollte sie nichts machen was einer Provokation gleichkam. Doch dies hinderte sie nicht daran ihre Meinung kund zu tun.
„Aber mir scheint es das ihr hier dies nicht wirklich von mir hören wolltet, ich glaube euch …“, dann unterbrach sie um nicht noch weiter in der Wunde zu bohren, die vermeintlich zu wissen glaubte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So März 28, 2010 1:56 am

Belphegor folgte dem Gespräch der beiden und verstand nur die Häflte. Es ging um die Gesinnung und welcher man sich anschließt. Seiner Ansicht nach musste man sich für eine Seite entscheiden. Wie sollte man sonst wissen gegen wenn man kämpfen konnte?
Sein einfaches orkisches Gemüt tendierte dazu diese unwissende Person anzugreifen, aber Kazuya schien hier wohl mehr Ahnung zu haben - zumindest glaubte er das.
"Seit ihr nun ein Feind oder nicht? Kämpft ihr oder was soll das jetzt?", fragte er schließlich etwas verwirrt nach dem letzten Satz von der neuen . Diese ganze Diskussion verwirrte ihn immer mehr.
Wie zur Hölle sollte man sich denn dann in einem Kampf orientieren wenn die Hälfte nicht wusste ob sie nun zu der einen Seite oder zu der anderen gehört? Im Kampf könnten sich diese Leute ja plötzlich umentscheiden und gegen die vorher noch Verbündeten kämpfen!
Belphegor schüttelte den Kopf und grunzte lautstark. Er spukte aus.
Seine Hände lagen wieder auf den Waffen. Diese unentschlossene Person würde ihn nicht noch mehr verwirren und dadurch überraschen! Er würde bereit sein.
Kurz schaute er zu Korrterreth rüber und beobachtete dann wieder den Neuling. Ein knurren war zu vernehmen. Das ganze war nichts für einen Ork. Kämpfen und dabei sterben oder überleben, dass war das was Orks gut konnten!
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So März 28, 2010 3:14 am

Als die Kleine von seinem Schicksal sprach, legte sich eine eiskalte Hand um sein Herz. Sein Schicksal ging niemanden etwas an. Und schon gar nicht einer Fremden. Er überlegte Krampfhaft, was die Wahrheit und was nur Lüge war. Suchte in seinem Kopf nach Anhaltspunkten, was er dem Ork und der Rüstung erzählt hatte. Er versuchte alles einig zu fügen, aber es gelang ihm nicht. Seine Gedanken verwirrten ihn selbst und er wusste nicht genau, wie er sich verhalten sollte.
„Du bist niemals frei! Niemand kann frei sein, hörst du? Niemand! Entscheide dich! Und meine Vergangenheit geht dich einen Scheißdreck an, verstanden?!“
Seine Muskeln entspannten sich wieder. Er sah sich zu Lien um und befürchtete, dass er das Misstrauen von Kortherreth erneut erregt und verstärkt hatte, aber er konnte sich irgendwie nicht mehr unter Kontrolle bringen. Und dann vernahm er den Ork. Er sah zu ihm und hob eine Augenbraue. Die Worte dieses ungebildeten Kraftprotzes rückten Kazel in die Realität zurück. Er räusperte sich und trat einen Schritt zurück.
‚Die eine oder andere Seite, wie? Ich hoffe du kannst damit leben, dass du niemals frei sein wirst, Halbblut. Niemals!‘
Er drehte sich einfach von ihr weg. Kehrte der Fremden den Rücken, ohne zu fürchten, dass sie ihn angreifen würde. Es passte nicht zu dem Charakter, den er vorgaukelte, aber er konnte sich seiner Gefühle nicht erwehren. Er ging zu Lien und schob sie hinter sich, sodass er si beschützen konnte, sollte es zu einem Angriff egal von welcher Seite kommen. Dennoch hoffte er, das Kortherreth nicht all zu misstrauisch sein würde.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 29, 2010 5:32 pm

Kortherreth

Ihre Worten trafen ihn nicht im geringsten. Er hatte seine Gründe, sonst würde er nicht fragen. Sie blickte auf, entblößte ihr Gesicht aus dem Schatten und gab ihm ein Lächeln, nicht aus Fröhlichkeit, eher ein Zeichen ihrer Sicherheit, ihres Selbstbewusst. Ein Blick in ihre Augen verriet es ihm. Ja sie hatte Elfenblut in sich, aber ihren Augen war zu sehr das menschliche anzusehen. Möge ihre silbergraue Iris auch noch so elfisch wirken, ihrer Pupillen fehlte der schwarze scharfe Glanz. Zustimmend wollte er ihr Recht geben, es war nicht die einzige Frage, doch Kazuya war ihm zuvorgekommen. Licht oder Schatten? Das war die entscheidende Frage. Er schaue zu ihm herum. Sein Blick, er wirkte verändert. Was ging hier vor sich. Die Augen, der Spiegel zur Seele, doch hier? Es verwirrte ihn. Sie wirkten verändert, nein, sie waren verändert. Dann vernahm er die Worte der Halbelfin. Er wand sich ihr zu. Ohne groß über ihre Worte nachdenken zu müssen, stimmte er ihr zu, spontan. Es stimmt, ein Verbrechen hatte sie so nicht an ihnen verübt, aber wäre es nicht besser jedem Risiko aus dem Weg zu gehen, sie gleich zu erledigen? Vielleicht spielte sie ihnen aber auch nur was vor, wollte sie verwirren und Zeit gewinnen? Und wieder war es Kazuya, der seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Er war verärgert. Wieso pochte er so sehr auf die dunkle Seite, war seine Liebe einer Elfin verschrieben, so behauptete er. Es stand also noch mehr dahinter? Das passte einfach nicht. Immer verdächtiger wurde dieser einfache Mensch. Er umgriff wieder das Heft seines Schwertes. Jetzt stand er schon zwischen ihm und den Ork. Der Oberkörper war gespannt. Seelenruhig sprach die Elfe weiter. Es schien zu stimmen was sie verkündete, ihnen offen darlegte. Er beobachtete das Geschehnis zwischen den Beiden weiter. Lügen war das richtige Wort. Hier bauten sich Lügen auf. Doch aus welche Grund. Den Ork nahm er nur halb war. Töten oder getötet werden kam ihm in den Sinn. Eine einfache Vorstellung. Da traf es ihn wie ein Schlag, war dieser Mensch da auch ein Halbelf? Er musterte ihn nochmal. Nein, in ihm war nichts elfisches, er tadelte sich, hätte er es doch sonst auch bemerkt. Aber was machte ihn dann so wütend? Wieso Freiheit? Er band sich an eine Elfe, hatte er es etwa doch nicht aus eigenen Stücken so entschieden? Sein Verdacht des Todesengels flammte hier wieder auf. Doch einen direkten Hinweis gab es hierzu nicht. Außerdem wirkte er viel zu impulsiv. Ruhe kehrte bei dem Kerl wieder ein, er schien sich zu besinnen und wieder seine Schutzfunktion bei der Elfe einzunehmen. Dennoch ließen die letzten Worte Kazuyas Kortherreth nicht los. Keine Freiheit, und das schon seit langem, das muss sein leben beschnitten haben. Sonst hätte er nicht so reagiert. „Wie verfahren wir nun weiter?“ Seine Aufmerksamkeit galt wieder der Halbelfin. „Ihr sagtet, ihr müsstet beide Seiten kennenlernen, was bedeutet, ihr müsst euch in beiden Reichen bewegen. Man könnte es auch als spionieren verstehen, und wenn ihr hier fertig seit, dann wollt ihr in das Lichtreich um dort eure Meinung zu bilden, zu erfahren, was sich dort an Wesenszügen und Gründen befindet? Aber was wäre, wenn ihr euch dann auch für das Licht entscheidet und dann all das Wissen was ihr euch dann hier erhäuchelt hättet dort preisgeben würdet, vielleicht sogar als Pfand für euer leben verkauft? Dann wäre der Schatten es der darunter zu leiden hätte. Erklärt mir das.“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 29, 2010 6:21 pm

Nihal

Es war sehr interessant was Nihal hier erfuhr, aber auch traurig.
„Ich kann eure Bedenken verstehen. Aber genauso könnte es anders Laufen, dass ich wieder zurück komme oder gar mich von beiden Seiten fernhalte. Aber wollt ihr wirklich weiter so leben? Immer in der Furcht das Spione unter euren gleichen sind. Genau jetzt könnten eure Gefährten einer dieser Spione sein und was macht ihr dann, wenn ihr dies heraus findet.“
Sie hielt kurz inne und schaute dann zum Ork und fuhr dann fort.
„Im Kampf ist es nicht schwer zu entscheiden, den jeder der mich angreift ist mein Feind.“, dann schaute sie wieder zu der Person in der Rüstung.
„Ich würde zu gerne wissen was euch zu dieser Meinung bringt, solange ich bei euch bin kann ich ja niemanden verraten. Also entscheidet doch wenn es dazu kommt das ich auch die andere Seite kennenlernen möchte. Solange reise ich mit euch und ich kann mir ein Bild machen, was in der Welt so vorgeht.“
Dann schaute sie zu Kazel und wurde ernst, jene melodisch und sanfte Stimme wurde steif und dunkel.
„Freiheit gibt es und ich bin Frei, weder ihr noch jemand sonst wird mir dies nehmen können. Wenn ihr das nicht einsehen könnt tut ihr mir leid. Ich kann nicht sagen was euch widerfahren ist oder warum ihr solch einen Groll hegt, doch nur die Zeit kann dies wohl zeigen.“
Dann war sie ruhig und wartete gespannt die Reaktion ab, welche nun alles wohl entscheiden sollte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 29, 2010 7:00 pm

Kazel merkte schnell, dass keine Gefahr von der kleinen Halbelfe ausging. Zumindest nicht in diesem Augenblick. Vielleicht würde sie sich irgendwann gegen sie stellen, so wie er sich gegen seine dämonischen Vorfahren gestellt hatte. Korrthereth jedenfalls hatte ganz eindeutig keinen Grund die Seiten zu wechseln. Er stand eindeutig auf der Seite der Schatten. Das wusste er so gut, wie er wusste, dass Lien eigentlich im Lichte stehen sollte. Es war ihm unbegreiflich, warum er sie überhaupt schützen und sogar ausbilden sollte.
„Niemand kann frei sein…“, wiederholte er sehr leise aber mit einer Schärfe, die sich gewaschen hatte. „Es sei denn du liebst den Tod.“, setzte er nun lauter hinzu. Langsam wurde ihm das alles hier zu bunt. Jetzt wollte sie auch noch mit ihrer außergewöhnlichen gruppe reisen. Zu viele Zeugen. Zu viele Charakter, denen er was vorspielen musste und viel zu viel Unstimmigkeiten und Unklarheiten. Es ärgerte ihn, dass er ständig auf solch unverschämte Art und Weise unterbrochen wurde. Wie sollte er so anständig Meldung machen? Wie sollte er seinen Auftrag erfüllen? Er musste sich etwas einfallen lassen, von hier wegzukommen. Und diese Halbelfe! Diese verfluchte Halbelfe! Sie hatte ihn an etwas erinnert, was er längst vergessen hatte… Freiheit. Wie konnte er jedoch frei sein, wenn ihm ständig die Organisation im Nacken saß? Außerdem könnte er niemals frei sein, weil er sich in einem Netz aus Lügen befand. Und die waren sein Gefängnis, aus dem er niemals entkommen würde, wenn er nicht sterben wollte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 29, 2010 8:25 pm

Lien betrachtete das ganze äußerst skeptisch.
Eine weitere Person wollte sich ihnen nun anschließen. Na wunderbar.
Als hatten sie nicht ohnehin schon zwei unerwünschte Begleiter, die schon Misstrauisch waren.
Na das konnte noch heiter werden. Eng schmiegte sie sich nun an Kazel, während der Drache sich an ihre Beine schmiegte.
Wie zum Henker sollte das nun weiter gehen?
Sie sparte sich jeglichen Kommentar, gab sich Mühe schüchtern aus zu sehen udn als müsse Kazel sie beschützen, selbst wenn eine Maus ihren Weg kreuzte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 29, 2010 9:24 pm

Kortherreth
„Ihr wollt euch uns anschließen?“ Verwunderung schwang in seiner Stimme, auch wenn sie immer noch ihren dunklen Klang beibehielt. "Ich weiß nicht, ob mir dieser Gedanke recht sein soll, bin ich mir noch immer nicht sicher, wie ich eure Absichten handhaben soll. Letztendlich bin ich aber nicht der einzige in dieser Gruppe hier, und es liegt mir fern diese Entscheidung alleine zu treffen." Er schaute sie nochmals von oben bis unten an. "Andererseits, wenn ich bedenke, das sich eine Elfe in unseren Reihen befindet. Vielleicht könnt ihr euch mit ihr austauschen.“ Er erwähnte bewusst diese junge Mädchen, war er doch gespannt, wie diese Halbelfe darauf reagieren würde. Kazuyas Aussagen hingegen ließ er sich durch den Kopf gehen, hatte sich sein Verhalten plötzlich drastisch verändert. Diese freundliche Ruhe war von ihm gewichen. Was war in seiner Vergangenheit geschehen, als das er sich so sehr über nicht vorhandener Freiheit ausließ? War es nicht so, das er sich lossagen wollte? Ein Leben führen, was Verboten sein würde? Er blickte ihn an, und sah wie sich seine geliebte Elfe an seinem Rücken Schutz suchte. Er schaute wieder zurück nach vorne. „Da ihr von der Schattenseite erfahren wollt, so lernt zumindest schon einmal meinen Namen kennen. Nennt mich Kortherreth.“ Sollten die Elfen und Dämonen von meinem Namen erfahren würde auch das nicht weiter schlimm sein. Er zog sein Schwert aus den Boden und hielt es wieder in seiner üblichen Position zum Reisen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mo März 29, 2010 9:45 pm

Belphegor hatte mühe zu folgen. Frei sein und dann doch nicht? Beide Seiten kennenlernen? Entweder Kampf oder nicht, das war hier die wichtigste Frage. Und dann wollte der Typ sich noch anschließen? Grunzend musterte er die Person.
"Macht keine Dummheiten... Meinen Waffen dürstet es nach dem Blut meiner Feinde.", sagte er mit einer tiefen kräftigen Stimme.
Somit war die Sache für ihn gegessen, ein neuer Weggefährte. Ob ein mehr unter beobachtung oder nicht, würde nicht soviel ausmachen!
"Belphegor heiß ich!", er nickte dem Halbwesen zu und zog eine Schnalle an den Armschienen fester, sie war ihm locker vorgekommen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di März 30, 2010 12:03 am

Es amüsierte den Herren über den schwarzen Turm sehr, was für eine Gemeinschaft sich in der Ebene vor Astalor zusammengefunden hatte. Er lächelte vor sich hin. Und aus irgendeinem Grund erweckte die kleine Elfe, die in der Begleitung des Halbdämons war sein Interesse. Er wusste nicht genau warum, aber er betrachtete die Kleine, wie in Trance. Er wollte sie haben. Mit einem Fingerzeig flog eine Schar von dunklen Kreaturen los um Lien zu holen. Sie zu ihm zu bringen. Er würde sie hier gefangen halten und sie immer wieder ansehen, wenn es ihn danach verlangte. Ja er würde sie besitzen. Auf ein Mal gab es etwas, was sein Interesse geweckt hatte. Etwas, was ihn aus seiner Ohnmacht befreite.
„Komm her meine Kleine… Komm zu mir…“
Flüsterte er. Er raunte es ihr mit dem Wind zu. Er wollte, dass sie zu ihm kam und sich nicht zu wehren versuchte sein finsteres Schloss zu betreten. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er würde sie schon zu sich holen und in wenigen Momenten, würden die geflügelten Dämonen bei der Gruppe sein. Und niemand dieser jämmerlichen Kreaturen, würde seine Einheit aufhalten können…
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