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 Die Steppe vor Astalor

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Kazel

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Fr Apr 09, 2010 6:39 pm

Kazel atmete auf, als er sah, wie die Dämonin von einem hellen Licht erfasst wurde und daraufhin von ihm abließ. Er fühlte sich sehr schwach, stellte aber schnell fest, dass er sich nichts gebrochen hatte. Die Verwandlung hatte ihn sehr mitgenommen. Mehr, als er erwartet hätte. Nun sah er zu seinem Schützling, die zusammengekauert und reglos am Boden lag. Sein herz setzte aus, als er befürchtete, dass er versagt hatte. Ohne weiter auf die Dämonin zu achten, di über ihm stand richtete er sich mühsam auf und kroch auf allen vieren auf Lien zu. Sofort überprüfte er ihre Lebensfunktionen und befand, dass sie nur in Ohnmacht gefallen war. Er seufzte und stand dann neben ihr sehr umständlich und langsam auf. Gerade, wollte er Kampfhaltung annehmen, als alle Dämonen, wie auf ein Zeichen zu schreien begannen und davon flogen. Er presste die Hände auf die Ohren und die Umgebung verschwamm irgendwie. Er fühlte sich neben sich stehend und sein Geist fühlte sich sehr schwammig und orientierungslos an. Er kippte nach vorne und blieb nun reglos liegen. Er hatte genug. So elend hatte er sich schon seit der Ausbildung nicht mehr gefühlt. Mit offenen Augen lag er auf dem Rücken und starrte in den Himmel, darauf wartend, dass der Schmerz und die Trägheit von ihm fallen würden.
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Fr Apr 09, 2010 7:12 pm

Trotz seines Kampfrausches wusste er das Lava nicht gut für ihn war, somit setzte er zum nächsten Sprung an - es war für ihn der kürzeste Weg zu den Feinden. Allerdings flogen alle Dämonen mit einem unerträglichen Kreischen weg bevor er springen konnte.
Die Lava blieb wo sie war und Belphegor auch. Wutschnaubend stand er dort und suchte nach einem Feind. Er fand keinen Feind und noch immer war sein Körper auf einen Kampf eingestellt, der Kampfrausch hielt auch weiterhin an.
So schaute er nach oben und brüllte all seine Wut hinaus. Es war ein bestialischer Schrei, jeder gewöhnliche Soldat wäre wohl weggelaufen. Sein wilder Blick glitt über die Umgebung und seine Gefährten. Ein weitereres mal brüllte er in die Luft und dreht sich dann um.
Belphegor kannte im prinzip nichts anderes als Freund und Feind, aber das wussten kein anderer und so stand er nun da. Sein Kröper war arg in Mitleidenschaft gezogen worden, blutend stand er dort und beruhigte sich langsam, es dauerte lange bis er wieder einen normalen Blick für alles hatte.
Jetzt erst realisierte er wie viele Wunden er mitbekommen hatte, Brandwunden, Schürfwunden, Schnittwunden, Prellungen und einige Felssplitter steckten ihm noch in den Beinen und an diversen anderen Kröperteilen. Auch jetzt erst realisierte er den Blutverlust und schwankte leicht.
Nach einigen Minuten setzte er sich und begutachtete schweratmend seine Kampfgefährten.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Fr Apr 09, 2010 9:13 pm

Die Stimme ...
Weg war sie.
Eine unglaubliche Angst durch fuhr Lien.
Etwas vertrautes war plötzlich zum greifen nahe gewesen und doch war es wieder fort.
Warum hatte er sie wieder verlassen?
In der Dunkelheit suchte sie nach ihm, doch fand sie nichts.
"Wo bist du? Warum lässt du mich allein?"
Unbegreiflich und ängstlich rief sie nach ihm.
Irgendwas sagte ihr, dass sie ihn suchen müsste. Ihn weiter rufen, um ihn irgendwann wieder zu erreichen.
Es wurde heller ...
Sie schlug langsam die Augen auf.
Der Boden war hart.
Kael lag neben ihr, den Kopf auf ihrer Brust, schien er sie zu schützen.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Fr Apr 09, 2010 9:14 pm

Kortherreth

Gänzlich nach innen gekehrt bekam Kortherreth nichts mehr mit, was um ihn herum geschah. In ihm war etwas erwacht, etwas Großes. Das spürte, das fühlte er. Seine Gedanken fuhren herum, als würden sie etwas suchen, aber was sollten sie Finden? Wie sollte er es finden? Ein weiteres Beben. Der gesamte Körper Kortherreth 's bäumte sich auf unter dem Druck. Schlaff viel er wieder zurück zu Boden. Wieder ertönte es: „Hast du mich vergessen“? Dröhnend ließ sie Kortherreth Körper erbeben und erzittern. „Wer bist du? Was willst du?“ schrie er in sich hinein. Wie ein Echo schien seine Stimme zu verhallen. Du kennst mich nicht mehr? Du hast mich wahrhaftig vergessen? MICH?! Kortherreth Körper versteifte sich, begann zu zittern. Es war Willkürlich, kein Rhythmus, selbst Angst hätte solch ein Zittern nicht mimen können. Was ging hier vor sich. Kortherreth schien nicht mehr Herr seinen eigenen Körpers zu sein, 'seinen eigenen Körpers'. Ein Schlag durchfuhr ihn. Seine Gedanken fuhren in die Vergangenheit. Auf Schlachtfelder, dunkle Kämpfe, Mord, Totschlag. Ohne Gnade ohne Recht. Den eisernen Regeln des brutalen Krieges folgend: Töten oder getötet werden. Je grausamer um so besser, um so weniger sich einem entgegen stellten um so sicherer, um so mehr Sie einen Fürchteten einen verabscheuten, einen hassten um so genüsslicher...
Kortherreth entdeckte alte Empfindungen in sich wieder, Spaß am Morden und Töten, die pure Gewaltverherrlichung. Er verabscheute sie zu tiefst, diese Gefühle. „Wer bist du, das du mir diese Bilder zeigst? Wie kannst du es wagen in meinen Erinnerungen, meinen Gedanken zu suchen, zu stöbern.?“ Wutentbrannt brüllte er in sich hinein. Plötzlich fand er sich auf einer schwarzen Fläche wieder, eine Wand, eine Abgrenzung unergründlich, nicht erkennbar. Schweren Schrittes schien etwas auf ihn zuzuhalten. „Du willst wissen, wie ich heiße?“ Groll es aus allen Richtungen. Du musst mich wirklich vergessen haben.“ Ruhe kehrte ein. Dann aus dem nichts: „Aleztraza ist mein Name. Merke ihn dir gut, ich werde ihn dir kein weites mal nennen.“ Alles viel von Kortherreth. Ihm wurde bewusst, was sich da in ihm befand, was in ihm gebannt wurde, was Macht auf ihn ausübte. Plötzlich hoben sich vom schwarzen Boden rote Linien ab. Ein inniges leuchten gab der Farbe eine immense Fülle an Kraft. Aus den Schatten erhoben sich Konturen von etwas Großem. Scharfe Augen, so groß wie Kortherreth's Kopf, schaute auf ihn nieder. Schemenhaft war ein Schuppenkleid an den Vorderläufen zu erkennen, wie weit der Körper aber noch in das dunkle hineinreichte, konnte er nicht erahnen. Aus der Höhe ließ sich ein gigantischer Kopf auf ihn nieder. Schnaubend kam Qualm aus den Nüstern des Untiers. Glänzende in rot getauchte Schuppen bedeckten den gesamten Kopf. Ein Kranz aus Hörnern zierten das Kinn und den weiter fortlaufenden Knochen, bis es über den Hals im Dunklen verschwand. Zuletzt prangten auf dem Schädel zwei nach hinten gerichtete Hörner, „Erinnerst du dich? Erinnerst du dich an dies hier? An dieses Blutsiegel?“ grollte Aleztraza voll Wut, eine Vorderpfote auf das rote Siegel schlagend. Erst jetzt viel Kortherreth auf, das seine Ecke des Siegel eingerissen war. Es musste der Angriff des Eisdämons gewesen sein, er ihm iin diesen zustanf versetzt hatte, das war jetzt klar, er musste ihn getroffen haben, am Siegel. „Was willst du“, fragte Kortherreth unvernommen. „Das ist mein Körper!“ Ein Brummen ertönte.
„Wie dir auffallen sollte nicht nur deiner alleine. Das sollte dir klar sein. Füge dich deinem Schicksal und auch dem, was sich mit ihm verändert, ich bin ein Teil von dir, für alle Ewigkeit.“ fuhr er ihn an. „Wenn du stirbst, ist es auch mit mir vorbei.“ Er hüllte Kortherreth in eine Qualmwolke, ausgestoßen aus dem Mund. „Sei dir dessen bewusst. Das lasse ich nicht zu. Und jetzt verschwinde. Das Siegel erleuchtete noch stärke als zuvor, dann wurde alles in einem tiefe rot gefärbt. Kortherreth vernahm nur noch ein tiefes Lachen, dann wachte er wieder auf.
Er schaute sich verwundert um. Einige Meter weiter lag sein Schwert am Boden, doch von den Dämonen fehlte jegliche Spur. Ebenso wie von dem Kampfgeschehen. Er schaute an sich hinab; nicht eine angeschlagene Stelle, alles war heil. Verwundert schaute er sich weiter um, als urplötzlich sein Schwert vor ihm schwebte, gehalten von einer schwarzen Tentakel, bestehend aus vielen aneinandergereihten dreieckigen, halbrunden Gliedern, jede Kante so scharf wie seine Klinge selbst. Ein weiterer Arm erschien in seinem Blickfeld. Er tastete über seinen Rücken. An den Schulterblättern vernahm er die Wurzeln der jeweiligen Gliedmaßen. Jetzt verstand er, was Aleztraza von ihm wollte, was er mit Veränderung meinte. Angst staute sich in ihm auf. Dann wand er seinen Blick der Gruppe zu. Langsam ging er auf sie zu. Das Schwert in seiner normalen Form tragend.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Fr Apr 09, 2010 9:33 pm

Nihal

Als Nihal von der Magie erfasst wurde schlug sie heftig auf dem Boden auf und verlor beide Klingen, welche sich einige Meter von ihr entfernt liegen blieben.
Sie hörte wie der Dämon fragte: „Wirklich?“ Auch wenn sie auf dem Boden lag und am Ende ihrer Kräfte war, war sie immer noch mit einer starken Überzeugung gesegnet. Sie spuckte ein wenig Blut und sagte kaum vernehmbar. „Ja wirklich.“
Auch ihre Augen öffnete sie nur schwerlich, aber da sie so benommen war. Hatte sie nur alles verschwommen gesehen und nicht genau mitbekommen warum die Dämonen auf einmal verschwunden waren.
Es wurde Schwarz vor ihren Augen und mit einem mal sah Bilder aus Zeiten, welche sie längst verdrängte. Sie sah sich vor vielen Jahren, wo sie noch in dem Elfendorf gelebt hatte. Es war ein grausames Bild, sie war auf dem Boden und schütze sich, weil sie wieder mal von allen Seiten ausgelacht wurde. Doch es war nicht das Lachen was so sehr schmerzte sonder der Gedanke dass niemand dazwischen ging. Selbst die Erwachsenen liefen an diesem Schauspiel vorbei ohne auch nur dieses zu beachten. Es war wieder ihre Mutter die sie aus dieser Lage befreite. Dann wechselte das Szenario, es war Jahre später und sie war alleine unterwegs. Jene Zeit nachdem sie Flar getroffen hatte und nun war sie jeder Gesellschaft aus dem Weg gegangen. Es war eine Einsame Zeit und man hörte ihre Gedanken immer widerhallen, „Nur wenn du stark wirst, kannst du dich behaupten und zeigen wo dein Platz ist.“. Das waren einige der Worte von Flar und sie wusste nicht was er genau damit meinte.
Dann kam sie langsam wieder zu sich, ihr Schädel dröhnte und ihr ganzer Körper fühlte sie wie ein Trümmerhaufen an, obwohl sie wusste das nichts gebrochen war. Nach kurzem aber schaffte sie es sich wieder auf zu richten und schlich zu ihren Schwerter, welche sie einsammelte und in die Scheiden zurück steckte. Dabei murmelte sie die ganze Zeit, „Ich werde meinen Weg gehen.“
Sie ging zu ihrem Mantel und zog auch diesen sich über, erstaunlicher Weise war dieser völlig unbeschadet. Danach begab sie sich zur Gruppe und fragte vom weitem.
„Leben noch alle?“, da sie Kazel und Lien dort liegen sah, wusste sie nicht genau ob sie Tod oder nur erschöpft waren.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 12:15 am

Kazel versuchte sich zu konzentrieren. Dieses eigenartige Gefühl der Lähmung war furchtbar. Er kannte dieses Gefühl, doch konnte er sich nicht erinnern, wann und in welchem Zusammenhang er es gefühlt hatte. Seine Gedanken wirbelten umher und seine Nerven waren bis zum zerreißen gespannt. Es war furchtbar. Wie konnte das passieren? Er versuchte aufzustehen und merkte, wie in ihm ein Gefühl der Übelkeit aufstieg, das ihn fast dazu gebracht hätte, sich an Ort und Stelle zu übergeben. Er beschloss seinem geschwächten Körper Ruhe zu gönnen und reglos liegen zu bleiben. Von den anderen „Mitgliedern“ der „Reisegruppe“ hatte er nichts mitbekommen. Er drehte nur seinen Kopf vorsichtig zu Lien und fragte heiser: „Geht es dir gut?“Er erkundigte sich natürlich nicht aus Nettigkeit. Es gab keinen Grund mehr, länger so zu tun, als lebe er und Lien in einer heilen Welt. Nein. Er war zum ersten Mal aufgeflogen und all diese Zeugen, seiner Identität waren eine potentielle Gefahr. Mit Sicherheit, würde er sie alle irgendwann töten müssen. Aber im Moment waren sie seine besten Schutzschilde. Auch wenn er sich sicherlich schon bald rechtfertigen musste, sah er der Zukunft mit einem nicht ganz so schlechten Gefühl entgegen. Er beschloss es einfach auf sich zukommen zu lassen. Was sollte er auch sonst tun? Außerdem empfand er es als unendliche Anstrengung, darüber nachzudenken.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 1:47 am

Am liebsten hätte sie los geheult.
Warum?
Sie wollte zu der Stimme, die ihr nicht mehr aus dem Kopf ging.
Sie wollte nicht hier sein.
Eine unendliche Traurigkeit umgab sie.
Ihr Blick ging gen Himmel, die Worte Kazels wohl vernehmend.
"Müde ... Mir fehlt nichts,"
antwortete sie leise und schwach, als habe sie soeben das Liebste verloren, was sie jemals hatte.
Ihre Hand strich sanft über den Drachenkopf, während sie versuchte Tränen zu unterdrücken.
~Es war nur eine Stimme. Ein Traum ... Nichts reales ... Also hör auf rum zu heulen ...~
dachte sie, doch alles in ihr schrie auf und wehrte sich gegen diesen Gedanken.
Es war kein Traum gewesen sondern tatsächlich real.
"Warum redest du nicht mit mir? Wo bist du?"
rief sie in sich hinein, hoffend eine Antwort zu bekommen.
Sie wendete den Kopf zu Kazel, sah, das er aus dem Mund blutete und war augenblicklich mit den Gedanken wieder im Hier und Jetzt.
"Du ... du blutest,"
stellte sie entsetzt fest, versuchte sich auf zu richten und fischte nach einem Tuch in den Rockfalten, mit dem sie ihm das Blut am Augenwinkel fort wischte.
"Und das alles wegen mir ... "
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 10:12 am

Belphegor stand auf und suchte noch einmal die Umgebung ab. Er war zwar noch immer benebelt von dem Kampfrausch, aber schließlich war er ein Ork und war sowas gewöhnt! Nihal nickte er zu und dann ging er schwerfällig zu den ersten. Sein Blick hatte noch immer etwas brutales und wildes, aber es war nicht mehr so wie im Kampf.
Er ging zuerst zu Kortherreth rüber. Irgendwas war komisch an ihm, aber er konnte es nicht sofort sagen und dann bemerkte er es: Zwei eigenartige - er wusste kein anderes Wort dafür - Schwänze ragten aus seinen Schultern!
"Was is' mit dir geschehen, Korrthhereth? Hab'n dich die Dämonen verletzt?", brachte er mühsam und ziemlich besoffen klingend hervor, Kortherreth Name bereitete ihm die meisten Probleme.
Trotz der Wunden und den damit verbundenen Schmerzen hielt er sich aufrecht um Kortherreth zu helfen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 10:52 am

Kortherreth

Kortherreth wand seinen Kopf in Richtung des Orks, als dieser ihn ansprach. „Nein, alles in Ordnung,“ antwortete er nur knapp. Er blickte nur knapp zu ihm rüber, dann wand er sich wieder zur Gruppe, ehe er nochmal zum Himmel schaute, nach dort,von wo die Dämonen herkamen. Der Gedanke an diese Viecher machte ihn wütend. Ungewollt schnellte eine Tentakeln der der Länge nach zu Boden und hinterließ dort eine tiefe Einschlagspur, ehe sie sich dann langsam wieder hinter ihm aufrichtete.
Wie er so zum Himmel schaute ließ er sich den Kampf noch einmal vor Augen rufen. Wie eine Flut strömten die Bilder auf ihn ein: von den Dämonen, wie sie sich präsentierten, was sie taten, was er überhaupt von ihnen mitbekam. Dann zuckte es in ihm. „Todesengel!“ flüsterte er. Sein Blick viel zurück zur Gruppe, die Fühler begangen zu zittern, Wut brach in ihm auf, sein Blick viel auf Kazuya, nein dem Todesengel. Alles passte zusammen, die schwarzen Flügel und dessen ebenso schwarzen Federn, die Tatsache der selben Laufrichtung, seine Verhalten beim erscheinen der Dämonen kurz zuvor. Irgendwo in seinem Inneren wurde eine Stimme langsam lauter: „Töten!“ Schritt für Schritt kam er ihm näher, diesem Monster, diesem ruchlosen Mörder, diesem... . Er kniete sich neben Kazuya nieder , rammte behutsam das Schwert neben sich in den Boden. Langsam fuhr seine Schwerthand vom Griff der Klinge, ließ sich gemächlich auf die Brust Kazuyas nieder und verharrte dort. Dann senkte er seinen Kopf hinunter zu ihm, mit der Hand Druck auf den Brustkorb ausübend, die Krallen des Handschuhs langsam in das Fleisch fahrend. Nicht tief drangen sie ein, denoch, Blut sammelte sich an und quol langsam aus den Wunden. Kühl hauchte er ihm die Worte ins Ohr „Todes...Engel...“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 11:16 am

Kazel war weder in Gedanken, noch achtete er auf seine Umgebung. Er hatte die Augen geschlossen. Alles um ihn war irgendwie so… so farblos. Es war düster und keinerlei Schönheit mehr in der Welt. Seine dämonische Seite war offensichtlich nicht sehr begeistert von dieser Welt und das war jetzt das Überbleibsel seiner Verwandlung. Jedoch merkte er wie alles nach und nach zur Normalität zurückkehrte. Alles, bis auf Lien, die sich mit einem Mal zu ihm rüber beugte und ihm das Blut vom Mund wischte. Er öffnete die Augen und sah erst etwas überrascht aus. Dann wirkte er ganz offensichtlich wütend.
„Hör auf damit! Wir brauchen nicht mehr zu schauspielern.“ Er schlug ihre Hand weg und dachte über ihren letzten Satz nach. „Du hast damit nichts zu tun es ist ein Befehl. Nichts weiter.“ Noch immer klang er gereizt, aber nicht mehr so sehr, wie bei seinem ersten Satz. Und dann schaute er hinauf zu dem Schatten, der sich langsam zu ihm herab kniete. Kazel holte tief Luft und dann spürte er, wie sich Kortherreth‘ eiskalte Metallhand schwer auf seine Brust senkte. Dann spürte er den beißenden Schmerz, den seine Fingerspitzen hinterließen, als sie sich in sein Fleisch gruben. Ja. Jetzt war es soweit. Er hörte seinen Namen… Den Namen, den er so verachtete. „Todesengel…“ Nun ja. Er konnte sich nicht wehren. Er war viel zu schwach und seine dämonische Power konnte Kortherreth nicht verletzen. Elektrizität konnte ihm nichts anhaben.
„Na los doch, bring es hinter dich… Aber eines will ich noch wissen: Warum? Warum suchtest du mich? Ich habe dir nichts getan...“, gab er in einem Flüsterton zurück. Er konnte sich nicht erinnern, Kortherreth auch nur einmal zuvor begegnet zu sein. Außerdem glaubte er auch nicht, dass Kortherreth von jemandem geschickt wurde. Einen solchen Hass baute man nicht auf, wenn man nur auf Befehl handelte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 6:16 pm

Verwirrt sah sie zunächst zu Kazel, der ihr die Hand fort schlug und dann zu Kortherreth, der Kazel scheinbar töten wollte.
Eine Mischung aus Wut und Schmerz machte sich in ihr breit.
um einen, weil Kazel glaubte sie spiele jemandem was vor, zum anderen ... wollte die die Stimme wieder hören.
Zum dritten ... begann sie Kazel zu mögen, auch wenn er ein Idiot war.
Sie versuchte sich zwischen Kortherreth und Kazel zu drücken und dabei Kortherreth von Kazel weg zu schieben.
"Er hat für mich gelogen. Bitte."
Große Tränen liefen ihr über die Wangen.
"Ich brauche doch einen Beschützer und ausserdem hab ich ihn gern. Er ist nicht so schlecht wie alle glauben."
Es lag einee Ernsthaftigkeit in ihren Worten, die wohl selbst an den Augen ab zu lesen war.
"Du tust ihm weh. Lass ihn in ruhe. Ohne ihn werde ich nicht überleben."
Dann sah sie zu Kazel.
"Du bist ein Gefühlkalter Vollidiot, und erkennst nicht einmal, wenn etwas ernst gemeint wird."
Wieder versuchte sie Kortherreth fort zu schieben, wobei sie wörtlich ihre letzten Kräften mobilisierte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 6:29 pm

Kortherreth knappe Antwort genügte ihm. Belphegor beobachtete die beiden Dinger an Kortherreth Schultern. Die Dinger würden ihn doch mitsicherheit in einem Kampf stören, oder aber es waren unheimlich gute Waffen?! Oder aber waren es dämonische Einflüsse die das dort haben entstehen lassen? Er schüttelte den Kopf und grunzte, diese Gedanken über die möglichkeiten brachten ihn nur durcheinander. Früher oder später würde er es merken ob es gut war oder nicht.
Als Kortherreth sich auf Kazuyas Brust niederließ und die Hand blutige Spuren hinterließ hatte er seine verbliebenen Waffen wieder in der Hand. War Kortherreth jetzt der Feind oder aber Kazuya und diese Lien? Grunzen schüttelte er wiederholt den Kopf und ging zwei Schwankende Schritte auf die Gruppe zu.
"Was zur Höllle is' nu schon wieder los?", fragte er och immer leicht lallend.
Die Wunden bluteten noch immer und die Schmerzen waren auch noch vorhanden, sowie seine Sinne noch immer vom Kampfrausch leicht benebelt waren. Trotzdem hielt er sich nur aus reiner orkischer Sturheit auf den Beinen und war bereit den Feind zu töten. Wobei sich da wieder das Problem stellte das er nicht wusste wer nun der Feind war und wer nicht! So entschied er sich Kortherreth beizustehen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 7:59 pm

Nihal

Als sie näher auf die Gruppe zu ging bemerkte sie sofort das hier etwas nicht stimmte. Kortherreth schien aus einem unersichtlichem Grund wütend auf Kazel zu sein, als Lien zwischen ging verstärkte das nur ihre Vermutung.
Auch das Gespräch von ihnen verfolgte sie, aber wirklich verstehen konnte sie es nicht. Sie war wohl zu lange abseits der Geschehnisse dieser Welt, aber das würde sich wohl mit der Zeit alles ändern.
Die Präsenz von Kortherreth war auch eine ganz andere als wie sie bei ihrem treffen war. Seid dem Kampf hat sich einiges geändert, doch ob dieses gut oder schlecht sein sollte, müsste sich noch zeigen.
Auch wenn Kazel Nihal nicht möchte, wenn nicht sogar schon hasste, so dachte sie es sich, würde sie ihm dennoch versuchen zu helfen.
„Kortherreth was soll das jetzt alles? Ich weiß zwar nicht was vorgefallen ist das du so reagierst, doch lass es auf sich beruhen. Selbst vergangenes kann man nicht mehr gut machen.“, sie schritt langsam und wankend weiter. Auch wenn er jetzt sie angreifen würde, was wahrscheinlich ein schlimmes Ende nehmen würde, wollte sie nicht das jemand auf Grund seiner Vergangenheit leiden musste. Dafür hatte sie selbst zu viel aus solchem banalem Grund gelitten.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 8:57 pm

Kortherreth

Unverändert in seiner Position verharrte er über Kazuya, hörte sich seine Worte an ohne auch nur eine Regung zu zeigen. Warum zeigte er keine Gegenwehr? War ihm sein Leben wirklich so wenig Wert, nicht dafür zu Kämpfen? Von der Seite versuchte Lia ihn wegzuschieben. Hätte er sie nicht gesehen, wäre es ihm wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen. Schauspielerei war das richte Wort. So berührten ihn auch die Worte des Mädchens gänzlich wenig. „Verschwinde!“ grollte er sie an. Dunkelrot leuchtete es unter dem Visier, während er sie ansah. Für sie sollte deutlich zu sehen sein, das sich dahinter keinerlei Augen befanden, in einer Rüstung die keinerlei Mimik zuließ. Wie sollte also ergründet werden, was in ihm vorging? Seine Aussage unterstreichend schob er sie einfach zur Seite. Aufgeregt bewegten sich die Tentakeln auf und nieder. Er wand sich zurück an Kazuya. Auch ihm sollte dieses Faktum nicht unbemerkt bleiben. „Ihr wollt eine Begründung warum ich euch töten will? Ihr der tötet ohne eine Wimper zu zucken? Ihr der mordet ohne auch nur zu Hinterfragen, ob ein Leben es nicht anders verdient hätte?“ Langsam ballte sich Kortherreth Hand zu einer Faust, Metall fuhr über Metall, während sich die Finger von Kazuyas Fleisch lösten. Nur wage nahm er die Worte der Halbelfen wahr. Was wusste die schon von Vergangenheit? Langsam richtete er seinen Körper auf. „Steh auf. Zeig was in dir steckt. Zeige ob es einen Grund gibt dich zu fürchten. Er starte auf ihn nieder, während Kazuya regungslos auf dem Boden liegen blieb. Kurzerhand griff er nach ihm und zehrte ihn nach oben. Es war ein leichtes. „Kämpfe! Zeig was in dir steckt du Bastart!“ Kortherreth erkannte sich selber nicht wieder. Was ging in ihm vor, warum fuhr er so aus der Haut. Eine Wildheit entflammte in ihm, mit Lust genug dieses etwas einfach in der Luft zu zerreißen. Mit Anstrengung versuchte er sich zusammenzureißen dem nicht nachzukommen, während er den Todesengel in die Augen starrte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 9:22 pm

Kazel achtete auf einmal nicht eine Sekunde mehr auf Kortherreth, der ihm ja ganz offensichtlich ans Leben wollte, sondern auf Lien… Er starrte sie an, als würde er einen Geist sehen. Sie mochte ihn?! SIE?! Kazels Gehirn vermochte es nicht, diesen Gedanken zu sortieren. Er verstand es nicht. Weder, dass sie ihn mochte, noch, dass sie ihn schütze. Was war hier nur los? Warum spielte sie dieses Spiel weiter? Was wusste sie schon, wie böse er war?! Sie hatte keine Ahnung, was in ihm vorging, aber maß sich an, etwas Derartiges zu sagen? Im selben Atemzug nannte sie ihn einen Vollidioten. Niemand hatte es bisher gewagt ihn so zu betiteln.
Doch dann wurde er erneut auf Kortherreth aufmerksam, als er Lien einfach zur Seite stieß. Kazels Augen weiteten sich, seine Iris wurde enger und seine Sinne schärften sich. Es war seltsam. Irgendwie, war Kazel wirklich ein Werkzeug, denn es machte ihn rasend, dass Kortherreth Lien derart grob behandelte. Sie war eine Ware, die möglichst unbeschadet ankommen sollte und jeder, der das verhindern wollte, war Kazels Todfeind. Er biss die Zähne aufeinander, als Kortherreth im befahl aufzustehen und stöhnte, als dieser ihn gleich darauf nach oben zog. Seine Oberbekleidung dehnte sich dabei und drohte unter seinem Gewicht zu reißen. Die Worte dieses Typen störten ihn kaum. Denn es war ihm mehr als egal, was man von ihm dachte oder welche Wirkung er auf andere hatte.
„Du willst mich töten, weil ich anderer Leute Leben aushauche? Stellst du dich damit nicht auf dieselbe Stufe?“ Er packte Kortherreth Arm, mit dem er Kazel hochgezogen hatte. Sein Griff war sehr fest, was Kortherreth sicher gemerkt hätte, wenn er nicht nur aus Metall bestehen würde. Blitze durchzuckten das Metall. Es war ein so heftiger Schlag, der ein normales Lebewesen mit Sicherheit getötet hätte. Er sah kurz auf die scharfkantigen Tentakel. Eine gefährliche Waffe, wie er sich vorstellen konnte. „Lien! Halte dich von ihm fern! Geh zur Seite!“, sagte er mit eiskalter und emotionsloser Stimme. Dieselbe Stimme, die ihm schon sein ganzes Leben bei den Menschen zu Eigen war. Sollte es zu einem Kampf kommen, würde er sich teuer verkaufen. Seine Augen funkelten, was nicht wirklich zu seiner Stimme passte. Dann trat er Kortherreth so heftig vor die Brust, dass sein Oberteil, was ohnehin schon am Rücken aufgerissen war, einfach nachgab. Er machte einen Salto nach hinten, wobei er sich von Kortherreth abstieß und zog zeitgleich seine beiden Dolche aus den am Rücken befestigten Scheiden. Dann stand er in Angriffshaltung da. Adrenalin schoss durch seine Adern und der Dämon in ihm hielt ihn aufrecht. Lange würde er nicht durchhalten. Das war sicher. Aber vielleicht lange genug…
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Apr 10, 2010 9:47 pm

Nihal

Sie verstand nicht wirklich was hier vor sich ging, aber das brauchte sie auch nicht. Denn in ihren Augen ist jeder Kampf nicht erstrebenswert, also wollte sie auch alles daran legen das es zu keinem kam.
Kortherreth legte es auf einen Kampf an, weil wohl Kazel schon unzählige Leben ausgelöscht hatte. Doch war dies der wahre Grund? Auch wenn er es gemacht hatte, was er keines falls leugnete, so half er im Kampf davor die Angreifer mit abzuwehren. Es hat sich vieles ereignet was in sich widersprüchlich schien, weil Nihal dachte diese wären Verbündete, doch dem war wohl nicht so.
Als Kazel Abstand zu Kortherreth gewonnen hatte und in Angriffsstellung auf ihn wartete, mobilisierte auch Nihal ihre letzten Kraftreserven und sprang vor Kazel und somit genau in den Brennpunkt der beiden. Ihre Schwerter ruhten immer noch in der Scheide und sie wollte eigentlich nicht weiter kämpfen, weil sie keinen Anlass dafür sah und auch nicht die Kraft dafür hatte.
Mit einem Lächeln schaute sie zu Kazel. „So langsam kann ich verstehen wieso die Welt so zerbrochen ist, doch ich glaube ihr wollt dies einfach nicht.“, sie wandte dann den Blick zu Kortherreth. „Willst du hier wirklich jemanden Angreifen und nur um deinen eigenen Hass oder was es auch immer ist zu besänftigen? Glaubst du wirklich das es damit erledigt sei? Was ändert es schon das er tot wäre?“
Sie wusste weder was oder wer Kazel war, doch das war ihr gleich. Wichtig für sie war, das hier niemand weiter kämpfen sollte. Zudem würde der Tot von ihm nichts ändern, denn die Vergangenheit war geschehen und geändert werden konnte sie nicht mehr.
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 11:25 am

Belphegor stellte sich seitlich von Kortherreth auf und schaute die anderen grimmig an. Langsam wurden seine Sinne wieder klar, aber ein stetig wachsendes Schwächegefühl hatte er dennoch.
"Kortherreth? Was ist das hier alles?", fragte er seinen Kampfgefährten. Kortherreth kannte er von allen hier am längsten - wenn auch nicht sehr lang - aber so war für den Ork klar das er mit ihm kämpfen würde.
Grunzend beobachtete er die anderen. Seinen Streitflegel fest in der rechten Hand. Ein knurren war zu vernehmen.
Das ganze gefiel ihm nicht. Ein klarer Gegner war besser als die Situation jetzt hier.
Die Aussagen von Nihal mochten Stimmen, aber konnte man ihr vertrauen? Und stimmten diese Aussagen wirklich? Belphegor wusste es nicht und wartete auf den ersten Angriff von irgendjemanden.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 3:48 pm

Das Kortherreth ihr nicht glaubte, wunderte sie nicht weiter, denn noch versuchte sie es weiter.
Sie saß zwar wieder auf dem Boden, doch sprechen konnte sie schließlich.-
"Ach ... Du regst dich über ihn auf, weil er Menschen getötet hat und was ist mit denen, die andere Wesen töten? Woher willst du wissen wie es in ihm aus sieht? Er ist jedenfalls nicht einfach nur eine komische belebte Rüstung, die von irgendwas bewohnt wird, was kein Herz besitzt."
ihr Drache hatte sich zu ihr gesellt, legte den Kopf an ihre Wange und schmiegte sich an sie.
Er wusste genau, wie sie das meinte und er wusste eben so gut, wie es um sie stand.
Ihr Körper war zu schwach für solch Mächtige Magie.
Lien musste sich dringend ausruhen.
"Was ist denn mit den so tollen Völkern, die ganze Rassen aus rotten, und das ohne danach zu fragen, ob es diese Rasse überhaupt je wieder geben wird? Wirst du sie eben so hassen, wie diesen einen, der im Vergleich zu ganzen Völkern, nur einzelne getötet hat."
Woher diese unbändige Wut nun plötzlich kam, wusste sie nicht, aber sie loderte wie ein heißes Feuer in ihr.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 5:05 pm

Kortherreth

Kazuyas Verteidigungsbewegung musterte Kortherreth nur. Die Blitze hatten nicht im Geringsten eine Wirkung auf ihn. Ihm war sogar sehr danach, das er sich befreite, er freute sich auf abstruse Weise sogar darüber. Es zeigte sich so, das er zumindest den Mut hatte sich zu verteidigen, ihm etwas am Leben lag. Kampflustig hob er das Schwert, die Tentakeln peitschten auf dem Boden, Kerben an der Aufschlagstelle hinterlassend. Sich zu eine Ansturm sammelnd war es die Halbelfe, die seinen geplanten Angriff vereitelte. Zwischen ihn stehend sprach sie ihn an. „Was es ändert? Was es ändert willst du wissen?“ Die Ruhe, die ihn seit seinem Gedenken beherrschte war verschwunden, gewichen einer puren Wut der Vernichtung. Dann stieß Lia auch noch dazu, ihn scheinbar belehren zu wollen, was wusste sie schon? Was wusste sie, was in Wesen wie ihm oder in Kazuya von statten ging? „Ist es nicht besser wenn einer stirbt als zig weitere? Wenn er nicht geht, werden andere unter ihm Leiden müssen. Das werde ich beenden!“ Doch es stand mehr dahinter, als nur das Leid der Anderen. Er blickte zu Kazuya rüber. Ein Schwall von Bildern vielen über Kortherreth her bei dessen Anblick. Bilder die den Tod andere dokumentierten. Bilder von Toten, die er, Kortherreth, zu verschulden hatte, er als Werkzeug, er als Bringer des Todes. Es war egal, wen oder was er tötete. Er tat es. Warum wusste er nicht, doch es war nichts was mit ihm zu tun hatte. Aber das ist Geschichte. Mit der Begegnung des Alten in der Stadt war endgültig klar, das der Todesengel als Werkzeug funktionierte.
Der Ork trat von hinten heran, ihn scheinbar unterstützen zu wollen.
„Mein Hass wird nicht enden, nicht so lange wie ich existiere, nicht so lange wie Tötungswerkzeuge existieren, so wie er... so wie ich.“ Kalt sprach er die Worte mit Verachtung: "Was ganze Völker tun, das interessiert mich nicht. Ich gehöre zu niemandem, ich bin nur mir selber Rechenschaft schuldig.“ Er schaute herum, verständnislose Gesichter wie er empfand. „Ihr wollt mir nicht glauben? Dann sprich Kazuya, sag uns die Wahrheit. Hast du den Tod verdient?“ Aufrecht stand er da, fast wie ein Gebieter, ein Richter.


Zuletzt von tobiloge am So Apr 11, 2010 7:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 6:13 pm

Was war denn jetzt los? Eben noch hatte er gegen Dämonen gekämpft, dann hatte Kortherreth ihn endlich als den identifiziert, der er war und nun stellten sich die Halbelfe und Lien vor ihn um IHN zu schützen? Kazel verstand die Welt nicht mehr. Was verlange sein Herr nur von ihm, dass zu durchleben? Kazels Empfindungen wechselten sich nun in seinem innersten ab. Er war immer so ruhig und immer so gefasst, aber innerlich wüteten Stürme von Gefühlen. Zumindest in Augenblicken, wie diesen. Ratlos senkte er seine Waffen. Es machte ihn wütend, dass die Halbelfe für ihn sprach, dass sie Kortherreth beruhigen wollte und ihn in Schutz nahm. Noch wütender machte ihn jedoch, was Lien sagte. Was hatte er denn mit den Völkermorden zu tun? Das war etwas ganz anderes. Kazel tat nur, was ihm befohlen wurde. Er hatte kein Recht zu hinterfragen, warum er was tat, noch durfte er sich ein Urteil anmaßen. Er hatte keine Meinung über das, was er tat. Es war einfach nicht seine Art darüber zu befinden, was Richtig und was Falsch war. Er hatte auch kein Interesse daran, was der Rest der Welt von seinem Handeln hielt. Er war zur Hälfte ein Dämon, es wäre gegen seine Natur Mitleid zu empfinden. Und doch stimmte etwas nicht… Er hatte nicht das Gefühl, dass Kortherreth in aus purer Bosheit hasste. Kortherreth hasste ihn, weil er andere tötete, aber er tötete ebenso, müsste er sich dann im Umkehrschluss nicht ebenso hassen? Kazel hatte jede erdenkliche Rasse auf diesem Planeten getötet. Er kannte die Gründe für seine Aufträge nicht und er machte auch nicht halt davor Unschuldige zu töten, wenn sie sich in den Weg stellten. Sein einziges Ziel war es seine Missionen zu erfüllen. Warum? Nun… Wahrscheinlich, weil er nicht sterben wollte. Ja, das war es. Sein Zorn wich etwas. Die Worte der Halbelfe gingen ihm noch einmal durch den Kopf. Was wollte er eigentlich? Man hatte ihn nie gefragt, was Kazel wollte. Er hatte keinen Willen. Und aus diesem Grund, war er auch so erfolgreich. Ein Wesen ohne Willen, war leicht zu kontrollieren. Aber stimmte es wirklich, dass er keinen Willen hatte?
Er spürte seine eigene Schwäche, wie einen Hammerschlag zurückkehren. Er torkelte, fing sich jedoch gleich wieder. Eines war klar. Kortherreth würde ihn töten. In seinem Zustand, würde Kortherreth in ganz sicher umbringen. Aber Kazel wollte nicht sterben. Er musste eine rationale Entscheidung treffen. Aber es gelang ihm nicht. Wenn er sich verwandeln würde, könnte er einfach davon fliegen. Aber auch dann würde man ihn finden und töten. Es blieb nichts. Ihm blieb nur der Tot. Kazel kam zu dem einzig vernünftigen Schluss: So schmerzfrei wie möglich. Er ließ die Arme nun gänzlich sinken. Er wollte gerade den Mund öffnen und Kortherreth um ein gnädiges Ende bitten, als noch etwas anderes in ihm aufbegehrte. Etwas Nichtmenschliches. Etwas Starkes.
‚Was tust du hier Kazel? Du willst nicht sterben! Das war dein einziges Ziel, all die Jahre! Hast du das etwa vergessen? Hast du vergessen, wofür du all das auf dich genommen hast? Nein. SO kann es nicht enden. Ich werde nicht zulassen, dass dieser „Welt-Erretter“ mich einfach ohne Grund aus der Welt schafft, dafür habe ich nicht gelebt. Nicht dafür, dass es so endet!‘, dachte Kazel voller Zorn.
Er hob die Klingen erneut in die Höhe er war wieder bereit Kortherreth anzugreifen. Er machte einen Schritt nach vorne, als Kortherreth ihn fragte, ob er den Tot verdient hatte. Diese Frage warf ihn nun vollkommen aus dem Gleichgewicht. Ob er den Tot verdient hatte? Was sollte er dazu jetzt sagen. Vor seinem inneren Auge spielten sich Dramen ab, weinende Ehepartner, winselnde Kinder flehende Gesichter und Tod und Leid. Sein Herz verkrampfte sich und er ließ einen Dolch fallen, als er sich die rechte Hand auf die Brust presste und die Augen schloss. Seine Lippen bebten und sein einziger Gedanke war, warum er niemals gesehen hatte, was den weit größeren Teil in seinem Herzen in Stücke riss. Seine Menschlichkeit. Er spürte, wie ihm etwas die Kehle zuschnürte und verstand überhaupt nicht, was gerade mit ihm geschah… Am liebsten wäreer gestorben. Die Worte der Halbelfe bohrten sich in seinen Kopf: „Freiheit gibt es und ich bin Frei, weder ihr noch jemand sonst wird mir dies nehmen können. Wenn ihr das nicht einsehen könnt tut ihr mir leid. Ich kann nicht sagen was euch widerfahren ist…“
Jetzt verstand er. Was er verdiente? Freiheit! Oder nicht? Eine Sache, die er nicht haben konnte. Etwas, was er nie erreichen würde. Er blickte Kortherreth an und sagte mit einer tonlosen und von tiefem Schmerz erfüllter Stimme: „…Ja…“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 6:50 pm

Nihal

Als Kortherreth antwortet hörte sie genau zu und war eigentlich sehr verwundert, doch lies sie sich das nicht anmerken. Als Kazel mit „Ja“ antwortete zuckte sie kurz zusammen, aber es änderte nichts in ihrer Meinung.
Auch wenn er den Tod verdient hätte, würde man alles noch ändern können. Aber dazu müsste Kazel es auch wirklich wollen, doch dies würde später geklärt werden. Jetzt galt es wiedermal zu überleben.
„Mag zwar sein das er ihn verdient hat, aber das gibt weder dir noch sonst jemanden das Recht dies zu entscheiden. Glaubst du wirklich das sein Tod etwas bezweckt! Niemals wird er dies, so wie die Welt ist, wird es immer jemanden geben der auf Geheiß eines anderen jemanden tötet. Willst du wirklich jeden auf der Welt mit dem Tod bestrafen?“
Dann atmete sie einmal durch und könnte sich kurz eine Pause. Die Situation war sehr verfahren, wenn Belphegor und Kortherreth wirklich angreifen würden wäre dies wohl ihr Ende.
„Wenn dem so ist, dann seid ihr nicht besseres als jene die ihr Verurteilt.“
Sie legte ihre Hände auf die Griffe ihrer Schwerter.
„Ihr habt recht, ihr seid niemanden Rechenschaft als euch selbst schuldig, doch ihr werden nie die Befriedigung erlangen die ihr erhofft.“
Ihr Blick blieb auf Kortherreth haften und sich aufrecht zuhalten viel ihr immer schwerer, da sie kaum noch Kraft hatte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 7:13 pm

Belphegor verfolgte das ganze. Kortherreth war hasserfüllt? Wie konnte er sich selbst hassen? In orkischen Klans war alles einfacher. Man lebte sein Leben und nahm die Position ein die man hatte und konnte sich hocharbeiten. Man hatte die Ältesten die über alles urteilten und deren Urteil wurde akzeptiert.
Kazuya hatte den Tod verdient? Ok dann sollte er über sich richten lassen und nicht hier kämpfen. Knurrend brachte er seine Gedanken hervor: "Wenn du den Tod verdient hast, warum lässt du dann nicht über dich richten, anstatt hier zu kämpfen?"
Als dann noch Nihal sagte das niemand das recht hatte drüber zu richten, war er noch verwirrter. "Gibt es irgendwo einen Beweis das er jemanden zu unrecht getötet hat?", fragte er mit langsam aufkommenden Kopfschmerzen.
Töten konnte nicht befriedigend sein? Belphegor schaute verwirrt zu Nihal rüber. "Das töten ist verdammt gut! allerdings nur bei den Bösen und denen die Unrechtes getan haben!"
So stand er da und starrte Nihal an. Wie konnt emna das töten nicht mögen? Na gut sie war kein Ork, sie kann das nicht richtig nachvollziehen, aber dennoch, was gab es besseres?
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 8:19 pm

Jetzt war es aber langsam genug.
"Entscheiden, wer wen töten darf, kann oder sollte niemand. Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass du dich als großer Retter auf spielst. Weißt du wie viele Wesen du täglich tötest, alleine wenn du herum läufst? Was wenn diese Wesen eben solche Familien haben. Mag sein das du eine schlechte Vergangenheit hattest, aber ... selbst wenn er sich seine Freiheit nicht holt und du ihn heute tötest ... wirst du jeden auf dieser Welt töten müssen. Nihal hat vollkommen recht. Es werden für jeden den du tötest, drei neue kommen. Ob für gut oder böse ... Mord ist Mord und wird niemals entschuldigt werden. Eben so wenig wie die Gier."
Lien lief gerade erst warm und sie schien sich richtig in Rage zu reden. Warum?
Das wusste sie wieder einmal nicht, doch schien es ihre tiefste Überzeugung zu sein, die Tief im innersten ihres Herzens wohnte.
"Sie alle sind gierig und kein Volk kann sich frei sprechen von Gier und Machtbesessenheit. Es gibt immer welche unter denen, die meinen sie seien die geborenen Herrscher und Anführer, eben so wie solche, die mit ihrem Leben nichts an zu fangen wissen und sich in die Dienste eines möchte gern Gottes stellen, um ihm zu dienen. Merkst du nicht wie verkommen und unglaublich ignorant die Wesen sind? Du suchst den Schuldigen an den ganzen toten? Dann töte nicht das Werkzeug, sondern verhilf ihm zu einem anderen Leben ... einem freien Leben und suche die Wurzel des Übels, doch sei dir gewiss, dass es immer einen gibt der dahinter steht."
Sie war aufgestanden, beflügelt von den eigenen Worten, welche scheinbar die Erschöpfung vertrieben hatten.
Sie stand da, wütend, die Fäuste geballt, Zorn in ihrem Gesicht und einen unbändigen Hass in ihren Augen.
"Wenn du besser bist als er ... und noch nie im Auftrag von jemanden getötet hast ... dann tu was du nicht lassen kannst ... und du ... Todesengel hin oder her. Begreif endlich das es Wesen gibt, die dich trotz allem mögen. Fang mal an zu leben und nicht immer nur das Willenlose Gefäß zu sein... Frei wirst du nur dann sein können, wenn du endlich mal Gefühle zu lässt du dämlicher Trottel!!!"
Die letzten Worte schrie sie ihm entgegen, drehte sich dann um und rannte einfach los.
Ihr Drache lief neben ihr her.
Weit käme sie ohnehin nicht, doch sie musste weg hier.
Weg von diesen möchtegern Weltverbesserern, die sich töten wollten.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 8:42 pm

Kortherreth

Kortherreth Worte schienen ihre Wirkung bei Kazuya erzielt zu haben. Wartend starrte er auf ihn nieder, wie er da stand mit seinem schmächtigem nacktem Oberkörper, den offen Wunden auf der Brust. Dann kam endlich seine erwartete Antwort: „Ja...“ Alles schrie in ihm auf, sein Werk zu vollenden, ihn mit einem Streich zur Strecke zu bringen, dieses ganze Drama zu beenden. Andererseits spürte er wie die Unzufriedenheit in ihm erwachte. Mehr nicht? Wieder mischte sich die Halbelfe ein. Er hörte sich knapp ihre Worte an. „Was ist euer Problem? Was gibt euch das Recht euch hier einzumischen? Haltet euch daraus!“ Mehr hatte er für sie nicht übrig. Auch der Ork musste sich zu Wort melden. Gut und Böse? Richtig und Falsch? Wieso sollte er was falsches machen? Auch die Elfe versuchte ihm ein schlechtes Gewissen einzureden. Er würde jemanden Töten, war es deshalb falsch, böse? Nein! Es diente einem Zweck. „Soll man alle Gewehren lassen für ihr handeln , wenn keiner was tut?“ Er schaute dieser Elfe hinterher. Irgendwas nervt ihn an ihr und es war nicht die Tatsache, das sie eine Elfe war. Jeder hielt sich hier für seinen eigenen besseren Moralprediger. Alle meinten sie es besser zu wissen. Außer er. Er senkte sein Schwert, ging an der Elfe vorbei und stellte sich vor Kazuya. Langsam legte er ihm das Schwert in den Nacken. „Willst du sterben?“ Fragte er ihn noch einmal ganz ruhig. Die Wut war verschwunden. Berechnend schaute er ihn an. „Ihr werdet keine Freiheit erfahren, nicht so.“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Apr 11, 2010 9:28 pm

Wieder mischten sich alle ein. Kortherreth hatte Recht. Warum mischten sich immer alle ein? Er musste noch nie selbst entscheiden, was ER wollte. Sonst beschränkten sich seine Entscheidungen darauf, was die beste Methode war, sein Auftragsziel zu erreichen. Und nun? Er stand teilnahmslos da, als würde es hier gar nicht um ihn gehen. Belphegor sagte irgendwas von gut und böse. Nihal wollte offensichtlich, dass kein weiterer Kampf stattfinden sollte. Lien beschimpfte ihn wieder und alle redeten aufeinander ein. Es war trotz allem irgendwie in weite Ferne gerückt. Er machte sich über sich Gedanken und versuchte zu ergründen, was es ausgelöst hatte, dass er über sich und seine Taten nachdachte. Zum einen war es Nihal, die ihm gesagt hatte, dass es Freiheit gab und sie selbst sogar frei war. Lien hatte ihn zum nachdenken angeregt, weil sie ihn trotz allem mochte. Sie mochte ihn! Er verstand nicht, wie das möglich war, da ihn sonst jeder entweder hasste oder fürchtete. Dann war da Belphegor der in seiner Schwarz-Weiß-Malerei dem Nagel auf den Kopf schlug. Warum wollte er weiter leben, wenn er doch eigentlich den Tod verdient hatte? Es war einfach. Weil er sich das Leben durch den Tod verdienen Musste. Wenn er nicht getan hätte, was seine Häscher von ihm verlangt hatten, hätten sie ihn umgebracht. Das war Grund genug, warum er gekämpft hatte. Und warum er immer weiter machen würde. Er würde kämpfen. Er fasste den Entschluss zu kämpfen. Für sich… Und dann legte Kortherreth ihm die Klinge an den Hals. Die Frage beantwortete sich schon fast von selbst, nicht wahr?
„Nein.“, seine Stimme war fest und entschlossen. Er stand reglos da und hatte einen harten Blick, der vor purer Lebenskraft strotzte. „Nein, ich will nicht sterben.“ Es war ein wunderbares Gefühl, zu sagen, was er wollte. Er wusste nicht, was in Kortherreth nun vor sich ging, aber Kazel wusste, was er nun tun würde.
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