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 Astalor - Bunker

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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 1:44 pm

Kazel humpelte leicht. Der Biss des kleinen Drachen in seine Wade, war eine unschöne Sache gewesen, aber nun leider nicht mehr zu ändern. Er hätte nicht so überreagieren dürfen, als Lien von seiner Vergangenheit gesprochen hatte. Dennoch. Sie hatte kein Recht dazu gehabt. Sie wusste ja nicht einmal über ihre eigene Vergangenheit bescheid, also hatte sie auch kein Recht zu Urteilen.
Von seiner Hand troff unaufhörlich Blut und hinterließ eine Spur organischer Materie auf dem spiegelglatten Boden, die leicht zu verfolgen war. Es war keine stark blutende Wunde, die ohnehin in einigen Minuten aufhören würde zu bluten. Aber der Speichel des kleinen Drachen brannte. Das hatte er nun davon. Er hörte Liens Worte und dachte sich, dass sie das Tier nicht ermordet hatte, sie hatte es von ihren Wasserschläuchen ferngehalten. Es war Notwehr. Aber er beließ es dabei. Er hatte keine Lust sich noch weiter den Kopf darüber zu zerbrechen. Vor allem aber hatte es keinen Sinn mit Lien darüber zu streiten. Sie würde sowieso nicht nachgeben, obwohl er eindeutig im Recht war. Nun ja. Er würde sie schon noch dazu bringen wortlos zu gehorchen. Vor ihnen lag am Ende des Weges eine neue Tür. Und davor saß etwas. Dieses Etwas war jedoch keines Falls am Leben, denn es war ein abgenagtes auf dem Boden kauerndes Skelet. Und so wie es aussah, war es das Skelet eines Menschen. Es trug sogar schier Makellose Kleidung. Schwarz. Es sah beinahe aus wie eine Uniform. Dennoch brachte es Kazel nicht über sich, der Leiche das Hemd auszuziehen, um es selbst anzuziehen. Es war weniger Ehrfurcht, als Ekel. Trotzdem durchsuchte er rasch den Körper und fand eine Schusswaffe, mit der er nichts anfangen konnte. Dennoch steckte er sie in seinen Hosenbund. Dann fand er eine… nun ja. Es sah aus, wie eine Spielkarte. Sie schien aus demselben Material zu bestehen, wie die Flaschen. Nur dass diese hier weiß war und einen schwarzen Streifen hatte. Außerdem stand etwas in der hohen Sprache darauf. Und ein Bild war auch noch zu sehen. Es war offensichtlich das Bild des Mannes, der hier vor ihm lag. Eine Ledertasche bildete den Abschluss der Durchsuchung. In dieser Tasche befanden sich weitere dieser Kärtchen, deren Schrift er nicht lesen konnte. Und Münzen. Es waren Münzen und … und Papier! Echtes Papier!
Nach außen wirkte Kazel so, als würde er in seinem eigenen Rucksack kramen, um irgendetwas Unwichtiges rauszuholen. Aber innerlich… Sein Herz hämmerte heftig gegen seine Brust. Er freute sich. Ja er empfand wahrhaftiges Glück. Seine Lippen gaben ein Lächeln preis, was für jeden der ihn kannte gerade zu surreal wirkte. War das wirklich Kazel, der ein solch schönes Lächeln zustande bringen konnte? Es war der Zauber des Momentes. Und dieses Mal hielt das Lächeln sogar einen Augenblick an und verschwand nicht bereits nach einem Wimpernschlag wieder. Erst als er sich erhob und die Tür betrachtete verwandelte sich sein Gesicht in die übliche Maske. Der bekannte Griff zu dem elektronischen Schloss und ein kurzes Aufblitzen. Die Tür sprang auf.
Der Anblick, der sich bereits innerhalb der ersten 5 Schritte erbot, brachte selbst Kazel vollkommen aus dem Gleichgewicht. Er stand wie festgefroren da und musste sich anstrengen Luft zu holen. Seine Augen waren weit aufgerissen und fassungslos auf die Szene vor sich gerichtet: Der Raum, der sich ihm und Lien erbot, war größer noch, als die Vorhalle, wo sich die anderen noch befanden. Aber dieses Mal fand man keine Leeren Betten vor, sondern Leere Augenhöhlen, die einen aus allen Richtungen anglotzten. Grob überschlagen, kam Kazel in dem Radius, den die Kugel ausleuchtete, auf mindestens hundert Leichen, die aufgetürmt und grotesk verbogen auf dem Boden lagen. Er war ein Mörder, aber so etwas hatte er noch nie gesehen. Ihm wurde schlecht. Er nahm, die blutige Hand vor den Mund und beugte sich leicht nach vorne.
Was mochte in den Tiefen dieses Bunkers vorgefallen sein?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 4:01 pm

Lien verkniff sich jegliche Aussage oder anderweitige Gesten, als sie das erste Skelett fanden.
Natürlich durchsuchte Kazel die Leiche.
Es kam ihr nicht gerecht vor eine Leiche zu bestehlen, doch anders herum, brauchte der Tote die Sachen ohnehin nicht mehr.
Was aber wenn die Sachen gefährlich waren, die er bei sich trug?
Sie kniete sich hin, um ein wenig Entlastung zu erhalten, wobei es ihr nicht entging, das Kazel offensichtlich wenigstens für einen Moment glücklich war.
Sie sagte nichts, sondern freute sich für ihn.
Nachdem Kazel die Tür geöffnet hatte, bot sich ihnen ein Bild des Grauens.
So etwas, hatte sie wahrlich noch nicht gesehen.
Denn noch.
Kazel wurde scheinbar schlecht.
Lien hingegen, nahm das ganze mehr oder weniger gelassen hin.
Es waren tote, bereits vor langer Zeit verrottete Körper.
Lediglich das sie mumifizierte Skelette fanden, bereitete ihr ein wenig Unruhe.
Wo sie sonst so ängstlich war, ging sie nun langsam in den Raum hinein, betrachtete das ganze recht nüchtern und schien für einen Moment nicht sie selbst zu sein.
Ihre Augen glitten sonderbar abwesend über jeden einzelnen Schädel, als hätte sie etwas mit diesen Skeletten zu tun gehabt.
Sie sahen aus. als habe hier eine Horde Dämonen gewütet.
Eines normalen Todes waren diese hier alle nicht gestorben.
Die Rückgrade waren sonderbar verdreht, teilweise gebrochen und stellte man sich zu den Knochen noch das Gesicht vor, so mussten sie wirklich etwas Entsetzliches erlebt haben.
"Was auch immer hier geschehen ist ... wäre besser hinter diesen Türen geblieben ..."
meinte sie leise, so als spräche jemand anderes aus ihr.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 4:47 pm

Es war Kazel ein absolutes Rätsel, wie Lien es einfach so ertrug da hinein zu laufen. So wie er die Sache sah, hätte sie eigentlich Angst haben müssen, aber dem war nun einmal nicht so. Und das verwirrte ihn noch mehr. Offenbar machten ihr bereits tote Körper weniger zu schaffen, als verendende. Er würde das testen, wenn sich die Gelegenheit dazu einmal bot. Aber nun war er eher damit beschäftigt, seinen Magen unter Kontrolle zu bringen. Stimmt. Er hatte nichts gegessen. Wie lange schon nicht? Das trug zumindest dazu bei, dass ihm übel war. War es wirklich nur das? Er hoffte zumindest nicht, dass es mit Blutarmut oder Infektion zusammen hing.
„Sei Vorsichtig!“, er ärgerte sich darüber, dass es wirklich besorgt klang und nicht wie ein schlichter Befehl und fluchte leise. Sicherlich würde sie wieder darauf rum reiten und er würde ihr wieder erklären, dass es hierbei nur um sein eigenes Leben ging. Egal. Er ging ihr nach und forderte sie auf, das Licht heller zu machen, was auch sogleich geschah. Nun leuchtete es bis zu den Wänden. Zwar nur als fahler widerschein, aber schwach zu erkennen. Der gesamte Boden war von Skeleten bedeckt und er sah nur drei flecken, wo keine waren. Das war einmal an der gegenüber liegenden Wand und dann noch an zwei Schächten, die als Löcher in den Boden eingelassen waren. Sie schienen aber gewollt und Kazel kletterte sofort über die Leichen zu diesen. Als er hinunter schaute, sah er jedoch nichts, als Finsternis.
Dafür hörte er etwas, was ihn zu tiefst beunruhigte. Ein grummeln, dass zu einem Grollen anschwoll. Kazel kannte das Geräusch und sein Magen drehte sich erneut um, als ein zweites dieser Sorte einsetzte. Die Knochen barsten unter dem Gewicht seiner herab krachenden Knie. Seine Arme zitterten, als sie sich am Rand abstützten, damit er nicht in den Schacht fiel. Er fühlte sich furchtbar. Selbst wenn er sich hätte bewegen können, so ahnte er doch, dass er sich nicht so richtig auf seinen Körper verlassen konnte. Die Anstrengungen der letzten Tage waren einfach zu kräftezehrend gewesen und auch seine Träume hatten ihn kaum ausruhen lassen. Er war einfach am Ende. Kazel ahnte, dass seine Vermutung sich augenblicklich bewahrheiten würde. Und er würde jeden Moment sterben. Und schon erschien ein goldener Drache vor seinen Augen, der ihn sogleich mit seinem Feuer auslöschen wollte. Das war‘s also…
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 4:48 pm

Der Bernsteindrache, der am Grund seines Gefängnisses wohnte hatte die Fremden schon bemerkt, als sie sein Reich betreten hatten. Er hatte gewartet. Schon so viele Jahrhunderte hatte er gewartet und nun sollte es endlich soweit sein? Das Siegel der Kammer. Es wurde gebrochen und nun war er endlich frei. Nun konnte er endlich raus. Ein Mann kniete oben an seinem Gefängnis und würde nur ein weiteres Opfer werden.

Auch der Schwarze Drach bemerkte die Veränderungen, aber er fürchtete, dass es so weit gekommen war. Die Menschen hätten niemals so weit gehen dürfen. Die metallisch glänzende Haut des Drachen schimmerte in dem Licht der Elfe. Die roten Augen glühten auf und wurden Augenblicklich bläulich, als er die großen Schwingen ausbreitete um seinen Bruder aufzuhalten. Er musste einfach.

Der Feuerodem des Bernsteindrachen sammelte sich im Kiefer der Monstrosität und jeden Augenblick würde die Flamme auf Kazel niedergehen. Der Strahl trat hervor und Kazel machte keine Anstalten sich zu bewegen. Er sah nur irgendwie verwirrt und mit trübem Blick zu dem Drachen auf.
Auch der schwarze Drache war noch nicht aufgetaucht, aber er fegte bereits die Luke hinauf.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 5:11 pm

Lien beobachtete Kazels tun.
Etwas war hier sonderbar.
Sie ahnte, dass es nicht gut gewesen war, diese Tür zu öffnen.
Als Kazel in die Knie ging, ließ sie die Schläuche an eben jener Stelle liegen, an der sie gerade stand.
Ein riesiger Drache war erschienen, schwebte vor Kazel und sammelte bereits seine Flammen in seinem Maul.
Lien stürzte auf Kazel zu, stieß ihn mit einem Hechtsprung zur Seite und rollte sich selbst geschickt auf den Knochen ab.
Dann sah sie das Wesen dort bewundernd an.
Etwas in ihr wollte mit ihm Kontakt auf nehmen.
~Warte ... bitte ... Wir wollen euch nichts tun Alterwürdiger,~
schickte sie ihm ihre Gedanken.
Dies war ein Wesen, von dem sie wusste, dass es im Grunde nicht schlecht war.
Es war ein Wesen vor dem sie trotz seiner Größe und Gefährlichkeit, keine Angst hatte.
Langsam hob sie einen Arm, gerade so, als wolle sie einem Pferd die Nüstern streicheln, und ging eben so langsam auf ihn zu.
~Bitte my Lord. Bitte erzählt mir ... warum ihr hier gefangen seid. Ich will euch helfen.~
Blieb ihr nur zu hoffen, dass der Drache sie verstand, dass er sie nicht gleich verspeisen würde.
Sie wusste genau in welche Gefahr sie sich begab, wusste jedoch nicht, warum sie es tat, geschweige denn, woher sie ihr wissen über diese Wesen hatte.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 5:29 pm

Der Bersteindrache musste innerlich lachen. Oh nein er würde sich nicht noch einmal so in ein Gefängnis sperren lassen, nur weil ihn irgend jemand dazu überredete. So hatte es die Menschen bisher immer getan. Die kleine Göre, die den Mann gerettet hatte sprach zu ihm. Aber sie sparach auf eine Art und Weise, die nicht zu den Menschen passte. Sie sprach zu seinen Gedanken. Wie eigenartig.
Nun gut. Dann würde er eben beide vernichten. Und dann war er endlich frei! Er konnte den Duft der Freiheit bereits riechen. Erneut sammelte sich das Feuer in seinem Mund und der Strahl richtete sich gegen die Beiden vor ihm. Er musste sie erwischen. Musste sie töten bevor der andere... Zu Spät.
Der schwarze Drache fegte den Schacht hoch und warf sich vor die beiden. Die Flamme prallte einfach so an seinen schwarzen Schuppen ab. Der Drache hatte sie gerettet.


Zuletzt von Tales am Do Jun 17, 2010 9:49 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 5:30 pm

Kazel wurde unsanft zur Seite gestoßen, bemerkte aber sehr wohl, dass es an seinen Füßen sehr heiß wurde. Einen Augenblick zu spät und er wäre Grillkohle gewesen. Aus seiner Erstarrung befreite er sich nun mit einem wütenden Schlag auf den Boden, weshalb überall dort Knochen davon Spritzten. Es ging alles so schnell, dass er kaum Zeit hatte die Situation einzuschätzen, geschweige denn zu bewerten. Lien ging auf den riesigen Drachen zu, der nun direkt vor ihr landete und seine Nüstern blähte. Kazel konnte jedoch keine Anzeichen von Freundlichkeit ausmachen und fragte sich, was Lien da eigentlich tat. Noch bevor er überhaupt über eine Antwort nachdenken konnte, stürzte er auf sie zu und riss sie mit sich mit. Im selben Moment flog etwas Schwarzes an ihm vorbei und setzte sich genau vor ihn und Lien. Der zweite Drache…
Was war das für ein Spiel? Keine Zeit. Er schleppte Lien zu der Tür, die sie nicht geöffnet hatten und versuchte diese zu öffnen. Kein elektronisches Schloss aber dennoch verschlossen. Sie mussten hier raus. Sie mussten wirklich hinaus.
„Wo ist der Schlüssel?“, keuchte er… Natürlich würde er keine Antwort bekommen. Der Schweiß perlte von seiner Stirn und Seine Haare klebten an eben dieser. Nun ja, es war warm, aber so warm? Außerdem schien er außer Atem zu sein. Kazel blickte zu der geöffneten Tür. Sie konnten nicht zurück. Sie konnten einfach nicht zurück! Was nun?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 11:51 am

Lien hatte damit gerechnet, dass der Drache ihr keine Antwort geben würde, sondern sie als Feind an sehen würde.
Kazel packte sie und schleppte sie mit sich.
Woher nahm er eigentlich noch die Kraft?
"Lass mich los! Er ist doch nur wütend weil er eingesperrt wurde! Er ist genau wie du!"
Oh ja. Genau wie Kazel, nur das Kazel vor langer Zeit aufgegeben hatte und er nicht mehr nach der Freiheit suchte, sondern sich der Angst hin gab.
Dieses Mal versuchte sie ihre Gedanken an den anderen zu richten.
~Bitte tut ihm nichts. Wir sind doch nur zufällig heir gelandet. Warum seid ihr hier? Warum hat man euch hier eingesperrt?~
"Kazel lass mich mit ihm reden! Vielleicht kennen sie einen Ausgang!"
Lien zappelte und wollte sich befreien, doch Kazels Griff war wie immer unerbitterlich.
Natürlich musste er sie schützen um nicht selbst getötet zu werden.
Schließlich ging es ja um seinen Auftrag.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 12:09 pm

Der Schwarze Drache brüllte und schob den goldenen auf das Loch zu, weshalb er seine Schwingen ausbreitete und in die Luft stieg. Wütend spie der goldene Drache Feuer und die Knochen stoben in alle Richtungen. Daraufhin kämpften die beiden Drachen, wobei es aussah, als habe der schwarze die Oberhand. Außerdem wirkte der Drache irgendwie komisch. Er hatte schärfere Konturen und die Schuppen glänzten wie Metall. Er sah irgendwie aus, als wäre dieser Drache mit einer Rüstung ausgestattet oder als wäre er die Rüstung. Eigenartig, war es auf jeden Fall.
„Verschwindet! Ihr müsst gehen!“, rief der schwarze Drachen und sagte dann zu Lien: ~Mein Bruder ist dem Wahnsinn verfallen. Vergebt ihm. Er darf nicht nach oben kommen. Die Welt ist gedriftet und er mit ihr. Die Drachen stehen in direkter Verbindung mit unserer Welt. Bitte… Ihr müsst gehen.~ Die Stimme war wunderschön und sehr angenehm.
Selbst der Schlag des Schwanzes, den der schwarze Drache abbekam klang metallisch.
~Der Schlüssel für die Tür ist die Karte, das Wachmannes. Beeilt euch!~
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 12:15 pm

Wieder wehrte sie sich. Wieder zappelte sie rum und versuchte sich aus seinem Griff zu lösen. Wieder machte sie ihm das Leben zur Hölle. Kazel zog ein unzufriedenes Gesicht. Sie wollte mit ihnen reden? Was hatte dieses Mädchen nur immer für Einfälle! Kazel bis sich auf die Unterlippe und quetschte Lien an die Tür.
„Du bleibst hier!“
Was sollte er tun. Zwei Drachen. Zwei! Einer war schon schlimm genug, aber zwei? Und dann auch noch dieses unglaublich blöde Verhalten von Lien. Er musste einen Ausweg finden, aber seine Gedanken waren irgendwie schwammig und seine Lösungsansätze wenig produktiv. Außerdem müsste er sich bei allen Versuchen von Lien trennen. Und plötzlich donnerte eine Stimme auf ihn herab.
„Verschwindet! Ihr müsst gehen!“
Aber wie? Sie konnten nicht zurück. Es ging einfach nicht. Es hatte keinen Sinn. Kazel ließ Lien los und stützte sich mit beiden Armen an der Tür über ihr ab. Seine Gesichtsfarbe war irgendwie grau. Die Tür bewegte sich keinen Millimeter und die Kampfgeräusche machten es auch nicht besser, dass man sich konzentrieren konnte. Und das wo es mit seiner Konzentration sowieso nicht so weit her war. Er schob Lien zur Seite und ging zwei Schritte zurück. Dann versuchte er die Tür zu rammen. Es war, als wäre er gegen eine Wand gelaufen… Er ächzte und drehte sich zu den beiden Drachen um. Sah zu der offenen Tür. Hatte der Mann, den er durchsucht hatte, vielleicht noch etwas anderes dabei gehabt? Hatte er was übersehen? Es war schrecklich. Ohne weiter nachzudenken fasste er wieder Liens Handgelenk und zog sie mit sich zur offenen Tür.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 12:23 pm

Lien stellte sich dieses Mal gegen Kazels versuch sie mit sich zu zerren.
"Wir dürfen nicht zurück! Er sagt die Karte ist der Schlüssel! Hast du dem Mann eine Karte weg genommen?"
Sie packte Kazel am Arm und versuchte ihn zurück zur verschlossenen Tür zu ziehen.
Was der Drache ihr mit geteilt hatte, gab ihr sehr zu denken.
Die Welt war gedrifftet und die Drachen waren mit ihr verbunden.
Sie empfand tiefes Mitleid mit dem goldenen Drachen und eben so mit seinem Bruder, dessen Stimme so wundervoll war, das Lien es wirklich schwer viel, ihn einfach zurück zu lassen.
"Wir laufen in unseren Tod wenn du uns zurück zerrst!"
~Ich verspreche dir wir gehen und wenn es in meiner Macht steht, werde ich dich befreien,~
gab sie dem schwarzen Drachen zu verstehen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 12:37 pm

Kazel kam nicht gegen den Zug der Elfe an. Das erste was ihm dazu einfiel war: Wie? Und das Zweite, was ihn beinahe wütend machte war: Du bist viel zu schwach, Kazel. Er wusste, dass es ihm nicht gut ging, aber er wusste auch, dass es ihm unmöglich so schlecht gehen konnte, gegen ein Kind zu verlieren. Sie sagte etwas zu ihm, aber er wollte einfach nur zu dem Kerl in der Uniform. Eine Karte? Ja er hatte eine Karte. Er hatte sogar mehrere Karten, aber warum kam sie gerade jetzt damit? Als hätte er nicht schon genug Probleme. Dieses Mal, gab er nach und blieb stehen. Was hatte sie gesagt?
Er hat gesagt… Karte… Schlüssel…
Er hat gesagt? Kazel konnte sich nicht erinnern, eine Stimme gehört zu haben. Was war sie nur für ein Mädchen. Telepathie konnte sie wohl auch benutzen. Kazel verzog das Gesicht. Es sah aus, als würde er zwar sehr wiederwillig, aber immerhin einsichtig zur Kenntnis nehmen, dass Lien sie aus dieser Situation retten konnte. Er reichte ihr den Lederbeutel mit den vielen Karten. Er fragte sich immer noch, wie eine Karte ein Schlüssel sein konnte, aber es war einen Versuch wert.
Kazel drehte sich wieder zu den Drachen die immer noch kämpften und versuchte auf den Beinen zu bleiben. Ein Herz hämmerte gegen seine Brust und sein Blut raste durch seine Adern.
Zu wenig. Zu wenig Blut im Körper, dachte er und blinzelte. Außerdem spürte er ein Brennen in sich, was sonst nicht da war. Vielleicht war die Idee, die gruppe zu verlassen doch nicht so gut gewesen…
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 1:59 pm

Zu ihrer Überraschung gab Kazel nun doch nach und reichte ihr den Beutel mit den Karten.
Sie öffnete ihn, nahm eine der sonderbaren Karten in die Hand, sah noch einmal zu dem schwarzen Drachen und betrachtete das Schloss, welches nur aus einem Schlitz zu bestehen schien.
Zumindest glaubte sie, das es das Schloss war.
Noch einmal blickte sie auf die Karte.
Sie war dünn genug um durch den Schlitz zu passen.
Erst versuchte sie die schmale Seite in den Schlitz zu stecken.
Nichts geschah.
Also versuchte sie die lange Seite in den Schlitz zu schieben.
Wieder nichts.
Sie drehte die Karte um und versuchte es mit der Seite, an der dieser schwarze Streifen war.
Immer noch nichts. Sie ließ die Karte von oben, durch den Schlitz, nach unten gleiten.
Ein zischlaut war zu hören, als die Tür in der Wand verschwand und sich öffnete.
Lien packte Kazel am Arm und riss ihn mit durch die Tür, die sich sogleich wieder hinter ihnen schloß.
Die Karte hielt sie, genau wie den Lederbeutel, noch immer in der Hand.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 2:25 pm

Was war es, was Lien da machte? Und was war es, dass ihr Vorhaben offensichtlich geglückt war? War es Schicksal? Drehte sich das Rad der Zeit und der Bestimmung wirklich mal für sie? Was hatte sie dazu veranlasst, die richtige Karte zu nehmen und die richtige Bewegung auszuführen, die nötig war, um die Tür zu öffnen? Kazel wurde durch die Tür gezogen, die sich hinter ihnen wieder schloss und landete unsanft auf den Knien. Die Hitze die er in sich spürte machte ihm Sorgen, aber es ging noch. Er musste sich zusammen reißen. Es ging noch. Er sah zu Lien hinauf, die ihre Lichtkugel glücklicher Weise nicht im anderen Raum vergessen hatte. Die fünf Punkte auf seiner Brust pulsierten und er musste feststellen, dass sie rot gerändert waren. Dennoch er glaubte nicht, dass er sich mit irgendetwas infiziert hatte. Er war hatte lediglich ein bisschen Blut verloren. Aber jetzt wo er darüber nachdachte fragte er sich, wobei. Er konnte sich nicht erinnern so viel Blut verloren zu haben, dass er sich so fühlen musste.
Die Kampfgeräusche waren einfach weg. Die Tür musste unglaublich dicht sein. Aber was war mit der anderen Tür? Sie war doch offen. Abgesehen davon. Wie sollte ein so großer Drache einfach durch eine so kleine Tür passen? Nun, das würde er wohl nie erfahren. Im Moment war er froh, dass sie da heil rausgekommen waren. Was ihn jedoch weniger froh stimmte war, dass es Lien war, die ihn gerettet hatte. Auch wenn er das nicht zugeben wollte. Er gab einen undefinierbaren Laut von sich, als er sich aufrichtete und nach Halt suchte. Ihm war leicht schwindlig, aber auch nur ganz kurz.
Und dann konnte man wieder ein Geräusch hören. Ein Geräusch, was die Gesamtsituation vermutlich auflockern würde. Kazels Magen knurrte und er hielt sich aus Reflex die Hand davor. (Als ob das das Geräusch dämmen würde.) Er konnte sich nicht mal erinnern, wann er das letzte Mal gegessen hatte.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 2:46 pm

Einem Ork die Führung überlassen?
Niemals.
"Er ist völlig daneben. Irgendwas muss ihm passiert sein, als er da im Gang allein war,"
überlegte die Vampires.
"Ihr kennt euch doch schon länger?! Was kann ihn so aus der Bahn geworfen haben?"
Sie betrachtete die schwarze Rüstung, deren Seele Kortherreth genannt wurde.
Er war nicht mehr als ein Sklave, der seinem Herrn folgte.
Zumindest im Moment.
Sicher hätte sie das gnadenlos ausnutzen können, doch noch war sie an diese Gruppe gebunden.
Besser sie brachen bald auf, um von hier zu verschwinden.
"Wir sollten von hier aufbrechen. Ich bin Jägerin, kann also Fährten lesen. Welche Gänge ich kenne, vermag ich nicht zu sagen. Es ist dunkel und wir müssen ob wohl oder übel ein Feuer machen, wenn wir da durch wollen."
Für einen Moment dachte sie daran, dass diese Rüstung ja leuchtende Augen hatte.
Könnte er diese so stark leuchten lassen, dass sie alle etwas sehen könnten?
Sie als Scheinwerfer benutzen?
Ein komischer Gedanke, aber durchaus sinnvoll.
"Komm Kortherreth. Trag den schlafenden dort. Wir müssen fort von hier."
Kortherreth ging zum Bett, hob den Menschen hoch und trug ihn mit sich, Marcella folgend, die in den Gang hinein ging.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 2:51 pm

Lien ahnte, welche Flut von Fragen sie überkommen würde, wenn Kazel wieder richtig bei Laune war, doch im Moment ignorierte sie das völlig.
Sie wollte Kazel als Stütze dienen, doch der stand schon wieder völlig normal da.
Sein Magen knurrte und auch sie bemerkte zum ersten Mal seit einiger Zeit, dass sie hunger hatte.
Kael kam zu ihr gelaufen, schmiegte sich an sie, als sei er froh, dass sie noch lebte und sie schlang gleich ihre kleinen Arme um den Drachen und küsste ihn auf die Schnauze.
"Ich ... hab auch ein wenig hunger ..."
stellte sie fest, doch sprach sie wieder wie das ängstliche Kind.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 3:04 pm

Kazel blickte auf Lien herab. Er sah weder wütend, noch sonst irgendwie aus. Er sah sie eher so an, als sei er gar nicht richtig anwesend. Was er dann jedoch sagte, bewies, dass es tatsächlich der leibhaftige Kazel war, der da vor ihr stand. Und seine Worte waren so kühl wie immer, wenn gleich seine Zunge etwas schwerer war als sonst:
„Wir könnten den Drachen braten. Du kannst doch Feuer machen.“
Es kam zwar selten vor, aber in letzter Zeit doch häufiger, dass Kazel zu solch einem Galgenhumor fähig war. Zumindest zeigte das, dass es nicht so schlimm bestellt war und die Situation nicht als Lebensbedrohlich einzuschätzen war. Allerdings lächelte Kazel nicht. Denn das war immer noch etwas, was seinen Lippen wie eine gnadenlose Anstrengung vor kam. Obgleich er ein Lächeln sehr gut schauspielern konnte, so kam es so gut wie nie aus seinem Herzen. Aber das war ja auch kein Wunder. Kazel hustete und ging dann an Lien vorbei. Neben bei nahm er ihr die Ledertasche ab, ließ ihr jedoch die Karte in den Händen. Sie hatte die Tür geöffnet und sie würde es wieder tun können, sollte das erforderlich sein. Aber, oh nein, er würde sich nicht bedanken. Das war zu viel des Guten.
„Komm schon, wir müssen was zum essen suchen.“, sagte er völlig gelassen, als befänden sie sich in einer Stadt und wären gerade aus einer gemütlichen Herberge gekommen. Dennoch… Sein Herz hämmerte immer noch gegen den Brustkorb und es war ihm ein absolutes Rätsel, warum es nicht aufhören wollte so heftig zu schlagen. Wieder bereitete ihm das Sorgen, aber wichtiger war nun etwas zu essen.
"Hast du dich verletzt?", fragte er schließlich noch, blieb jedoch weder stehen, noch drehte er sich um.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 4:46 pm

Lien fasste seinen blöden Kommentar natürlich als angriff auf.
"Er wird alles aber sicher nicht gebraten!"
fauchte sie ihn an.
Sacht drückte sie Kael an sich.
Er war ihr Freund.
Ihr wahrscheinlich einziger Freund.
Schließlich ließ sie ihn los und folgte Kazel, der ihr den Beutel schon wider ab genommen hatte.
Die Wasserbeutel hatte Kael scheinbar mit geschleppt, denn Lien fand sie auf dem Boden.
Vorsichtig hob sie sie wieder auf und schleppte sie mit sich.
"Das hast du gut gemacht,"
meinte sie zu dem Drachen und setzte den Weg fort.
"Nein,"
antwortete sie kazel.
Sie machte sich eher Sorgen um seinen Zustand.
Er schien schwach zu sein und überhaupt nicht gut zurecht.
"Vielleicht sollten wir trotzdem bald eine Pause machen."
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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 5:21 pm

Immerhin hatte sie sich nicht verletzt. Wo immer er sie auch hinbringen mochte. Sicher war es nicht gut, wenn sie dabei zerschunden und verletzt war. Auf der anderen Seite war es so beinahe unmöglich sie auszubilden. Kazel machte ein langes Gesicht und schritt unaufhaltsam vorwärts.
Lien hatte seine Anspielung den Drachen zu braten offensichtlich sehr ernst genommen. Aber es wunderte ihn auch nicht, dass sie ihm so etwas zutraute. Er musste ja zugeben, dass der Drache nützlich war. Dennoch würde er in einer Stadt wirklich auffallen. Nun ja. Das konnte man ja noch überlegen, wenn es so weit war. Im Moment zählte nur, dass sie hier raus mussten, damit er Bericht erstatten konnte. Lien zerstob diese Gedanken, als sie um eine Pause bat.
„Hör zu, wir können nicht jedes Mal eine Pause machen, wenn dir einfällt, dass du nicht mehr kannst. Ich lege die Pausen fest, klar?“
Er hatte sich kurz umgedreht gehabt und blickt sie säuerlich an. Er hasste ihre Quengelei und er hasste es, dass er sie überhaupt am Hals hatte. Aber vor allem hasste er es, dass sie ihr so ähnlich sah… und sich ebenso frech benahm… Er seufzte und drehte sich wieder um, wobei erneut das bekannte Schwindelgefühl eintrat. Dennoch. Er hatte keine Zeit sich von so etwas aufhalten zu lassen.
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Lien

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 5:29 pm

Oh dieser ...
"Ich will keine Pause für mich du Blödmann. Meinst du ich seh nicht das es dir nicht gut geht?"
Es war zum aus der Haut fahren mit diesem Dussel, der sich nun wirklich nicht einmal darüber Gedanken machte, dass sie sich um ihn sorgte.
"Mir geht es gut und ich halte auch noch ne Weile durch, aber du ... du bist ja nicht mal fähig gewesen, dich zu bewegen und warst ganz grau im Gesicht. Wenn du dich nicht bald ausruhst, wirst du zusammen brechen!"
Ja, sie war sauer und sie sprach mit ihm in einem Ton, den normaler Weise ein Arzt, eine kleine Schwester oder eben jemand, der sich Sorgen um ihn machte, sprach.
Sie konnte es nicht verbergen.
Es war das, was sie in seinen Träumen gesehen hatte.
Er kannte keine Zuneigung, nur Schläge und Angst.
Leider wollte er scheinbar auch nichts anderes kennen lernen.
Warum?
Nun das lag dann doch auf der Hand, oder?
Motzend lief sie weiter, ließ Kazel einfach sabbeln.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 5:44 pm

Kazel machte ein noch unzufriedeneres Gesicht, als es ohne hin schon gewesen war. Es sah so aus, als dachte er: Jetzt geht das wieder los… Aber dann wandelte sich sein Gesicht in Überraschung, was sich aber sofort wieder in die Gleichgültige Maske verwandelte. Dann sagte er ohne sich umzudrehen.
„Für mich gilt das gleiche.“
Er war nicht umsonst so weit gekommen. Er hatte schon immer bis zur Grenze durchgehalten und darüber hinaus. Was ihn nur wirklich wurmte, war, dass er sich nicht so richtig erklären konnte, warum es ihm so schlecht ging. Erneute Übelkeit veranlasste ihn zu der Annahme, #dass er möglicherweis doch krank war. Oder aber er war einfach nur zu Hungrig. Die Zeit würde es zeigen.
„Im Übrigen hast du keine Ahnung, wann mein Limit erreicht ist.“
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 5:50 pm

Lien verdrehte genervt die Augen.
"Ja ... der Herr Kazel hält natürlich bis über den Tod hinaus durch. Und natürlich kann der Herr Kazel durchhalten, wie ein Fels und wird einfach nicht schwächer. Hör doch auf dich als wer weiß was für einen Supermenschen dar zu stellen. Du bist schwach. Du konntest mich nicht mal zu der Leiche ziehen und dabei bist du sonst auch kräftiger als du aus siehst. mach dir ruhig was vor, aber wenn wir das nächste Mal in Gefahr geraten, wirst du sehen was du davon hast."
Bockig und mit einem Gesichtsausdruck, der den Satan in Person zur Flucht veranlasst hätte, stampfte sie an Kazel vorbei.
Natürlich war das Wasser nicht leicht, doch sie war wesentlich ausgeruhter als Kazel.
"Na komm schon du Komiker. Ach Verzeihung ... Spaß kennt der gnädige Herr ja nur in Form von Galgenhumor."
Immer noch murmelte sie motzend vor sich hin, als sie einfach gerade aus weiter lief.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 6:20 pm

Kazel ballte die Fäuste und versuchte einfach zu überhören, was sie sagte. Aber sie hatte Recht. Wenn er kämpfen musste, würde es haarig werden. Es gab immer einen Weg. Nun ja. Dennoch. Es ärgerte ihn, dass sie solche Anwandlungen von übermäßiger Besorgnis an den Tag legte. Zumal sie ihn eigentlich hassen sollte. Aber vielleicht würde er sich ihre Zuneigung ja auch irgendwie zu Nutze machen können. Das kam ganz darauf an, wie sich ihre weitere Reise gestallten würde und was seine nächste Aufgabe sein würde.
Er folgte ihr nun und hielt ihr Tempo – dieses Mal nicht Mühelos – mit. Seine Atmung ging schneller und wieder ärgerte es ihn, dass er in so furchtbarer Verfassung war. Sie schienen eine halbe Ewigkeit zu laufen als sie wieder an eine Tür kamen. Dieses Mal schien sie jedoch nicht verschlossen zu sein, denn sie war ein Spalt breit offen.
„Warte!“, sagte er irgendwie heiser und bevor er die Tür erreichte erfasste ihn ein solcher Schwindelanfall, dass er gegen die Tür torkelte und mit ihr in den angrenzenden Raum stolperte. Lien hatte er absichtlich nicht angestoßen, aber Halt fand er auch nur sehr schwer und als er dann so mitten in dem Raum stand und sich Kopf und Magen hielt war nun klar, dass er dringend Hilfe benötigte. Und auch wenn er es nicht wahr haben wollte, musste er ausruhen. Er musste! Schwankend lief er ein paar Schritte zurück und lehnte sich gegen die Wand. Er ließ den Kopf sanft gegen die Wand prallen und die erbarmungslose Schwerkraft zog ihn nach unten. Erst langsam an der Wand gleitend und dann einfach an eben dieser zusammen sackend. Was war los mit ihm?
„…Pau-se..“, stammelte er keuchend. Sein Herz hämmerte die Atmung ging vergleichsweise schnell und sein Körper war heiß. Schweiß perlte von Haut und Haar und seine Sicht war neblig, auch wenn er im Dunkeln ohnehin nicht viel sah.
„Ich… Wasser…“, es war erbärmlich.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 6:30 pm

Natürlich musste es erst so weit kommen.
"Ich habs dir ja gesagt aber NEIN, der Her weiß es wieder besser. Hier,"
meinte sie, als sie sich zu ihm hinunter beugte, um ihm ein wenig Wasser zu geben.
Vorsichtig öffnete sie den Schlauch und gab Kazel etwas davon.
Sie selbst trank nicht davon.
Sie traute den Menschen nicht. Zwar war sie unglaublich durstig, aber der Hunger überwog noch.
Aus einer ihrer Rockfalten nahm sie einen Zweig, mit saftig grünen kleinen Blättern.
Zwei riss sie ab, bedankte sich auf ihre Sprach bei dem Zweig und steckte sich eines in den Mund.
"Iss das,"
sagte sie zu Kazel und steckte es ihm in den Mund.
Woher sie diese hatte, wusste sie nicht, doch wofür sie waren, wusste sie genau.
Diese Blätter würden Kazel und sie stärken und für eine ganze Weile satt machen.
Die Blätter aß sie nur im äußersten Notfall und dieses hier, war einer.
Auch Kael sollte seinen Teil erhalten und bekam das dritte Blatt, welches sie nun für ihn ab riss.
"Es wird dich stärken und sättigen. Und dann trink noch etwas."
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 6:58 pm

Ein grunzen war alles was die Frau auf ihre Frage als Antwort erhielt.
Schweigend nahm er sein Kettenhemd aus der Tasche und zog es sich über. Einige der Glieder fehlten und an anderen stellen klafften Rissen drin. Er hatte noch keine Zeit gehabt es richtig zu reparieren.
"Ich würd jetzt vieles für eine Vernünftige Axt und ein repariertes Kettenhemd geben.", murmelte er während er sich seine Arm- und Beinschienen anlegte.
Irgendwie fühlte er sich in diesem kaputtem Kettenhemd nicht wohl. Seine Ausrüstung war sonst immer in einem guten Zustand gewesen, aber jetzt? Wenn man sich mal nicht so planlos durch die Gegend bewegen würde, würde man auch vielleicht in weniger Kämpfe verwickelt werden und ruhe haben um seine Ausrüstung instand zu setzen.
Grummelnd nahm er sein Streitflegel und folgte der Unbekannten.
"Bei Menschen muss es wohl üblich sein sich nicht vorzustellen!", grummelte er und blieb hinter Kortherreth. Es konnte ja auch sein das irgendwelche Kreaturen von hinten angriffen und da die Menschenfrau ja auch alleine hier unten überlebt hatte, war sie ja nicht vollkommen wehrlos.
Dabei fiel ihm auf, das sie verdammt Blass war für eine Menschenfrau.
"Wie lange bist du eigentlich schon hier unten... so Blass wie du bist muss das ja schon eine Ewigkeit sein.... Zumindest erinnere ich mich nicht, jemals einen so blassen Menschen gesehen zu haben.", äußerte er laut seine Gedanken.
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