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 Astalor - Bunker

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jun 17, 2010 11:37 pm


[Gavin]

Die Ruhephase neigte sich dem Ende.
Es war, als würde man aus einem See aus schwarzem Nichts langsam den eigenen Sinnesempfindungen entgegenschweben, ein zähes Erwachen, ein Zurückfinden in den eigenen Körper.
Er kannte das Gefühl schon seit er sich erinnern kann.
Es war der Grund, weshalb er es hasste, zu schlafen.
Er beneidete die Träumer, die in jeder Nacht eine neue, kunterbunte Welt besuchten.
Er hatte nur einen einzigen Ort, zu dem sein Bewusstsein sich während des Schlafens zurückzog: Der Abgrund, die Leere, das Nichts.
Es war das einsamste Gefühl, das einem Menschen möglich war.
Allein im absoluten Nichts.

Doch dieses Mal war etwas anders.
Er fand langsam wieder zu seinen sieben Sinnen zurück, doch fremde Impulse mischten sich damit...
Impulse voll Angst, Verzweiflung und Ärger, verwirrte und verirrte Impulse, die nicht ihm gehörten.
Er wusste es.
Der Andere war in Gefahr...

Gavin öffnete schlagartig die Augen, sprang auf, fiel aus einer ungewohnten Höhe und liess einen ersten Tastpuls durch den Raum gleiten.
Kortherreth hinter ihm, hatte ihn wohl gehalten, die Frau von Gestern und Belphegor standen sich gegenüber, keine Spur vom Drachen, der Elfe und...

"Kazel!"

Aber klar, es war der Sohn Alastors, dessen Panik irgendwie den Weg zu ihm gefunden hatte! Fragte sich nur wieso, das hatte er, wie so vieles hier unten, noch nie erlebt.

"Verdammt, wo sind Kazel, Lien, der Drache? Ich hab ein ganz schlechtes Gefühl...
Ähm, Belphegor? Weisst du zufällig, was mit Kortherreth los ist? Der ist doch normalerweise nicht so... abwesend?"

Egal, Kazel war in Gefahr, schon wieder, und diesmal konnte er helfen! Er musste ihn finden, bevor es zu spät war...
"Hört zu, ich denke, Kazel steckt deftig in der Scheisse, fragt mich nicht woher. Ich werde ihn jetzt suchen gehen, wenn wer mitkommen will, gut, ansonsten geh ich auch alleine..."
Er langte nach seinem Münzbeutel, um einen Führer für die Reise in das Labyrinth zu erschaffen. Und siehe, der Beutel war weg.

"Das darf doch jetzt aber nicht wahr sein..."
Er schaute sich um. Wo waren sie überhaupt? In einem Gang? Hatte der Beutel auf dem Bett gelegen? War er in einer seiner vielen Taschen? Nein, das war er nicht. Im Gang hatte er ihn bei seinem Impuls auch nicht wahrgenommen, er musste ihn früher verloren haben. Vielleicht bei dem Vorfall mit der Bestie?
Langsam wurde er ruhiger. Wenn er selbst Probleme hatte, wurde Gavin die Ruhe selbst, nur die Probleme anderer konnten ihn zur Weissglut oder zu panikartigen Reaktionen verleiten.

"Sooo... mein Geldbeutel fehlt. Hat ihn wer gesehen? Nur zu eurer Information, ohne Münzen und Samen bin ich ein wenig aufgeschmissen... Ich hoffe, ich hab sie nicht in diesem Labyrinth verloren, sonst seh ich mein Geld nie wieder."

Was könnte man hier unten beschwören? Der Stein war zu hart, Blut war ihm zuwider, Wasser hatten sie kaum welches...
Aber natürlich.
Mensch, bin ich doof, da hätte ich schon vor Urzeiten drauf kommen müssen!

Das löste aber immer noch nicht sein Navigationsproblem... oder doch?


Zuletzt von Gavin am So Jun 20, 2010 4:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 11:11 am

Als Lien Anfing auf ihn einzureden, hätte er am liebsten all seine Kraft gebündelt, um sie zu schlagen. Aber er ließ es. Er konnte nicht. Seine Augen waren klar, aber seine Sicht war irgendwie verschoben und es machte ihn schwindlig, sie länger offen zu lassen. Er hatte eindeutig Fieber und sein Körper zitterte. Es war nicht so eine Art von zittern, wenn man fröstelte, sonder so eine, wenn einem wirklich kalt war. Und das war auch so. Er fror und schwitzte zugleich. Sein Körper brannte, aber seine Haut – so dachte er – war eiskalt. In Wirklichkeit war er glühendheiß.
Dankbar nahm er das Wasser entgegen und trank. Er trank jedoch nicht viel und auch nachdem er das Blatt bereitwillig gegessen hatte trank er gehorsam noch einen Schluck. Und dann wurde es dunkler. Seine Augen fielen langsam aber sicher zu. Ein großartiger Beschützer war er. Ganz toll er saß hier und wurde von irgendeiner Art Fieber erfasst und sie war ganz auf sich allein gestellt. Er wollte ihr sagen, dass sie bei ihm bleiben sollte, aber er schaffte es nicht irgendwas aus seinem Mund rauszubekommen. Er wollte ihr aber gleichzeitig sagen, dass sie irgendwie Medizin besorgen musste. Oder er musste es von selbst überleben. Aber so wie es sich in ihm anfühlte könnte das der bisher schwerste Kampf in seinem Leben sein. Oder? Immerhin konnte er sich noch ein bisschen bewegen. Er musste sich vielleicht nur kurz ausruhen.
Sein Gesicht war grau und nur die Wangen waren rot. Es sah aus, als hätte man ihm Rouge an der falschen Stelle aufgetragen. Man hätte beinahe sehen können wie sein Herz gegen seinen Brustkorb schlug, wenn er nicht so schnell geatmet hätte. Er sah aus wie jemand, der aus dem Delirium erwachte. Aber Kazel war stark. Er hatte ja auch einen guten Grund zu überleben. Und gerade, als seine Augen zufallen wollten riss er sie wieder auf und schaute sie angestrengt an. In diesem Augenblick schien er so klar. Sein Blick war ganz starr auf sie gerichtet. Dann hob er die rechte Hand und umfasste ihr Handgelenk. Sein Blick war irgendwie gebieterisch und flehentlich zugleich.
„Lien,… Du musst hier bleiben. Bleib hier… verstanden?“, er hustete wieder und sah auf den Drachen. „Aber ich brauche… Heilung…“ Ihm war nun völlig egal, ob sie ihn später damit aufziehen würde. Er musste Leben. Er musste nicht nur für sich selbst leben. Er musste Lien beschützen. Und das konnte er ganz schlecht, wenn er tot war…
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 4:07 pm

Lien war sich nicht sicher, was sie von der Sache halten sollte.
Kazels Kopf glühte.
Seine Haut war aschfahl und er sah wirklich schlecht aus.
Sie streichelte ihm über den Kopf.
"Keine Angst. Ich geh nicht weg. Ich bleibe bei dir,"
meinte sie liebevoll.
Ihr war klar das er es nur deshalb wollte. weil er sie beschützen sollte und er seinen Auftrag verpatzen würde, sollte ihr etwas passieren, wäre er nicht dabei, doch hatte sie auch das Gefühl, er brauche mal das Gefühl, jemand störte sich an ihm.
Er sah schrecklich aus, wie sie fand.
Nach kurzem Überlegen kam sie zu dem Schluss, etwas tun zu müssen.
Vorsichtig legte sie eine Hand auf seine Stirn, die Andere, welche Kazel immer noch so fest hielt, auf seine Brust.
~Konzentration ist alles,~
dachte sie, schloss die Augen und versuchte sich zu sammeln.
Schon spürte sie, wie sonderbare Energien durch ihre Arme und ihre Hände flossen, diese verließen und in Kazels Körper eindringen ließen.
Er sollte erst einmal einen erholsamen Schlaf haben, doch ob es so funktionierte?
Sie wusste, dass ihre Heilkräfte denen von andren nicht gleich kam, zumal sie noch ein Kind war, doch sie gab ihr Bestes.
Kazel sollte sie nicht verlassen, wegen einer dummen Krankheit.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 4:14 pm

Der Mensch war aufgewacht.
Kortherreth ließ seine Arme wieder sinken, folgte einfach nur der Vampires, welche bereits voraus ging.
"Ich heiße Marcella.,"
erklärte sie sich.
Der Mensch suchte scheinbar nach seinen Utensilien.
"Nachdem ich mich bereits drei Mal vorstellen musste, ist es mir wohl entfallen. Wie lange ich hier unten schon bin? Keine Ahnung. Hier unten verliert man das Gefühl für Tage ... Wochen .... und Monate. Blas bin ich schon immer gewesen. Die jetzige Blässe kommt verstärkt durch die Dunkelheit hier unten. Ich will endlich hier heraus. Bis her habe ich keinen Ausgang gefunden. Wie sieht es bei euch aus? Wie lange seit ihr hier unten und ... wenn ihr hier rein gekommen seit, solltet ihr doch den Weg nach draußen kennen?!"
Eigentlich eine logische Schlußfolgerung.
Wo man rein kam, sollte man auch wieder raus kommen.
Sie wollte endlich in eine Stadt, wollte Blut und wollte sich nach Strich und Faden austoben.
Oh das würde ne Party werden und Leichen würde es sicher einige geben.
Dessen war sie sich sicher ...
Schließlich würde nicht jeder ihren Biss überleben und ... wenn sie schon mal das Vergnügen frischen Blutes hatte, würde sie es doch nutzen, oder?
JA!
"Nein, ich habe diene Sachen nicht gesehen."
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 5:13 pm

Kazel spürte die kleinen und kühlen Finger auf seinem Kopf. Wie sie ihn streichelten. Er wich vor der Hand zurück, aber er hatte so wenig Spielraum, dass er es einfach hinnahm. Ihre Finger streichelten ihn und diese Geste hatte irgendwie etwas sehr rührendes. Erst als sie ihm ihre kühle Hand auf die Stirn legte und anschließend die andere auf seine Brust, hielt er kurz den Atem an. Was für ein wunderbares Gefühl das doch war. Die Kühlende Haut, die auf seinem brennenden Körper ruhte war schon beinahe Heilung an sich. Er stieß die gesammelte Luft in seinen Lungen hustend wieder aus und schloss dabei die Augen. Seine Kehle fühlte sich an, wie ein Reibeisen und seine Lunge als wäre sie mit brennendem Gas gefüllt. Wie konnte man an einem Tag so schnell krank werden? Und plötzlich spürte er, wie etwas in seinen Körper eindrang. Erst verabscheute er dieses Gefühl, wollte sich dagegen wehren, aber nur einen kurzen Moment lang. Denn gleich darauf wollte er plötzlich, dass es nie mehr aufhörte. Es war, als würde sie ihm alles abnehmen. Den Schmerz, die Übelkeit, den Durst und das Schwindelgefühl. Es fühlte sich beinahe so an, als würde sie ihm sogar das Leben aushauchen und ihn einfach in die tiefe Dunkelheit schicken. Doch er wusste auch, dass sie das nicht tun würde. Sie würde ihn nicht töten. Er wusste es genau. Zumindest nicht absichtlich. Sie wollte ihm helfen. Und das einzige, was er noch herausbrachte, bevor er der Realität entschwand war: „Gut…“
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 5:54 pm

Sein Seufzer war für Lien nicht zu identifizieren.
War es auf die Tatsache bezogen, dass sie nicht weg ging oder eher darauf, dass sie ihn versuchte zu heilen?
Wie auch immer.
Er war scheinbar eingeschlafen. Sie selbst versuchte weiterhin ihn zu heilen.
Ihr kleiner Körper strengte sich unglaublich dabei an, trotzdem es nach ein paar wenigen Momenten von selbst zu fließen schien.
Das Fieber schien seinen Körper zu verlassen.
Sacht nahm sie die Hände von seinem Körper und bettete seinen Oberkörper mehr oder weniger geschickt auf ihrem Schoß, um es ihm möglichst angenehm zu machen.
So blieb sie erst einmal sitzen, ließ Kazel schlafen und streichelte seinen Kopf, wobei sie ein sehr beruhigendes Lied sang, das ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.
Sie selbst hatte die Augen dabei geschlossen, sah vor sich eine große Wiese, auf der Bäume standen und Blumen wuchsen.
Tiere liefen umher, der Himmel war azurblau.
Es war wundervoll.
Ein sanfter Wind wehte und jemand legte ihr von hinten die Arme um sie.
Ein wundervolles Gefühl der Wärme und des Wohlbehagens umgab sie.
Völlig aus diesem Bunker weg, sang sie weiter, nicht ahnend, dass es eine magisches Lied war, welches beiden Ruhe und Frieden brachte und Kazel diesmal wohl Alptraum frei bleiben lassen würde.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 6:26 pm

Kazel hörte die Melodie nicht mehr, denn er glitt in eine Traumwelt, die er schon sehr, sehr lange nicht mehr betreten hatte. Denn diese hier war schön. Frei von Schmerz, frei von Tot und frei von Blut und Leid. Es war keine bewachsene und Sorgenfreie Welt in der er sich befand, und doch fühlte er sich hier zu geborgen, wie ihm Schoß einer Mutter. Er stand vor einem großen, verkrüppelten Baum, der keinerlei Blattwerk hatte. Dieser Anblick war zwar eigentlich ein trostloser, aber nun ja. Es schien ihm als müsse er sich sehr über diesen Baum freuen. Sein Blickfeld hatte sich verändert. Es war tiefer. Er war jünger und er war sehr zufrieden mit sich und der Welt. Er hatte vergessen, was er getan hatte und befand sich im Moment in seiner Vergangenheit. Ein kleines junges Mädchen kletterte in der Krone des Baumes und Kazel rannte auf sie zu. Sie winkte ihm und strahlte ihn an.
„Kallen…“, sagte Kazel im Schlaf. Aber es klang nicht traurig oder schmerzlich. Nein er sagte es sehr glücklich und sehr zufrieden. Außerdem lächelte er dabei. Dieses wunderschöne Lächeln was irgendwie nicht zu ihm zu passen schien. Die Schweißtropfen auf seiner Haut begannen zu trocknen und die Hitze nahm ab. Auch seine Atmung wurde ruhig und sein Herzschlag normalisierte sich wieder. Er lag so friedlich auf Liens Beinen, was die Szene irgendwie verkehrt erscheinen ließ. Er schlief in ihrem Schoß! Hätte er das so gemerkt, wäre er sicher wieder wütend geworden, aber jetzt fühlte er sich mehr als nur wohl.
Der Traum wandelte sich nicht, er blieb schön und Kazel saß nun mit seiner kleinen Schwester auf dem Baum und schaute mit ihr hinunter. Sie war eine Halbelfe und daher auch nur seine Halbschwester. Dennoch. Er liebte sie sehr. Sie war das einzige, was er noch an Familie hatte. Sie beide liebten sich, wie es Geschwister eben taten und beide hätten ihr Leben gegeben, um das des anderen zu schützen. Mehr war nicht wichtig. Mehr spielte für diesen Traum keine Rolle…
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 7:24 pm

Kallen.
Der Name ließ sie aufhorchen, gerade in dem Moment, als sie sich zu dem umdrehen wollte, der sie in den Armen hielt.
Sie öffnete die Augen, sah den schlafenden Kazel, unterbrach das Lied jedoch nicht.
Es schien ihm gut zu gehen, denn er lächelte im Schlaf.
Auch ihr legte sich ein Lächeln auf die Lippen.
Es schien sie habe es geschafft, ihn einmal in eine Welt zu schicken, in der er glücklich war.
Sicher würde er sich nun erst einmal erholen können.
Sie würde wach bleiben, für ihn singen und ihm diese schönen Träume gönnen, auf dass er sich wirklich erholen könnte.
Wenn er auf wachen würde, würde er sie sicher wieder anschnauzen oder gemein zu ihr sein, aber darüber sah sie hinweg.
Sie wusste zumindest, woher seine Gesinnung kam und wusste, warum er sich so verhielt.
Wer mit Schmerz auf wächst, lernt schnell, wie man ihn vermeiden konnte.
Sicher war es eben auch dieser Grund gewesen, dass Kallen sterben musste.
Kazel tat Lien einfach nur leid, doch musste sie sich schon gegen ihn behaupten und das würde sie auch tun.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 8:56 pm

Als Kazel die Augen aufschlug, wusste er nicht wie viel Zeit vergangen war. Er spürte nur allzu deutlich, dass es ihm sehr viel besser ging, als vor seinem Schlaf. An den Traum konnte er sich sehr gut erinnern umso schlimmer war es, dass er in die trockene nüchterne Realität zurückgezerrt wurde. Also er sah Lien in die Augen. Seine Augen waren rot gerändert, aber seine Hautfarbe hatte sich wieder normalisiert. Das Fieber war verschwunden und er fror auch nicht mehr. Die Augen Liens, die auf ihn hinabsahen schienen ihn fröhlich an. Und die Melodie, die sie sang war wunderschön. Dennoch. Irgendwas störte ihn an der Situation. Es war etwas, was er nicht erklären konnte, weil er es viel zu weit in sich verschlossen hatte.
Wortlos erhob er sich von ihrem Schoß und saß eine Weile noch etwas benommen da. Es ging ihm gut. Lien hatte ihn wirklich geheilt. Er sollte dankbar sein. Aber er war es nicht. Aus irgendeinem ihm nicht so klaren Grund war er sogar irgendwie unzufrieden. Er hatte ein paar Stunden geschlafen, sie hatte sich um ihn gekümmert und sie hatte für ihn gesungen. Er war sich sicher, dass sie außerdem bewirkt hatte, dass er keine Alpträume hatte. Und dann wurde ihm bewusst, warum er unzufrieden war. Es war der Traum. Denn es war für ihn ein Stich ins Herz, als er aufgewacht war und genau wusste, dass Kallen nicht mehr da war. Dass er sie umgebracht hatte, dass Lien ihm deswegen Vorwürfe gemacht hatte.
„Kallen…“, sagte er noch einmal leise, ehe er aufstand und durch den Raum schlenderte. Er sollte sich bei Lien bedanken, aber er konnte nicht. Zu tief war der Schmerz, den der Traum ausgelöst hatte. Wenn Kazel etwas in seinem Leben bereute, dann das. Der mord an seiner Schwester war das einzige, was er wirklich bereute.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 10:24 pm

Ihr Lied verstummte, nachdem Kazel sich aufgesetzt hatte.
Sie ahnte bereits, dass er unzufrieden war.
Es war nicht seine Art sich zu bedanken und sie erwartete es auch gar nicht.
Langsam und erschöpft stand sie auf, nahm die Wasserschleuche wieder an sich und lief weiter.
Kazel war ausgeruht und sie würde schon noch ein Weilchen durch halten.
Sanft streichelte sie Kael noch einmal über den Kopf und lächelte ihn an.
Sie sagte nichts, sondern folgte Kazel einfach.
Natürlich hatte sie gehört, wie er den Namen seiner Schwester ausgesprochen hatte und sie kontne sich gut vorstellen, dass er von ihr geträumt hatte.
Es musste ihm weh tun.
Sie glaubte nicht, dass er seine Schwester gern getötet hatte oder er dafür keine Reue empfand.
Wahrscheinlich würde er bis an sein Lebensende darunter leiden und es niemanden merken lassen.
Noch tiefer wollte sie die Wunden nicht reißen, also sagte sie einfach nichts.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jun 18, 2010 10:59 pm

Es war an der Zeit diesen Komplex zu verlassen. Aber nach Kazels Gefühl gingen sie nicht aufwärts, sondern eher abwärts. Aber sein Gefühl konnte ihn natürlich auch getäuscht haben. Gerade als er krank war, war es eine Herausforderung überhaupt etwas zu bemerken.
„Ich wollte nicht schlafen.“, sagte Kazel schließlich. Es klang wie ein Vorwurf, aber irgendwie klang es auch nicht direkt böse. Eher so, als würde er sie belehren wollen. Es war eine komische Situation. Kazel hatte sich nicht zu Lien umgedreht, als er das gesagt hatte und auch jetzt drehte er sich nicht um: „Du hast mich geheilt, ich weiß, aber ich wollte nicht schlafen.“
Irgendwie klang es sogar ein bisschen verstört. Nun ja er musste damit leben und Lien auch. Er würde nichts mehr dazu sagen. Eigentlich wollte er sie noch darauf ansprechen, ob sie ihm den Traum geschickt hatte, aber er unterließ es besser. Er wollte das alles nicht noch schlimmer machen, als es eh schon war. Sein verkorkstes Leben ging sie eigentlich auch gar nichts an. Er wünschte sich endlich aus diesem Bunker rauszukommen und zur nächsten Stadt zu kommen. Mehr nicht.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 12:39 am

Natürlich ...
Wenn er nicht irgendwas zu meckern hatte, war er ja auch krank.
Sie lief weiter.
"Ich hatte keinen Einfluss darauf ob du schläfst. Das war dein Körper. Er hat sich geholt, was er braucht."
Mehr hatte auch sie dazu nicht mehr zu sagen.
Seine Stimme klang nicht so wütend ... wie sonst.
Inzwischen machte sich bei ihr die Müdigkeit auch bemerkbar, als sie strauchelte und fast hin fiel.
An einer Wand konnte sie sich gerade noch so fest halten.
Es war Zeit, hier heraus zu kommen. Ihr bekam das Ganze hier unten nicht sonderlich gut.
Am liebsten wollte sie sofort wieder an die Oberfläche.
vermutlich würden sie hier noch ewig herum irren.
Es gab ja nicht einmal einen Plan, auf dem man ablesen konnte, wo man her laufen müsste.
Hoffentlich hatte Kael bald wieder eine solche Eingebung, wie mit dem Wasser.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 9:41 am

Kazel hatte sehr deutlich gehört, dass Lien gestrauchelt war. Aber si9e konnten nicht schon wieder anhalten. Durch Liens Heilkräfte und den erholsamen Schlaf, war er immerhin wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Die Kleine jedoch nicht. Er konnte sich gut vorstellen, dass sie kein Auge zugemacht hatte. Nun gut, sie mussten endlich vorwärts kommen und ein müdes kleines Mädchen gehörte definitiv nicht zu den Faktoren das zu schaffen. Blitzschnell drehte er sich um, sodass Kael sofort wieder in Angriffshaltung ging, aber Kazel wollte Lien nichts tun. Im Gegenteil…
Wortlos nahm er ihr beide Wasserschläuche ab. Einen davon öffnete er mit geschickten Fingern und reichte ihn ihr. Er sah sie dabei an, als ob er keine Wiederrede duldete. Denn auch durch den Schleier des Fiebers hatte er sehr wohl bemerkt, dass Lien noch keinen einzigen Schluck von dem neuen Wasser getrunken hatte.
„Trink!“ Die Bemerkung, dass sie sonst sterben würde, war überflüssig, denn das wusste sie sicherlich selbst. Kael schlängelte sich um ihr rechtes Bein und schmuste mit seinem Kopf an diesem.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 1:05 pm

Erschrocken blieb sie stehen.
Was machte er denn nun schon wieder?
Er wollte ihr gar keine Lektion erteilen?
Sie nahm langsam den Schlauch entgegen und nahm einen vorsichtigen Schluck.
Das Wasser schmeckte tatsächlich gut, denn noch wollte sie nicht zu viel davon trinken, denn schließlich mussten sie noch eine Weile damit auskommen.
Ein wenig davon ließ sie auch ihrem Drachen zu Teil werden. Schließlich teilten sie alles, was sie finden konnten und er musste doch auch mal Durst haben oder?
Ehe Kazel wieder meckern konnte, gab sie ihm den Schlauch zurück und sah ihn aus müden Augen an.
Sie wollte durch halten, was ihr sicher nicht leicht fiel, denn ein Kind hält eben nicht so viel aus, wie ein Erwachsener.
"Es geht schon wieder,"
log sie und hängte sich den Schlauch wieder um.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 1:18 pm

Kazel beobachtete sie dabei, wie sie trank und wie anschließend Kael auch etwas davon abbekam. Es kümmerte ihn nicht sonderlich, da er froh war, dass sie überhaupt was trank. Auch ihre Lüge durchschaute sie sofort. Es war nicht zu fassen, mit welcher Dreistigkeit sie ihn anlog. Er nahm ihr den Wasserschlauch wieder weg und drehte sich von ihr weg, als er ihn sich umhängte. Am liebsten hätte er ihr eine geschossen, dafür, dass sie gelogen hatte, aber er ließ es dieses Mal auf sich beruhen. Es brachte ihm auch nichts, wenn er ihre Leistungsfähigkeit noch weiter herabsetzte, indem er sie schlug. Er ging wieder vorweg und dachte nach. Er versuchte sich zu erinnern, welche Richtungen sie zuletzt gegangen waren, um eine annähernde Vorstellung von dem zu erhalten, wo sie sich befanden. Es gelang ihm jedoch nicht so richtig.
Kael hatte sich von Liens Bein gelöst und schlüpfte wieder durch Kazels Beine, ohne ihn zu behindern oder zu berühren. Anschließend setzte er sich wieder vor eine Tür, auf der ein Zeichen war, auf dem Ein Blitz zu sehen war. Das Schild war Gelb und der Raum war mit einer gewöhnlichen Tür versehen, die Kazel ohne Mühe eintreten konnte. Riesige Maschinen und große Kästen mit dem Selben Schild standen hier. Aber das was Kael ihnen zeigen wollte, war nicht die Energieversorgung sondern eine Luke, die durch eine Sprossenleiter zu erreichen war. Dennoch sah sich Kazel diese Maschinen an. Mit genügend Zeit hätte er sich damit befassen können, aber das musste nun warten. Er stellte sich vor die Leiter und sah anschließend zu Lien.
„Du gehst vor.“, kalt und emotionslos.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 4:35 pm

Das Kazel ihr die Wasserschläuche abgenommen hatte, wunderte sie schon, doch nahm sie es Wortlos hin.
Er tat es ohnehin nur um seinen Auftrag erfüllen zu können und dieses Mal lag sie damit sicher richtig.
Kael war wirklich ein schlaues Kerlchen.
Lien streichelte ihm lächelnd über den Kopf.
Schon kam der emotionslose Befehl Kazels.
"Und was wenn da oben irgendwer lauert, gegen den ich nichts ausrichten kann?"
War immerhin noch eine berechtigte Frage oder?
Irgendwie konnte ja doch da oben ein Dämon lauern oder zumindest ähnliches.-
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 6:50 pm

Kazel hatte mit diesem Einwand gerechnet, aber er hatte keine Antwort darauf. Er wollte sie nicht hinter sich hochklettern lassen, da die Gefahr, dass sie abrutschen und in die Tiefe stürzen könnte zu groß war. Sollte da etwas sein, was sie nicht besiegen konnte, würde er schon dafür sorgen, dass das- oder derjenige ein jähes Ende finden würde. Er sah sie ungeduldig an und wies mit der Hand nach oben.
„Du hast doch zwei gesunde Hände, oder?“ Das war wohl seine Antwort auf ihre Frage und nach einem weiteren leicht zornigen Blick gehorchte sie ihm einfach und stieg langsam vor ihm die Stufen hinauf. Die Leiter schwebte in der Luft und war in etwa so breit, wie Kazels Schultern, die ja eigentlich recht schmal waren. Gerade als sie die Luke öffnen wolle rief Kazel: „Halt!“ und Lien erstarrte. Der kleine Drach flog natürlich hinauf. Und setzte sich dann auf Kazels Rücken, der dies grimmig und knurrend zur Kenntnis nahm. Er hatte keine Zeit das Vieh abzuschütteln, weshalb er es gewähren ließ. Außerdem hatte er verstanden, dass er für Lien sehr wichtig war und er ihn deshalb einfach nicht töten konnte. Jetzt kletterte er bis zu Lien und kletterte sogar auf ihre Höhe, sodass seine Brust nur einen Hauchbreit von ihrem Hinterkopf entfernt war. Jetzt öffnete er seinerseits die Luke und spähte durch den Spalt er konnte nichts erkennen. Abgesehen davon, dass es Stockfinster war, glaubte er, dass ein schmaler Gang folgen würde und nicht wieder einer dieser monströsen Räume. Und auch als das Licht hinauf schwebte, konnte er keine Gefahren ausmachen. Er kletterte wieder ein Stück runter.
„Da ist nichts. Traust du dich jetzt?“, es klang genervt und ein bisschen vorwurfsvoll.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 6:57 pm

Wenigstens hatte er zuerst nach gesehen, aber seine Befehle gingen ihr ziemlich auf den Nerv.
"Wie wäre es mal mit einem BITTE?"
fragte sie ihn gereizt, als sie sich schließlich dazu durch rang, durch die Luke zu kriechen.
Was würde die beiden hier wohl als nächstes Erwarten?
Oben angekommen, setzte sie sich einfach erst einmal an die Seite und wartete das Kazel hindurch schlüpfen würde.
Als erstes nahm sie den Drachen wahr, der seinen Kopf durch die Luke streckte, dann Kazel, der sich hindurch wagte und die Führung wieder übernahm.
Sie stand auf, versuchte sich irgendwie zu orientieren, doch alles vergebens.
Sich hier zu orientieren, war wie durch eine Wüste zu wandern ohne einen Kompass zu haben.
Diese Dunkelheit und das ganze hier unten gefiel ihr nicht.
Sie wollte nur wieder hinaus.
Scheinbar waren sie ja zuvor weiter hinunter gelaufen, anstatt hinauf, doch nun ging es ja nach oben.
Innigst wünschte sie sich, die Stimme wieder zu hören, wenn sie wieder draußen wären.
Vielleicht konnte er sie einfach nur unter der Erde nicht erreichen?
Sie würde es wohl hoffentlich bald wissen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 7:07 pm

„Ich brauche dich nicht zu bitten.“ Er war leicht amüsiert über die Forderung der kleinen Elfe. Erstens war er wesentlich stärker als sie und zweitens war er eigentlich ihr Ausbilder. Warum sollte er sie also um etwas bitten? Sie hatte das Scheinbar immer noch nicht verstanden, aber er würde es ihr auf jeden Fall noch zeigen, was es bedeutete seine Ausbildung zu „genießen“.
„Wenn ich etwas von dir verlange, solltest du es einfach tun. Das ist gesünder.“ Aber eigentlich wusste er auch, dass dieses Mädchen heil dort ankommen musste, wo sie hingebracht werden sollte. Aber immerhin war sie nicht mehr so aufmüpfig und nervig. Er hörte wie sie hinter ihm her ging und erinnerte sich daran, wie er sie sonst immer vor sich hatte laufen lassen, um nicht hinterrücks erdolcht zu werden. Diese Befürchtung hatte er jedoch nun nicht mehr. Und dann fiel ihm etwas ein. Klar. Warum nicht?
„Sag Lien… Hasst du mich?“, seine Stimme klang überheblich und irgendwie selbstsicher. Wenigstens war sie dieses Mal nicht so kalt.
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Lien

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 7:16 pm

Na der hatte ja Nerven.
"Bloß weil du ein Killer bist, musst du nicht glauben, dass alle Welt vor dir kriecht, wenn du es willst."
Eben ... sie musste heil UND lebend da ankommen.
Abschätzend und unsicher sah sie ihn an, als er diese bescheuerte Frage stellte.
Sie war sich unsicher, was sie ihm antworten sollte, entschloss sich dann jedoch einfach nur ehrlich zu sein.
Mit Ehrlichkeit kam man für gewöhnlich immer am weitesten.
"Anfangs hab ich dich für einen arroganten Wichtigtuer gehalten, den man nur hassen kann, aber ... wenn man mal ein wenig mehr von dir kennt und weiß, was du ... erlebt hast, sieht es ganz anders aus. Ich hab dich gern, egal wie gemein du bist und das wird sich nicht ändern. Auch wenn du ein noch so sturer, dickköpfiger und absolut abweisender Esel bist, der nicht verstehen will, dass er liebenswert ist, egal was er getan hat und immer so gefühllos tut, dass selbst ein Stein dagegen wie die wahre Lebensfreude aussieht."
Ja, mit dieser Antwort war sie durchaus zufrieden.
Wahrscheinlich würde er ihr gleich sagen, dass sie ihn noch hassen lernen würde, doch sie wusste, sie würde ihn nie hassen können, egal wie sehr er ihr auch schon weh getan hatte.
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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 7:30 pm

Kazel hatte nicht eine solch umfassende Antwort erwartet, aber der Sinn, den die Antwort enthielt hatte er noch sehr viel weniger erwartet. Das erste was passierte, war, dass sein schiefes Lächeln auf dem Gesicht, was sie nicht sehen konnte verschwand. Das zweite, was geschah, war dass er den leicht gesenkten Kopf hob, was so aus sah, als wäre er gerade hochgeschreckt. Und das letzte, was passierte, war vollkommen irrational für alle beteiligten. Er gab nämlich einen Laut von sich, als habe er gerad einen Schlag in den Bauch bekommen und müsse ein Husten unterdrücken. Sie hatte ihn so aus dem Konzept gebracht, dass er im ersten Moment gar nicht wusste was er antworten oder tun sollte. Aus der Anfänglichen Verwirrung wurde nicht etwa wieder Zorn sondern noch größere Verwirrung. Er blieb stehen und sah überhaupt nicht gefährlich aus. Er sah eher so aus, als hätte er eine Millionen fragen auf dem Herzen, konnte sie aber nicht aussprechen. Die Schamesröte stieg ihm ins Gesicht (Wut war es nämlich sicher nicht). Und dann nach einer Ewigkeit machte er endlich den Mund auf. Es kamen jedoch keine Worte heraus. Er schloss ihn deswegen einfach wieder und lief nun weitaus schneller, als bis eben vorne weg. Dabei machte er sich allerhand Gedanken. Formulierte Fragen. Und er wusste genau irgendwann würde er mit Lien reden. Aber jetzt war ein ungünstiger Zeitpunkt dafür.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 19, 2010 7:44 pm

Lien grinste selbstgefällig, als kein Wort mehr von Kazel zu hören war und er das Tempo beschleunigte.
Sein rotes Gesicht war ihm nicht entgangen und so war eins mal wieder sicher.
Er hatte Gefühle.
Es hatte ihm offensichtlich die Sprache verschlagen.
Sofort unterdrückte sie das Grinsen wieder.
Wenigstens wusste sie nun, wie sie ihn aus der Fassung bringen konnte.
TREFFER ....
Er würde wohl erst einmal ein wenig brauchen um sich zu sammeln und ihr neue Befehle auf den Hals zu hetzen.
Gut .. sollte er mal nur machen.
Das nächste Gespräch kam bestimmt. Bis dahin hatte sie wieder die Gelegenheit, mehr von ihm zu erfahren und ihn besser kennen zu lernen.
Es kam ihr vor als wären sie schon eine Ewigkeit zusammen unterwegs, dabei waren es maximal 2 - 3 Tage, in denen sie mehr erfahren hatte, als andere in ihrem ganzen Leben über Kazel erfahren würden.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   So Jun 20, 2010 5:10 pm

Der kleine Mensch hatte wohl nicht damit gerechnet das Kortherreth ihn tragen würde. "Ich hab ihn noch nie so gesehen.", war seine einzige Antwort auf Gavin. Er schaute sich Kortherreth genauer an. Die ganze Situation war nicht nach seinem Geschmack.
"Willst du wieder alleine durch die Tunnel laufen und dich verirren? Und deinen Beutel hab ich auch nicht gesehen, ich mein in deinem Bett lag nichts mehr."
Und endlich erfuhr er den Namen der Menschenfrau. Irgendwie hatte er das Gefühl das sie etwas verbarg. Zumindest schienen ihre Erkkärungen nicht der Wahrheit zu entsprechen. Blasse Menschen hatte er schon gesehen, aber so Blass? Irgendwas war daran komisch!
Kurz schaute er sich um.
"Verdammte blutige Axt! Wo zur Hölle geht es hier nun weiter?..... Und nein unseren Eingang können wir auch nicht als Ausgang nehmen, der wurde versperrt."
Nach einigen Minuten überlegte er sich, einfach dem Gang zu folgen und sein Glück da zu versuchen. Wenige Meter später drehte er sich um. "Kommt ihr?", knurrte er und wartete auf die Reaktion von den anderen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 12:17 pm

Der Gang der sich vor Kazel und Lien her schob endete in einem dunklen Loch Dieser Schacht ging mehrere Meter hinab und auch einige hinauf. Kazel schaute hinauf und der Drache flog in eben diesem Augenblick an ihm vorbei und schwang sich mit seinen ledrigen Flügeln hinauf. Kazel sah ihn in der Dunkelheit verschwinden und wunderte sich darüber. Der Drache blieb doch immer bei Lien. Also warum gerade jetzt nicht? Kazel wollte sich geradewegs umdrehen, da Kael sie zu einer Sackgasse geführt hatte, als er Liens Gesicht sah. Sie schaute dem Drachen nach und er wusste genau, was sie sich dabei dachte. Sie würde diesem Vieh folgen egal wie. Und Kazel musste sie dabei beschützen. Das kleine Kerlchen war ja mehr als intelligent. Es war definitiv durchtrieben.
Seufzend suchte er die Wände nach einer Leiter ab und wurde auch fündig. Warum haben die Alten keine normalen Treppen benutzt? Ein bisschen unschlüssig stand er da, weil die Leiter auf der Gegenüberliegenden Seite war. Sie hob sich kaum von der Wand ab Er sah nur, dass in der Mitte des Schachtes Seile waren. Seile aus Metall vielleicht konnte man an ihnen Schwingen? Aber wie würde er es machen, ohne das Lien in Gefahr geriet diesen Schacht hinabzustürzen. Sie war kleiner als er und hatte nicht so eine Sprungkraft. Sie würde sich niemals von den Seilen abstützen können, sollten sie nicht schwingen. So blieb ihm nur eine Wahl.
„Kletter auf meinen Rücken und halt dich gut fest! Ich hoffe für ihn, dass er uns damit an die Oberfläche führt…“
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 1:59 pm

Natürlich würde sie Kael folgen.
Schließlich hatte er immer ein Auge auf sie, beschützte sie, soweit er es konnte und hatte sie noch nie enttäuscht.
Kazel wusste genau, wie sie dachte , was sie nicht weiter wunderte.
Sie liebte den Drachen mehr als ihr eigenes Leben und hatte es Kazel wohl schon mehrmals klar gemacht.
Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.
Nun verlangte er auch noch, auf seinen Rücken zu klettern.
Ungläubig sah sie ihn an, dann in den Schacht, anschließend nach oben und wieder Kazel.
"Ich soll mich auf deinem Rücken festhalten und du willst DA rauf klettern? Na herzlichen Glückwunsch. Wenn ich runter falle, werde ich dich als Geist heim suchen und dich nerven bis in alle Ewigkeit. Versuch mal einen Geist los zu werden, der dir immer wieder sagt, dass du Gefühle hast und er dich lieb hat."
Sie kletterte auf seinen Rücken.
Schwer war sie nicht, also dürfte Kazel wenig Probleme haben sie da rauf zu bringen.
Hoffentlich rutschten sie nicht zusammen ab und brachen sich noch was.
"Und wenn du mit drauf gehst, wirst du mich im Jenseits nicht mehr los. Das is n Versprechen,"
meinte sie trocken.
Tatsächlich machte sie sich Sorgen, das Kazel vielleicht noch nicht ganz bei Kräften wäre und er sich verletzen könnte.
Sie hatte ihn wirklich gern.
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