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 Astalor - Bunker

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Marcella

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 2:24 pm

Marcella betrachtete den Boden.
Das Licht der Kugel, die ihnen sonderbarer Weise folgte, gab zwar nicht viel Licht her, aber immerhin genug, um selbst als normaler Mensch einigermaßen was sehen zu können.
Kortherreth schien derzeit nicht einmal mehr den geringsten eigenen Willen zu haben.
Er folgte ihnen blind.
Marcella überlegte, was in diesem Wesen wohl vorgefallen war, dass es plötzlich so labil geworden war, doch eine befriedigende Antwort fand sie nicht.
"Er wurde versperrt? Verschüttet?"
fragte sie beiläufig, wobei sie schon ahnte, dass es wohl kaum einem Erdrutsch oder dergleichen zu verdanken war, dass sie hier fest saßen.
Was auch immer der Anlass war, sie würde es wohl früh genug erfahren.
"Es sieht eher aus, als würde es da nur noch tiefer hinunter gehen. Entweder es sieht durchd as Licht nur so aus, oder der Weg neigt sich dezent nach unten. Vielleicht sollten wir einen anderen Weg nehmen?"
Sie wollte dem Ork die Führung nicht überlassen und noch weniger wollte sie zurück da hin, wo sie aus der Cryokammer gestiegen war.
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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 3:57 pm

Kazel war es leid. Er war es wirklich leid, sich ständig zu rechtfertigen und ständig alles erklären zu müssen. Konnte sie nicht einfach tun was er wollte? Musste sie wirklich immer ihren Senf dazu geben? Dieses Mädchen machte ihn fertig. Aber immerhin, tat sie was er wollte. Und als sie ihm sagte, wie sie ihn selbst im Tot weiter nerven würde meinte er trocken: „Wenn du stirbst, muss man dir dein freches Mundwerk extra tot schlagen…“ Kazel war tatsächlich dazu fähig einen Witz zu machen, auch wenn dieser eher anklagend, als lustig war. Dennoch. Es passte nicht so recht zu ihm. Es war irgendwie ein bisschen auflockernd.
Kazel spürte das zusätzliche Gewicht von Lien kaum. Sie hatte ihre Beine um ihn geschlungen und klammerte sich an seinem Oberkörper fest. Er hoffte wirklich, dass sie sich gut festhalten würde. Innerlich flehte er, dass der Auftrag hier nicht zu Ende sein würde und sie sicher nach oben gelangen konnten. Ohne weiter nachzudenken, nahm er Anlauf und sprang auf das Seil zu. Einen furchtbaren Moment lang, glaubte er, er würde daran vorbei springen. Aber er ergriff die Eisenseile mit fester Hand und seine Befürchtungen waren zum Teufel. Er konnte sich auf seine Fähigkeiten verlassen, aber auf die Materialität hätte er sich besser nicht verlassen sollen. Dieses Metall war alt. Sehr alt. Er hätte es wissen müssen. Irgendwo über ihm, hatte es den typischen Knall gegeben, der entstand, wenn Metall riss. Kazel erschrak und fasste blitzschnell zu dem Dolch, an seinem Rücken. Beim raus ziehen erwischte er Liens linkes Bein, aber das störte ihn in diesem Bruchteil einer Sekunde wenig. Er hatte es ohnehin nicht mitbekommen. Die Metallschnur an seiner Hüfte wurde ebenso schnell eingehakt, wie er den Dolch gezogen hatte und schon flog dieser zischend durch die Luft. Klirrend spickte er in die Wand. Und Kazel knallte gegen eben diese, als sich die dünne Schnur spannte. Er fing den Aufprall aber mit der linken Hand ab. Anschließend zog sich diese Schnur wie von Zauberhand ein. Es war offensichtlich ein Überbleibsel der Hohen, was auf elektronischer Basis funktionierte. Kazel umfasste die Sprossen der Leiter und zog den Dolch aus der Wand. Dabei gab es einen Ruck, bei dem Kazel fast das Gleichgewicht verloren hätte. Aber er glich es wieder aus. Den Dolch steckte er nicht zurück in die Halterung, die dafür vorgesehen war. Er steckte ihn in seinen rechten Stiefel. Dann machte er sich daran hochzuklettern. Und nach einer scheinbaren Ewigkeit hatte er endlich so etwas wie eine Tür erreicht. Wie weit sie schon oben waren… Er hatte das Gefühl, dass sie einen Turm hinaufgeklettert waren, weil er sich nicht erinnern konnte so weit hinabgestiegen zu sein. Die Tür hatte aber keinen Griff und soweit er sehen konnte auch kein Schloss. Sie war außerdem an einer angrenzenden Wand und nicht an der Wand, wo die Leiter war. Lien müsste selbst auf die Leiter steigen, damit er rüber springen konnte um zu versuchen, die Tür zu öffnen. Als er sich wieder auf Lien besann spürte er erst, dass sein Rücken irgendwie feucht geworden war. Und dass diese Flüssigkeit anfing zu kleben. Erschrocken stellte er sich vor, was er für eine Bewegung gemacht hatte, als er im Inbegriff war zu Fallen.
„Lien! Geht es dir gut?“ Er drehte den Kopf leicht nach hinten. Hielt sich mit nur einer Hand fest und drehte so seinen gesamten Körper, sodass Lien ganz leicht an die Leiter kommen konnte. „Komm auf die Leiter!“ Was war er nur für ein Idiot, aber was hätte er tun sollen? Hätte er den Dolch nicht gezogen, wären sie vermutlich weit hinunter gestürzt und auf dem Boden zerschellt.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 7:45 pm

Ein Knall, ein darauf schneidender Schmerz und das Gefühl von Schmerz und Übelkeit.
Kazel hatte sie gerettet und ihr zugleich eine Wunde zugefügt, die offenbar doch stärker blutete, als gedacht.
Lien klammerte sich mit aller macht an Kazel.
Zu der Übelkeit kam auch die Erschöpfung, welche sie durch das dauerhafte Singen und Wachbleiben erlitten hatte.
Irgendwann, hörte sie Kazel fragen.
Natürlich wollte sie ihn nicht in Panik versetzen, also versuchte sie eine relativ ehrliche Antwort zu geben.
"Mir ist schlecht und ... mein Bein blutet."
Vorsichtig kletterte sie auf die Leiter, an der sie sich nun eben so krampfhaft fest hielt, wie zuvor an Kazel und wartete ab.
Die Blutung schien jedoch noch nicht gestillt.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 8:27 pm

Es war nicht zu fassen. Er sah Liens Bein und nun wurde ihm auch schlecht. Aber nicht so ein echtes Gefühl von Übelkeit, vielmehr so ein Gefühl von Entsetzen. Er sprang rüber zu der Tür und hielt sich an der schmalen Kante fest, die dort war. Dann rammte er den Dolch in den Spalt und drehte die Klinge. Die Tür ging einen Spalt breit auf. Ein bisschen panisch sah Kazel zu Lien, aber sie war noch immer an Ort und Stelle. Er versuchte die Tür weiter aufzudrücken und es gelang ihm, dass sie sich in beide Seiten auftat. Irgendwie wusste er, dass er dem Ausgang nun ganz nahe war.
Mit einem Satz sprang er zurück zu Lien und landete unterhalb ihrer Füße auf der Leiter. Blut lief an ihrem Bein hinunter und Kazel zog die Luft durch die Zähne, weshalb das wie ein Zischen klang. Er hatte das Mädchen verletzt, aber das war unabsichtlich. Trotzdem. Er fand, dass es dumm und unvorsichtig war, was er getan hatte. Er hoffte, dass Lien das überleben würde. Und er hoffte, dass sich die Wunde nicht entzünden würde. Denn er ging davon aus, dass sie sich nicht selbst heilen konnte. Da sie auch viel zu schwach sein müsste. Er packte sie um ihre Hüfte, als er hinauf stieg und sprang dann mit ihr unterm Arm durch die Öffnung, wobei sie auf ihm landete. Er sah sie an. Sie war verdammt blass. Sie hatte Blut verloren. So wie er. Es wunderte ihn, dass er dazu überhaupt in der Lage war, schließlich hatte er auch eine Menge Blut verloren. Dennoch. Er würde es hier raus schaffen und sie würde es auch schaffen. Wie zu erwarten, gab es noch eine Tür eine Tür mit einem Schlitz. Aber erst musste Kazel etwas tun. Er streifte das Ledergeflecht, an dem die Halterungen für die Dolche Rock so weit hoch, wie es ging um das Bein abzubinden.
„Tut mir leid…“, murmelte er und hob sie hoch. Es klang dieses Mal sehr ehrlich. „Gib mir die Karte. Gib mir den Schlüssel. Oben werde ich mich um dein Bein kümmern. Der kleine Elfenkörper war leicht, wodurch er sie ohne Probleme vor seiner Brust tragen konnte. Auch wenn er nicht so aussah, so hatte er doch dämonische Power.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 9:24 pm

Ihr war schlecht und sie wollte eigentlich nichts anderes als noch ein wenig Ruhe haben.
Kazel entschuldigte sich aufrichtig.
Sie lächelte sanft, als sie ihn an sah.
"Ist schon ok. Hätte jedem passieren können."
Bereitwillig ließ sie sich von ihm das Bein ab binden.
Solange es sich nicht entzünden würde, wäre es ihr ja so ziemlich egal.
"Du siehst auch nicht aus wie das blühende Leben."
Sie schloss die Augen und versuchte die Übelkeit herunter zu schlucken.
Wahrscheinlich war es auf den Blutverlust zurück zu führen, dass es ihr so mies ging, aber das würde schon werden.
"Bring uns bitte nur schnell hier raus. Es ist schrecklich hier drinnen,"
murmelte sie.
Wo war eigentlich Kael?
Die Augen gingen auf und suchten nach ihrem kleinen Freund und Beschützer.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 9:57 pm


[Gavin]

"Versperrt? Der Weg nach oben?
Ja, der wurde versperrt, und nein, verschüttet wurde er nicht... Versiegelt. Ja, versiegelt triffts. Ein Schattendämon hat gegen die beiden hier den Rückzug angetreten und uns dabei verunmöglicht.
Ich denke sowieso, dass es besser wäre, einen anderen Ausgang zu suchen... Das Ödland dort draussen ist besonders garstig, und der Dämon könnte uns dort auflauern... Falls er das überhaupt nötig hat."

Gavin verzichtete auf den Ge- respektive Missbrauch seiner Analysefähigkeit, die kleine Kugel spendete genug Licht, um mehr als drei, vier Meter weit zu sehen. Den Dussack hatte er mittlerweilen in die Hand genommen, ausserdem versuchte er im Gehen das leichte Rüstzeug, das er unter seiner Kleidung trug, neu zu richten. Die Ellenbogenschützer mussten wohl während dem Schlafen verrutscht sein.
Während dem Gehen fiel ihm auf, dass Marcellas Schritte kaum hörbar waren. Auch er selbst hatte es gelernt, lautlos zu gehen, aber die Art und Weise, wie er und sie gingen, waren Grundlegend anders. Er war derjenige, der nicht wahrgenommen wurde, der einfach nur unauffällig war, aber sie war unterdrückte Gefahr, jeder Schritt gezielt und kontrolliert, ein weiterer Schritt des Jägers auf die ahnungslose Beute zu.

"Ich hab ja vorhin noch geschlafen... Marcella, hast du schon erzählt, was du so machst? Bist du eine Jägerin oder so? Deine Lauftechnik ist sehr beeindruckend..."


Zuletzt von Gavin am Di Jun 22, 2010 12:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Jun 21, 2010 10:31 pm

Die Karte fuhr durch den Spalt, nachdem Lien sie Kazel gegeben hatte. Kael schlüpfte durch die Tür. Kael war noch im Schacht gewesen aber nun, als er zu Kazel und Lien kam fauchte er. Er hatte gar nicht mitbekommen, wie Kazel Lien verletzt hatte. Aber er verstand, dass es Kazel gewesen sein musste. Er sprang ihm auf den Rücken und Kazel spürte die Krallen durch seine Haut fahren. Sein Oberkörper straffte sich und wieder zog er die Luft durch die Zähne. Aber er verstand recht gut, warum Kael das machte. Er ließ es über sich ergehen, weshalb Kael sehr schnell damit aufhörte Kazel zu traktieren. Und dann konnte er es riechen und gleich darauf sehen. Er hatte es geschafft. Sie waren wirklich draußen. Er konnte Tageslicht sehen.
„Wir haben es geschafft, Lien. Halte durch.“, seine Stimme hatte eine Sanftheit angenommen, die so überhaupt nicht zu ihm passte und fast schon lächerlich wirkte. Dennoch sorgte er sich dieses Mal wirklich. Er legte Lien über seine Schulter und stieg die Leiter hinauf, an die Oberfläche. Dort angekommen legte er Lien ab und schnitt einen langen Streifen aus Liens Rock. Nun war ihr Kleid auf der einen Seite geschlitzt. Er holte seine Salbe raus und schmierte die Wunde gnadenlos damit ein. Wenn es Lien weh tun würde, müsste sie nun einfach die Zähne zusammen beißen. Er verband die tiefe Wunde und seufzte. Er hoffte wirklich, dass es sich nicht entzündete.
„Lien. Ich werde dich tragen, bis du dich im nächsten Ort ausruhen kannst. Trink was und versuch zu schlafen.“
Er nahm sie hoch. Er sah irgendwie beschämt aus. Und er ärgerte sich wirklich, dass er sie verletzt hatte.


Lien: Weiter in "Steppe vor Astalor"
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 22, 2010 5:42 am

Belphegor schaute sich den Weg an, während er Gavins erklärung folgte. Er wünschte sich aber lieber das Ödland als irgendwelche Tunnelsysteme der Alten, sie waren ihm nicht geheuer. Auch wenn er den Kampf liebte, hier unten wollte er lieber nicht sein!
"Manchmal muss man tiefer gehen um nach oben zu kommen, sagte mein Klanführer eins.", sprach er seine Erinnerungen laut aus. "Außerdem führt jeder Weg nach unten, somit müssen wir wohl nach unten - es sei den ihr wollt dort Wurzeln schlagen oder ihr kennt einen besseren Weg."
Aufkeinen Fall wollte er der Frau die Führung überlassen. Sie war ihm nicht ganz geheuer. Vor allem nach Gavins Äußerung über ihren Laufstil. Ein knurrend von sich gebend ging er langsam Vorwärts. Das Licht hemmte seine Dunkelsicht - ärgerlich, aber die beiden waren drauf angewiesen.
In dem Moment fiel ihm auf das Marcella kein Licht bei sich trug. War sie magisch begabt oder konnte auch Sie in der Dunkelheit sehen?
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Marcella

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 22, 2010 4:25 pm

Dämon .. ein Dämon hatte also den Eingang versperrt.
Mit ihnen hatte sie bereits bekanntschafft gemacht.
Je nach dem, wie man sich ihnen gegenüber gab, konnte man mit ihnen aus kommen, wenn es sein musste.
"Ihr habt euch mit einem Dämon angelegt?"
fragte sie schließ´lich.
Er musste etwas oder jemanden gehabt haben wollen, sonst wäre es sicher ein leichtes ... naja... nicht zwingend ... gewesen, die Gruppe aus zu merzen.
Sie wandte sich Gavin zu.
"Ja. Ich bin Jägerin. Du hast ein gutes Auge."
Das sollte noch was geben.
Zwei so sture Wesen und sie sollte nach geben?
Never.
"Aus diser Richtung bin ich gekommen, glaube ich. Wir werden dort wohl kaum etwas finden, was uns weiter bringt. Wahrscheinlich meinte dein Clanführer damit eher, dass man sich manchmal uzu etwas herab lassen muss, was man sonst nicht tut, um sein Ziel zu erreichen."
Sie betrachtete den Ork ernst und warkaum bereit nach zu geben.
Kortherreth würde ihr folgen und der Mensch ... nun das wusste sie nicht.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 26, 2010 10:47 pm


[Gavin]

Anscheinend gab es unstimmigkeiten zwischen Belphegor und Marcella... Der Misstrauische Blick des Orks war Gavin nicht entgangen. Und ausgerechnet jetzt musste sich der Gang spalten.
Der eine Weg führte weiter nach unten, in die ungefähre Richtung, in die Gavin bereits mit Kazel gegangen war, der andere führte schräg nach oben, in einem ungefähren 45°-Winkel vom einzigen dem nun geschrumpften Grüppchen bekannten Ausgang weg. Gavin lief ein wenig vor der Gruppe und wies sie jetzt mit Handzeichen an, einen Moment stehen zu bleiben.

"Das will ich mir genauer ansehen."

Er stand nach vorne, in den einen, nach unten führenden Gang. Es ging ein leichter Luftzug, und der Frost, der schon das letzte Mal an seiner Haut genagt hatte, schickte seinen Odem nach oben. Führte der Gang wieder zu diesem Ungeheuer, das damals Kazel angefallen hatte?Im Gang auf der anderen Seite war die Luft dann stickig und schien sich seit hunderten von Jahren nicht mehr bewegt zu haben. Gavin bezweifelte, dass man dort wirklich einen Durchgang finden konnte. Er teilte seine Beobachtung seinen Gefährten mit. Der Ork grinste zufrieden, die Frau schaute skeptisch, und die Rüstung tat, was sie im Moment immer zu tun pflegte: Nichts.
Gavin dachte nochmals kurz nach und wandte sich dann an seine Mitreisenden.

"Ich muss euch ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe, wohin wir gehen sollten. Ohne Münzen kann ich nicht Orakeln, respektive, ich würde gerne darauf verzichten. Nach oben hin sieht es nicht aus, als würden wir an die Oberfläche kommen, und gen unten müssen wir wieder mit dem Ding rechnen, das Kazel angefallen hat, das muss in der Nähe gewesen sein. Das würde sich auch mit deiner Aussage decken, Marcella.
Apropos Kazel... Ich denke nicht, dass er noch in Gefahr ist, falls er es überhaupt war. Vielleicht habe ich überreagiert, tut mir leid. Unser drängendstes Ziel sollte also sein, einen Ausgang zu finden. Danach können wir immer noch hoffen, dass die drei zu uns stossen."

Gavin besah nochmals alle Abzweigungen und drehte sich dabei um die eigene Achse. Schlussendlich hockte er sich etwas ratlos im Schneidersitz auf den Boden.

"So. Und was machen wir jetzt?"
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   So Jun 27, 2010 5:37 am

"Menschenfrau, du hast vielleicht nur den falschen Weg gewählt.", wandte Belphegor sich an Marcella und musste kurz grinsen als Gavin seine Meinung kundtat. Noch jemand dem er nicht traute. Ein Typ der sich auf den Rat der Münzen verließ? Was konnte ein Stück Metall da weiter helfen? Schnaubend ging er einige Meter in den Gang der nach oben führte. Schnuppernd und sich umschauend verharte er einen Moment.
Es war eine verfahrene Situation, einerseits würde er einfach gern den Weg nach oben nehmen, aber auf der anderen Seite, hatte er ein ungutes Gefühl diesen Weg zu nehmen.
Belphegor ging zurück und schaute sich in dem Gang nach unten um. Hier roch es vermoddert, aber intuitiv gefiel ihm der Weg besser.
"Wir sollten diesen Weg nehmen! Irgendwie gefällt mir der Weg nach oben nicht... Und um die Kreatur die Kazel angegriffen hat, brauchen wir uns keine Sorgen machen! Ich werd mich um die Kreatur kümmern.", tat er seine Meinung kund und stellte sich dabei mitten in den Gang der nach unten führte.
Wieder schaute er zu der Gruppe. Würde ihm diese Marcella hier runter folgen?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   So Jun 27, 2010 3:12 pm

Oh man ...
Ein Mensch der auf Münzen hört.
Na gut.
"Wir haben die Wahl zwischen einem Gang aus dem Frische Luft kommt und einem, aus dem modriger Gestank kommt. Der Gang mit frischer Luft sollte sicherer sein."
Es wunderte sie, dass es wieder solche Wesen, wie Orks, gab.
Was mochte inzwischen nur geschehen sein?
Ob Jamie noch lebte?
Sie kramte in ihrer Hosentasche und beförderte eine Münze hervor, die sie noch aus der Zeit vor dem tiefen Schlaf hatte.
"Hier. Ich habe sie gefunden nachdem ich aufgewacht bin. Frag deine Münze um Rat. Ich persönlich werde den Weg der frischen Luft wählen."
Für sie stand fest, dass sie nicht länger hier bleiben wollte.
Bald würde sich der Durst wieder bemerkbar machen und spätestens dann, sollte sie von hier verschwunden sein.
Das Licht würde der Gruppe wohl folgen.
Sie selbst würde keines brauchen, aber nützlich war es schon.
So folgte sie denn dem Ork, in der Absicht, ihn zu überholen.
Kortherreth folgte ihr ohne ein Wort.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jul 08, 2010 12:06 am

Kortherreth


~Weder Mensch noch Maschine. Ein Instrument der Zerstörung. Ein Instrument der Vernichtung. Ein Instrument des Todes. Gebrandmarkt mit dem Zeichen. Niemals fehl tretend von seinem Weg.~

Weißes Licht. Unbedeutend in all dem Sein, und dennoch Zentrum des Ganzen. Unbewusst. Eine winzige Seele in einem schier unendlich großem Raum. Ein Partikel unter vielen. Ein Allgegenwärtiger Kampf. Mord und Totschlag, der Sieger kommt weiter, verschlingt sein Opfer, wird mächtiger. Ein Kampf um die gewaltige Macht. Seite an Seite mit ihm.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jul 13, 2010 5:42 pm

Belphegor ging einen Schritt schneller. So schnell ließ er sich nicht von dem Menschlein überumpeln. Ein knurren war von ihm zu hören.
Der andere Mensch hielt die Münze in der Hand und wollte grade seine Magie wirken, als Belphegor ein klicken hörte.
"Hey, Menschenfrau... Habt ihr das auch...", begann er seinen Satz, als ihm ein stechender Geruch in die Nase kam. Schnaufend riss er sich zusammen. Noch einmal kräftig schnüffelnd atmete er diesen Gestank ein. Er war neugierig woher dieser Geruch kam. Allerdings wurde ihm grad etwas schwindelig.
"Hey... Was.. solln das?", brachte er schläfrig hervor. Einige Schritte taumelte er weiter und sackte dann auf die Kniee zusammen. Es dauerte einige Sekunden bevor er sich selbst wieder auf die Beine stellte, nur um drei Schritte weiter wieder auf den Knieen zu landen.
Seinen Streitflegel hatte er in der zwischenzeit schon längst fallen gelassen. Es dauerte diesmal länger, aber er schaffte es letztendlich doch noch mal auf die Beine. Seine Umgebung nahm er nur noch verschwommen war. Der Geschmack in seinem Mund war faul und der Geruch stechend und unterdessen auch brennend. Das war nicht gut. Hier unten mit Kreaturen, die eventuel noch mit den Alten im Bunde waren ohne Grund umzukippen.
Belphegor drehte sich um. Der kleine Mensch lag schon am Boden und Korrtherreth stand noch immer grade und ohne regung hinter der Menschenfrau. Hatte sie auch Probleme? Er konnte es nicht mitsicherheit erkennen, sein Blick war getrübt.
Mit letzter Kraft stand er auf, allerdings fiel er sofort wieder hin. Mit dem Gesicht auf den Boden aufschlagend durchfuhr ihn ein stechender Schmerz der ihm half noch einmal klar zu sehen. Etwa zwanzig Schritt entfernt kamen zwei riesige Rattenähnliche Kreaturen angelaufen. Allerdings hatte sie einen komischen Gang. So wackelig. Während Belphegor die Augen zufielen sah er noch wie beide Kreaturen bewusstlos zu Boden gingen.
Zum Glück werden auch diese Kreaturen hier beeinflusst., waren seine letzten Gedanken bevor er in einen tiefen traumlosen Schlaf sank.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jul 13, 2010 6:21 pm

Viel zu spät, hatte sie die Falle bemerkt.
Schon ging der Ork in die Knie und auch der Mensch lag m Boden. Schlafgas.
Eine Falle dieser Vollidioten, die geglaubt hatten, hier unten sicher vor der Zerstörung, die sie da oben veranstalltet haben mussten, zu sein, vor anderen Eindringlingen.
Natürlich würde das Gas bald verfliegen, doch das konnte schließlich noch dauern und wenn sie auf wachten, würden auch diese Rattenviecher wach werden.
Marcela versuchte erst gar nicht mehr den Atem an zu halten.
Das Gas machte sich schon bemerkbar, mit Müdigkeit und Schwindelgefühl.
Kaum das der Ork was von sich gegeben hatte, sank auch sie in die Knie.
Kurz darauf, stützte sie sich mit den Händen auf den Boden.
Verdammt. Schon wieder schlafen?
Dabei hatte sie doch gerade erst einige Jahrhunderte oder sogar mehr verschlafen.
Sie konnte sich nicht mehr auf raffen. Arme und Beine gaben nach und so lag sie schließlich auf dem staubigen Boden.
Der letzte Gedanke, der sie begleitete, ehe sie in einen traumlosen Schlaf versank, war:
~Nicht aufhören zu atmen,~
was sie auch nicht tat.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jul 14, 2010 12:58 am

tobiloge schrieb:
Kortherreth


~Weder Mensch noch Maschine. Ein Instrument der Zerstörung. Ein Instrument der Vernichtung. Ein Instrument des Todes. Gebrandmarkt mit dem Zeichen. Niemals fehl tretend von seinem Weg.~

Weißes Licht. Unbedeutend in all dem Sein, und dennoch Zentrum des Ganzen. Unbewusst. Eine winzige Seele in einem schier unendlich großem Raum. Ein Partikel unter vielen. Ein Allgegenwärtiger Kampf. Mord und Totschlag, der Sieger kommt weiter, verschlingt sein Opfer, wird mächtiger. Ein Kampf um die gewaltige Macht. Seite an Seite mit ihm.

Beobachtend saß es am Rand betrachtend wie sich diese Seelen aufeinander stürzten, ohne Sinn und Verstand, einzig ihrem Überlebenstrieb folgend. Ihm war bekannt, das auch wenn diese einzelnen kleinen unwichtigen Seelen sich so verhielten, sie alle dennoch in ihrem Kern ihr jeweils eigenes Individuum waren. Jeder Seele für sich hatte ihre ganz eigenen Charakteristiken, ganz gleich welcher körperlichen Rasse angehörend: Mensch, Zwerg, Elf, Dämon, Engel, Ork, - alle waren sie Gleich in ihrem Inneren. Sie besaßen eine Seele. Ebenso war es ihm egal, ewr als Sieger aus der Schlacht herausgehen würde. Jetzt war er nur da um zu Beobachten, sich ein wenig die Zeit zu verschlagen und abzuwarten.
Bisher waren die Seelen in Form von kleinen unförmigen verrauchten Kugeln gegeneinandergestoßen, hatten so versucht ihre Sturheit und Stärke durchzusetzen und sich so der Kraft des Gegners entgegenzustellen. Hatte einer dieser 'Kugeln' dann den Widersacher erledigt, schloss sie sich langsam um ihn und verleibte sich diese ein, wurde größer, und somit auch kräftiger. Alaztrazas war sich da nicht ganz sicher, ob es sich um eine Art Verbindung, Fusion handelte, oder aber eine einfache Form des Fressens war, um sich derer Kräfte zu bemächtigen. Ziel der Seelen war es zu überleben, das konnten sie nur, wenn sie versuchten alle zu besiegen.
Die Kleineren wurden schnell von den Größeren unterjocht, nur selten kam es dazu, das der Sieger anders herum bestehen blieb. Schlussendlich mussten sich nun auch die größeren sich gegeneinander Stellen. Das Prinzip blieb das gleiche. Aberhunderte dieser größeren Versionen von Seelenansammlungen stießen aufeinander: Die Kämpfe gingen weiter. Selbe Art selbe Manier.
Langsam wurde es dann dennoch spannender. Alaztrazas wusste nicht genau zu benennen, wie oft er schon diese Kämpfe sich schon angeschaut hatte: Auf jeden Fall hatten die Seelenverbindungen nun langsam an Kraft zugenommen, Konturen waren zu erkennen, angeglichen an den Ursprüngen der 'Grundseele'.
Die Kämpfe wurden Interessanter: Schemenhafte Gestalten, die nur sachte erahne ließen, was sie einmal gewesen sein konnten, aber immerhin schon mit ausgeprägten Gliedmaßen. Fähig diese einzusetzen waren sie somit von dem einfachem aneinander reihen durch zusammenstoßen gewichen, hatten sich nun mehr in Ringkämpfe verwickelt und versucht so den Kontrahenten zu besiegen. Jetzt sahen die Kämpfe schon sehr viel realistischer aus: Es kam zu wechselnden Schlagabtäuschen zwischen ihnen, mal ringten sie sich zu Boden, bockten sich wieder auf, gingen wieder auseinander, nur um einen passenden Moment ab zupassen den gegenüber zu erfassen und endgültig zu vernichten. Teils wurden diese Seelen wahrhaftig gefressen: Der Mund öffnete sich unnatürlich weit und verinnerlichte sich so das Etwas. Andere nahmen den Körper des andren auf, in dem sich der Verlierer zu endmaterialisiren begann und sich dunstartig an den anderen Körper anglich.
Die Schlacht dauerte an, auch wenn zusehends die Anzahl der beteiligten sank. Mehr und mehr wurde deutlich, was für Wesen sich hinter den einzelnen Anwerten befanden.
Das Ende war zum Greifen nahe. Nur noch vier Wesen waren es, welche sich auf dem gigantischem Schlachtfeld befanden, Vier von mehren Tausenden, wie Alaztrazas mutmaßte.
Wie im Kreis stehend standen sich die Vier gegenüber, immer noch gebannt vom Sieg gegenüber den Anderen. Schattenwesen waren sie, schwarz wie die Nacht. Eins war groß hatte 4 Läufer und Arme am Torso, den Kopf zierte scheinbar eine riesige Mähne. Das zweite Wesen schaute Groß und kräftig aus, hatte Humanoide Züge an sich, nur der Kopf wirkte alles andere Als menschlich, ebenso wie die Hände, welche eher als Pranken zu erkennen waren, geziert von langen Krallen. Das dritte Wesen war sehr klein, schien Ähnlichkeiten mit einem Zwergen zu haben, auch wenn die Größe selbst für diese Wesen zu klein schien. Außerdem war es zu Schmächtig. Alaztrazas lachte kurz auf, ein Gnom also. Es zeigt sich doch immer wieder, das nicht nur Körperkraft überlegen ist, vor allem hier. Ihm war klar, das hier einzig der Wille zählte und nicht die Kraft oder Stärke welche der Kreatur in ihrem alten Körper besaß, auch wenn sich davon das Kampfmuster ablesen ließ. Nur das Letzte Wesen schien noch nicht ganz manifestiert zu sein, er wirkte wie unter einer großen verrauchten Glocke. Nur schemenhaft schien es was von sich zu zeigen. Es schien auf einem niedrigerem Seelenlevel zu stehen als die anderen, und dennoch wurde es nicht von den drei 'überlegenen' angegriffen. Der Drache stutzte. Langsam änderte sich die weiße Umgebung in eine 'realistische' Ebene. Auf einem erhöhtem Felsen, weit über das baldige Schlachtfeld ragend, fand er sich wieder. Krallen griffen in den kalten Stein und ließen ihre deutlichen Spuren zurück. Seine Nüstern blähten sich kurz auf und entließen heiße Luft. Sich kristallisierend glich sie sich den Temperaturen an. Es schien kalt. Gras wurde vom fahlen Wind gestreichelt, beugte sich leicht über und ließ sich im Wind wiegen. Der Himmel war bedeckt, Wolken türmten sich auf. Es sah nach Regen aus. Alaztrazas kam das Bild bekannt vor. Der nahestehende Wald ließ seiner Bäume Blätter farbenprächtig tanzen. Sein Blick löste sich vom Panorama und ließ wieder die Kämpfer in den Vordergrund treten. Der Wind ließ etwas von der Dunstaura des vierten Charakters verblasen und kurzzeitig kam eine Art Federkiel zum Vorschein. Der Geschuppte stockte. Er wollte sich nicht festlegen, aber sollte seine Vermutung zutreffen wäre etwas noch nie dagewesenes passiert. Der massige Körper des Drachens schüttelte sich kurz. Noch immer verharrten die Kontrahenten waffenlos auf ihren Plätzen, schier wissentlich alle Zeit der Welt zu haben.
Das Schlachtfeld erbebte von neuem. Das Mehr-beinige Ungeheuer hob die Vorderläufer in die Luft, gab einen undefinierbaren tiefen Schrei von sich. Wie im Wahn stieß es auf den Verschleierten zu. Er bewegte sich bei Seite, wich dem anstürmende Griff aus. Das Monster preschte vorbei. Zeitgleich ergriff der Gnom die Initiative und sprang auf den noch Kampflosen Humanoiden zu. Seinem Vorteil in seiner Größe sehend, umlief er ihn geschickt, fügte ihm hier und dort einige Schläge in den 'Bauch' und hielt sich sonst weites gehend bedeckt, wich den Angriffen des Anderen aus und wartete seine Gelegenheit ab. Währenddessen schien das Ungetüm wieder auf den 'Umrauchten' zuzustoßen, mit den Hufen scharrend ließ es deutlich seine Drohgebärde arbeiten. Stumm stand der andere da. Ein kleiner Satz und das Monster war dabei Geschwindigkeit aufzunehmen, seinen Kontrahenten überrennen wollend. Sich nicht rührend stand er da. Staub wirbelte auf, Dreck wurde unter dem Gewicht des Kolosses weggedrückt. Der Verschleierte stellte sich sicheren Schritts dem Angreifer entgegen, drehte seinen Oberkörper leicht nach hinten und zog seine Faust zurück. Das Ungetüm stürmte weiter. Den passenden Moment des Aufschlags ausnutzend schnellte die Faust nach vorne. Ohne weitere Umschweife wurde es am Torso getroffen. Der Verschleierte schlug mit voller Kraft zu. Von der Wucht getroffen blieb er schlichtweg stehen. Ein Ruck durchfuhr dessen Körper. Dann erschlaffte die Bewegung.
Der Gnom hatte es geschafft de Anderen Humanoiden in die Enge zu treiben aber und aber viele Schläge prasselten auf das Wesen nieder. Springend um rutschend bewegte sich der Gnom weiter, gänzlich zu schnell für seinen Gegner. Dann passierte es, das andere Wesen schien zu wissen was jetzt geschah, zumindest wirkte genau so seine Handlung: Er griff in einen eigentlich leeren Raum, doch zur Überraschung des Gnomes wurde er erfasst. Das Wesen wusste, was gefolgt wäre, hatte sich das Muster der Angriffe eingeprägt und ihn jetzt mit diesem Wissen außer Gefecht gesetzt. Die großen Pranken ließen den kleinen Schatten nicht mehr los, vielmehr führte er ihn zu seinem 'Mund' und fraß ihn ohne große Bedenken. Seine Schattengestalt leuchtete auf, ein weißes Licht erschien wie eine Umrandung um seine Konturen. Deutlicher zu erkennen als zuvor konnte der Drache jetzt wahrnehmen, was für ein Wesen es war. Einfach ausgedrückt war es ein großer humanoider Tiger. Deutlich waren dessen scharfen Zähne zu sehen, die einzelnen Härchen seines eher kurzen Fells. Ein lautes Brüllen ertönte mit der wachsenden Kraft. Dann wand er sich dem Kampf der anderen zu. Verwunderung war ihm anzusehen, auch wenn es die nicht offen zeigen wollte. Doch viel mehr wunderte es sich, das der Körper des Verlierers dort noch lag, unberührt. Der Verschleierte ging nur einige Schritte zur Seite als wolle dem Letzten die Chance Gewehren auch diesen Leib sich einzuvernehmen. Sich nicht zweimal bitten lassend, stürzte der Halbtiger auf den Kadaver, fraß, nein Sog ihn gänzlich in sich auf.
Eine kleine Erschütterung der Umgebung. Der Tiger gewann an Farbe, wurde ansehnlich, wirkte nicht mehr wie eine Fiktion. Sich selbst nicht ganz trauend schaut er sich an. Ihm gefiel sein neuer Körper. Dann schaute er neben sich. Ein Schwert und eine Axt. Jetzt war er bewaffnet. Beides ergreifend ohne den gegenüber aus den Augen zu lassen, rüstete er sich aus. Seine Augen blitzen gefährlich gelb auf. Dann warf er seinem letzten Gegner ein lautes Kriegsgebrüll entgegen. Der Ruf hallte vom Wald und von den Hügeln wieder und erschütterte alles in der näheren Umgebung mit seiner Wucht. Es wurde Windstill. Der Schleier des anderen regte sich nicht mehr. Dann stürzte der Tiger vor. Das Schwert in die Höhe gerissen, die Axt für einen seitlichen Schwung bereit haltend.. Eine schwarze Klaue verließ blitzartig den Schatten, griff dem Angriff voraus, und fing die Wucht des Schlages auf. Eine zweite klaue erschien und packte sich die herannahende Axt. So verharrten Beide. Mit Kraft versuchte er den Griff des anderen zu lösen, schien aber kein Erfolg zu haben, er rührte sich nichts. Dann sprang er leicht auf, drückte seine Pfoten gegen die Brust des anderen und entriss ihm so die Waffen. In einem Salto kam er wieder auf, beschaute sich seinen Gegner überlegte sich seinen nächsten Zug.
Entzückt schaute der Drache zu, wie sich alles dem Ende widmete. Dennoch hatte er ein ungutes Gefühl bei dem vermeidlich 'Schwächeren'. Und seine Befürchtungen sollten sich weiter verhärten, gar bestätigt werden. Beide klauen richteten sich zur Seite hin, Symbolisierten mit dem ganzen Körper ein Kreuz. Der Schleier um ihn herum begann sich zu bewege, wurde unruhig. Langsam führte er die Hände nach vorne und verharrte vor seinem Körper, so als würden sie ein Schwert halten, ein großes Schwert. Keinem ersichtlichem Grund folgend begann der Schleier sich zu lichten, sich zu sammeln, in den Pranken des Unbekannten. Erst bildete sich der schwarze Dunst zu einem langem Griff innerhalb der Klauen. Mehr und mehr des Schleiers lösten sich vom Körper und flogen in Richtung des Griffs. Dieser wurde dicker, schien sich um ein vielfaches zu breiten. Es formte eine Klinge. Mehr und mehr wurde vom Körper freigelegt: Erst die Füße, dann die Beine, schwarz, irgendwelche scharfen Kanten aufweisend, so als wären es keine Körperteile, sondern eher eine Rüstung... Dem Drachen stockte der Atem. Das Schwert wuchs weiter, der Körper zeigte sich weiter auf. Eine stählerner Oberkörper, ähnlich beschaffen wie die Beine schon, einzelne harte Kanten aufweisend. Der Drache verstand nicht. Es war nicht richtig was dort unten vor sich ging. Er richtete sich auf. Die breiten schwingen fächerten auseinander, der Rückenkamm sträubte sich.
Der Schleier war verschwunden, hatte sich im Schwert gebunden und ruhte nun in der Hand seines Trägers. Ein leises Brüllen verließ den Drachen. Der Kopf welcher er jetzt erblickte. Ließ ihn erschaudern. Der Kopf der rüstung. Ruhig hing der Federkiel nach hinten, der Rüstkopf in seiner leicht spitzen Form schaute in Richtung des Gegners. Eindeutig: Diese Rüstung war es, die ihn beherbergte, auch wenn ihre eigentliche Form von dem Bild hier abwich. Vor sich hatte er das Abbild der alten Rüstung.
Der Tiger war außer sich. Es war nicht richtig, das dieser, der nicht einmal in seiner eigentlichen Form war, eine Waffe Tragen konnte, geschweige denn hatte. Kriegsgebrüll entflammte aus seiner Kehle, wieder stürzte Der Halbtiger nach vorne, das Schwert nochmal erhoben, diesmal aber zu einem seitlichem Schlag erhoben. Der angegriffene regte sich nicht, wartete den Schlag ab und ließ ihn die Länge nach über die Klinge Rutschen. Das Werwesen nutzte den noch vorhanden Schwung und drehte sich einmal um sich selbst, hielt die Axt zum Schlag bereit und verband Schwung und Kraft in einem Schlag. Die Axt erreichte ihr Ziel schlug auf dem Körper zu und traf. Doch es passierte mehr. Mit dem Schwung Brach die Axt, ein krachen und klirren ging von ihr aus dann zerfiel sie. Panik spiegelte sich in en Augen des Tigers wieder. Was war das für ein Gegner konnte man seinen Augen ansehen. Erst langsam wurde er sich der Gestalt vor sich bewusst, erkannte was genau es war und erhielt die Klarheit, wem er zum Opfer viel, wieder. Kraftlos viel er auf die Knie und schaute in das 'Gesicht' des anderen. Der Zweihänder blitzte auf, schlug einmal schwungvoll von Oben zu. Doch entgegen der Vermutung des Drachens hielt die Klinge über dem Kopf des andern an, wurde zurückgezogen. Stattdessen hob er die Pranke nach vorne, legte die Handfläche auf die Schultern des andern. Ein kurzes Nicken warf der Tiger dem andern entgegen. Ruhe und Zufriedenheit fanden sich in den Augen der Ruhelosen Seelen wieder. Aus welchem Grund auch immer, sie schien erleichtert. Es bitzte erst zaghaft dann immer stärker und mit einem Mal war der Körper des Wertigers verschwunden. Dampf stieg von dieser Stelle auf. Aufrecht stand die Rüstung da, gleich ihrem äußerem Bild in der Realität. Die Tentakeln zuckten nach links und rechts, die Füße waren zu Klauen geworden, Echsenartig. Doch etwas war anders, die Rüstung strahlte Macht aus, sehr viel mehr Macht als sie schon seit langem jemals wieder ausstrahlt hatte. Im Ganze wirkte sie imposanter, ganz ohne gleichen.
Der Blick der Rüstung wand sich dem Drachen zu. Die Umgebung färbte sich schwarz . Der Boden pochte rot auf. Angesicht zu Angesicht gegenüberstehend beschauten sich beide. Die Augenhöhlen der Rüstung schienen in einem klaren Blau. Gebieterisch erhob er seine Stimme. „Ich bin Kortherreth, Gebieter dieser Rüstung , Träger der unzähligen Seelen, Bringer des Todes. Ihr seit Alaztrazas, Drache des Prismars, unendlich in eurer Macht, und dennoch nur ein Teil dieser Rüstung, also von mir. Fügt euch, denn ihr seit kein Gebieter mehr!“ Der Drache wollte protestieren doch er sah das Licht in den Augen der Schwarzen Rüstung, die Wahrheit welche sie in sich trugen. Langsam senkte er das Haupt, doch die Rüstung sprach weiter. „Es ist nicht an der Zeit das ich meine Macht nutzen, so würde ich nur großes Unheil über die Welt bringen, wieder. Deshalb werde ich mich zurückziehen. Ihr mein Wächter, Größter aller Prismardrachen, werdet über den anderen Teil meiner wahren Seele wachen, so wie ihr über mich wacht.“ Dies ist eure Aufgabe. Doch es ist noch nicht alles. Leitet mein anderes Ich. Vielleicht erfahre ich so, was es bedeutet zu 'Leben'.“ Weiter Nahm die Ruhe in der Stimme zu. Lehrt ihn wenn nötig, gibt ihm Kraft seine Aufgaben zu bestreiten, doch schenkt es ihm nicht. Er muss es sich erarbeiten, Hart. So wie es sein soll, das 'Leben'. Und mit ein wenig Glück werde ich erfahren... Langsam hob er seine Pranke, legte diese auf den runzeligen Nasenrücken des Drachens. „Erhebt euch mein alter Freund. Nur ihr seit es, der es wahrhaft schaffte mich zu schlagen...“ „Und dennoch verlor...“, ergänzte der Drache dunkel aber keinesfalls Böse. Er verstand diese Geste, diese Geste der Freundschaft. Kortherreth ließ ab von dem Drachen ab. „Es ist an der Zeit. Es wird zu keinerlei Seelenkämpfen um diesen Körper mehr kommen. Der jetzige Träger wurde gewählt, es ist der Letzte!“ Mit einem Mal wirkte die Stimme Schläfrig. Ich werde gehen. Auf Bald.“ Der Körper sackte kurz zusammen, das Blau erlosch.

Kortherreth erwachte von neuem, schaute den Drachen an, und wunderte sich was vorgefallen war. Fragend wirkte sein Blick, auch wenn es nicht gesehen werden konnte. Was machte er hier, hatte es einen Grund, das er hier war? Er konnte sich entsinnen, das sie gerade gegen einen Dämon gekämpft hatten, und auf einen seltsamen Typen getroffen waren, Gavin, oder so. Der Drache schaute ihn an, als würde er in seine Seele Blicken. „Ihr solltet diesen Ort verlassen und euch um eure Gefährten kümmern. Ihnen scheint es nicht gut zu gehen, auch wenn es ihnen im Moment nicht wirklich schlecht geht. Kortherreth wurde hellwach. Sein Dämmerzustand verflog. Die Siegelkammer verlassend, kehrte er wieder in die Realität zurück. Dort sah er sie auf em Boden liegen, den Ork, Belphegor, und diesem Menschen, Gavin, aber wer war diese Frau? Und wo waren Kazel und Lien geblieben? Es verwirrte ihn, er machte sich sorgen um die Beiden. Er schaute in die jeweiligen Richtungen. Zurück, rauf oder runter? Langsam ergriff er einen nach dem anderen. Die Tentakeln fungierten wiederstandslos, gar zuvorkommend und ergriffen je den Menschen und den Ork, umschlungen sie gefahrenlos und hoben sie an. Die Frau nahm er auf den Arm. Er kannte sie nicht, doch er wollte wen auch immer lieber vor sich haben. Wie nach einem eigenem denken packten die Tentakeln noch das restliche gut der zu transportierenden mit und brachten es an Ort und stelle, sehr geschickt und ohne Gefahr. Dann machte sich der Stählerne Koloss auf den Weg nach oben, mit den Gedanken an die Beiden verschollenen. Sorge spielte sich in ihm wieder. Hätte er doch niemals diesen Bunker hier gefunden...
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jul 14, 2010 3:36 pm

Es dauerte lange bis sich Belphegors bewusstsein wieder regte. Irgendwo nahm er am Rande des Bewusstseins war, dsa er getragen wurde, vorichtig, aber dennoch unter einem kräftigen Griff.
Freund oder Feind...? Was war mit den anderen?, dachte er schläfrig.
Erst einmal versuchte er sich nicht zu bewegen oder Aufmerksamkeit zu erwecken. Dank einer neu erworbenen Fähigkeit sich schnell zu regenerieren erholte er sich von der schläfrigkeit auch scneller als erwartet - er musste sich noch daran gewöhnen.
Einige Augenblicke später öffnete er die Augen und sah den breiten Rücken von Kortherreth und sofort darauf seinen Streiflegel und Glenn in den Fängen des anderen Fangarms.
Ist er jetzt böse und will uns nur quälen?, dachte er vorsichtig, aber verwarf den Gedanken sofort wieder.
"Hey Kortherreth lass mich mal runter!", rief er in der üblichen orkischen Dankbarkeit über die Schulter.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jul 14, 2010 6:19 pm

Verdammter menschlicher Körper...
Verdammte menschliche Reaktionen.
Zwar war sie als Vampir wiederstandsfähiger, altertenicht, war stärker als ein normaler Mensch und auch wesentlich schneller, doch ... manche Sachen nervten fürchterlich. Die Wirkung des Schlafgases hatte sie völlig ausser Gefecht gesetzt.
Wahrscheinlich hing es mit dem ohnehin langen Schlaf zusammen, den sie gehalten hatte.
Nun jedoch wurde sie langsam aber sicher wieder wach.
Jemand trug sie.
Viel zu träge um sich groß zu rühren, schlug sie nur kurz die Augen auf, um sich den jenigen an zu sehen, der sie trug.
Kortherreth.
Sie lächelte kurz, brauchte dann aber doch noch ein wenig länger, um sich von dem gas zu erholen.
So ließ sie sich dann doch noch eine Weile tragen, um sich gänzlich von dem Gas zu erholen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jul 14, 2010 8:06 pm

Kortherreth


Kortherreth war schon einige Meter voran geschritten. Der Gang nach oben war seiner Meinung nach der Wohl beste Weg um wieder nach oben zu kommen. Seine schweren Schritte halten von den Gängen wieder. Das fahle Licht gab ihn schützend Sicht über das Ungewisse. Seine Gedanken versuchten zu ergründen, wie er zu diesem Punkt gelangen sein könnte, denn seines letzten Wissens nach war er noch im Aufenthaltsraum mit allen gewesen. Nur diese Frau, sie war noch nicht dabei gewesen. Doch was machte sie hier bei ihnen? Und warum waren nach wie vor Kazel und Lien verschwunden? Ihn aus den Gedanken reißend meldete sich der Ork zu Wort. Er schien schon wieder Fit zu sein, warum er da aber lag, das wusste er auch nicht. In deren Nähe hatten seltsame Rattenwesen gelegen, wie er sie identifizierte, aber sie schienen ihnen nichts zu Leide getan zu haben, immerhin lagen sie auch auf dem Boden, Schlafend. Er gewährte ihm seine Bitte, ließ ihn vorsichtig auf den Boden nieder, löste die Tentakeln von seinem Leib und gab ihn frei. Er musterte den Ork. Er war wieder nahezu frei von jeglicher Wunde. Noch etwas seltsames, was er nicht ergründen vermochte. In Gedanken versunken brachte er langsam diese zum Ausdruck: „Was ist gesehen, warum waren wir hier auf dem Gang? Wo sind Kazel und Lien, und wer ist diese Frau?“ Eigentlich wollte er sehr viel ruhiger sein. Doch diese Ungewissheit machte ihm zu schaffen. So etwas war ihm bisher noch nie untergekommen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jul 14, 2010 8:32 pm

Belphegor ließ sich absetzen und nahm auch sofort seinen Streitkolben in seinen Bestand wieder auf. Misstrauisch beäugte er noch mal die Tentakeln, während er den Worten von Kortherreth lauschte.
Die Wunden die vom tragen entstanden waren, heilten schon. kurz ließ er seine Knochen knacken und schaute sich um. Er schnüffelte. "Anscheind sind wir nach oben gegangen.", sagte er. Man konnte eindeutig vernehmen das er diesen Weg nicht so gern genommen hätte.
"Hm Kazel und Lien sind irgendwann verschwunden. Wir dachten uns es wäre besser loszugehen, als dort zu versauern und darauf zu warten, das der Dämon uns wieder angreifen würde. Und naja die Frau dort, hast du selbst misstrauisch in Empfang genommen.", sagte Belphegor und fragte sich wielange er wohl bewusstlos gewesen war.
Nebenbei wunderte er sich über die Unruhe von seinem stählernem Gefährten, sonst war er doch ruhig gewesen?! Und ein weiterer Punkt ungewisser Dinge war ein Gefühl das ihn zu der Tür weiter vorne links Trieb.
"Was war eigentlich mit dir los? Du warst die ganze Zeit so abwesend.", fragte er während er misstrauisch auf die Tür zu ging. Es waren noch weitere Türen zu sehen, aber diese eine zog ihn an.
Vorsichtig beäugte er sie. Eine leichte Tür aus Metal. Zwei verwaschene Buchstaben waren darüber, nicht mehr lesbar. Belphegor öffnete die Tür und erblickte einen kurzen Gang der sich in zwei weitere Türen, nach rechts und links teilte. Auf jeder Tür war ein Mänchen angebracht, nur schwer erkennbar. Er wurde in beide Richtungen gezogen. Auch wenn es ihm komisch und seltsam vorkam, hatte er nicht das Gefühl das es schlecht war.
Er öffnete die Tür und fand verschiedene Becken zu seiner rechten und links einige einzelne Kammern mit Töpfen drin. Unter den Becken rechts hatte sich eine Pfütze gebildet, das flos langsam aus der Wand heraus. Und es sah aus als ob er davon angezogen wurde.
Freudig grinsend füllte er seinen Wasserschlauch wieder auf und leerte diesen sofort wieder. Noch einmal füllte er diesen auf und sammelte etwas Wasser in seinen großen Händen und schlug es sich ins Gesicht. Lachend stand er da. Konnte es wirklich sein das er Wasser spüren konnte? Ganz wie in den alten Legenden über die Schamanen?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jul 15, 2010 10:04 am

Es dauerte eine Weile, ehe sie sich nicht mehr so schläfrig fühlte.
Langsam aber sicher konnte sie nun auch wohl wieder allein laufen.
Natürlich hatte sie die Unterhaltung gehört, doch beunruhigt war sie deshalb nun nicht gerade.
Sie schlug die Augen auf, sah Kortherreth nun mit einem wesentlich klareren Blick an, als zuvor.
"Kortherreth ... würdest du mich bitte runter lassen?"
Was geschehen war, brauchte sie nicht zu fragen.
Sie waren in eine Schlafgasfalle geraten und Kortherreth schien wieder der Alte zu sein.
Gut.
Es wurde deutlich Zeit hier zu verschwinden.
Der Bunker war voll mit diesen mutierten Ratten
nun erst sah sie sich um.
Sie waren in einer Toilette gelandet.
Langsam ging sie auf eines der Becken zu, betrachtete einen Moment lang den Wasserhahn und drehte ihn auf.
Es stockte und spuckte zunächst eine eckelhaft braune Brühe, was Marcella unweigerlich zurück springen ließ, doch dauerte es nicht lang, ehe frisches Wasser floß. Sie hielt ihre Hände unter das Wasser und schloß die Augen.
Das tat gut.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jul 15, 2010 12:12 pm

Kortherreth

Die Rüstung hörte sich die Worte des Orks mit bedenken an. Warum waren denn Kazel und Lien geflohen, hatte er irgendetwas getan, was die beiden verletzt hatte. Er verfluchte es sich nicht erinnern zu können. Er kannte es wenn etwas aus ferner Vergangenheit, in der Zeit in der er glaubte nicht eine Rüstung gewesen zu sein, sich nicht zurückerinnern zu können, aber niemals war es bisher aufgetreten als Träger. Was war nur Vorgefallen?
Die Frau hatte bei ihm also Argwohn hervorgerufen. „Was mit mir passiert war, weiß ich nicht.“ Gerade wollte er fragen woher der Ork dieser Meinung war, meldete sich diese Frau auch schon zu Wort. Auch ihr gewährte er ihre bitte sie hinunter zu lassen mit dem seltsamen Gedanken, ob es richtig sei, oder eben auch nicht. Was hatte er in ihr gesehen als das er ihr Misstraute? Er schaute sie ein wenig an, wie sie den Ork durch die Tür folgte. Spontan hatte er keine Ahnung was er von ihr halten sollte und seinem Gefühl konnte er nicht trauen sie waren zu sehr verwirrt durch die Aussage Belphegors und seinen momentanen Eindrücken. Er schaute mit in die Tür hinein und sah die seltsame Möblierung der beiden Räume. Er konnte spontan nichts davon zuordnen. Erst später sollte ihm Auffallen, das es Ähnlichkeiten zu den Aborten der Menschen hatte, wenn auch nur mit ein wenig Phantasie. Die Frau hingegen schien genau zu wissen, wie sie zu funktionieren hatten, auch wenn sie schreckhaft zurücksprang, als sie es betätigt hatte und dieses seltsame Rohr, aus der Wand schauend, irgendeine Flüssigkeit ausspuckte. Danach schien es etwas wie Wasser zu sein, an dem sich die Frau auch gleich genüsslich tat, ebenso wie der Ork. „Sagt, wie haben wir uns kennen gelernt? Und wenn ich euch schon frage, verratet mir bitte euren Namen, vielleicht nochmals, der meine ist euch scheinbar schon bekannt.“ Da die Räume für ihn minder von Interesse waren, ging er wieder hinaus, vielleciht im Gespräch, zurück auf den Gang, dort drinnen war es durchaus ein wenig eng. Zudem schienen beide Richtungen keine Ausgänge zu beherbergen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jul 15, 2010 4:33 pm

Belphegor genoss den überschuss an Wasser. Anscheind hatten die Hohen eine Menge Wasser zur verfügung.
Er stand auf und ging wieder auf den großen Flur. Unsicher war er grade schon. Es sah alles relativ gleich aus und es erstreckte sich über hunderte von Meilen, so hatte es zumindest den anschein.
"Wenn ihr fertig seid mit der Vorstellungsrunde, dann wäre es gut zu wissen wo wir entlang gehen.", rief er zu den beiden wachen Weggefährten. Ein kurzer Blick auf den kleinen Menschen sagte ihm das dieser wohl noch länger schlafen würde. "Der kleine hier scheint noch nicht wieder wach zu werden.", murmelte er mehr zu sich als zu den anderen.
Nun stand er da, war erfrischt und ratlos wo sich nun der nächste Ausgang befand. Sein Magen knurrte nun auch noch. Es war zum verrückt werden. Hier unten würden sie nicht mehr lange überleben. Erst einmal setzte Belphegor sich auf den Boden und lehnte sich gegen die Wand. Dieses mal verschlang er das ganze Trockenfleisch. Auch wenn er das Gefühl hatte dank seinen neuen Fertigkeiten nicht mehr so viel zu benötigen, war es doch mitsicherheit ratsam nach so einer Falle etwas mehr zu essen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Jul 15, 2010 5:30 pm

Marcella ließ das kühle Wasser nur kurz über ihre Handgelenke laufen.
Es gab ihr das Gefühl lebendig zu sein.
Kortherreth schien sein Gedächtnis teilweise verloren zu haben.
"Mein Name ist Marcella,"
antwortete sie, überlegend, wie viel sie der Rüstung erzählen sollte.
Eins war klar.
Keiner der Anwesenden durfte wissen was sie ist, denn dann hätte sie verspielt.
Ausserdem ging es niemanden etwas an, dass sie scheinbar schon Jahrhunderte heir unten geschlafen hatte.
"Ich bin Jägerin und irrte durch die Gänge, als ich jemanden aufschreien hörte. Als ich den Weg zu der Person gefunden hatte, lag er auf dem Boden. Wahrscheinlich hab ich durch mein Erscheinen das Wesen, weches ihn angegriffen hat, verschreckt, denn ich wurde nicht angegriffen. Ausserdem tauchte kurz darauf Gavin auf. Er führte uns zu dem Raum in dem ihr euer Lager hattet."
Sie überlegte kurz, kam aus dem Bad heraus, nachdem sie das Wasser abgedreht hatte und erklärte weiter.
"Ihr ... wahrt wie von Sinnen, seid aus dem Raum gerannt. Darauf hin lief der andere Mensch mit der Elfe aus dem Raum und kam nicht wieder zurück."
Nun ... bis auf dass sie der Angreifer gewesen war, entsprach der Rest nun mal der Wahrheit.
"Wenn ihr glaubt mir nicht vertrauen zu können, verstehe ich das durchaus. Ich verlange kein Vertrauen von euch, aber ich bitte euch mir dabei zu helfen, einen Ausgang zu finden."
Vertrauen sollte man immer nur sich selbst.
Es gab seit je her kaum einen dem man vertrauen konnte und sie wäre die letzte die irgendwem raten würde zu vertrauen, ausser ... es ginge darum, ein Opfer herum zu kriegen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Jul 16, 2010 8:21 am

Kortherreth

Wie von Sinnen?! Kortherreth hörte sich ruhig ihre Worte an, auch wenn er nicht glauben wollte, da er 'verrückt' zu sein schien. Jedoch konnte er nichts dagegen vorbringen, immerhin wusste er nicht was vorgefallen war. „Belphegor, wisst ihr vielleicht mehr?“ Er musste einfach. Das Kazel weggelaufen war schmerzte. Eins stand fest, er musste ihn aufsuchen, für ihn fehlte etwas, wenn nicht alle beisammen seien und die Elfe... Irgendwas war geschehen mit ihr in Verbindung, zwischen den beiden, Ihr und Kazel. Letztendlich würde bestimmt sie sonst wissen, was passiert sei. Sie waren nicht ohne Grund weggelaufen. Das einzige was noch von denen beiden hier war, war Liens Energiekugel, die vielleicht aber auch bald erlöschen würde, so schätze er. Er kannte sich zwar nicht mit Magie aus, aber normalerweise war nichts für die Ewigkeit gedacht. Und was ist mit dir, bist du nicht magisch?, drängte es sich ihm auf. Er verschob direkt den Gedanken und versuchte sich auf das Problem, viel besser um eine Lösung zu bemühen. - Sie mussten hier raus! „Wie seit ihr denn hier hineingekommen? Vielleicht finden wir darüber einen Ausgang“, wand er sich zuerst an die Frau, "nein viel besser!" Was wäre wenn Kazel und Lien noch hier unten wären? „Wo sind die beiden hergelaufen, Kazel und Lien, vielleicht brauchen sie unsere Hilfe, und wenn nicht, vielleicht haben die beiden einen Ausgang gefunden!“ Er hielt es für am klügsten denen beiden zu folgen. Er reflektierte schnell das Geschehene nochmal. Sie müssten dann den Weg zurück, vielleicht. „Was war eigentlich passiert, das ihr dort alle auf dem Boden lagt, und wie kam es, das ich auch dort war, wenn ich wie von sinnen war, denn ihr werdet mich doch nicht etwa getragen haben, oder?!“ Ein flüchtiger Scherz. Letztendlich viel ihm dann noch der Letzte in ihrer Gruppe ein, Gavin. Vorsichtig legte er ihn zu Boden. „Vielleicht sollte ihm auch irgendetwas gegeben werden.“
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