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 Astalor - Bunker

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Kazel

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Charakter der Figur
Gesinnung: Schatten
Name: Kazel
Rasse: Halbdämon

BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Mai 18, 2010 10:47 am

Kazel vernahm die Worte des Orks nur am Rande, auch Kortherreth blendete er aus, als er der kleinen Lien in die Augen sah und nicht wusste, wie sich seine Zukunft gestalten würde. Was sollte er tun Es fühlte sich an, als wurde er aus einem kalten Mutterleib in die harte, viel zu große Welt gestoßen, die nur darauf wartete, ihn zu zermalmen. Ihn zu brechen. Sie umarmte ihn, viel ihm um den Hals. Er fürchtete sich vor solchen Handlungen, die ihm nicht gebühren sollten. Es war falsch. Dann vernahm er ihre Worte. Kalt. Ihm war so kalt. Er war kalt. Nichts regte sich in diesem Augenblick in seiner Brust, wo es ihn doch bis eben noch beinahe zerfetzt hätte. Er hatte alles auf eine Karte gesetzt. Nun musste er sehen, dass er sein Blatt gut ausspielte, um am Ende nicht zu verlieren.
„Ich bin nicht der, den du vor dir sehen möchtest.“, sagte er, als sie ihm einen Kuss auf die kalte Wange gab. Und dann passierte es schon wieder! Die ganze Zeit passierte ständig irgendetwas, was ihn dazu zwang zu handeln und zu entscheiden. Gavin, wie er sich selbst nannte, kam zurückgestürmt. Panik. Der Raum wurde von Furcht geschwängert. Sie hing wie ein Ärgernis in diesem Raum, als wolle sie alle anderen anstecken. Der nun bewaffnete Man sprach zur Gruppe und so, als sei es ein angeborener Reflex, zog Kazel ebenfalls seine beiden Dolche. Welches Übel wartete nun schon wieder? Ein Dämon Ein Geist? Eine noch üblere Kreatur? Kazel wusste nur, dass er seine Haut teuer verkaufen würde. Er war noch geschwächt, daher war ein Kampf, wie der, der zuvor gefochten worden war, aussichtslos. Vielleicht würde es leichter, mit dem Fremden, der ihnen sagte, sie sollen fliehen. Aber wohin? Nein. Diese Möglichkeit stand nicht zur Debatte.
Lien löste er von sich und erhob sich, rührte sich jedoch nicht von der Stelle. Was immer nun kommen würde, war auf Gavin fixiert.
Den Eingang versiegeln? Hatte dieser Mensch eine solche Macht? Und überhaupt. Warum wollte er die Gruppe, die er nicht einmal kannte schützen? Verwirrung machte sich in seinem Kopf breit. Er hatte schon erlebt, wie töricht die Menschen waren, wenn sie beschützen wollten, was sie liebten, aber einen Fremden? Für einen Fremden zu sterben? Das war absurd.
Versperrt den Eingang und lasst uns den Hungertot sterben., dachte er ärgerlich. Aber war es nicht so, dass er hier unten bleiben wollte? Fern von der hässlichen Realität dort oben.
“Kazel!!! Reiß dich zusammen! Was ist nur los mit dir?“
Er sah zu Lien. Nur flüchtig. Und dann packte er seine Dolche so fest, dass seine Knöchel weiß wurden. Es war entschieden.
„Furcht ist ein starker Schutz, doch ein schlimmer Herr! Macht sie euch zum Verbündeten und kämpft!“, rief er nun laut, doch ohne Emotion. „Benutzt sie als Waffe!“
Er ging nach vorne, blieb zwei Schritte neben Gavin stehen und lauschte in die Dunkelheit vor ihnen. Seine Pupillen hatten sich zu feinen Schlitzen verengt. Sein Kiefer war gespannt und jeder Muskel seines Körpers, wartete nur auf den Befehl, zuzuschlagen. Tödlich, präzise und schnell. So wie immer. Jede Sekunde schien ihm wie eine Ewigkeit. Die Zeit sickerte mit einem Mal als zähflüssiger Schleim dahin.
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Toddaeus

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Name: Belphegor
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Mai 18, 2010 3:47 pm

Belphegor brummte missmutig die Schatten an. Das ganze war ihm nicht geheuer und dann noch diese ständigen zickereien zwischen Kazel und Lien! Unter Orks wär es schon längst geklärt worden, da hätte es diese Art von Problemen nie gegeben.
Als dann der kleine Mensch wieder in die Halle rein flüchtete und so schnell redete wie es Menschen nur konnten, wollte er auf diesen auch direkt einschlagen! Sowas sollte man nicht machen wenn hier unten eh alles dunkel ist!, dachte er sich, aber sprach es nicht aus und knurrte stattdessen nur bedrohlich.
Einen moment lang wollte ein nur selten bis nie aufkeimendes GEfühl den Orkischen Stolz vertreiben: Panik war es wohl. Aber er verdrängte dieses Gefühl sofort.
"Bist du bescheuert? Hier unten alle einschließen und uns hier unten verirren? Das obwohl du schon mehrere Tage hier unten warst und keinen Ausgang gefunden hast?! Stell dich dem elenden Biest, schlimmer als ein Dämon kann es ja kaum werden!", brüllte direkt im Anschluss von Kazel.
Sein Gesicht war zu einer seltsam brutal aussehenden Fratze verzehrt. Und er stapfte mit gezogenem Streitflegel auf den Ausgang zu um sich dort breit zu machen.
In dem Gang stellte er sich so hin das die Kreatur an ihm vorbei musste um in den Raum reinzukommen.
Mit einem grimmigen Blick über seine Schulter schaute er zu Gavin.
"Komm her elendes neunmal verfluchtes Biest! Hier wartet ein Ork... und ein Angsthase den du dir als Gegner auserkoren hast!", brüllte er aus Leibes kräften. Seine Wut war in diesem Moment enorm und sein Gegner würde diese geballte Kraft im Weg haben. Auch wenn es ein Dämon oder sonstig böses sein konnte, wollte er gegen diesen Gegner kämpfen. Sich in eine Höhle der Alten im dunkeln einsperren zu lassen kam gar nicht in Frage!
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Mai 18, 2010 5:29 pm

Kortherreth

Als würde seine Gedanken frei herausgeschrien kam es wie es kommen musste. Dieser seltsame Mensch kam zur Tür hinein gestürzt, riss herunter was er zu sagen hatte und schlösse sie mit ihm gemeinsam zusammen in den Bunker. Um den ganzem die Krone aufzusetzen, schmiss er mit Samen und Erde um sich. Er vernahm die Worte seiner beiden männlichen Gefährten. „Was könnte schlimmer sein als ein Dämon? Ich würde sagen, der Schlimmste fall trat so gerade ein!" Keinem anderen Wesen würde er solch eine brachiale Stimme zu ordnen. Schnellen Schrittes postierte er sich recht neben der Tür. Das Monster würde einen schönen Empfang erhalten. Er würde dem Vieh seine Tentakeln wie ein Netz von der Seite entgegen werfen, es damit versuchen abzubremsen, zumindest aber in seiner Schlagreichweite halten. Den Rest würde er dann mit dem Schwert beenden.
Sie würden nicht lange bestehen können, waren sie alle noch angeschlagen vom letzten Kampf, bis auf dieser seltsame Kauz, aber dem jetzt sein Leben anzuvertrauen wäre verfrüht übereilt und geradezu töricht gewesen, auch wenn er seine worte nahezu ehrenhaft ausgewählt hatte. Dennoch entschied er sich für ihn. Im Zweifel könnte er immer noch nach dem Dämon niedergestreckt werden. „Ja, verschleißt den Weg!“ Übertönte er den Ork, dunkel, gebieterisch „Das Überraschungsmoment liegt auf unserer Seite!“ Er machte sich keine Sorgen hier wieder raus zu kommen. Sie kamen hinein, und wenn der Dämon wirklich so grauenhaften sein sollte, würde die Barriere ihn nicht lange aufhalten. Also würden sie folglich auch wieder hinausgelangen. Soweit der Plan, jedoch die prägnante orkische Ader zertrat alles mit einem riesigen Schritt, als dieser sich in den Tunnel begab, um ihn dort in Angriff nehmen zu können scheinbar Korterreths letzte Aussage überhörend. Sein inneres Feuer flammte auf, rot war die Farbe welches es trug und so schien es auch aus seinen Helm. Er konnte ihn nicht einfach alleine dort stehen lassen, Vorteil hin oder her. Machtvoll preschte er voran. Die gesammelten Energien freisetzend, schnellstmöglich hinterher zukommen, wer wusste schon, wo sich der Dämon schon befand. Zudem war der Ork nach wie vor nicht Fit, auch wenn er sich tollkühn, gar märtyrergleich hinaus gestürzt hatte. Zwei Gegner wären schwerer zu erledigen, als wenn es einen nach dem anderen niedermetzeln würde. Mit der Schulter voran stürzte er durch die Tür. Er stoppte. Nein, falsch. Er wurde gestoppt! Im Augenwinkel bemerkte er wie sich grüne Pflanzen um seinen Panzer schlängelten, ihn umfuhren und in ihre grünen Klauen hielten, als wäre er nur ein Spielzeug. Es wirkte, als würden sie viele Jahre des Wachstums in weniger als einer Sekunde vollziehen. Kortherreth konnte es sich nicht erklären. „Was zur...“ entfuhr es ihn, als er schlussendlich gänzlich von den Gewächsen umschlungen wurde.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Mai 19, 2010 2:29 pm


Gavin

Offensichtlich befanden sich ein paar "Sofortumschalter" unter den Anwesenden. Niemand stellte Fragen, stattdessen reagierte man sofort auf seine, zugegeben, etwas überhastete Erklärung. Aber Selbstkontrolle ist schwer, wenn einem der kalte Angstschweiss den Rücken runterzulaufen scheint...

Der Ork schien das ganze wohl nicht wirklich ernst zu nehmen, er stapfte ihn beleidigend an ihm vorbei, zertrat ein paar seiner wertvollen Samen und postierte sich draussen im Gang. Er schien kampfbereit, nein, kampfsüchtig zu sein, und im Moment wusste er nicht, ob er mit dem Ork oder dem unbekannten Wesen Mitleid haben sollte. Allerdings... schwankte der Ork auch ein wenig... Konnte es sein, dass er sich mehr zutraute, als er eigentlich dürfte? Hatte er nicht noch Narben und halbverheilte Verletzungen überall an seinem Körper? Ausserdem roch er ein wenig nach Magie, ein lehmiger, aber leichter Duft. Elementarmagie zur Heilung? Die Stelle an der Oberfläche?
Egal.

Dann kam das Ding in der Rüstung zu ihm hin gestapft. Er wollte wohl auch nicht kampfos untergehen. Und gab ihm Recht. Auch er (oder es?) war der Meinung, dass ein Verschliessen einen unschätzbaren Vorteil bringen könnte. Ausserdem hätte die Gruppe das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Oder zählte er mit "wir" Gavin bereits dazu?

Safety in numbers. Der Rüstungs-Typ denkt schnell. Je grösser die Gruppe, desto sicherer der Einzelne.

Gavin begann sofort mit dem Versiegeln, es sollte schnell gehen, darum Schloss er die Augen, um sich besser konzentrieren zu können. Es war nicht einfach, das Flüstern des Dämonen kam von überall her, leise, kaum wahrnehmbar, aber so bosartig und drohend... Ausserdem war er nicht der einzige Magier hier, andere besassen ebenfalls Kräfte oder waren zumindest Magiegeladen. Das gab Interferenzen. Egal.

Komm, komm, erhebe dich... Ich zeig dir den Weg, komm, wachse, ich will dich blühen sehn... Komm nur, hab keine Angst, nicht vor der Dunkelheit und nicht vor dem fehlenden Wasser, nicht vor dem Boden, der so gut wie unfruchtbar ist, denn was du brauchst, das gebe ich dir... Du brauchst mich... Beeil dich, denn auch ich brauche dich!

Die Samen des Dornenbusches begannen zu spriessen. In Sekundenbruchteilen bohrten sich seine Wurzeln in den Zementboden und verankerten sich tief im Stahlgerüst des Bunkers. Ein Grossteil des Zements wurde dabei zersetzt, zu Sand gemahlen und anschliessend in die Wurzeln, die Schösslinge, die Blätter und Blüten und in die Dornen verbaut. Der Dornenbusch wuchs, und er wuchs so hart wie die Wände, an die er sich anschloss. Und er wuchs dicht, mit vielen Dornen, sehr vielen. Wäre es heller Tag gewesen, hätte man seine graue Farbe erkannt, den der Staub in seinem Innern verursachte. Dieser Busch war nichts anderes als eine gewachsene Mauer aus Dornen und Blüten. Gavin öffnete die Augen, es war vollbracht...
Aber was im Namen der Alten hat der Typ in der Rüstung in seinem Busch zu suchen???
"Was zur..." entfuhr es der Rüstung, und "Was zur..." entfuhr es Gavin im selben Augenblick. Dann musste er lachen. Es war ein kurzes, unterdrücktes Glucksen, mehr konnte man sich nicht erlauben, aber so viel musste sein.

"Hoppla, da hat es jemand aber eilig gehabt, rauszukommen? Warte, ich helf dir..."

Gavin stemmte sich gegen die Rüstung, den Busch beruhigend, der die Rüstung total eingeschlossen hatte. Offensichtlich hatte der Busch den Eindringling schlicht und einfach als einen Teil der Wand angesehen, ansonsten wäre er wohl in einen ziemlich unangenehmen Kontakt mit den Dornen gekommen. Aber wieso...? Aufgrund der Rüstung? Egal, Hauptsache, der Typ kommt raus!

"Wenn ihr rein wollt, müsst ihr nur schreien, ich mach dann auf.", gab er dem Typen, dessen Namen er immer noch nicht kannte, noch eine Anweisung, dann drückte er zu. Der Dornenbusch gab ihn, Gavin gehorchend, frei und schloss sich hinter ihm sofort wieder. Er sah aus, als sei er seit jahren so gewesen, wie er jetzt war.

Gavin drehte sich um, schockiert.

Hohl...

Er hatte es ganz genau gefühlt. Wegen seinem verfluchten Reflex, seine Umgebung abzutasten.

Die Rüstung ist hohl... Nichts drin...

Ja, da gab es keinen Zweifel. Wussten die anderen der Gruppe das? Sollte er besser stillschweigen bewahren?
Das war wohl die beste Idee. Er musste die Rüstung, und nichts mehr als das war sie nämlich, kein Rüstungstyp oder Rüstungs-Tentakelmonster, nur eine Rüstung, er musste sie zur Rede stellen. Besser so, dass nicht alle was davon mitkriegen.
Ausserdem... Aus was für einem Material war diese Rüstung gemacht? Er konnte es in der kurzen Zeit nicht richtig analysieren, aber es verhielt sich zu dem Material, aus dem der springende Raum gemacht war, wie Diamant zu Holz... Unheimlich.

Diese Gruppe war ihm definitiv unheimlich.
Aber nicht so unheimlich wie der Dämon der nach ihm suchte.
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Lien

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Mai 19, 2010 5:11 pm

Warum musste eigentlich immer gerade in solchen schönen Momenten etwas dazwischen kommen?
Natürlich musste es das.
Auch wenn Kazel sich nicht für den hielt, den Lien in ihm sah, war sie selbst davon überzeugt, dass er genau der war, den sie in ihm sehen wollte.
Er löste sich dieses Mal sogar wesentlich vorsichtiger von ihr, als sonst, was ihr das Gefühl vermittelte, er sei wirklich etwas ... nun ... zugänglicher, als vorher.
Sicher hatte Kazel seine Probleme und natürlich hätte sie ihn gestern Abend am liebsten noch den mutierten Viechern zum Fraß vor geworfen, doch spätestens bei ihrem gemeinsamen Auftritt vor Kortherreth und Belphegor, hatte sie ihn mehr als nur lieb gewonnen.
Kortherreth war ihr zunächst suspekt gewesen und auch ihn hätte sie am liebsten auf den Mond geschickt, doch auch er hatte inzwischen ihre volle Bewunderung und ihr Vertrauen.
Vielleicht lag es aber auch weniger an Kazel, Belphegor und Kortherreth, dass sie mehr vertrauen hatte, sondern einfach nur an ihr.
Vielleicht hatte sie sich einfach nur auf eine gewisse Art und Weise angepasst oder eben verändert.
Ja ... vielleicht.
Sie beobachtete die Handlungen Kortherreths, Gavins, Belphegors und Kazels.
Sie musste trotz des ernstes der Situation lachen, als den Beiden gleichzeitig: "Was zur .. " entfuhr, senkte aber augenblicklich den Blick und meinte schuldbewusst:
"Entschuldigung."
Das ganze kam eher vorbeugend, denn sie ahnte schon, das Kazel ihr gleich wieder einen bösen Blick schenken würde.
Schließlich hatte er recht, wenn er es tat, denn die Situation war alles andere als zum lachen.
Die Dornenhecke rammte ihre Wurzeln durch den Beton.
Oh Kazel würde sicher gleich wieder missbilligende Blicke schmeißen, wenn nicht gar aus der Haut fahren, wobei ... Kortherreth hatte er auch nur böse und verständnislos an gesehen, als er das Glas an dem komischen Ding hatte brechen lassen.
Irgendwann jedoch würde er seien Wut sicher nicht mehr stauen können.
Hoffentlich würde sein Wutausbruch dann nicht ausgerechnet auf sie gezielt werden.
Die Dornen wirkten bedrohlich ... tödlich für ein jedes Wesen, welches eine feste Marterie hatte und nicht klein genug war, darunter durch zu krabbeln oder eben drüber weg zu fliegen, wobei zweiteres hier unten eher unmöglich wäre.
Was immer nun kommen mochte ...
Sie fragte sich ... ob es vielleicht möglich wäre, dass diese Stimme, welche sie gerufen hatte, mit diesem Wesen dort zusammen hinge.
Sollte es der Fall sein?
Oh sie wollte diese Stimme so gern wieder hören ...
Ihren Besitzer finden, der sie zu sich gebeten hatte ...
Anders herum war sie nicht bereit, ihre neu gewonnenen Freunde dafür zu opfern.
Sie sah auf, harrte der Dinge die da kommen mochten.
Was sonst hätte sie auch tun sollen oder können?
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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Mai 20, 2010 3:37 pm

Kazel beobachtete, wie sich der Ork in die Gefahr stürzte und wie Kortherreth ihm hinterher ging. Kazel blieb an Ort und Stelle. Er beobachtete und stellte mit einer Mischung aus echter Amüsiertheit aber auch leichter Unsicherheit zu, wie Kortherreth in einer Mauer aus Gestrüpp eingewoben wurde. Er lächelte. Da er aber so angespannt war, sah es eher grimmig aus, als fröhlich. Nun war er mit Lien und Gavin alleine. Er entspannte sich leicht, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass diese Mauer ewig halten würde. Schnell bewegte er sich nun auf Garvin zu. Dabei erkannte er, dass Gavin offenbar wegen irgendetwas schockiert. Er sah aus, als hätte er einen Geist gesehen. Kortherreth und Belphegor würde zuerst abbekommen, was immer da auf sie zukam, das beunruhigte ihn nicht, da diese beiden die wohl widerstandsfähigsten aus der Gruppe waren. Es war vollkommen normal, dass sie vorgestürmt waren. Allerdings war es auch nicht sonderlich schlau, was ihn bei dem Ork nicht verwunderte, aber Kortherreth, hatte er als intelligenter betrachtet. Einfach von der Gruppe fort zu gehen, war nicht unbedingt schlau. Aber es kümmerte ihn nur am Rande. Viel mehr fragte er sich, was Gavin gesehen hatte. Schließlich war die Hecke kurz offen gewesen.
„Was? Was ist? Habt ihr es gesehen?“
Kazel wartete auf Antwort. Er sah zu Lien herüber und fragte sich, ob sie Angst hatte. Sie hatte immer Angst. Die ganze Zeit. Aber dieses Mal schien es irgendwie anders zu sein. Er sah auf dieses kleine und noch immer schwache Licht. Ein bisschen mehr wäre nicht schlecht gewesen.
„Mach es heller.“, befahl er ihr mit einer emotionslosen Stimme. Er richtete seinen Blick wieder auf das wesentliche und versuchte nicht wieder nachzudenken. Seine Probleme mit sich selbst und der Realität spielten jetzt nun wirklich keine Rolle.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Mai 20, 2010 3:38 pm

Firyn lachte. Es war ein sehr böses Lachen und es kroch einem wie eine Alptraum in den Kopf, um dann anschließend als Schauer wieder über den Rücken zu laufen. Furchtbar war es. Die erbärmlichen Kreaturen, wollten ihn aussperren? Aber warum waren die anderen beiden herausgekommen? Wollten sie ihn wirklich aufhalten? Ihn bekämpfen. Übermütig flog er noch einmal einen großen Bogen um das Dunkle Loch, was zu dem Bunker führte, den die Reisenden besser nicht gefunden hätten. Firyn wusste um diesen Ort. Aus diesem Grunde würde er auch niemals in die Finsternis der Alten hinabsteigen. Aber er würde dafür sorgen, dass die Gruppe wieder hinein ging und dort ein jämmerliches Ende finden würde…
Nein… Nein! Erst musste er die kleine Elfe holen. Er musste sie zu seinem Meister bringen. Er musste dieses Wesen da herausbekommen. Aber wie?
Der Ork kam ihm zuerst in den Weg. Direkt gefolgt von dem in der Rüstung. Firyn hatte keine Angst er schwebte hinab und platzierte sich über dem Loch. Dann wartete er einen Moment. Er überlegte und kam zu dem Schluss, dass es eine vortreffliche Idee war, einfach nach dem Mädchen zu verlangen. Seine Stimme, die wie das Kreischen von Kreide klang bohrte sich direkt in die Köpfe aller, die es hören sollten. Er wusste, dass der Mann, mit den dämonischen Kräften – der, der den Blitz kontrollierte – niemals zulassen würde, dass das Mädchen rausgeschickt werden sollte. Ihm übermittelte er seine Botschaft nicht und auch der Elfe selbst nicht. Aber der Rest empfing dies:
„Das Mädchen… Gebt sie mir!“
Dann wartete er wieder. Er wartete vor dem Loch. Er würde ewig warten. Er war beinahe so alt wie die Zeit selbst. Ein Menschenleben war für ihn ein Wimpernschlag.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Mai 20, 2010 7:04 pm

Belphegor grunzte nur als Kortherreth sich dort verhederte. Aber es erfreute ihn einen Waffenbruder an seiner Seite zu haben. Er würde auch alleine gegen die Kreatur kämpfen, aber gegen verstärkung hatte er nie was einzuwenden.
Gavin verbarrikadierte die Halle nun komplett. Ein schneller Rückzug war so unmöglich, aber es hatte auch seine Vorteile.
Es war anders das warten hier. Auf einem Schlachtfeld konnte man wenigstens den Gegner sehen und vielleicht sogar Einschüchtern, hier hingegen war es unmöglich. Man musste immer mit irgendeiner heimtückischen List aus den düsteren Schatten kommend rechnen. Zwar konnte sich auch hier das Kampfesglück schnell gegen einen Wenden oder gar für einen Entscheiden, aber es war was anderes und weit aus nervenaufreibender.
Als dann diese kreischende Stimme sich meldete brüllte Belphegor wütend auf.
"Feiger Hund eines Ogers! Komm runter und zeig dich, du Brut eines verweichlichten Goblins! Unsere Kameraden wirst du nicht ohne einen Kampf und meinem Tod bekommen!.... Hier hast du noch einen Ork und einen gerüsteten gegen dich stehen! Merk dir meinen Namen! Den Namen deines Todes: Belphegor!", brüllte er aus Leibeskräften. Dank des leeren Ganges wirkte es umso lauter und hätte auf jeden normalen Gegner sehr eindrucksvoll gewirkt.
Lachend und brüllend stellte er sich mit seiner linken Schulter zum Aus- beziehungsweise Eingang gewandt hin. Weniger Angriffsfläche bietend und so konnte er mit vollem Schwung ausholen und seinen Streitflegel dem Bösen ins Gesicht rammen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Do Mai 20, 2010 11:35 pm

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Den Umständen entsprechend konnte von Glück gesprochen werden, dass er so schnell aus der Heckenwand herausgekommen war. Er torkelte ein bis zwei Schritte, dann Stand er schon hinter dem Ork. Mit einem Blätterrauschen vernahm er, wie das Gestrüpp sich hinter ihm wieder schloss. Er blickte kurz zurück, dann wand er sich dem Kampf wieder widmend zu. Darum konnte sich später gekümmert werden.

Das Einzige, was er sah, war das knappe Licht vom andren Ende des Ganges. Nur schemenhaft nahm er die Konturen des Orks wahr. Schlimmer hätte es nicht kommen können. Er in einem Gang in dem er zu wenig sah und dann noch einen Dämon zum Gegner.
Sei Blick verschwamm. Er vernahm die Stimme des Dämons klar, deutlich, schmerzhaft. Sie war in seinem Kopf... Sie war in seinem Kopf! Wie konnte das sein?!
~Das Mädchen...Gebt sie mir!~
Prompt brüllte der Ork los, als hätte auch er die Stimme gehört. In Gedanken Stimmte er seinen Worten zu. Einen Gefährten hintergehen, nur um selber vielleicht sicher aus dem ganzen hinauszukommen? Darauf würde er sich nicht einlassen. Lien erschien ihm vor den Augen. Es musste das Mädchen sein. Er war sich ganz sicher. Sie wurde von keinen der Dämonen zuvor angegriffen, oder etwar doch? Außerdem würde das Kazels Verhalten im letzten Kampf erklären. Bilder entwichen seiner Fantasie, wie das kleine unschuldige Mädchen – Er drang die Bilder weg. Das würde er niemals zulassen. Auch wenn sie eine Elfe war, sein Körper sich gegen sie sträubte, er mochte sie.

Kalte Wut begehrte in ihm auf...
Er wagte es ihm einen Gefährten
...traf auf die schon bestehende...
nehmen zu wollen,
...nährte sich daran weiter...
jetzt, da er endlich welche gefunden hatte,
...fraß sich daran satt...
die er sogar mochte
...entfaltete seine Macht über ihn...
nur um sie ihm zu nehmen, zu entziehen?!
...und brach in einem brennenden Inferno über ihn ein.

Alles brannte in ihm heulend auf. Es würde ein Blutbad werden. Er war zulange alleine gewesen, als das er jemals irgend wen freiwillig gehen, geschweige den sterben lassen würde. Viel zu lange. Sein Blick klart auf, ein roter Schimmer hielt von den Wänden wieder. Seine Augen stand in Flammen, entfacht von seinem Seelenfeuer, tief in ihm lodernd. Ihm weichend alle Vernunft.
„Du willst Sie haben?“ Es wirkte wie zwischen Zähnen hervor gepresst, schloss sich den Worten des Orks an, kochend vor Wut.
Das Schwert erhob sich, bereit tödliche Schwänge zu vollziehen. Sich fügend hielten sich seine Auswüchse bereit. Dann setzte er den ersten Schritt voran, dann den zweiten, immer mehr, vorbei an den Ork, auf den Ausgang zugehend. Seine Schritte wirkten schwer, Lasten unglaublichen Gewichts tragend. Sollte es runter kommen, würde er da sein. Sollte es schon da sein, würde er es niedermähen...
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Mai 21, 2010 12:57 am

Wieder Lachte Firyn auf, was sich wieder anhörte, wie das Kreischen von sich verziehendem Metall. Das Geräusch war furchtbar und schmerzhaft. Dieses Mal schien es von überall herzukommen und auch der nächste Satz war nun Laut und für alle anwesenden hörbar:

„Dann wählt ihr den Weg des Schmerzes…“

Firyn durfte tun, was er wollte. Hätte er gewollt, so hätte er die beiden Witzfiguren unter sich mit einem Lächeln zermalmen können, aber er wollte nicht, dass es so leicht werden würde. Er wollte Leid und Schmerz bringen. Wollte mit der dunkelsten Dunkelheit angreifen. Die Herzen der Menschen waren Schwach und sehr leicht zu beeinflussen, aber ein Ork war kein Mensch… Und der Geist in der Rüstung? Er war offenbar im Stande zu fühlen, sonst würde der Hass nicht zu seinen feinen Sinnen flüstern. Ja. Der mit dem Namen Kortherreth war wirklich wütend. Das machte ihn schwach…
Firyn flog hinab in die Dunkelheit. Sofort merkte er, wie er schwächer wurde. Die Alten waren nicht dumm gewesen. Zumindest, was ihre Verteidigung betraf. Doch hatte es ihnen etwas gebracht? Nein… Nichts. Sie waren trotzdem verschwunden. Und diese hier würden auch verschwinden. Würden leiden und in der Dunkelheit an ihrem Wahnsinn zugrunde gehen. Diese Vorstellung erfreute ihn zutiefst.
„Ich bekomme sie sowieso… Niemand verweigert mir, was ich will! Niemand droht Firyn mit dem Tod, Belphegor von den Orks!“
Seine Stimme schwoll nun von einem hässlichen Flüstern zu einer unsagbar grausamen Stimmgewallt an. Er befand sich nun im Schacht und konnte seine beiden Gegner sehr gut vor sich sehen. Er war unsichtbar in den Schatten, dieses Raumes. Auch wenn er schwach und durchsichtig war, konnte er sehr wohl handeln und Angreifen…

Deine neuen Freunde verdienen dein Leben nicht, Kortherreth. Du bist einsam und leer, ist es nicht so? Dein Klammern an dieser Gemeinschaft ist deine Schwäche und wird dir den Tod bringen. Sie betrügen dich, so wie du dich betrügst… Mörder… Das bist du. Du gleichst deinem verhassten Todesengel, wie ein Ei dem anderen. Ihn zu töten kam dem gleich, dich selbst zu töten. Und du hast ihm bereits die Schlinge um den Hals gelegt. DU wirst ihn töten. Der Todesengel wird sterben und du wirst mit ihm zu Grunde gehen… Weil er nur dein Spiegel ist…

Er konnte es trotz seiner Schwäche. Er konnte der Rüstung in Seele und Erinnerung blicken, als wäre es ein aufgeschlagenes Buch. Seine Stimme drang tief in Kortherreth ein. Nur er würde vernehmen können, was Firyn ihm sagte. Alleine durch das Eindringen in Kortherreth Seele überbrachte er ihm Seelenqualen, die fürchterlich waren.
Die Sense Blitzte auf. Sie glühte leicht. Nun war er sichtbar und stand zwei Schritte von Belphegor entfernt. Die Klinge erhoben, aber nicht zum Angriff. Reglos stand er da und flüsterte zu Belphegor:

„Du kannst mich nicht besiegen… DU nicht.“
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Mai 21, 2010 3:25 pm

Belphegor ließ sich von den Schmerzen nicht beeindrucken. Es schmerzt höllisch, aber mit zusammengepresstem Kiefer verdrängte er die Schmerzen die durch das LAchen entstanden waren.
"Schmerzen bin ich gewöhnt...", brüllte er in den Gang hinein.
Trotz seiner Fähigkeit in völliger Finternis sehen zu können, sah er keinen Dämon, dabei war er sich sehr sicher das dieser hier unten war. Als dieser dann plötzlich vor ihm auftauchte brüllte er den Dämon mit weit aufgerissenem Maul an. Ohne auf den Satz von Fyrin zu beachten sprang Belphegor mit einem Satz auf den Dämon zu. Mit seinem Streitflegel schlug er gleichzeitig von rechts zu.
Seine Wunden aus dem letzten Kampf waren noch nicht verheilt und bei diesem Sprung waren mitsicherheit einige wieder aufgegangen. Einen Vorteil hatte der Zustand seines Körpers: Er würde jetzt noch schneller in den Kampfrausch verfallen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Mai 21, 2010 7:49 pm

Kortherreth

Den Ork passierend ging er weiter auf den Ausgang des Ganges zu. ~Der Weg des Schmerzes...~ Es stachelte ihn nur noch weiter auf. Er würde ihn zermalmen. Weiter ging er. Noch einen Schritt. Donnernd setzte der Fuß auf. Das Gewicht löste sich weiter von seinen Fesseln. Beton splitterte, zerstörte die sauberere glatte Fläche und verunstaltete sie mit einem Fußabdruck Kortherreths. Er wollte vernichten. Schritt um Schritt dem Wesen näher kommen und es zerfetzen. Es gab nichts, was ihn aufhalten könnte, nicht ihn. Wie auch, ein Körper aus Fleisch und Blut hatte Schwächen. Aber er? Er war eine Kampfmaschine, eigens für den Tot anderer Erschaffen. Dies würde er in seiner Wut nutzen und auch ausspielen. Sein Gegner würde... Ein Ruck durchfuhr ihn. Er stand starr. Bestialisch schrie es aus ihm herraus. Er verspürte was etwas was er noch nie zuvor verspürt hatte. Es war keine Empfindung, welche von ihm selbst herrührte. Es war etwas anderes, etwas, was von außen auf ihn einwirkte. Er bemerkte, wie sein Körper unter seinem Leid? nach vorne kippte, auf den Knien landete: Das Schwert rammte sich als letzter halt vor ihm in den Boden und glitt in den Beton ein. Es donnerte abermals leicht auf bei seinem Aufprall, unterstrichen von einem untiergleichen Gebrüll dunkel wie seine Stimme. Der Wall aus Wut, der ihn zuvor noch hatte beschützen können vor der nahenden Gefahr fing Risse. Das Gefühl nahm zu, sein Blick wurde schleierhaft. Der Wall bröckelte Langsam auf und zerbarst unter der eindringenden Last.Die wut verschwand und was blieb war dieses Gefühl, dieses unsagbar schreckliche Gefühl. Kortherreth konnte keinen klaren Gedanken fassen. Seine Pranken fast an seinen Helm, wollten ihn zerdrücken, damit es aufhörte, doch es gelang nicht. Tiefer und tiefer fuhr das Empfinden. Schmerz... Schmerz...!
Er wollte das es aufhörte. Doch es kam schlimmer. Worte wurden gesprochen, kreischend und schrill. ~Nein! Nein! NEIN!~ Er wehrte sich vehement gegen sie, was sie sprachen in ihn einpflanzten! ~DaS sTimMt nICHt...!~ Es drang tiefer ein, durchforstete ihn, las in Dingen die er selber nicht kannte, aber auch nicht nachvollziehen konnte. Schwärze schloss sich um ihn.

~Alaztrazas lag ruhend auf dem Siegel, es pochte Rot einem Herzschlag gleich. Verfolgend, was sich dort draußen abspielte, verspürte er, dass sein 'Wirt' unglaubliche Seelenqualen erfuhr. Noch konnte er nicht ergründen um was es sich handelte, aber er war ihm auf der Spur. Er mutmaßte, das sich der Dämon in Kortherreths Gedanken zu schaffen machte. Er reckte sich auf. Der Dämon begann sich wie ein schwarzer Blitz langsam in die Erinnerungswelt tief verborgen in Kortherreth auf zu machen, zu ihm. Sein gewaltiger Körper, der zuvor das Siegel nahezu gänzlich verbarg, richtete sich auf. Das Siegel würde zerspringen wenn es so weiter ginge. Alarmierend leuchtete es schneller und stärker auf. Würde es zerspringen wäre es um sie beiden geschehen. Jetzt stand er zu seiner vollen Größe auf allen vier Läufen, richtete seinen gewaltigen Körper entgegen des Dämons und trat ihm langsamen Schritts entgegen. Seine Flügel spannten sich zu ihrer vollen Größe auf, er verlagerte sein Gewicht auf die hinteren Läufe und richtete sich zu seiner vollen Größe auf. Sein Langer Schwanz glit das Gewicht ausbalanzierend nach hinten. Er öffnet sein Maul, gespickt von vielen und abervielen mächtigen Reißzähnen. Dem Eindringling warf er ein Gebrüll entgegen, das Gebrüll eines Drachen, eines sehr altem Drachen. Dann schloss er seine Worte an. „Hier ist dein Weg zu Ende!“ Er warf seinen Hals einen kurzen Moment nach hinten. Dann entfuhr seinem Maul ein gewaltiger Odem. Hier handelte es sich um keinen normalen Odem, er war ein Drache der besonderer Art und ebenso besonders war sein mächtigste Waffe. Es glühte einem im Licht getauftem Prisma gleich. Alle Farben gleichzeitig Ausstrahlen und doch keiner einzigen gleichend warf es sich dem etwas entgegen. Der Odem hatte keine Form, doch hätte man einen Vergleich gesucht wäre das naheliegendste ein gewaltiger Flammenstrahl. Aber auch dieser Vergleich würde dem wahren Odem nicht ansatzweise gleichkommen. Nicht dem eines prismatischem Drachen, nicht dem Alaztrazas. ~
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Mai 21, 2010 8:22 pm

Der Ork hatte ihn einfach angesprungen. Er ging blindlings auf ihn los. Aber Firyn war alles andere als überrascht, denn das hatte er bei dieser Lebensform vermutet. Höhnisch hob er die Hände, als wolle er sagen „Tu mir nichts!“ Und der Streitflegel traf ungehindert auf die linke Seite des Dämons. Doch anstatt ihn zu verletzen und ihn wegzuschleudern, ging der Flegel einfach durch den Körper Firyns. Während Firyn noch immer in den Gedanken Kortherreths herumzog und nach weiteren Schwachpunkten zu suchen, erhob sich seine Hand um den Ork mit einem Streich zu enthaupten. Und gerade als er zuschlagen wollte, traf er auf etwas in Kortherreth, was ihn beinahe umbrachte. Ein mächtiger Drache. Einer von denen, die er schon seit so langer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Eine der mächtigsten Kreaturen, die er kannte… Prompt wurde er angegriffen und genau das war es, was ihn beinahe das Leben kostete. Sein Geist verbrannte unter der puren Magie, die auf ihn wirkte. Sein imaginärer Körper wurde bis fast zur Unkenntlichkeit zerstört und Firyn empfand Schmerzen, die sich niemand vorstellen konnte.

„Nein!“,

kreischte er und sein Körper verblasste mit einem Mal in der Dunkelheit. Der Schrei war der bisher lauteste und scheußlichste. Die Sense fuhr nicht hinab und Belphegor wurde nicht enthauptet. Die Zweite Seelen hatte sowohl Kortherreth, als auch Belphegor das Leben gerettet. Und so schnell, würde Firyn nicht zum Gegenschlag ausholen, doch eines tat er noch, bevor er zu seinem Meister zurück kehren konnte. Er versiegelte den Eingang mit einem unsichtbaren Bann, der von nichts und niemandem durchbrochen werden konnte. So konnte er sie später noch einmal besuchen…
Dann schweifte sein Verstand in die Ferne und sein einziger Wunsch war es heim zu kehren… Sich heilen zu lassen und dann dem Wunsch seines Meisters folge zu leisten.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Fr Mai 21, 2010 9:08 pm

Belphegors Streitflegel flog durch den Dämon hindurch und krachte schmetternd gegen die Wand. Verwundert brüllte er auf. Kurz bevor er aufkam und zum zweiten Schlag ausholen wollte, kreischte die Kreatur. Irgendwas war geschehen, der Dämon verschwand ohne einen großartigen Kampf.
Belphegor landete auf dem Boden und rannte auf den Ausgang zu. Er schaute umher und suchte den feigen Dämon. Brüllend rannte er auf den Ausgang zu und sprang die Leiter hinauf.
Mit zwei kräftigen Zügen hatte er den Rand der Luke erreicht und wollte sich grade hinausziehen, als er mit seinem Kopf gegen irgendetwas prallte. Mit schmerzendem Kopf und einem verwirrten Blick viel er blindlings die Leiter hinunter. Rudernd versuchte er vergeblich einen Halt zu finden.
Auf dem Boden angekommen wurde ihm die Luft aus den Lungen getrieben. Sterne sehend sah er durch die Luke die Freiheit: Den blauen Himmel!
Belphegor blieb einen Moment liegen. Er war benommen. Es dauert ein wenig bis er sich erholt hatte und aufrichtete. Schmerzen durchschossen ihn plötzlich. Sein Rücken, sein Gesäss und sein Kopf schmerzten höllisch.
"Was im Namen des Teufels war das?", sagte er benommen. Stöhnend stand er auf. Schwankend stand er dort im Gang und stütze sich an der Wand ab. Kurz schüttelte er den Kopf und sah seinen Streitflegel, der auf dem Boden liegen geblieben war. Weiterhin schwankend hob er seine Waffe vom Boden auf.
Einen Blick warf er nach oben und musste sich sofort wieder abstützen da ihm wieder schwindelig wurde.
"Hey Kortherreth..."lallte er und kippte nach hinten um.
Knurrend blieb er liegen und schloss die Augen. Sofort öffnete er sie wieder. Geschlossene Augen brachten Übelkeit und Scmerzen mit sich.
"Das ist nicht meine Art!", murmelte Belphegor und startete einen neuen Versuch. Dieser allerdings endete darin das er sich gegen die Wand lehnte und sitzen blieb.
"Nicht orkisch!", brummte er.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Mai 22, 2010 1:51 am


Gavin

"Nein... Nicht den Feind, aber was... anderes. Aber das ist im Moment egal...", stotterte Gavin, ein wenig verwirrt. Er durfte nicht erwähnen, das die Rüstung hohl war, aber er war nicht gerade ein Meister des Verschweigens - und des Lügens erst recht nicht. "Es ist nur... Das Material, aus dem diese Rüstung gemacht wurde, so etwas hab ich noch nie in meinem Leben gesehen, das ist einfach unglaublich..."

Schön abgelenkt, bravo! Eine Runde Sarkasmus aufs Haus!

Er wollte gerade noch etwas anfügen, um seiner Ausrede noch ein wenig glaubhaften Überbau zu verschaffen, da kroch wieder diese Stimme in seinen Kopf, diese ecklige, schleimige Stimme, die von Tod und verfall zeugt.
Er verstand die Aufforderung nicht... Erst ging es um ihn, und dann um
"Ein Mädchen?"
Den letzten Teil hatte er vor sich hin gemurmelt. Wen wollten sie haben? Die Elfe? Die Lichtquelle? Was hatte sie überhaupt bei dieser Gruppe zu suchen, waren die Elfen nicht Verbündete der Dämonen? Und warum liess dieser Dämon die Gruppe dann nicht in Ruhe?
Dieser verdammte Schatten!

Moment, Schatten? Kann genau so gut ein gehörnter Wurm oder ein Ziegenbock mit Peitsche sein... Egal! Es ist egal! Ich habe andere Sorgen!

Er schaute die Elfe genau an, obwohl sie auf die Bitte des Mannes hin wohl den ihn blendenden Lichtschein verstärken würde. "Könnte es sein, dass dieses Ding nach Euch...?"
Weiter kam er nicht, ein Kreischen quälte sich durch das Dornendickicht und brachte die Betten im Saal zum vibrieren. Gavin hatte das Gefühl, als würden seine Trommelfelle platzen, obwohl er genau wusste, dass dazu mehr nötig war. Dann kam wieder diese Stimme durch, diese verdammte Stimme, die nach Moder und Grabesstille klang, nach jeder qualvollen Todesart, die die Natur je ersonnen hatte, und sie klang... vertraut?
Den Weg des Schmerzes. Ja klar, diese Redewendung passte zu dem Schatten, das war ja nicht anders zu erwarten.

Bitte was? Wieso sollte genau diese Redewendung zu dem Dämon passen? Und warum kommt mir immer wieder "Schatten" in den Sinn, wenn ich den Typen hör?

Wieder wurden seine Gedankengänge unterbrochen. (Wie unhöflich!) Die Stimme des Dämonen klang nun dumpf durch die Hecke, blanker Hohn triefte in ihr, sie liess ihn einen (wohligen?) Schauer auf seinem Rückgrat spüren. Er wusste, dass der Ork ihn nicht besiegen konnte, natürlich nicht. Kein Prügel aus Holz, keine Klinge aus Stahl berührt Firyn, den Schatten, das ist doch Allgemeinwissen. Die Geräusche wurden heftiger, offensichtlich wurde verbittert gekämpft... Und dann schrie die Rüstung, und es hörte sich so FALSCH an, so ein Schrei konnte doch nie und nimmer von einem Menschen stammen! Und dann schrie Firyn, und er schrie in Schmerz, in purer Agonie und in Todesangst...
Wenn das die Schuld der Rüstung war, na dann gute Nacht. Wer der Essenz des Schattens Todesqualen verursachen konnte, der war eine Gefahr.

Aber woher kommt dieses Gefühl der Vertrautheit? Warum? Woher im Namen der Alten kenne ich die Attribute Firyns? Himmel, ich weiss sogar, wie er aussehen müsste! Was ist bloss los? Es muss mit diesem Ort zu tun haben, ganz sicher ist das die Schuld der Alten... Firyn hatte ja kaum noch soviel Kraft, wie in einem Fingerhut Platz gefunden hätte! Ist es dieser verfluchte Ort?

Und was war das jetzt? Seine Präsenz zog sich zurück? Er floh! Firyn, der Schrecken, der im Schatten lauert, der Tod mit den tausend Gesichtern floh! Aber woher sollte Gavin dann die Antworten auf seine Fragen erhalten? Er musste ihn festhalten, irgendwie! Die Hecke musste weg!

"Bleib da, Firyn, Sohn des Lucifugus..."

Oups, hatte er das jetzt gerade laut gedacht?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Mai 22, 2010 3:05 pm

Zunächst drangen lediglich Belphegors gebrüllte Worte an Liens Ohr.
Dann Kortherreths.
Offenbar hatte sie recht behalten und wirklich Freunde gefunden, wenn gleich diese unglaublich sonderbar waren.
Im nächsten Moment jedoch, schrie sie selbst auf, als sie dieses furchtbare Lachen und diese schreckliche Stimme hörte.
Sie presste ihre Hände auf die Ohren, ging in die Knie, kniff die Augen zusammen und verzog das Gesicht schmerzhaft.
Natürlich war der Zauber für den Moment vorbei und es wurde anstatt, wie Kazel gefordert hatte, heller, dunkel.
Der Dämon wollte sie, dessen war sich Lien bewusst.
Was hatte sie denn an sich, dass plötzlich eine ganze Horde Dämonen angriff und sie mit sich nehmen wollte?
Sobald diese schreckliche Stimme nun endlich nicht mehr zu hören war, besann sie sich wieder auf ihren Zauber.
Sie zitterte am ganzen Körper , als sie ein Licht beschwor, welches nicht viel Größer war, als das vorherige, doch dafür heller.
Natürlich würde sie zumindest einen ärgerlichen Blick von Kazel ernten, doch das nahm sie in kauf.
Sie konnte schließlich nichts dafür, dass sie diese schreckliche Stimme nicht ertrug.
Ihr Blick glitt zu den Dornen und dem Aufschrei Kortherreths.
Liens Augen weiteten sich angsterfüllt.
Dann wurde es irgendwie ruhig.
Was in aller Welt war da geschehen?
Der Dämon floh scheinbar und dann ...
Gavin ... woher wusste er den Namen des Dämons?
Warum rief er ihm nach?
Sofort verbarg sie sich wieder hinter Kazel.
Er war ihr einziger Schutz, mal abgesehen von Kortherreth und Belphegor, doch Kazel gab ihr auch eine andere Art von Schutz.
Belphegor schäumte scheinbar vor Wut und Verachtung für den Feigling, so wie er ihm hinterher schrie.
Scheinbar benutzte er die Leiter nach oben.
Ein dumpfer knall sagte ihr, dass er die Leiter eben so unsanft herunter gestürzt war, wie Kazel.
Hoffentlich war ihm nichts geschehen.


Zuletzt von Sephira am Sa Mai 22, 2010 8:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Mai 22, 2010 3:52 pm

Kazel hörte den Ork wütend aufschreien und ging davon aus, dass dieser wieder in einen Kampfrausch geraten würde. Und gleich darauf hörte er wie Kortherreth brüllte, dass das Wesen Sie haben wollte. Sie? Das konnte nur bedeuten… Der Dämon war hinter Lien her. Er war hinter der Elfe her, die er beschützen sollte. Langsam wurde ihm die Sache suspekt. Nie hatte er sich Gedanken gemacht, aber jetzt, wo er zumindest den Willen hatte, sich zu lösen, hinterfragte er langsam. Er konnte nicht glauben, dass Lien keine Ahnung hatte. Er wollte es nicht glauben. Und woher wusste Kortherreth, dass der Dämon Lien haben wollte? Schritte, ein Lachen, Stimmen und dann ein ohrenbetäubendes Kreischen, was wohl ein „Nein“ sein sollte. Auch Kazel presste die Lider aufeinander und verzog das Gesicht. Es tat weh und er gab dem Drang nach sich die Ohren zuzuhalten. Das Licht ging aus, aber gleich darauf wieder an. Wenigstens konnte Lien das ordentlich und ohne zu patzen. Sie war offensichtlich nicht ganz ohne Nutzen. Die Präsenz des Dämons verschwand und Gavin sprach aus, was Kazel nie für möglich gehalten hätte. Firyn? Sohn des Lucifugus? Er hatte davon gehört, aber… Woher wusste Gavin das? Langsam aber sicher, wurde ihm das zu viel. Wie viele Zufälle konnte es geben? Das war doch nicht normal. Zuerst wandte er sich Gavin zu:

„Woher weißt du, wer dieser Dämon ist?“, er richtete einen Dolch auf Gavin. Den anderen hatte er weggesteckt. „Steckst du mit ihnen unter einer Decke? Was spielst du hier für ein Spiel? Wer seid ihr wirklich?“

Dann drehte er seinen Kopf zu Lien, packte sie am Arm und riss sie vor sich. Sie stand nun zwischen ihm und Gavin, mit der Vorderseite Kazel zugewandt. Er funkelte sie an und seine Dämonenaugen schienen zu glühen. Jetzt war er wirklich zornig. Das geschah eigentlich selten. Normalerweise ließ ihn seine Umgebung kalt.

„Und was ist eigentlich mit dir? Warum suchen sie dich?! Und sag mir nicht du hast keine Ahnung! Irgendwas musst du wissen! Ich sollte dich schützen und ausbilden. Niemand hat mir gesagt, was eigentlich los ist. Du bist eine Elfe! Wir alle hier sollten dich hassen! Nenn mir einen guten Grund, dich nicht an Ort und Stelle zu töten!“

Dann würden ihm wenigstens keine Dämonen mehr folgen. Er würde nur noch vor der Organisation fliehen müssen. Dieses Mädchen brachte nur Unglück! Er wusste nicht mehr, was er tun sollte. Auf der einen Seite, sah er keine Veranlassung Lien zu töten, aber auf der anderen Seite, würde das eine Menge Arbeit sparen. Aber… konnte das wirklich sein Grundsatz sein? Jemanden zu töten, um sich Arbeit zu sparen? Kazel wusste, dass er töten konnte, ohne Reue zu empfinden… Oder nicht? War es nicht so?
Sein Blick blieb hart und sein Griff um Liens linken Arm ebenso. Gavin ließ er nicht aus den Augen. Wo war er da nur wieder hinein geraten?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Mai 22, 2010 8:44 pm


Gavin

Die Hecke war jetzt wohl nicht mehr notwendig. Gavin führte sie weg vom Eingang, sie rankte sich nun an der Wand entlang, ein lebendes Ornament, das bald an Wasser- und Lichtmangel sterben würde. Die Dornen, Blätter und Blüten würden verwesen, doch der eingelagerte Stein würde bleiben, ein Dornenbusch aus Stein, das Mahnmal dieses denkwürdigen Tages. Er wagte einen flüchtigen Blick raus, um mitanzusehen, wie der Ork von der Leiter stürzte.

Uninteressant. Es war klar, dass dieser Ausgang nicht mehr direkt verwendet werden kann.

Er drehte sich zu dem Mann hin und lächelte ein wenig verzagt. Der Mann schien den Dolch gar nicht wirklich zu benötigen, schon seine Blicke hatten eine fast tödliche Wirkung.
"Mein Name ist Gavin, nach Art der Nomaden habe ich keinen Nachnamen. Mein Vater ist oder war ein Karawanenführer und meine Mutter eine Schneiderin. Ich bin ein Mensch, ein Mant und normalerweise ein Einzelgänger."
Er schlenderte zu der Stelle, an der er durchgebrochen war und betrachtete die Decke. Würde eine Rüstung da durchpassen? Oder ein Ork? Wohl kaum...
"Das einzige Spiel, das ich spiele seit ich denken kann, heisst Überleben. Ich bin seit meiner Geburt weder diesem Dämon noch sonst einem Wesen des Lichts begegnet. Die Elfe ist für mich genau wie der Dämon ein Novum."
Er stockte, dann lächelte er verschmitzt.
"Ausserdem hab ich seit über vier Tagen nicht mehr unter irgendeiner Decke gesteckt..."

Gavin wurde jedoch sofort wieder ernst.
"Aber glaub mir, ich weiss nicht, woher ich den Dämon kenne, ich schwöre, ihn vor einer halben Stunde, nein, vor zehn Minuten nicht gekannt zu haben. Aber jetzt könnte ich ihn dir beschreiben, als hätte ich mein Leben an seiner Seite verbracht... Und ich habe keine Ahnung, wieso. Er war mir einfach plötzlich so... vertraut. Um ehrlich zu sein... macht mir das Angst."
Gavin seufzte, dann betrachtete er den Mann mit dem Dolch genauer.
"Aber sag mal, kennen wir uns von irgendwo her? Auch du kommst mir irgendwie... vertraut vor. Nur schwach zwar, nicht so extrem wie Firyn, aber trotzdem... Argh! Das ist doch alles Nonsense!"

Frustriert setzte er sich auf den Boden, stützte sich gegen hinten ab, legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen, um besser nachdenken zu können. Die ganze Prozedur, in einer fliessenden Bewegung abgewickelt, hatte etwas resignierendes.
"Vielleicht hat es etwas mit diesem Ort zu tun, er ist... seltsam. Firyn hat Angst vor diesem Ort, er traut sich nicht weiter runter als die nächsten paar Säle. Vorhin im Gang hatte er kaum einen Fingerhut seiner ursprünglichen Kraft... Vielleicht ist hier irgend ein Artefakt der Alten verborgen, das den Lichtwesen, oder zumindest den Dämonen, Schaden zufügt oder ihnen die Kräfte raubt... Ich weiss es nicht, ich hab immer versucht, nach oben zu gelangen, nie nach unten."

Er schwieg. Er hatte alles wichtige gesagt, der Rest war Sache der Gruppe.
Und damit auch seine Sache. Er wollte unbedingt bei dieser Gruppe bleiben.
Es war sooo viel interessanter, als alleine zu reisen! Ausserdem hatte er wirklich das Gefühl, den Typen zu kennen.
Naja, ein Versuch kann es wert sein.

"Sag mal, ist dein Name zufällig Alastor? Ich habe irgendwie das Gefühl, der Name würde zu dir passen..."

Ein Schuss ins Blaue, dem Bauchgefühl folgen... Wieso nicht?
Bei Firyn hat's ja auch geklappt...
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Mai 22, 2010 9:05 pm

Völlig überraschend, packte Kazel nach Liens Arm, legte sich wie ein Schraubstock um diesen und drückte fest zu, um sie im nächsten Moment herum zu reißen und sie an zu blaffen.
Im ersten Moment war sie überrascht, im nächsten, wehrte sie sich.
Ihr Knie schnellte hoch, traf in Kazels Weichteile, und würde hoffentlich die gewünschte Wirkung zeigen.
Natürlich würde es das.
Sie spürte wie sich der Griff um ihren Arm lockerte, sah zu, wie Kazel in die Knie ging und sah ihn ihrer Seits verletzt und zugleich wütend an.
"WOHER SOLL ICH DAS WISSEN? ICH WEIß NICHT MAL MEINEN WIRKLICHEN NAMEN! DEINE TOLLE ORGANISATION HAT MICH AUFGELESEN! Sie nannten mich Lien ... Das einzige was ich weiß, ist das mein Drache mich immer schon begleitet hat ..."
Waren ihre Worte zunächst wütend und laut, wurden sie zunehmend leiser und trauriger.
Sie wusste nicht woher sie kam, was in ihrem Leben zuvor geschehen war und auch nicht, warum sie mit Kazel geschickt wurde oder sie nicht einfach von der Organisation getötet worden war, wie fast jedes Lichtwesen, welches ihnen in die Finger kam.
Bedauernd sah sie nun auf Kazel hinab, der auf dem Boden kauerte und versuchte den Schmerz zu unterdrücken ... oder was auch immer.
"Es tut mir leid. Du hast mir weh getan ... und ich hab mich gewehrt."
Tränen füllten ihre Augen.
Am liebsten wäre sie einfach weg gerannt.
Gavin jedoch hatte auch ein paar Takte zu sagen und so hörte sie ihm zu.
Ein sonderbarer Kauz ...
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Mai 22, 2010 9:29 pm

Kazel beobachtete, wie lässig sich Gavin durch den Raum bewegte. Er schien sich zumindest nicht vor Kazel zu fürchten. Er erzählte ihm allerhand Blödsinn, den er nicht einfach so hinnehmen konnte. Allerdings hatte er tatsächlich schon von Wesen gehört, die Fähigkeiten von anderen Lebewesen angenommen hatten, weil sie lange bei ihnen gelebt hatten, oder eine solche Fähigkeit einfach geerbt hatten. Dämonenerkennung? Warum nicht? Sehr verdächtig alles, aber viel schlimmer fand er die Tatsache, dass Lien von den wahrscheinlich stärksten Dämonen, die diese kranke Welt ausgewürgt hatte, verfolgt wurde.
Zunächst beobachtete er noch ein bisschen und hörte seinen Ausführungen zu. Er kam ihm bekannt vor? Kazel war sich sicher, dass er Gavin vorher noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Und wenn doch, konnte er sich nicht mehr erinnern. Er fand es zwar interessant, wie Gavin seine Erinnerung stütze, aber sie erschien ihm dann doch vollkommen absurd. Es sei denn…

Kann das sein? Vielleicht ist er…

Er wurde jäh aus den Gedanken Gerissen, als Gavin seine nächste Vermutung äußerte und war sich fast sicher, dass es kein Artefakt der Alten gab, was die Kraft – wie Gavin behauptete – des Dämons niedergedrückt hatte. Schließlich hätte er sonst auch an Kraft einbüßen müssen. Er war auch zur Hälfte ein Dämon, also hätte es ihn ebenso treffen müssen. Nein. Diese Theorie fand keinen Halt.
Und plötzlich nannte Gavin ihn „Alastor“. Ein stechen durchfuhr seinen Kopf, gefolgt von einer dumpfen Wahrnehmung, die die eben geschehenen Ereignisse ausblendete. Seine Hand erschlaffte und das Messer viel klirrend zu Boden. Auch die, die Lien festhielt verlor an Kraft. Er wurde kreidebleich und seine Pupillen verengten sich zu hauchdünnen Schlitzen. Woher? Wie konnte er das wissen? Er benannte ihn nach seinem Vater, wo doch niemand davon wusste, außer er und seine Mutter. Nun ja. Seine Mutter war tot und sein Vater lebte zumindest nicht auf dieser Seite, der…
Und schon wieder wurden seine Gedanken durchbrochen. Dieses Mal aber durch einen unsagbar vernichtenden Schmerz, der von seinem Unterleib in seinen ganzen Körper ausstrahlte und er ungewollter Weise einfach zusammen knickte. Er keuchte und mit einem Mal war selbst vergessen, wie Gavin ihn genannt hatte. Er biss die Zähne zusammen und senkte seine Stirn auf den Boden. Er war völlig benebelt und bekam Liens Worte nicht einmal mit. Ihm wurde so schlecht, dass er sich beinahe übergeben hatte. Erst nach einer Ewigkeit stützte sich auf die Unterarme und holte wieder Luft.
Er ließ sich zur Seite Kippen und blieb reglos liegen. Zunächst gab er sich dem Schmerz hin. Erst allmählich öffnete er die Augen und krächzte dann: „Woher…?“ Das war an Gavin gerichtet. Aber er kam nicht weit. Er holte tief Luft und setzte noch einmal an. „Woher weißt du von Alastor?“ Er schloss die Augen und stellte sich vor, was er mit Lien machen würde, wenn er sie in die Finger bekommen würde. „Woher weißt du, von meinem Vater?“
Lien versuchte er weitestgehend zu ignorieren, als er sich langsam hinsetzte und zitternd auf die Beine kam. Er fühlte sich furchtbar.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   So Mai 23, 2010 1:37 pm

Kortherreth

Unbeschreiblich. Das Etwas entzog sich langsam seiner Gedankenwelt. Jedes auch noch so kleine Stückchen, was es sich zurückzog, kam dem Gefühl der unendlichen Freiheit gleich. Auslöser des Ganzen war der „Nein“ - Aufschrei des Dämons. Kortherreth vermochte nicht zu deuten, wie es dazu kam, was es dazu veranlasste, schlichtweg gesagt Warum? Er deutete, das diese unsagbare Macht, explosionsartig plötzlich entfacht in ihm aufgeflammt, im Zusammenhang dazu stehen musste. Weiter entfernte sich der Dämon. Ein Geschehnis, was in weniger als einem kleinsten Teil der Zeit geschah, wurde ausgekostet wie eine gefühlte Ewigkeit. Frei! Er war Frei! Die schwarzen Krallen hatte gänzlich seine Seele verlassen nun war er alleine, frei von dieser Empfindung, frei von … Schmerz! Dem zuvor vor Schmerzen durchzogenem Schrei erfuhr ein Jauchzen, ein Seufzen. Ein Ausdruck des Glücks, der Zufriedenheit. Seine Sinne wurden überflutet von Eindrücken.
Zuerst diese Schwärze, welch ihn umgab. Er blickte sich um. Sein Kopf fuhr nach links , nach rechts, oben Unten. Schwärze. Dann bemerkte er diesen hellen Punkt, weit entfernt. kurzzeitig Freigesetzt, dann aber wieder verschwand. Mit diesem Eindruck traten Geräusche an sein Gehör. Er erinnerte sich, sie zu kennen, vielleicht nicht genau diese Laute, aber ähnliches. Stimmen; es Waren Stimmen. Teils kamen sie von hinter ihm, eine davon war im weniger vertraut, dann war beim Licht noch etwas gewesen. Leise aber vorhanden. Der Ursprung war ihm bekannt, ein wenig vertraut.
Sein Blick klarte weiter auf, fuhr an ihm herab. Es gab bestimmt noch mehr zu entdecken. Abenteuerlustig schaute er weiter. Seine 'Augen' gewöhnten sich an die Dunkelheit. Sie erblicken unter sich etwas, einen Körper. Er kniete. Warum tat er das?. Ihm fiel weiter auf das der schöne glatte Boden zerstört wurde. Rund um seinem Körper waren Spuren der Zerstörung des Bodens zu Erkennen. Hinter ihm Namen die Stimmen an Intensität zu, wurden Lauter, während von vorne etwas auf den Boden umkippte. Dafür wurde das Licht wieder freigesetzt. Es sah schön aus. Da wollte er hin. Wie von selbst richtete er seinen Körper auf, erst reckte er das eine Knie in die Höhe. Darunter war einer seiner Füße, das wusste er. Diesen setzte er auf um sich von dort an weiter aufzurichten. Es klappte problemlos, ohne Widerstand. Dafür bemerkte er, das sich ein anderer Körperteil an etwas festkrallte, es umgriff, als sei es wichtig wichtiger als alles andere. Sein Schwert. Starr reckte es sich königsgleich in die Höhe, allem trotzend was sich ihm entgegenstellen würde. Seine rechte Hand wollte danach greifen, verließ seinen Kopf, hörte auf zu Pressen. Das Schwert gehörte wohl ihm, es musste so sein, es stand nahe bei ihm. Stolz schwoll in seiner Brust an. Solch eine Waffe würde mit großer Ehrfurcht geschwungen werden müssen. Behutsam entzog er das Schwert dem Boden, zurücklassend, eine klaffende Wunde. Aber es sollte noch mehr zu entdecken geben. An seinem Körper gab es mehr. Schier diesem Gedanken folgend, wanden sich zwei längliche Gliedmaßen in seinem Blick. Richtig. Das waren teile seines Körper, Körperteile die sich aber nur widerwillig seinem Willen beugten, erinnerte er sich. Er betrachtete sie genauer. Sie wirkten so ruhig, nichts tuend, und doch gefährlich wie eine Waffe nur sein konnte. Es erfüllte ihn teils mit Glück zu wissen, das sie zu seinem Körper gehörten und er sich nicht an irgendeinem anderen Körper wieder entdecken müsste. Das würde ihn mit Furcht erfüllen.
Etwas rief: ~Kortherreth~... er wand sich mit seinem Kopf um. Kortherreth... was soll das sein? Wie vom Schlag getroffen traf es ihn: Mein Name... Das ist... mein Name! „Kortherreth“ Er sprach ihn laut aus. Ihm gefiel der Klang. Das Wort, nein, dieser Name schien zu ihm zu passen, irgendwie. Ob er auch eine Bedeutung hatte? Wieder der Ruf nach seinem Namen. Er horchte: Nein, von hier kam es nicht, aber von wo dann? Lauschend betrachtete er die rufende Stimme.. Eine dunkle Stimme. Es dröhnte nahezu bei der Tiefe in ihm. Seltsame Vertrautheit ergriff ihn. Und dann wie es seinen Namen aussprach. Er kannte sie diese Stimme: So Fremd, aber dennoch vertrauter als alles andere war sie. Ein weiterer Ruf. Er horchte nochmals auf. Es kam aus seinem .. inneren?! Er dachte nach, überlegte wie es sein konnte. Seine Gedanken wanden nach hier und dort, aber fanden keine logische Erklärung. Wie durch einen Zufall stießen sie auf etwas wie einem Pfad in seiner Gedankenwelt. Er war verborgen, geheimgehalten und doch so offensichtlich. Wie konnte er so etwas übersehen? Sollte er ihm Folgen? Wieder: ~Kortherreth~ . Waren die ersten Rufen noch ohne besondere Betonung, geschah dieser schon mit Nachdruck. Da wollte etwas, das es ihm folgte, diesem Pfad.
Er betrat ihn. Bilder seiner Vergangenheit flogen an ihm vorbei. Fetzen vergangener Zeiten, Taten, Erlebnissen. Wie er sie ansah, verschwanden sie auch wieder. Ohne sich in seiner Erinnerung zu verankern. Ziellos. Zeitlos. Fern. Einige erzählten von Kämpfe, Kriegen und Toten. Trostlose Landschaften zeigten sie ihm, verdorren von der Zeit. Andere von einer Zeit der Leere, der Einsamkeit.. Wieder anderen zeigten ihm Lebewesen und deren Gesichter, Gesichter die er kannte, teils nur einmal sah, andere die er ständig zu Sehen bekam.
Langsam versiegte der Strom von Eindrücken. Immer weniger wurden sie, seine Erinnerungen, sie wichen Dunkelheit, und einem Rot, einem ständig auf pochendem Rot. Das Rot war ein seltsamer Kreis, durchzogen von einem seltsamen Liniengeflecht. Darüber stand etwas. Majestätisch, gebieterisch, machtvoll. Sein Blick traf auf den des Wesens. ~“Alaztrazas...“~ entfuhr es ihm ehrfürchtig. Er wankte. Sein Körper wankte. Alles in ihm wankte. Ein Sturzbach der Erinnerungen stieß auf ihn nieder. Er erinnerte sich, erinnerte sich an alles was bis vor wenigen Tagen geschah. Belphegor, Kazel, Lien, Nihal... und dann dieser Gavin. DÄMON! Sie waren Im Kampf gegen Dämonen. Er fuhr hinauf, wollte etwas sagen.doch Alaztrazas kam ihm zuvor. ~"Es ist weg. Ich hätte ihn vernichtet, wäre er nicht so schnell verschwunden."~ Ein verächtliches Schnauben. Dieser Dämon war gefährlich, doch er hatte das Überraschungsmoment auf seiner Seite, hätte er vielleicht noch einen Moment länger gezögert, wäre der Dämon vielleicht gänzlich in seinem Odem zu Grunde gegangen, Doch das Risiko konnte er nicht eingehen. ~“Beruhige dich“~ Und kümmere dich um deine Gefährten.“~ Es war seltsam, so empfand Kortherreth, er war nahezu freundlich, dieser Drache. ~“Zudem sei vorsichtig. Mir gefällt dieser Ort der Alten nicht, und ihr kommt hier nicht mehr Raus. Er hat den Ausgang versiegelt, dieser Dämon, Firyn, Sohn des Lucifugus Ihr müsst einen anderen Ausgang finden. Und jetzt geh! Ich brauche meine Ruhe.“~ Rücklings flog Kortherreth aus seinen Gedanken, wieder in die Realität. Er erinnerte sich, das der Ork an ihm vorbei lief, zur Luke. Dort fand er ihn auch vor, An der wand lehnend. Kortherreth wollte ihm aufhelfen. „Belfeghor, ich helfe euch auf.“ Er streckte seine Pranke nach im aus. Brummend schob dieser seine Hand bei Seite. „Ich schaff das schon!“, bekam er als Antwort. Kortherreth ließ ihn gewähren, sah wie er schwankend sich aufrichtete, auf seinen Beinen stand und dann langsam einen Schritt nach dem anderen Tat, ihm folgend zur Gruppe. Kortherreth hoffte, das den anderen nicht geschehen war.
Zuerst erblickte er, das die Hecke wieder eingerissen war. Licht drang aus dem Raum dahinter. Sie betraten den Raum. Hier war etwas vorgefallen er spürte es. Kazel saß zusammengesackt, mit Schmerz verzogenem Gesicht da, Gavin stand verwirrt im Raum und die kleine Elfe stürmte auf ihn zu, verkroch sich hinter seinem Rücken als würde es kein Morgen mehr geben. Verwirrt ließ er es zu. Etwas schweres lag über diesem Raum und legte sich auf ihre Gemüter. „Der Dämon ist verschwunden...“ verkündete er etwas in die Stille sagend, welche nur durch ein leises stöhnen Kazels weiter belastet wurde.
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   So Mai 23, 2010 2:41 pm

An der Wand gelehnt saß Belphegor da. Er war kurz davor das Bewusstsein zu verlieren.
Plötzlich befand er sich in einer großen Höhle. Einige Orkkinder rannten spielend zwischen den verschiedenen Lagerfeuern umher. Um die Feuer selbst sah er seine Freunde aus der Jugend sitzen. Lachend und trinkend. An einem anderen Lagerfeuer sah Belphegor seine Eltern mit anderen sprechen. Am nächsten sah er den Klanführer. Groß, breit und mit Narben überseht. Amang hieß er. Amang war ein Kopf größer als die anderen Orks und trotz seiner wilden und brutalen Art ein gerechter Führer. Hinter Amang stand die Schamanin, Schazirah! In gekrümmerter haltung - ihrem Alter entsprechend - flüsterte sie dem Klanführer etwas ins Ohr und streichelte nebenher ihren großen und genauso alten Orkwolf.
Belphegor drechte sich um. Er sah den Eingang der großen Höhle. Drei Orks hielten dort Wache. Belphegor wusste das es noch weitere Wachen außerhalb der Höhle gab, aber die würde man nur finden wenn man wusste wonach man ausschau halten musste.
Nach einer weiteren Drehung wurde um ihn herum alles Schwarz und dann sah er das Lager so wie er es nach seiner Prüfung wieder vorgefunden hatte. Leer! Keine Spuren eines Kampfes oder einer übereilten Flucht. Wild, in Panik und in rasender Wut suchte er die hintersten Winkel der Höhle ab. Alles vergebens.

Im nächsten Moment holte Kortherreth ihn in die Gegenwart zurück. Benommen und die Umgebung kaum wahrnehmend brauchte er ein paar Sekunden um zu realisieren das dies hier die Realität war. Genauso benommen schob Belphegor die Hand von Korrthereth beiseite und hiefte sich langsam und schwerfällig in die Höhe. An die Wand gelehnt brauchte er einen Moment. Sein Streitflegel hängte er langsam in seinen Grütel und schüttelte dann seinen Kopf.
Mit schweren und schlurfenden Schritten folgte er dem Wesen in der Rüstung. In diesem Moment wurde Belphegor erst bewusst das Kortherreth noch nie die Rüstung abgelegt hatte! Jeder musste irgendwann aus der Rüstung raus. Auch wenn es nur zum Pissen oder Kacken war oder gar zum Essen. Warum dieser nicht?
Noch einmal schüttelte Belhpegor seinen Kopf. Dieser Sturz war nicht gut gewesen. Selten hatte er sich so kaputt gefühlt und hatte dann noch solch komische Gedanken über Dinge die ihn nichts angingen.
Im Raum angekommen hatte sich Lien hinter Kortherreth versteckt und Kazel lag stöhnend am Boden. Soviel zum Thema Sicherheit!, dachte Belphegor und blieb einen Moment stehen. Aber schnell musste er sich eingestehen das seine orkische Sturheit hier nicht viel ausrichten konnte. Lange konnte er sich nicht mehr auf den Beinen halten.
Er hatte sich eins der Betten auserkoren um dort Platz zu nehmen. Auch wenn diese vielleicht sein Gewicht nicht halten würden, aber schlimmer konnte sein Zustand nicht mehr werden, oder?
Mit jedem Schritt viel es ihm schwerer vorwärts zu kommen. Am Bett angekommen wollte er sich langsam und vorsichtig hinsetzen, aber sein Körper spielte ihm einen Streich. Er viel mehr oder weniger auf das Bett und lag dann auch drauf. Überraschenderweise hielt das Bett. Auch wenn es beängstigend knarrte.
"Hört auf euch zu streiten, ihr Trottel! Wir haben andere Probleme!", brummte er. "Wir kommen hier nicht mehr über die Luke hinaus."
Mit einem stöhnen wurde plötzlich alles schwarz um ihn drum herum.
Und schon wieder befand er sich in der Höhle. War wie wild am Suchen. Jeder Winkel. Jede Ecke. Jede Anhöhe. Alles, aber auch wirklich alles wurde verzweifelt abgesucht. Tagelang hatte er die Umgebung abgesucht. Die unzähligen Höhlen in dieser Region durchsucht und nichts gefunden. Monate hatte er in den Höhlen ausgehaart in der Hoffnung das ein Kamerad wieder zurück kam. All das durchlebte er hier anscheind noch einmal.
Belphegor bewegte sich irgendwann schwer bewaffnet und bepackt in die Wildnis hinaus. Das erste mal das er sich damals alleine aufgemacht hatte und nicht wusste wohin. Das erste mal das er kein Heim hatte. Von den Alten und der Schamanin hatte er vielen Geschichten gelauscht in denen es um die vertreibung der Orks ging. Die Alten behaupteten das ein jeder Ork dieses erleben würde. Die anderen Völker waren den Orks noch nie wohlgesonnen gewesen, hatten sie behauptet. Und Belphegor hatte es am eigenen Leib erleben müssen. Menschen, Elfen, Zwerge, Dämonen, Engel! Alle hatten ihn verspottet und eine waren auf ihn losgegangen. Zum Glück war Belphegor gut im Kampf und hatte sich immer whren können. Zwar hatte er so einige Verletzungen davon getragen, aber das Kämpfen machte ihm immer mehr Spaß. Und so lebte er als Söldner und Schläger.
In irgendeiner Schlacht kämpfte er als einziger Überlebender schwer Verletzt in die Enge getrieben und schaffte es in einem Rausch die Gegner so stark zu verägnstigen das diese trotz einer hundertfachen Übermacht Angst vor ihm hatten und flohen. Das war sein erster Kampfrausch - oder Blutrausch wie sein Kommandeur es nannte!
Die Jahre zogen vor seinem Auge her. Unzählige Kämpfe, Schlachten und Herausforderungen. Und dann kam die Rüstung und dann Kazel und Lien. Und jetzt zuletzten Nihal und Gavin. Er hatte etwas was ihm gefiel. Etwas zum beschützen. Etwas wofür es sich lohnte zu kämpfen und zu sterben. Auch wenn sich alle hier wie Kinder aufführten. Uneins und zänkisch!

Nun wurde alles komplett schwarz und er sank in eine leichte Ohnmacht.....
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mo Mai 24, 2010 11:38 pm


Gavin

Er hatte wohl mit seinem Schuss voll ins Schwarze getroffen. So wie der Mann reagierte, sagte ihm der Name was, aber seiner war es kaum, sonst hätte er anders reagiert.

Nur, wer ist in dem Fall Alast... oh.

Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen. Alastor war der Fluchbringer, "Der sich am Frevel erfreut", der Dämon des vererbten Leides. Er war zwar kein Mitglied eines herrschenden Geschlechts, jedoch ein hoher Offizier und ein hervorragender Stratege. Gleichzeitig fiel ihm auch auf, wie absurd die Situation wurde. Woher zur dreifach gequirrlten Faunenkacke kannte er die Dämonen, ihre Attribute und sogar ihre verdammten Stellungen in irgendwelchen verdammten Armeen oder Gesellschaften? Und dann müssen sich die beiden auch noch in die Haare kriegen... Als hätte Gavin nicht schon genug Mühe, seine Gedanken beisammen zu halten.
Aber was schrie die Elfe da? Organisation?

...Uninteressant, noch nie davon gehört. Aber Lien heisst sie, das hilft weiter. Ihr kennt meinen Namen, ich will die Euren kennen. Das ist doch das Mindeste, nachdem wir beinahe zusammen hops gegangen wären.
Äh, moment, hat sie das jetzt gerade wirklich getan? Ou, das sah schmerzhaft aus...


Der Mann ging in die Knie, kein Wunder, man durfte Elfen nicht aufgrund ihres sparsamen Körperbaus für schwach halten. Immerhin waren sie den Dämonen an Kraft jedwelcher Art ebenbürtig.
Der Eierknacker war für das arme Opfer so oder so schmerzhaft. So etwas tat man einfach nicht! Das war grausam. Grausam und hinterlistig.
Er krümmte sich unwillkürlich ein wenig, aus lauter Mitleid. Der junge Herr hatte sich aber erstaunlich schnell wieder im Griff. Ein paar mal Luft holend setzte er zum Sprechen an, musste aber ein zweites Mal beginnen. Harter Bursche, aber so ein Eierknacker von einem Wesen, das seit seiner Geburt Magie atmet, das wird man(n) wohl erst verdauen müssen... Er setzte nochmals an, ja, er setzte den Hammer schön zwischen Gavins Augen an, macht einen Probeschwung, holt dann fest aus und schlug ihn voll in sein Gesicht. Alastor war sein Vater. Der Schlag hatte wahrlich gesessen.

Alastor ist der Vater von dem... Moment, das heisst ja... Oooh Sch...

Der Typ, Alastors Sohn, war ein Dämon. Das war schlecht. Dämonen und Elfen müssten, als Wesen des Lichts, eigentlich dafür Sorgen, dass keiner der anderen Anwesenden diese Ruine je verlassen würde. Herr-lich! Einfach herrliche Aussichten. Insbesondere, da im Hintergrund gerade eine unheimliche Rüstung und ein blutbesudelter Ork durch das Tor aus steinernen Ranken torkelten. Die hatten wohl ihre liebe Mühe mit Firyn gehabt. Die Aufforderung des Orks, man solle mit den dämlichen Streitereien aufhören, mischte sich mit der nüchternen Feststellung, der Dämon Firyn habe den Rückzug angetreten, was aber durch die Aussage des Orks, die Luke sei unpassierbar, wieder relativiert wurde.

Na gut, alle Karten auf den Tisch, vielleicht kann mir hier jemand erklären, woher ich plötzlich was über Dämonen weiss.

"Ich kenne deinen Vater nicht.", spach er zu dem Sohn Alastors, "Und ich habe keine Ahnung, woher ich etwas von ihm wissen könnte. Aber im Moment gehts mir wie mit Firyn, ich könnte dir sogar ein, zwei Anekdoten über deinen Vater erzählen. Frag mich bitte nicht, woher, ich weiss es nicht! So etwas ist mir noch nie, noch gar nie passiert. Und es macht mir Angst. Ich wette, es hat mit diesem Ort hier zu tun, aber das kann auch kompletter Quatsch sein... Aber jetzt zu dir. Du bist also ein Dämon? Darf ich wenigstens noch den Namen meines Todes erfahren, oder ist diese Sitte nur noch den Orks bekannt?"

Er seufzte. Tja, in eine seltsamere Situation hätte er wohl nicht stolpern können. Ein Dämon, eine Elfe, ein Drache, ein Ork und eine lebende Rüstung. Und sass da nicht noch jemand auf der Liege neben der, die beinahe unter dem Gewicht des Orks zusammenkracht? Egal, einer mehr oder weniger machte jetzt den Braten auch nicht mehr fett.

"Jap, du hast richtig gehört, ich glaube nicht, dass ich, solltest du dir die Mühe machen mich zu beseitigen, auch nur den Hauch einer Chance gegen dich oder jemand anderen aus der Gruppe hätte. Ich bin immer noch total fertig. Also lass mich das zusammenfassen, nur, damit wir auf dem selben Stand sind."

Er robbte aus seiner Sitzposition ein, zwei Schritte zurück und lehnte sich an die Wand. Er wandte sich um, um alle im Blick zu haben. Sie sollen sich alle angesprochen fühlen.

"Ich bin, als Schattenwesen, hier unten in der Minderheit. Vor mir habe ich hier einen Dämon und eine Elfe stehen, mit einem Drachen, dann haben wir hier eine... einen Mann mit Rüstung und einen Ork, bei dem ich nicht weiss, ob er überhaupt für eine der beiden Seiten kämpft oder er einfach ~nur~ kämpft. Kann ich wenigstens damit rechnen, dass es kurz und schmerzlos wird, oder wollt ihr mich zum Sündenbock für meine Spezies machen? Und warum werdet ihr von Euresgleichen gejagt? Wer heisst hier wie, ist was, und vor allem, auf welcher Seite? Ich kann euch nicht die ganze Zeit Ork, Rüstung, Dämon, Elfe und Drache nennen... Ach ja, Lien, ein schöner Name, den hast du ja bereits verraten, danke."
Er lächelte der Elfe resignierend, aber höflich zu. Die Form zu wahren war einer der Wege, als echter Mann zu sterben, das hatte ihm sein Vater auf ihren Reisen immer eingetrichtert.

Ja, über eine Erziehung kommt man wohl nie ganz weg.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Mai 25, 2010 12:16 am

Alles geschah irgendwie so ... schnell.
Belphegor taumelte zu einer der Liegen, auf der er sich schli´ßlich einer Ohnmacht hin gab, Gavin kroch an die Wand und begann zu quatschen, das sie kaum noch nach kam, da sie ja bereits auf der Hut sein musste, nicht unbedingt, dem wahrscheinlich vor Wut schäumenden Kazel in die Finger zu geraten und Kortherreth, bot ihr mit seinem auftauchen einen hervorragenden Schutz, den sie auch sofort in Anspruch nahm.
Sie lauchte den Worten Gavins, der seinem voraussichtlichen Tod recht nüchtern entgegen sah.
Was erzählte er da eigentlich?
Warum um alles in dieser Welt, sollte einer von ihnen töten wollen?
Gut ... Kazel vielleicht, hätte er einen Grund oder einen Auftrag .. Kortherreth vielleicht ... wenn er ihm einen Grund geben würde und sich auch als Heilloser Mörder entlarven ließe ...
Belphegor wohl nur dann, wenn er die Gelegenheit hätte, in ihm einen Feind zu sehen, der unwiederbringlich vernichtet werden müsste, aber ansonsten ... warensie doch friedlich ...
Vorsichtig lugte sie hinter Kortherreth her, um sicher zu gehen, dass Kazel sich nicht so weit erholt hatte, sie wieder jagen zu können, ehe sie auch nur einen mucks von sich gab.
Lien erwiederte das Lächeln, behielt dabei nervöser Weise, Kazel im Auge.
"keiner hier wird dir was tun ... am allerwenigsten ich. Unsere magische schwarze rüstung hier .. sollte kaum einen Grund habe, dir was zu tun ... es sei denn, du warst oder bist n Massenmörder ... "
Warum sie magische schwarze Rüstung sagte, lag auf der Hand.
Es war schlicht und ergreifend, die Übersetzung seines Namens in die Menschensprache.
Warum sie diesebeherrschte, lag eben soim dDunkeln, wie der Rest ihrer Vergangenheit.
Als Kazel sich nun wieder auf richtete, machte sie einen Schritt zurück, sah Hilfeuchend zu Kortherreth hoch und klammerte sich an seine Seite, um schnell genug hinter ihm verschwinden zu können, sollte da ein Geschoss an geflogen kommen.
Könnte ja sein, das er einen zufällig herum liegenden Stein in ihre Richtung werfen würde.
Kael hingegen ... schlich sich zu Gavin, beschnupperte ihn, ließ seinen heißen Atem in sein Gesicht schnauben und leckte ihm einmal mit der Drachenzunge über das Gesicht, ehe er sich wieder zu seiner .. Wegbegleiterin verirrte.
Ihm schien der Neuankömmling nicht halb so suspekt, wie dieser glaubte für die Gruppe zu sein.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Mai 25, 2010 3:19 am

Kazel hatte Mühe den Worten des fremden zu folgen. Das lag erstens an dem Schmerz, der ihm immer noch durch den gesamten Unterleib zuckte und zum anderen, weil ihm schlichtweg der Sinn von Gavins Aussagen verborgen blieb. Was faselte er da?

Er weiß nicht, woher er weiß, was er weiß. Ok. Aber er sagt er kennt meinen Vater nicht und doch hat er mich sofort mit ihm in Verbindung gebracht? Was zum Teufel ist mit diesem Mann los?

Kazel wurde mehr und mehr klar, dass er nichts vor diesem Kerl zu befürchten hatte. Jener wollte hier raus und war offensichtlich nicht bestrebt ihm etwas anzutun. Jedoch wusste er nicht, was er mit Lien machen würde, da sie ja ein Lichtwesen war. Moment… Er nicht, aber Kazel fiel dabei wieder ein, wie er Lien bestrafen würde, wenn sich die Gelegenheit dafür bot. Dieses kleine Biest. Sie hätte ihn niemals getroffen, wäre Kazel nicht so abgelenkt gewesen. Er kochte innerlich vor Wut, dass er sich so leicht hatte ablenken lassen.
Weiter folgte er den Worten Gavins. Nun, er versuchte es zumindest. Er schloss die Augen und beschloss sich wieder hinzusetzen. Er war dabei sehr vorsichtig und bedächtig. Erst auf ein Knie und dann auf das andere. Schließlich auf den Hosenboden. Er verzichtete darauf seine Hände in seinen Schoß zu legen. Er stellte sich jedoch vor, wie es wäre, wenn der Schmerz endlich nachlassen würde.
Während er so über sein Leid nachdachte, viel ihm auf, dass Gavin ihn für einen waschechten Dämon hielt. Nun ja, er hatte ja auch Recht, aber nur zum Teil. Weiterhin glaubte er, dass alle hier auf der Lichtseite stehen würden. Kazel konnte sich nicht verkneifen sarkastisch zu grinsen, aber er sagte nichts. Er wollte den Fremden erst einmal aussprechen lassen, was er zu sagen hatte. Kazel hatte schließlich die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die Todesangst hatten, sehr viel gesprächiger waren, als jene, die keine Furcht empfanden.

Ich bin sein Sohn, aber ich bin nicht er. Du täuscht dich, Gavin. Ich kenne ihn nicht mal, also woher kennst du ihn?

, dachte er. Diese Frage beschäftigte ihn mehr, als alles andere, von dem, was Gavin so von sich gegeben hatte. Was ihn jedoch leicht amüsierte war, dass er mit vollem Ernst glaubte, dass Kazel ihn umbringen würde. Als ob Kortherreth das zulassen würde. Davon abgesehen, würde Kazel es bestimmt nicht tun. Warum auch. Er sah keinen Grund ein weiteres Leben auf seiner Todesliste zu verzeichnen. Er fand diesen Typen sogar ein bisschen interessant. Vor allem fragte er sich, warum jemand nach den Namen der beteiligten fragte, wenn er doch erahnte, dass er von eben diesen getötet werden würde.
Kazel rieb sich hob sein Messer, was direkt vor ihm lag auf und verstaute es in der dafür vorgesehen Halterung an seiner linken Flanke. Für Lien mochte das vielleicht auch ausgesehen haben, als wolle er den Dolch nur nehmen um sie zu treffen, aber das war ihm nun so egal, wie der pelzige Hintern einer Muti-Ratte. Er hatte die Augen immer noch geschlossen, als er anfing zu sprechen.

„Bist du jetzt fertig, Gavin?“ Seine Stimme klang immer noch rau und belegt, aber nicht mehr ganz so schmerzverzerrt. Kazel fand, dass ihm jemand sagen sollte, in was für einer Reisegemeinschaft er sich nun befand. Dabei ignorierte er Liens Worte völlig. Sie würde es erst mal nicht sehr gut in seiner Nähe haben und wenn sie ihm zu nahe kommen würde, würde er ihr wahrscheinlich nicht versprechen können, sie in Ruhe zu lassen. Er malte sich in Gedanken aus, welche Strafe er wohl für ein solches Vergehen bekommen hätte, als er noch in der Ausbildung war. Es war jedenfalls keine angenehme Vorstellung. Oh nein…

„Du hast unrecht, Gavin. Ich bin kein Dämon. Zumindest nicht vollständig. Meine Mutter war ein Mensch. Folglich heißt das nicht, dass ich zwangsläufig auf der Licht-Seite stehe. Um ehrlich zu sein stand ich bis vor kurzem noch auf der Schattenseite. Ich hege keinerlei Bedürfnis, dich umzubringen. Aber ich vertraue dir auch nicht. Schon gar nicht, weil du solche merkwürdigen Sachen von dir gibst.“

Das war eigentlich schon viel zu viel gesagt. Er atmete gepresst aus und lehnte sich ein Stück nach hinten.

Oh, Lien… Ich werde dir die Eingeweide herausreißen…
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Astalor - Bunker
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