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 Marcella

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Tales
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Anzahl der Beiträge : 205
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Alter : 29

Charakter der Figur
Gesinnung:
Name: Creatio
Rasse: Halbblut

BeitragThema: Marcella   So Mai 30, 2010 6:55 pm

Aussehen:



Name:
Marcella

Geschlecht:
weiblich

Alter:
2674 Jahre

Rasse:
Vampir

Gesinnung:
neutral

Charaktereigenschaften:
Marcella ist mit Vorsicht zu genießen. Nie weiß man, was genau sie eigentlich von einem will, ob sie aus purem Eigennutz freundlich ist oder ob sie einen anblafft, weil man ihr auf die Nerven geht. Gnadenlos ist sie schon immer gewesen. Zeugen duldet sie nie. Sobald ein potentieller Zeuge auf taucht, wird dieser aus dem Weg geschafft. Schafft man es ihre Freundschaft zu gewinnen, sollte man sie nicht belügen, denn das ist das Todesurteil des Lügners. Jemandem ein Vergehen zu verzeihen, liegt nicht in ihrer Natur. Die Cazadora Jagd ihre Feinde bis sie sie zur Strecke gebracht hat. Gern verführt sie ihre Opfer, um an ihre Nahrung zu gelangen. Hierbei ist sie keineswegs wählerisch. Ob Männlein oder Weiblein, sie alle müssen damit rechnen von der Cazadora in ihren Bann gezogen zu werden.

Fähigkeiten:
Sie genießt das Privileg, eine unglaubliche Ausstrahlung zu besitzen, die es ihr leicht macht, ein Opfer auf sie aufmerksam zu machen und es ihr Vertrauen zu lassen. Sie hat gelernt mit fast allen Waffen um zu gehen, die es gab, als sie noch nicht geschlafen hat. Somit beherrscht sie sowohl Einhandschwerter, Zweihänder, Bogen, Armbrust, Speer, als auch Schusswaffen. Sie ist sehr schnell und kann ihre Opfer in eine Art Hypnose versetzen. Ihr Augenlicht ist perfekt an die Dunkelheit angepasst, was nicht heißen soll, dass sie im Licht nichts sehen kann. Wie für alle Vampire, gilt auch für sie, ihre Haut nicht der Sonne aus zu setzen. Sie besitzt eine ungeheure Kraft, die die eines normalen Menschen um einiges übersteigt. Die Gestalt eines Wolfes an zu nehmen ist für sie eine Kleinigkeit, doch tut sie dies nur sehr selten. (Rest kommt im Spiel. Bin gerade recht einfallslos...)

Vergangenheit:
Inmitten einer eisigen, vom Schneesturm gepeitschten Nacht, wurde das kleine Mädchen auf einem herunter gekommenen Hof geboren. Tiefstes Mittelalter herrschte. Unerbitterlich wurden die Menschen gepeinigt, denn die Steuern wurden immer höher. Armut und Krankheiten waren an der Tagesordnung. Schnell lernte Marcella, wenn man überleben wollte, musste man hart sein, Dinge tun, die einem nahe gingen und es denn noch nicht zeigen. In frühester Kindheit erlernte sie schon, wie man Fallen stellte, mit dem Bogen Tiere erlegte, sie ausnahm, häutete und die Felle für einen guten Preis verkaufen konnte. Handeln ließ sie nur selten mit sich. Schon bald wussten die Händler, dass mit ihr nicht zu spaßen war, denn wer sie versuchte übers Ohr zu hauen, bekam einen Denkzettel, den er meist nicht überlebte. Jeder wusste, wer verantwortlich war, doch niemand konnte es ihr Nachweisen, denn Zeugen gab es keine. Ihr Bruder Jamie, war 6 Jahre jünger als sie. Auch wenn er hoch gläubig war, was sie nun wirklich nicht verstand, liebte sie ihn mehr als irgendjemanden sonst. Der Vater war verstorben an der Lungenentzündung und die Mutter war allein mit beiden Kindern. Marcella brachte sie durch. Eines Abends, war Marcella auf dem Weg ihre letzten Fallen nach zu sehen, als ihr ein Mann über den Weg lief, der scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht war. Misstrauisch beobachtete sie ihn, als er auf sie zu kam. Höflich verbeugte er sich vor ihr. „Guten Abend My Lady,“ sprach er sie an.
Lediglich eine Augenbraue hob sich, als sie den Mann betrachtete.
„Was kann ich für euch tun?“
erwiderte sie.
Der Mann lächelte. „Ich beobachte euch schon lange. Ihr wisst, was ihr wollt und duldet keine Fehler. Ihr habt eben jene Eigenschafften, die ich von euch erhofft habe. Meine Bitte scheint euch wahrscheinlich sonderbar und doch … Ich möchte das ihr mein Erbe an tretet. Es soll euer Schaden nicht sein.“
Ein Fremder Mann, der ihr ein Erbe vergeben wollte, welches sie nicht einmal kannte. Er wollte sie also seit langem schon beobachtet haben, hm?
„Ich kenne euch nicht. Woher weiß ich das ihr mich nicht einfach nur rein legen wollt und mich töten?“
Der Mann schmunzelte. Er sah bei näherer Betrachtung gut gekleidet aus. Seine Ausstrahlung war unglaublich und trotzdem sich Marcella versuchte gegen diese zu wehren, fiel es ihr unglaublich schwer ihm nicht zu vertrauen. Leise lachte der Mann, stützte sich auf seinen edlen Gehstock mit dem silbernen Knauf.
„Ich mag euch Marcella. Wirklich. Es liegt nicht in meiner Absicht euch zu töten, doch wäre euer Erbe nicht zu verachten. Ihr hättet ein bedeutend angenehmeres Leben und würdet euch nicht mehr damit ab plagen müssen, eure Fallen auf zu stellen. Doch .. brauche ich gleich eine Antwort.“
Es hatte zu regnen begonnen. Wahre Sturzbäche schienen vom Himmel zu fallen. Es dauerte nicht lange, ehe ihre Kleidung völlig durchnässt war. Von den langen Haaren tropfte das Wasser nur so herab auf den schlammigen Boden. Marcellas Gedanken flogen nur so um ihre Mutter und ihren Bruder. Was würde sie darum geben, ihnen ein besseres Leben bescheren zu können. Sie brauchte nicht lang nach zu denken. Ihrer Familie zu liebe wollte sie das Erbe annehmen.
„Und … wie wollt ihr das ganze besiegeln? Habt ihr ein Schriftstück dabei, welches mich als eure Erbin ausweisen wird?“
wollte sie von dem Mann wissen, dessen Namen sie nicht einmal kannte.
„Ich habe alles dabei, was nötig ist. Also? Werdet ihr mein Erbe antreten?“
hakte er erneut nach. Ein lautes Donnern war zu hören, als Marcella zustimmend nickte. Ein Blitz zuckte vom Himmel und erst jetzt, konnte sie die scharfen Reißzähne des Mannes erkennen, welcher sie angrinste. Schneller als ihr die Erkenntnis kam, lag sie auch schon in den Armen des Vampires und erhielt den Kuss. Dies war ihre zweite Geburt.
Fortan lebte sie als Vampir, ging nur noch des Nachts auf die Jagd. Wie ihr Erzeuger es ihr Versprochen hatte, brauchte sie keine Fallen mehr zu stellen, denn der Herzschlag eines jeden Tieres, verriet Marcella, wo es sich auf hielt. Die besten Felle und das beste Fleisch gehörte von nun an ihr. Auch sie kam auf ihre Kosten, denn diese Jagd brachte ihr das benötigte Blut. Nach einer Weile konnte sie es sich leisten, bessere Kleidung zu tragen und auch ihrer Familie ging es besser. Die Magd vom Nachbarhof sollte ihr erstes Opfer werden. Als sie des Abends zum Hofe kam, um ein wenig Stroh zu holen, ging Marcella mit ihr in die Scheune, wo sie das Mädchen verführte. Diese gab sich Marcella voll und ganz hin, ließ sie ihr Blut trinken, was sie später jedoch nicht mehr wusste. Marcella war geschickt genug, sie nicht am Hals zu beißen und die Magd könnte die Bisswunde selbst nicht sehen... höchstens ertasten, doch warum sollte sie das, wenn Marcella ohnehin hier war. An jenem Abend kam Marcella auf den Geschmack des Menschenblutes. Kein Knecht und keine Magd war vor ihr sicher. Im Winter, sie war gerade von einer längeren Jagd auf dem Heimweg, übernachtete sie in einer Schenke. Der Hunger überkam sie und so lauerte sie einem Reisenden auf, der sich gerade auf sein, wie er glaubte, leeres Zimmer zurück ziehen wollte. Sie hatte so schnell zu geschlagen, dass sie erst bemerkte, wen sie da gebissen hatte, als es zu spät war. Um ihn nicht zu verlieren, gab sie auch ihm den Kuss. Jamie … ihr über alles geliebter Bruder. Er sollte nicht erfahren, wer ihm das angetan hatte und so wachte sie die ganze Nacht an seinem Bett. Als er erwachte, sagte sie ihm, dass sie ihn auf dem Boden an der Tür gefunden hatte. Jamie wurde mit dem Leben als Vampir nicht fertig. Er weigerte sich immer wieder Menschen als Herde zu benutzen oder sie zu töten. Marcella, die in diesem Fall keine Gnade kannte, verlor manches Mal die Geduld, denn wenn sie ihm kein Opfer besorgte, welches sie zuvor ruhig stellte, ihn glauben lassend, das Opfer sei schon hinüber, würde er verhungern. Jamie weinte oft und war dauerhaft damit beschäftigt zu Gott zu beten. Dieser jedoch würde ihnen nun auch nicht mehr helfen können. Marcella liebte ihr Dasein während Jamie den Vampir verfluchte, der ihm das angetan hatte. Nach dem Tod der Mutter, verließen sie das Dorf. Immer wieder wechselten sie die Wohnorte, in denen Marcella immer wieder neue Arbeiten an nahm. Mal als Stadtwache, mal als Auftagsmörder. Jamie hieß es nicht gut, doch er kam mit und blieb immer bei ihr. Viele Jahrhunderte durchwanderten sie die Zeit, bis sie schließlich getrennt wurden. Marcella hatte Jamie in dem Haus zurück gelassen, in dem sie lebten, als sie auf den Weg in einen Nachtclub, deren Inhaberin sie inzwischen war, war. Ihr Handy schallte und eine fremde männliche Stimme gab ihr zu verstehen, dass sie ihren Bruder nicht suchen sollte, denn sie würde ihn ohnehin nicht finden. Entweder war es sein Geliebter gewesen, mit dem er durchgebrannt war, was sie sich nicht vorstellen konnte oder man hatte Jamie entführt. Was immer geschehen war, sollte Marcella nicht erfahren. Die nächsten Jahre verbrachte sie damit Jamie zu suchen, doch erfolglos. Liebschaften kamen und gingen und die Zeit nahm ihren lauf. Es war einmal mehr an der Zeit den eigenen Tod vor zu täuschen, was nun wirklich nicht mehr schwer fiel. Ihren Nachtclub hatte sie vorsorglich ihrer angeblichen Nichte vermacht, welche natürlich erst den Laden übernehmen sollte, wenn sie Volljährig wäre. Bis zu jenem Zeitpunkt jedoch, würde ein Treuhänder das ganze verwalten. Ein befreundeter Bestatter, ließ Marcella eine Weile lang in seinem Haus wohnen. Eine neue Geschäftsidee kam den Beiden. Eine gut erhaltene Mumie. So kam es dazu, das Marcella sich in einem abgedunkelten Raum in einen Sarg aus Glas legte, um die Tage zu verschlafen. Da sie keine Atemfunktion hatte, fiel es nicht weiter auf. Die alten Sachen der Jägerin, aus dem Mittelalter, hatte sie noch immer besessen und zog diese auch an, wenn sie sich in den Sarg legte. Die Ausstellung brachte viel Geld ein, denn wer würde schon einen Vampir hinter ihr vermuten. Ein weiterer guter Freund, hatte den nötigen Status und Beruf, ihr alter wie auch die Echtheit der „Mumie“ nach zu weisen. Womit Marcella jedoch nicht rechnete, war die Regierung. Der Sarg wurde während einer Ausstellung mit Tüchern ab gedeckt, um die Mumie nicht durch das Licht der Sonne zu schaden und in einen entlegenen Bunker gebracht, in dem wertvolle Gegenstände aus allen Epochen gesammelt wurden. Die „Mumie“ wurde in eine Cryokammer gebracht, um sie der Nachwelt zur Verfügung zu stellen. Marcella erwachte somit am Abend nicht mehr, sondern verfiel in einen tiefen Schlaf, der sie sehr lange nicht mehr aufwachen lassen sollte.
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