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 Sinari-Town

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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Di Jul 13, 2010 9:48 pm

Dr. Shawn und seine beiden Patienten ruhten seelenruhig in ihren Betten. Nun ja, die kleine Elfe war ein bisschen unruhig, was wohl an dem nun mehr leichten Fieber lag, aber auch sie schlief tief und fest. Nur die beiden Assassinen, die um das Haus schlichen und Aleph waren wach. Der eine hatte sich ein bisschen zu nah am Fenster befunden und hatte die Befürchtung, dass er gesehen worden war, aber der andere fühlte sich sehr sicher und kletterte gerade die Fassade hinauf. Die Männer in Schwarz waren zwar Assassinen, aber sie hätten genauso gut auch irgendwelche anderen Leute sein können, die sich schwarz kleideten, wären da nicht ihre geschmeidigen und lautlosen Bewegungen gewesen.
Der eine der Assassinen kauerte nun ein Fenster neben dem, welches geöffnet wurde. Blitz schnell sprang er nach vorne und versuchte den armen Tropf, der sich mit ihnen anlegte die Kehle zu durchtrennen. Der andere der beiden hielt inne zu klettern und sagte dabei in einen lauten, kehligen Flüsterton: „Rückt ihn raus! Übergebt uns den Verräter und wir schonen euer Leben!“
Zugegeben, das was der erste der beiden Assassinen da vor hatte, zeugte nicht gerade davon, aber zumindest der andere, war bereit zu verhandeln. Doch würde er auch gleich bei Dr. Shawns Schlafzimmerfenster angekommen sein.
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Aleph

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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Do Jul 15, 2010 10:21 pm

Aleph zog amüsiert den rechten Mundwinkel in die Höhe.
"Ihr habt so lange warten müssen?", hauchte er leise. "Habt ihr Angst vor dem Arzt oder vor dem Mädchen?"
Bevor einer der beiden Attentäter reagieren konnte, drückte sich Aleph durch das Fenster hinaus und griff dabei im Flug nach der Waffenhand des Attentäter. Aus dem Flug heraus rollte sich Aleph zusammen und landete auf dem Boden. Mit einer geschickten Drehung sprang er wieder auf die Beine und hielt dabei plötzlich die Klinge des Angreifers, die er sogleich auf den zweiten Attentäter warf. Noch im selben Atemzug trat Aleph um den ersten Attentäter herum und schleuderte diesen mit einem Schulterwurf unsanft auf den Boden.
Mit der anderen, freien, Hand streifte er kurz über den Boden.
Nachdem er sich aufgerichtet hatte, suchte er kurz nach dem zweiten Attentäter.
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Aylin

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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Fr Jul 16, 2010 1:27 am

Aylin

Der Schlaf wollte sich einfach nicht einstellen. Viele tränen hatte sie schon vergossen, ganz rot waren ihre Augen vm Weinen. Sie schämte sich für sich selber, dass sie so zart besaitet war, immerhin war bisher nichts gewesen, was sie hätte so traurig stimmen müssen, immerhin ist ihr nichts passiert. Außerdem hatte der Mann ihr auch nichts böses angetan,das seiner Freundin geholfen wurde, auch wenn er das ein wenig ungeschickt angestellt hatte. Dennoch. Am ganzen Körper hatte sie gezittert. Jetzt im Bett wurde ihr erst wirklich bewusst, was passiert war. Sie wurde bedroht, als Werkzeug, Druckmittel verwendet, das einer Elfe geholfen wurde. Sie wollte nicht Böse von diesem Wesen denken, doch so wie es sich im Volksmund herumgesprochen hatte, sind Elfen gefährlich und wollen das Ende der Menschen. Dabei was hatten sie denn getan? Warum sollten sie sterben? Es hatte was mit den Hohen zu tun, hatte ihr Onkel Alf erklärt, aber sonst? Aylin war ganz aufgewühlt. Schlafen konnte sie nicht. Langsam stieg sie aus ihrem Bett, sich ihre wunden, leicht Salz vertrockneten Augen reibend, einen Schluck zu trinken holend. Sich kurzerhand über die Nachtwäsche einen Überrock geworfen schlüpfte sie noch in Warme Fellschuhe, ehe sie hinunter ging.
Das Knartschen der Treppe ließ sie bei jedem Tritt aufhorchen und hoffen ihre Eltern und Geschwister nicht aufzuwecken. Sie würde bestimmt was zu hören bekommen, wenn Ally wach werden würde. Mutter mochte es gar nicht nachts aufstehen zu müssen, weil wer anders sich unachtsam verhalten hatte. Sichtlich erleichtert kam sie endlich unten an.Im Kamin prasselten noch die letzten Stückchen Holz, welche eigentlich schon fast nahezu schwarz waren, aber immer noch einen hauch der Glut in sich trugen, gerade soviel, da es sehr angenehm war. Aus einer Karaffe goß sie sich frisches Wasser aus dem Stadtbrunnen ein. Es tat gut etwas getrunken zu haben und dieser kleine nächtliche Ausflug nach unten tat ihr auch ganz gut. Vielleicht noch einen kurzen Schnappen Luft von Draußen und dann würde es schon schlafen gehen. Langsam schlich sie zu Tür hinüber, drückte vorsichtig die Klinke nach unten und zog sie auf. Draußen war es nahezu still. Sollte es zumindest. Sie ging einige wenige Schritte auf die Straße, die Tür vorher vorsichtig an die Zage angelehnt. Erst schaute sie kurz die Straße hinauf, dann wieder hinunter. Erst dann schaute sie hinüber zum Haus des Doktor Shawn. Sofort schoss ihr der Mann in den Kopf, wie er jetzt da lag, seelenruhig seinen erholsamen Schlaf genießend. Leicht verträumt schaute sie gegen den Himmel, das schlafende Bild von ihm vor Augen. dann fiel ihr wieder die Szene ein, in der der Unbekannte nach ihrer Hand griss sie sanft berührte und ihr verzeihene Worte zuflüsterte. Ein sanftes lächeln regte sich auf dem Gesicht.
Den kurzn Moment der stilen Freude trübend, schreckte sie auf. Sie hatte was gehört. Vom Haus des Doktors. Unsicher machte sie einige Schritte rückwärts. Ihre Augen zuckten zu jeder noch so verdächtigen Bewegung, konnte aber nichts entdecken. Es war zu dunkel um etwas zu sehen. Da stolperte sie, sie quiekte kurz vor Schreck auf, ehe sie mit ihrem Hintern zu Boden viel. Es tat weh, sie spürte deutlich wie ihr Po vom sturz schmerzte. Steif saß sie plötzlich wieder da. Noch ein Geräusch. Vielleciht war es aber auch viel mehr der Schock gewesen der ihr in de Gliedern steckte, weshalb sie sich nciht merh regte. VAuf jeden fall schaute sie vorsichtig ob wer zu sehen war. Ihre Augen wanderte die schemenhafte Wand des Hauses gegenüber auf und ab. Dann zuckte ihr Blick nach rechts Rüber. War da nicht gerade wer gewesen?
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Fr Jul 16, 2010 3:07 pm

Der Angreifer landete erst auf den Füßen, als das Attentat fehlgeschlagen war und wurde im selben Moment schon wieder auf den Boden gebrettert. Der schwarz gekleidete keuchte und rollte sich von Aleph weg. Während dessen war der zweite, der an der Fassade des Hauses hinaufgeklettert war heruntergefallen, da Aleph sein Ziel nicht verfehlt hatte. Auch der schlug unsanft auf dem Boden auf und gab einen erstickten Schmerzenslaut von sich. Dieser Angreifer brauchte jedoch etwas länger um wieder auf die Beine zu kommen. Die Klinge steckte in seiner linken Schulter, weshalb der Waffenarm noch unversehrt war. Auch den Sturz hatte er mit der linken Seite abgefangen. Zähne knirschend umkreisten die Beiden Aleph nun. Sie hatten offenbar nicht damit gerechnet, dass sich ein so geschickter und schneller Kämpfer in dem Haus befindet. Abgesehen von Kazel natürlich. Aber sie hätten ihn schon lahm gelegt, wenn er nicht sowieso total fertig gewesen wäre.
„Wir wollen nur den Mann und das Mädchen. Dann lassen wir euch in Ruhe.“, sagte nun der andere der beiden. Er hatte einen Dolch, den er aus seinem Stiefel gezogen hatte. Und richtete die Klinge gegen Aleph, wobei er jedoch noch mehr als drei Schritte von Aleph weg stand. Die Stimme des Angreifers war lauter, als die seines Vorredners und auch wesentlich aggressiver.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Sa Jul 17, 2010 4:33 pm

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Erschrocken riss sie die Augen auf. Da war wirklich wer gewesen. Schnell riss sie ihre Hand nach oben, um nicht irgendeinen törichten Laut über ihren Lippen verlassen hören zu müssen. Kalter Schweiß sammelte sich auf ihrer Stirn. Da waren eindeutig wer. Erst hatte sie wen aufstöhnen hören, dann kurz darauf die Stimme eines Mannes sprechen hören. Deutlich heraus verstanden hatte sie, das es sich um mehrere handelte, und das sie wen haben wollten, einen Jungen und ein Mädchen. Sprachen sie von den beiden aus dem Haus des Doktors? Hatten sie erfahren, das es sich um eine Elfe handelte, wer sich da in dessen Haus befand? Ihre Gedanken fuhren durcheinander. So wie die sich angehört hatten, würde sie bestimmt irgend etwas schlimmes mit ihnen antun. Das kann ich nicht zulassen. Aber was soll ich nur tun? Sie müsste sie warnen, aber wie?! Alles andere würde sie sich niemals verzeihen können. Immer noch saß sie starr da, weit aufgerissene Augen überall suchen lassend. Nur langsam wagte sie sich aufzurichten. Auf zitternden Beinen stehend kam ihr der Gedanke, wenn sie eigentlich Bedrohen würden. War es Doktor Shawn oder aber der andere Fremde? An ihrer Hauswand stand ein älterer Besen, den sie sofort ergriff, zumindest war sie jetzt 'bewaffnet'. Jetzt kam ihr eine Idee: Vom Adrenalin berührt huschte sie schnell zur Häuserflucht zwischen ihrem Wohnhaus und das des Nebengebäudes. Übertrieben piepsig hoch rief sie auf einmal: „Was ist das denn für ein Krach heute Nacht hier draußen?!“ Dann drückte sie sich schnell in die Flucht hinein, an die Hauswand, den Besen fest mit beiden Händen umklammernd.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Mi Jul 21, 2010 11:49 am

Aleph schob die linke Augenbraue hoch und gab ein leises, kehliges Brummen von sich.
"Hm, wenn ich mir gesagt hättet, dass ihr nur den Wilden Burschen haben wolltet, so hätten wir womöglich noch länger darüber feilschen können, doch..." er schloß beide Augen und spitze den Mund leicht, wobei er den Kopf schüttelte. "Nachdem was ich sehe, was ihr beiden dem Mädchen angetan habt, kann ich euch nicht mehr ungeschoren davon kommen lassen."
Er formte seine Hand als wäre es die Kralle oder Klaue eines gefährlichen Raubtieres und riss mit der Hand kurz durch die Luft, als wolle er sie durchtrennen.
Die Stelle, wo Aleph zuvor den Boden berührt hatte, wurde schlagartig weich und im selben Augenblick schoßen mehrere dünne Spitzen aus dem gleichen Stein aus dem die Straße gebaut wurden, aus dem Boden heraus und zielten die beiden Attentäter an. Doch keines der Speere würde die beiden Ziele verletzen, geschweige denn töten - sie waren einzig und allein dazu gedacht ihre Bewegungen einzuschränken und im besten Fall so einzuschließen, dass sie sich nicht mehr Bewegen könnten.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Sa Jul 24, 2010 5:31 pm

Eine glockenklare Stimme hallte durch die Nacht und die beiden Assassinen drehten ihre Köpfe zu diesem neuen Geräusch. Ein junges Ding, wie es sich anhörte und sehr piepsig noch dazu. Das Mädchen hatte Angst, das war sehr deutlich zu hören und schon im nächsten Augenblick sahen sich die beiden in einer potentiellen Gefahr, aus der sie womöglich auch herausgekommen wären, wenn die beiden nicht im gleichen Moment den Tod gefunden hätten. Sie stürzten beide in die aus dem Boden wachsenden Spitzen und blieben reglos darin hängen. Die Blutenden Wunden, die bei beiden im Nacken zu sehen waren, sahen aus, als habe jemand eine Klinge hinein geschoben, doch von den beiden Klingen fehlte jede Spur. In dem Fenster aus dem Aleph hinausgegangen war, konnte man den Schatten eines auf dem Fensterbrett hockenden Menschen sehen. Nun ja. Es war zumindest zur Hälfte ein Mensch. Orange-rote Augen funkelten in die Nacht hinaus und hefteten sich dann an Alephs Augen.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Sa Jul 24, 2010 5:32 pm

Kazel wusste nicht wieso. Er hatte keine Ahnung, was es war, was ihn aufgeschreckt hatte. Aber er wusste, dass er noch viel zu kurz geschlafen hatte. Aber er wusste auch, dass er unbedingt aufstehen musste, weil sich etwas zutrug, was er unmöglich hinnehmen konnte. Er hörte die Stimmen, der bekannten Assassinen und die Stimme das Fremden, der ihn dazu überredet hatte, die Waffen wegzustecken. Und dann hörte er ihre Stimme. Das Mädchen, was ihn so in den Bann gezogen hatte. Er konnte sie ganz deutlich hören. Es war ihm prinzipiell egal, was mit dem Kerl war und in welchen Schwierigkeiten er steckte, aber die beiden Assassinen, die auf ihn angesetzt waren, waren ihm nicht egal. Sicher würden sie mit keiner Silbe daran denken, dass der „Todesengel“ schon wieder wach war, da sie sicher beobachtet hatten, wie fertig er gewesen war. Nun ja. So gut ging es ihm nicht, aber er hatte was zu Trinken bekommen und eine Mütze Schlaf. Er schlich lautlos durch die Wohnung des Arztes und ging zum offenen Fenster. Er sah die beiden Einfaltspinsel von Assassinen und den Kerl, wie er Steine aus dem Boden wachsen ließ. Kazel ließ seine Klingen durch die Luft schneiden und die beiden Stahlseile hielt er in den Händen. Ein kurzer Stromschlag und die beiden Assassinen waren über den Jordan. Kazel schaute in die Nacht und suchte nach dem Mädchen… nach Aylin. Dann blickte er zu dem Mann, der ihm am nächsten stand. Er sagte keinen Ton, aber sein Blick verriet, dass er ihm auf keinen Fall vertraute.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Sa Jul 24, 2010 10:15 pm

Aleph starrte gebannt auf den wilden Burschen, wie er da in dem Fenster sass, einem Raubtier gleich.
Während er seine Muskeln entspannte und seinen Körper schlaff werden lies, zog er die Steinspeere wieder zurück in den Boden und hinterließ - bis auf die Leichen und das Blut - keine Spuren.
"Wieso habt ihr das getan?", fragte Aleph ihn und wollte seine Faust ballen, doch konnte er nicht mehr die nötige Kraft mehr dafür aufwenden. Die Situation hatte ihn viel zu sehr geschockt, wie er die beiden Attentäter kaltblütig gemeuchelt hatte. "Seid ihr tatsächlich so kalt?"
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Sa Jul 24, 2010 11:16 pm

Aylin

Ihr Ruf verhalte in der Stille. Sie hörte nichts, außer dem Rauschen des Blutes in ihren Ohren und den rasenden Schlag ihres Herzens. Waren sie verschwunden? Ein dumpfes Geräusch schlich durch die Nacht. Aylin konnte es nicht ganz zu ordnen, auch das Knacken war seltsam. Hatte sie ähnliches schonmalbeim Metzger gehört? Sie war sich nciht sicher. Irgendwie hatte sie das Gefühl, das die Gefahr gebannt war, dennoch schalte sie sich selber. Was ist wenn das gerade die Gefahr ist? Aylin verharrte kurz. Sie schluckte kräftig, holte einmal tief Luft, und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Noch einmal holte sie tief Luft. Sie spürte wie ihr das Herz bis zum Hals schlug. Kurz spannte sie ihre zierlichen Muskeln, umklammerte kräftig den Stiel des Besens, dann ging sie los - Mut siegte über Vernunft, oder war es Torheit? Der erste Schritt war der schwerste. Langsam hob sie ihren rechten Fuß an, setzte ihn einen Schritt auf die Straße. Nichts zu sehen. War doch garnicht so schwer. Sie lauschte weiter. War das nicht gerade die Stimme des Mannes, der bei dem halbnackten dabei gewesen war? Kurz war sie erleichtert. Die Gefahr weniger in Augenschein nehmend, ging sie nun ein wenig gefestigter auf die vermeintliche Stelle der Geräusche zu, sich dennoch ein wenig umschauend, was in der Dunkelheit vielleicht doch lauern könnte. Ungewollt kam ein leises verängstigtes „Hallo?“ über die Lippen. Die Worte gerade ausgesprochen, riss sie beide Hände nach oben, sich den Mund zuhalten, der Besen fiel um. Überdimensional laut knallte er zu Boden, so empfand Aylin zumindest. Tränen schossen ihr in die Augen, während diese weit aufgerissen in die Dunkelheit starrten, die Nerven zum zerreißen gespannt. Langsam schlich sie den nächsten Schritt weiter, auf die vermeindlichen Leichen zu.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 12:14 am

Kazel funkelte den Menschen an, der ihm vor ein paar Minuten wahrscheinlich vor einem großen Unglück bewahrt hatte, als er ihn dazu überredet hatte die Waffen wegzustecken. Die Frage über das wieso hätte er ihm sehr leicht beantworten können, aber die Frage ob er wirklich so kalt war, die hätte er kaum beantworten können. Zum ersten hatte er durch Lien etwas gefunden, was er beschützen „wollte“. Und zum zweiten hatte er vorhin etwas gespürt, was er definitiv als warm empfunden hatte und nicht als kalt.
Dieser Kerl wollte die beiden Assassinen doch auch töten oder nicht? Er erhob sich leicht und sprang mit einer Bewegung hinaus, die katzenartig aussah. Er beugte sich hinab um die beiden Leichen am Hals zu berühren. Sie waren eindeutig tot. Anschließend durchsuchte er die beiden und fand letztlich was er suchte. Er öffnete das Couvert und las. Wie er vermutet hatte. Die beiden wollten ihm ans Leder. Anstatt dem Mann zu antworten, besudelte er den Brief aus dem Couvert mit Blut und zog dann eine rabenschwarze Feder und ein Tintenfässchen aus seiner Brusttasche. Er schrieb etwas auf den bereits bestehenden Zettel und steckte den Zettel zurück in den Briefumschlag. Anschließend steckte er ihn selbst ein. Er würde ihn bald abschicken.
„Hattest nicht auch du vor, diese zwei zu töten?“, sagte er schließlich, als er jedem der beiden zwei Münzen auf die Augen legte und ihre Gliedmaßen ausstreckte, damit sie flach auf dem Rücken lagen. Er richtete sich wieder auf und blickte wieder auf den Mann. Seine Augen leuchteten im Mondlicht. Anschließend sagte er sehr viel leiser und auch ein bisschen unsicher: „Außerdem… Ich bin nicht kalt. Ich … Ich empfinde nur nichts, bloß weil ich ein Leben nehme.“
Dann durchdrang erneut dieser süße, junge Klang der wunderbaren Stimme Aylins. Kazel blickte auf. Dieses zarte „Hallo“ ließ ihm einen Schauer über den Rücken laufen und er wurde sofort abgelenkt. Sie lief auf ihn zu und mit einem Mal stolperte sie über eine der Leichen. Doch bevor sie auch nur in die Waagerechte Kam war Kazel nach vorne gesprungen und fing sie sie auf. Sein warmer Körper und seine Arme umschlossen ihren Leib und gaben ihn gleich darauf wieder frei. Er sog ihren Duft ein Sein rechter Arm stützte sie sie noch, bis sie von sich aus wieder gehen würde. Er sah sie an und das Blau ihrer Augen wirkte silbrig im fahlen Schein.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 6:03 pm

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Langsam schritt sie Stück für Stück weiter. Kurz hatte sie Stimmen vernommen. Also war dort auch noch der andere Mann. Ihr Herz begann schneller zu klopfen, als sie sich sein Bild vor Augen rief. Aufregung machte sich bei ihr breit. Sie hatte nicht den blassesten Schimmer was vorgefallen war, aber es freute sie Ihn wieder zu sehen. Allen Gedanken der Nacht zum Trotze. Neuer Mut sammelte sich in ihr, sie beflügelnd weiter zu gehen, schneller. Verwundert musste sie jedoch Festellen das irgendetwas ihr im Weg lag, und zwar ausreichend genug, um sie zu stolpern zu bewegen. Es war weich, gegen das sie trat. Ehe sie sich jedoch weiter darüber Gedanken machen konnte, riss sie schon die Hände nach vorne, damit es nicht all zu sehr schmerzen würde, wen sie aufschlug, aber... Erschrocken entwich ihr ein kleiner Aufschrei, als sie in der Luft aufgefangen und dann sanft von jemandem in den Arme gewogen wurde. Sie spürte die Wärme von dem Körper ausgehend, der sie hielt, streifte mit der Hand aus versehen die Brust und spürte nackte, leicht verschwitzte Haut. Ihr Gesicht wurde heiß. Ihr Herz setzte für einen kurzen Moment aus. „Ihr... Ich...“ Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Sie wusste, das es unhöflich war weiter so zu verweilen, es vielleicht sogar unzüchtig war, wenn sie so wer erblicken würde, aber sie genoss es. Es war … Sie wusste nicht zu bestimmen was sie dazu sagen sollte, aber sie fühlte sich geborgen. Noch einmal setzte sie an, diesmal mit leicht gefestigter Stimme. „Wer.. wer seit ihr. Ihr habt mir euren Namen noch nicht verraten.“ Sie schaute leicht nach oben, dort wo sie vermutete seine Augen sehen zu dürfen. Ein leichter gelblicher Glanz ging von ihnen aus, ihr einen wohlfühlenden Schauer über den Rücken tragend. Irgendwo meinte sie aber auch leichtes Unbehagen zu verspüren. Sie ignorierte das Gefühl.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 6:10 pm

Aleph atmete aus seinem leicht geöffneten Mund. Er schüttelte seinen Kopf.
"Es war nicht meine Absicht diese beiden zu verletzen, geschweige denn zu töten."
Er sah still schweigend zu wie der Junge die beiden Leichen präparierte.
Zuerst empfand er nur Abscheu und Verachtung, aber dann war da auch ein Hauch von Mitleid. Er konnte wohl selbst nix dafür, dass er so ist wie er ist.
Als ihm die kleine Bekannte des Arztes in die Arme fiel, schoss Aleph vor und riss sie ihm aus den Händen. Schützend schob er die Kleine hinter sich.
"Wirst du auch nichts empfinden, wenn du ihr Leben nimmst?"
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 6:36 pm

Kazel schaute sie an. Sie suchte seine Augen, er konnte es ganz deutlich sehen, wie sie sein Gesicht in der Dunkelheit zu finden versuchte. Offensichtlich fand sie es auch, denn sie sah ihn direkt an. Es war beängstigend, wie ihn dieses Mädchen in den Bann zog. Er brachte ein zaghaftes Lächeln auf sein Gesicht, aber es war unmöglich dieses in der Dunkelheit ausmachen zu können. Aber dann… Er konnte es kaum glauben. Er hörte die liebliche Stimme und gerade als er antworten wollte wurde Aylin aus seinen Armen gerissen und hinter dem Körper des anderen gedrängt, hinter dem sie trotzdem hervor lugte. Sofort beugte Kazel sich leicht ab und funkelte den Mann in dieser Kampfhaltung an. Gerade wollte er anfangen den Fremden zu beschimpfen und zu verfluchen, aber dann wurde ihm schon die nächste Frage gestellt. Diese Frage ließ ihn jedoch wieder inne halten. Er betrachtete das Gesicht des Mädchens namens Aylin. Dann richtete er sich wieder auf. Er beantwortete die Frage nicht und kletterte zum Fenster rein. Bevor er jedoch verschwand sagte er zu der blonden Schönheit gewandt: „Kazel…“, er klang dabei überhaupt nicht wütend, aber sehr warm war seine Stimm auch nicht.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 6:56 pm

Aylin

Aylin wusste nicht was um sie herum geschah. Erst lag sie fast glückselig in seinen Arme und und dann in der nächsten Sekunde wurde sie schon wieder auf die Beinen gerissen und hinter den Rücken des anderen gedrängt, dessen Namen sie auch nicht kannte. Wieso mein Leben nehmen, war noch etwas passiert, als ich weg war? Panik fand bei ihr anklang und sie fühlte sich kurz in die Situation versetzt, in der sie als Druckmittel von ihm benutzt wurde. Sie schaute der Stimme hinterher, Kazel heißt er... Dann schien er verschwunden. Sie zitterte. „Was meinst du damit, auch mein leben nehmen?“ Sie löste sich von seinem Körper, ging einen Schritt an ihm vorbei und wollte nur noch zurück nach Hause. Plötzlich wurde sie am Arm festgehalten.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 7:17 pm

"Halt, ich bringe dich am besten nach hause.", sagte Aleph, nachdem er bemerkt hatte, wie sich das kleine Mädchen kerzengerade auf die beiden Leichen zubewegt hatte. Hatte sie denn nicht gemerkt, was da vor ihren Füssen lag?
Aleph nahm sie vorsichtig an beiden Oberarmen und dirigierte sie durch die Nacht zu ihrer Haustür.
"Hier, ich hoffe du kannst heute Nacht wenigstens noch etwas schlafen. Und mach dir keine Gedanken, was ich gesagt hab'.", sagte er und wuselte durch ich blondes Haar. "Gute Nacht."

Auf dem Weg zurück blickte Aleph durch das offene Fenster in die Wohnung des Arztes und suchte nach dem Jungen.

Danach fiel sein Blick erneut auf die Leichen am Boden.
"Hm...", murmelte er. "Sieht so aus als müsste ich vor dem Schlafen gehen noch etwas aufräumen..."

Erst nach über einer Stunde konnte auch er sich zum Schlafen in sein Bett begeben.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 7:48 pm

Kazel hatte aus der Finsternis im Haus hinausgeschaut. Es hätte ihn nicht gewundert, wenn der Kerl seine Blicke im Nacken gespürt hätte. Aus irgendeinem Grund hielt er es aber sogar für richtig, dass der Fremde sie nachhause brauchte. Kazel sah gedankenverloren nach draußen und reflektierte über die Frage, die ihm gestellt worden war. Er war nicht kalt. Er war nur nicht so schnell emotional zu beeinflussen. Er konnte sich keine Gefühle leisten, aber das bedeutete nicht automatisch, dass er keine mehr hatte. Er schlenderte zurück ins Zimmer. Er wollte eine Nacht schlafen. Er wollte einfach nur schlafen und nicht mehr über die komische Aura des Mädchens nachdenken, die ihn in ihren Bann zog. Und es war ihm sogar tatsächlich vergönnt, dass er einen angenehmen und vor allem erholsamen Schlaf genießen konnte. Er war noch gar nicht ganz mit dem Kopf auf dem Kissen gewesen, als er auch schon in einen tiefen, traumlosen Schlaf gesunken war.

Das Erwachen war genauso erfrischend und schön gewesen. Kazel stieg der Duft von Kräutertee in die Nase, der sich mit einem süßlichen Geruch vermischte, der wie Honig anmutete. Er schlug die Augen auf und blickte sich um. Der Arzt stand neben Lien und verklebte gerade den Verband, der um das Bein der kleinen Elfe geschlungen war. Langsam und erholt erhob sich Kazel und blickte sich um. Neben ihm stand Obst, Gebäck und der Tee. Als sich auch schon der Doc zu ihm umdrehte und ihn lächelnd fragte: „Na? Gut geschlafen? Ich finde Essen und Tee sind die beste Medizin.“
Kazel sah ihn an und der Arzt drehte sich halb von ihm weg um auch bei Lien einen Tee einzuschenken. Vergeblich versuchte er nun ein Gespräch in Gang zu bekommen.
„Erzähl doch mal, wo kommt ihr her? Und vor allem wer hat das arme Kind zu zugerichtet.“
Als Kazel jedoch dabei schnell zur Seite schaute und ein wenig beschämt dreinblickte, verstand Dr. Shawn sofort. Er ließ das Thema ruhen. So wie Kazel sich verhielt, konnte das nur ein Versehen gewesen sein. Er würde nicht weiter darauf eingehen. Stattdessen fragte er: „Wie heißt du eigentlich? Und den Namen deiner Begleiterin weiß ich auch nicht.“
Aber auch darauf ging Kazel nicht nur nicht ein. Er ignorierte den Arzt sogar vollkommen. Er ging langsam und vorsichtig auf Lien zu und betrachtete sie besorgt. Er wusste, dass sie hier vor niemandem etwas befürchten zu hatten, außer vor der Organisation. Apropos. Er musste da noch was erledigen. Zu aller erst streifte er sich die „neuen Sachen“ über den Körper und begutachtete die funktionalität und wie er sich damit bewegen konnte ohne behindert zu werden. Er nahm den Becher voll mit Tee, lehrte ihn in einem Zug und schenkte sich dann noch mal nach, wovon er jedoch nur noch die Hälfte leerte. Anschließend stopfte er sich ein halbes Gebäckstück in den Mund und nahm sich einen Apfel, mit dem er dann das Haus verließ. Elegant kletterte er auf das Haus des Doktors, weshalb er mehr als nur komisch angesehen wurde und hielt Ausschau. Es dauerte keine halbe Stunde, als endlich kam, worauf er gewartet hatte. Ein großer Vogel riss ihm den Briefumschlag aus der Hand und flog davon.
Als Kazel wieder unten war sah er links und rechts die Straße hinab. Er lehnte sich in einen Schatten am Haus und verschränkte die Arme vor der Brust. Jetzt hieß es warten.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 8:04 pm

Lange hatte sie geschlafen, war erneut von dem schrecklichen Alptraum heim gesucht worden, doch landete sie eben so wieder auf der Wiese, in den Armen des Mannes, den sie nicht kannte.
Sonderbares gemurmel war zu hören.
Jemand sprach, doch wer das war, wusste sie nicht.
Der Duft von frisch aufgebrühten Tee stieg ihr in die Nase, so wie der Duft von frischem Obst.
Ja ... es musste Obst sein.
Nichts duftete so herrlich wie frisches Obst.
Langsam schlug sie die Augen auf.
Ihr Bein tat noch weh, aber nicht mehr so schlimm wie am Tag davor, als Kazel sie wohl eher aus versehen, geschnitten hatte.
Ein Verband war angelegt worden.
Sie sah sich um, doch Kazel war nicht da.
Statt dessen, stand da ein ihr wildfremder Mann im Zimmer.
Sie war noch nicht ganz dabei, sah nur das er ein Mensch war und begann zu schreien wie am Spieß.
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Aylin

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BeitragThema: Re: Sinari-Town   So Jul 25, 2010 10:05 pm

Aylin

Schlafen tat gut. Endlich in ihrem kuschelweichen Bett angelangt schaffte sie es sogar einzuschlafen. Die Aufregung des Tages hatte sie geschafft. Was sie jedoch zu letzt noch verärgerte war, das sie wie ein kleines Kind behandelt wurde, und ihr durchs Haar gewuschelt wurde. Sich endlich dann aber in den Schlaf wiegend hatte sie zuletzt noch ein Wort auf den Lippen „Kazel...“
Der nächste Morgen ließ sie recht frisch erwachen. Sie fühlte sich munter und bereit für die Aufgaben des Tages, denn auch wenn sie frei hatte, bedeutete es nicht, das sie von den täglichen Hausarbeiten entbunden war. Somit begann ihr Morgen damit sich um ihre kleine Schwester Ally zu kümmern, Säuberungsarbeiten im Haus zu tätigen sich im allgemeinen nützlich im Haushalt beteiligen. Als sie kurz aus dem Fenster des oberen Geschosses schaute, machte ihr Herz einen kleinen Freudenhüpfer. Kazel war dort draußen. Es gefiel ihr, das er die Kleidung, welche sie ihm mitgebrachte hatte, angezogen hatte, auch wenn sie fand, das sie nicht wirklich ideal für ihn waren aber zumindest ihren Zweck erfüllen würden. Er hatte was an, denoch musste sie kurz schmunzeln, wie er wohl ausgeschaut hätte, wenn erhalbnackt gewesen wäre. Aber was machte er da auf dem Dach? Sie sah, wie er etwas in die Luft hielt und dann ein Vogel, ein Rabe meinte sie wäre es gewesen, es mitnahm. Hatte er ihn gefüttert? Sie dachte sich nichts weiter dabei, auch wenn sie es als ein wenig seltsam empfand, sah jedoch, wie er dann wieder hinunter kletterte. Verträumt hätte sie ihn weiter angeschaut, doch ihre Mutter war noch nicht ganz zufrieden mit ihr. So löste sie sich schwermütig von seinem Anblick. Kurz darauf war sie endlich fertig. Schnell machte sie sich zurecht, schaute, das sie Ordentlich aussah, warf ihre weiße Gewandung über und ging hinaus an die frische Luft. Ihrer Familie warf sie ein freudiges: „ Bis später.“ über die Schultern zu, ehe die Haustür leise ins Schloss viel.
Erheblich belebter als letzte Nacht zeigte sich die Straße jetzt. Leider war Kazel nicht mehr da, so musste sie also zuerst ins Haus hinein gehen um ihn wohl zu sehen Sie hatte sowieso vor zu schauen, wie es der Elfe gehen würde, auch wenn ihr dabei nicht ganz wohl zumute war. So betrat sie nach einem kurzen Klopfen an der Tür das Zimmer mit einem fröhlichem „Hallo“ auf den Lippen und war doch sichtlich verwundert über die sich da bietende Szenerie.
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Aleph

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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Mo Jul 26, 2010 6:46 pm

Aleph wachte, obwohl er letze Nacht sehr lange wach geblieben war, als erster früh morgens, noch vor dem ersten Hahnenschrei auf.

Nachdem er letze Nacht das kleine süsse Nachbarsmädchen heim gebracht hatte, musste er sich erst einmal mit den Leichen der beiden Attentätern befassen. Denn, auch wenn er die Taten des wilden Jungen keineswegs tolerierte oder irgendeinen Mord vertuschen wollte, so musste er leider zugeben, dass das Blut derer auch an seinen Händen klebte. Oder wohl eher an seinen Lanzen. Ausserdem, so entschied Aleph, waren die beiden Opfer auch nicht ganz unschuldig und hätten sicherlich erbarmungslos einige oder alle Mitbewohner des Hauses oder aus der Nachbarschaft und in der Stadt gemeuchelt, wären sie ihnen unbequem geworden oder in die Quere gekommen.
"Und trotzdem ist es falsch!", zischte Aleph zornig über sich selbst, während er sich gerade anzog.

Weil er mit der freien Zeit nichts besseres anzufangen wusste und auch niemanden aufwecken wollte, verließ er das Häuschen und wollte der kleinen Stadt einen Besuch abstatten.
Draussen in der Stadt war es noch ruhig, als er seinen morgendlichen Spaziergang machte und kurz vor dem Frühstück wieder im Haus des Arztes ankam.

Genau in dem Moment, indem er in Sichtweite des Hauses kam, konnte er den wilden Jungen erblicken, der wie ein kleiner Affe auf das Dach kletterte.
Aleph beobachtete ihn.
"Ich hoffe bloß, er hat sich nicht noch mehr Ärger eingehandelt mit diesem Brief.", flüsterte er leise.

Vollkommen unbeachtet schlich sich ein Schatten von der Seite an Aleph ran. Mit einem Satz sprang es auf Aleph's Schulter und klammerte sich an ihn. Plötzlich biss ihm der kleine Junge in den Kopf.
"Au, verdam...Liu!"
Aleph schüttelte sich und versuchte den kleinen Jungen von sich abzuschütteln.
Als der kleine Junge Liu von seiner Schulter absprang landete er geschickt auf allen Vieren und fauchte Aleph wütend an.
Vorsichtig hielt Aleph ihm seine Hand hin. "Ich weiß ich habe dich in der Gaststätte vergessen. Verzeih mir bitte."
Liu regte seinen kleinen Hals und schnupperte interessiert an Aleph's Finger. Danach senkte er seinen Körper wieder und schmeichelte sich an Aleph's Bein.
"Gut, du kannst mit."
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Kazel

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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Mo Jul 26, 2010 9:09 pm

Kazel lehnte lässig in dem Schatten neben der Tür des Doktors. Zwar brannte er darauf zu erfahren, wie es Lien ging, aber er wollte sie weder stören, noch wollte er dem Arzt über den weg laufen. Der Typ stellte eindeutig viel zu viele Fragen. Außerdem war es ihm irgendwie zu blöd ständig dort zu hocken. Er vertraute dem Menschen nicht aber er brachte ihm trotzdem einen gewissen Respekt entgegen, da er Lien behandelt hatte obwohl sie eine Elfe war. Und er ein Halbdämon! Wieso hatte er das getan? Nächstenliebe hin oder her, er konnte sich nicht vorstellen, warum jemand so etwas tun würde. Die Menschen hier würden ihn lynchen, würden sie es erfahren oder nicht? Er konnte sich keinen Reim darauf bilden. Wollten die Menschen vielleicht gar keinen Krieg mehr? Wie auch immer. Das hatte ihn nicht zu interessieren und in diesem Punkt glaubte er dem Arzt. Er würde Lien nicht verletzen. Die kleine Elfe erinnerte ihn so sehr an seine Halbschwester und dieses Mädchen… Nun ja, sie löste etwas anderes in ihm aus, was er kaum beschreiben konnte. Was er nie in seinem Leben auf diese Art und Weise kennengelernt hatte. Nein… Er hätte ihr nie im Leben etwas antun können. Er wusste selbst nicht so richtig warum, aber er wusste, dass er sie mochte. Das er sich „freute“ sie zu sehen.
Mit einem Mal wurden all seine Gedanken unterbrochen. Ein Schrei! LIEN!
Sofort rannte er in die Hütte. Doc Shawn stand da wie vom Donner gerührt und Lien sah ihn mit großen angsterfüllten Augen an. Kazel konnte keine wirkliche Gefahr erkennen. Das einzige, was sich ihm bot, war der Arzt, der wie erstarrt schien, Lien, die panisch zu ihm hinüber sah und der Tee, der unberührt auf dem Tisch neben ihr stand. Kazel kombinierte allerdings sofort. Er konnte ganz deutlich spüren, welche Gefühle von den jeweiligen Parteien ausgingen. Lien hatte Angst und der Doc war verwundert. Offenbar glaubte sie, dass der Mensch ihr ans Leder wollte.
Noch immer stand er in einer aggressiven Angriffsposition als er mit einem Mal die Stimme hörte, die er schon mehrfach vernommen hatte, wobei jene ihm immer und immer wieder ein irgendwie schönes Gefühl gab. Es war das Mädchen vom Vortag. Aylin. Sie stand da und sah ein bisschen komisch auf die Szene. Offenbar konnte sie nicht so recht zuordnen, was sich da eben vor ihren Augen abspielte. Kazel sah von einer Person zur anderen, was in nicht einmal einer Sekunde geschah und wurde schnell wieder Herr der Lage.
Sofort entspannte er sich, nachdem er bis vor wenigen Sekunden tausend Tode gestorben war. Sein Herzschlag normalisierte sich wieder und das Adrenalin in seinem Körper baute sich nach und nach ab. Er war wirklich froh, dass das alles hier ein Missverständnis war.
„Es ist gut Lien. Du brauchst dich nicht fürchten. Wir sind hier sicher.“ Er wollte eigentlich noch anfügen, dass sie nicht so rumschreien solle, wenn keine Gefahr erkennbar war, aber aus irgendeinem Grund unterließ er es besser. Er atmete einmal hörbar ein und aus und bei seinem nächsten Satz klang er ungewöhnlich sanft: „Diese hier wollen uns helfen.“
Und dann sah er in die Augen des jungen Mädchens, welches ihm so unendlich rein vorkam, dass es ihm bald schon wieder zu schäbig vorkam sie anzusehen. Dennoch. Er konnte sich nicht von ihren Augen lösen, bis ihm bewusst wurde, dass er Lien ansehen musste, um ihr klar zu machen, wie ernst er es meinte. Sie würde ihm glauben, wenn sie ihn ansehen würde. Und er würde sich sicherlich noch einmal für sein versehen entschuldigen. Es war nicht seine Art unbedacht zu handeln und somit sein Zielobjekt zu gefährden. Wiederwillig, aber mit Nachdruck sah er wieder zu Lien und kniete sich vor sie. Dann sah er zum Arzt, der eifrig nickte und „ganz unauffällig“ immer näher an Aylin heranrückte.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Mi Jul 28, 2010 11:11 am

Auch Aleph hatte der Schrei in Haus gerufen, gemeinsam mit seinem ebenso verstörten Begleiter.
Als er das Zimmer betrat, waren die anderen bereits drinnen. Aleph löste seine Haltung und lächelte amüsiert über die Szenerie - die kleine Elfe, die den Arzt als potentiellen Angreifer missverstand; der Arzt, der nicht verstand, wieso sie schrie und der seine Arbeit weitergehen wollte; das kleine Nachbarsmädchen, das so fehl am Platz schien wie Aleph und sein kleiner Freund, die aber unbedingt nach dem Burschen sehen wollte und mittendrin der Junge mit den wilden Augen, der wie zwischen den Stühlen in dieser Szene stand und nicht wusste was er tun sollte.
Aleph brummte leise, ehe er den Raum betrat und jedem einen Guten (wenn auch verspäteten) Morgen wünschte.

Sein kleiner Begleiter Liu schlich zu den anderen und schmieg sich an die Beine des kleinen blonden Mädchens.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Do Jul 29, 2010 8:34 pm

Zunächst war sich Lien nicht sicher, ob Kazel recht hatte, doch als er so vor ihr kniete, sie so durchdringend an sah, vertraute sie ihm.
Sie rutschte auf dem Bett näher zu ihm.
Unsicher betrachtete sie die drei Fremden, welche scheinbar alle schon die Bekanntschaft Kazels gemacht hatten.
Sie spürte einen ziehenden Schmerz am Bein, betrachtete den Verband und sah dann wieder hoch.
"Danke,"
murmelte sie leise.
Kael schmiegte sich, einen leisen Knurrlaut von sich gebend, an Lien, die ihrer Seits ihre Arme um den Drachen legte.
"Wo ... sind wir?"
wollte sie schließlich wissen.
Sie erinnerte sich an nichts mehr.
Kael wurde kurzerhand so auf den Schoß gezogen, dass Lien sich an ihn schmiegen konnte, als sei er der einzige dem sie hier noch vertraute.




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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Do Aug 05, 2010 8:19 pm

Aylin

Der Schrei des Mädchens hatte sie verschreckt, doch schien die Anwesenheit Kazels ihr Ruhe zu geben. Von hinten näherte sich noch der andere Mann. Seine Begleitung hingegen bemerkte sie gar nicht erst, sie schaute wieder zurück zu der sich bietenden Szene vor ihr. „Alles in Ordnung?“ brachte sie vorsichtig mit einem schüchternem Lächeln auf den Lippen vor, den Blick auf der Elfe gelegen. Mit sich am hadern ob sie vielleicht einen Schritt näher gehen sollte, um sich ihr vorzustellen oder aber lieber an Ort und stelle zu verbleiben um sie nicht weiter einzuschüchtern schaute sie hinüber zu Kazel, der sich vor sie kniete. Sie verstand nicht was genau diese beiden zusammenbrachte, was genau sie verband. Ein hauch von Sehnsucht lag in ihrem Blick. Sie wollte irgendwas sagen, den der Moment wie er jetzt war, war schon ein wenig komisch, nicht lustig, eher unangenehm. Nichts viel ihr ein, doch es war nicht zu verwundern, immerhin wurde ihre ganze Aufmerksamkeit auf einmal an ihr selbst zu Teil. Ohne es zu verstehen hatte sich ein kleiner Junge an ihr Bein geschmiegt. „Wer bist du denn? Und von wo kommst du überhaupt?“ sprach sie lachend fröhlich mit einem Hauch von Überraschung. Spontan gefiel es ihr, so wie der kleine junge sich an ihr festhielt. Es hatte etwas von ihrer kleinen Schwester. Sie strich ihm leicht verträumt über den Kopf, nicht wahrnehmend, das dem Jungen etwas sonderbares am Hintern entwuchs, ein kleines Affenschwänzchen könnte man meinen.
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BeitragThema: Re: Sinari-Town   Do Aug 12, 2010 1:14 pm

"Sein Name ist Liu und er gehört zu mir.", antwortete Aleph für den Kleinen und machte sich seine Gedanken darüber, weshalb Liu diesem Mädchen vertraute und zutraulich war, wo er doch ansonsten jedem anderen Menschen - ausser Kindern - gegenüber aggressiv oder verängstigt war.
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