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 Die Steppe vor Astalor

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Lien

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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Sep 10, 2011 4:25 pm

Prächtig ...
Da drüben war ebend er Mörder zusammen gebriochen, ohne noch was von sich zu geben, der Wolf verwandelte sich plötzlich in einen Menschen, Aylin hatte einen Schock und kazel wurde von den Beinen gezogen, weil sein Körper die Schmerzen nicht länger ignorieren konnte.
Sie selbst stand da und wurde komplett ignoriert.
Eigentlich war alles wie immer, wenn Kazel sie nicht gerade anmaulte wegen irgendwas.
Da Kazel zu sehr mit Aylin beschäftigt war, nutzte Lien nun ihre Zeit, sich um den Wolf zu kümmern. Langsam trat sie näher, betrachtete die Wunde im Nacken und kniete sich neben ihn.
~Es ist ganz einfach ... wenn es mit der anderen Magie so geht, muss es heir nun auch klappen, ~
überlegte sie.
Sie schloss die Augen, konzentrierte sich und spürte, wie etwas durch ihren Körper floß.
Etwas warmes, was sich wie flüssiges Licht anfühlte.
Es verließ ihre Hände.
dann geschah etwas, womit sie nicht gerechnet hatte.
Sie erfuhr den Schmerzb des anderen und schrie überrascht und vor Schmerz auf, doch ließ sie den Zauber nicht abbrechen, sondern heilte die Wunde des Mannes, womit sie ihn nun rettete.
Als es geschafft war, nahm sie die Hände von der Stelle, die verletzt gewesen war und betrachtete sie.
Nichts war mehr von der verletzung zu sehen, dafür war sie selbst mal wieder vollkommen erstaunt und ein wenig müde.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Okt 30, 2011 2:51 am

Es war ein abscheuliches Gefühl, diese träge Leere, inmitten dieser Situation. Sie hörte die Antwort von ihrem Liebsten, so wollte sie sich glauben, doch sicher war sie sich deshalb noch immer nicht. Immerhin hatte dieser Assassine es selber gesagt. Er wollte sie töten. Es war gut Kazels Wärme zu spüren. Es tat ihr gut, und dennoch schien es für den Moment alles zu sein, was sie bekommen würde. Ob der Mann nun sterben musste, oder nicht, das war ihr in dieser Situation egal, das was damit in Verbindung stand war das Entscheidende. Es wurde kalt, Kazel hatte sie losgelassen, und mit seiner Berührung verließ sei die Wärme. Es vergingen einige Sekunden, ehe sie realisierte, was genau das zu bedeuten hatte. Ruckartig drehte sich sich um, und schaute zu ihm hinunter. Wehmut lag in ihrem Blick. In ihrem Augen war zu lesen, das sie ihm am Liebsten um den Hals gefallen wäre und sich bei ihm ausgeweint hätte, doch hielt sei dem Drang stand. Stattdessen kam viel distanzierter als gewollt von ihr: „Ich glaube du hast dich überanstrengt, wir müssen schauen, was mit dir geschehen ist,und ob die Wunden wieder aufgegangen sind. So machte sie sich gleich daran zu schauen wie weit es um ihn bestellt war.

Eine wohltuende kribbelnde Wärme durchzog die Stelle der wunde. Spontan hätte man gekratzt, doch hielt er sich zurück, immerhin war jemand gerade dabei seine Wunde zu behandeln, nein zu heilen. Er wartete kurz, als von ihm abgelassen wurde. Keinerlei Schmerz war zu verspüren. Verwundert fühlte er nochmal über die Stelle. Dann setzte er auf. Die Wunde war weg. Mit einem freundlichen, gar fröhlichem Gesicht schaute er der vermeintlichen Heilerin ins Gesicht. Sogleich erkannte er, das es ihr wohl sehr viel Anstrengung gekostet hatte, als er angenommen hatte. So setzte sich gleich eine Sorgenvolle, und bedauernde Miene in seinem Gesicht auf. „ich danke euch, das ihr diese last auf euch genommen habt, um mich von meinem Leid zu befreien. Bedankend senkte er kurz das Haupt: „Danke!“. Für einen Moment hielt er diese Pose bei, dann hob er ihn wieder. Kurz musterte er das Gesicht der Elfe. Kurz darauf lächelte er freundlich und schaute dann leicht verlegen zur Seite. Sein Blick viel auf die umliegende Person, vor allem auf Aylin, doch sagen tat er nichts.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mi Nov 02, 2011 1:25 pm

Was genau geschah sah Kanzel zum einen nicht und zum anderen störte es ihn auch nicht im Geringsten. Er war fertig – am Ende. Er hatte das Gefühl, als könne er sich kein auch noch so winziges Stück bewegen. Seine Glieder pochten im Rhythmus seines kräftigen Herzens, aber das und seine Lunge war das einzige, was sich noch bewegte. Selbst wenn dieser Wolfsmensch jetzt doch den Wunsch verspüren sollte, sie anzugreifen, war Kazel nicht mehr in der Lage auch nur eine Hand zu heben. Sein Wurfgeschoss, dessen Rückhol-Schnur locker um seine Hand gewickelt war, lag da, als wäre es ebenso gestorben, wie der Mann, der da im blutbesudelten Staub lag oder al sei es ein Sinnbild für Kazels eigene Schwäche.
Stumm leidend schloss Kazel seine Augen, als Aylin ihm erklärte, dass er sich wohl überanstrengt hätte und ertrug ihre Bemühungen klaglos. Was sollte er auch dagegen sagen? Nicht dass er vermutlich ohnehin nicht in der Lage gewesen wäre jetzt zu streiten. Kazel wollte es nicht wahr haben und schon gar nicht aussprechen, aber am liebsten wäre er einfach liegengeblieben und hätte eine Woche durchgeschlafen. Einfach an Ort und Stelle bleiben und nichts tun.
Ein weiterer Gedanke stieg in seinem wirren Kopf empor. Hatte Lien nicht gerade geheilt? Hatte sie nicht gerade die Verletzung des Wolfsmenschen entfernt? Er riss die Augen auf, was so aussah, als hätte er sich über einen plötzlichen Schmerz erschreckt, was wohl auch daran lag, das Aylin ihn untersuchte. Langsam, aber schnell genug um seinen plötzlichen Geistesblitz zum Ausdruck zu bringen blickte er zu Lien herüber, die offenbar verwundert genug schien.
Ein aufwallender Schmerz, der von seinen protestierenden Knochen und Muskeln her rührte, entlockte ihm einen kläglichen Aufschrei der in einem halbherzigen Stöhnen endete und Kazel verstummen letztlich ließ.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Mi Nov 02, 2011 2:25 pm

Der junge Mann hatte sich auf gesetzt.
Natürlich war sie erschöpft, aber sie lächelte, froh die Wunde geheilt zu haben.
In ihr steckte offenbar mehr, als sie selbst es je für möglich gehalten hätte.
"Es ist keine Last jemandem zu helfen, der so verletzt war, wie ihr. Ich bin glücklich euch geholfen haben zu können,"
erklärte sie lächelnd.
Sie sah seinen Blick, der um alle herum ging, dann jedoch auf Aylin hängen blieb.
"Ich glaube wir haben noch ein paar Sachen dabei, die ihr tragen könntet. Ich hole euch erst einmal eine Decke,"
meinte sie leise, während sie aufsah.
Gerade noch sah sie Kazels Blick auf sich ruhen, der scheinbar einen Gedanken übertragen wollte, als er aufschrie.
Der Schrei verstummte und er lag einfach nur da.
Er musste so völlig erledigt sein, dass er einfach nicht mehr weiter konnte.
Wenn sie dem jungen Mann hatte helfen können, konnte sie es vielleicht auch bei Kazel.
Es würde sie wahrscheinlich eine große Anstrengung kosten, doch das war ihr gerade egal.
Sie stolperte hinüber zu ihm, wo Aylin gerade nach seinen Wunden sah.
"Ich will was versuchen,"
erklärte sie nur knapp, als sie sich ihr gegnüber auf Kazels andere Seite setzte.
Sie legte die Hände auf seine Brust, nahm alle Kraft zusammen, die sie noch aufbringen konnte und begnn sich zu konzentrieren.
Wieder spürte sie, wie eine Wärme drch ihren Körper zu ihren Häönden lief und auf Kazel über ging.
Auch um ihre Hände herum schien ein goldenes Licht, welches diese Wärme durchaus zeigte.
Was nun in Kazels Körper geschah, nahm Lien nicht mehr war.
Auch den Schmerz, dr sich auf sie übertrug, spürte sie nicht mehr.
Sie hatte ihr letzten Kräfte mobilisiert, die sie noch hatte und war in eben jener Stellung, die sie eingenommen hatte, Bewusstlos geworden.
Das Licht um ihre Hände erlosch und Lien rührte sich nicht.
Nur der Atem ging gleichmäßig.
Nur die Schrammen und Schnittwunden, wie auchz Prellungen waren verheilt, die Brüche jedoch, waren geblieben.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Nov 20, 2011 12:09 pm

Das junge Ding wusste gar nicht was sie genau von dem halten sollte. Lien tat etwas von dem sie nicht wusste, was es zu bedeuten hatte, oder was es bewirken würde. Eins war jedoch offensichtlich: Sie hatte Kazel geholfen. Eine Mischung aus Schrecken und Glück legte sich über ihr Gesicht: Glücklich weil es Kazel besser zu gehen schien, traurig weil Lien sich auf mal nicht mehr regte. Schnell war jedoch klar, das sie eingeschlafen war. Vorsichtig legte sie sie hin, gab ihr eine Decke, dann beschaute sie sich ihren Liebsten: Dir geht es wieder besser, oder?“ Eine Träne stand ihr ins Gesicht. Sie hatte noch immer nicht die weitere Person bemerkt, welche sich hinter ihnen befand und gespannt zuschaute, was vor sich ging.
In einem Überhang der Freude, drückte Aylin Kanzel einen Kuss auf den Mund und hielt ihn umschlungen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Do Nov 24, 2011 11:54 am

Kazel war sehr froh, dass Lien ganz klar begriffen hatte, was er ihr hatte sagen wollen. Zumindest glaubte er das, als sie auf ihn zu schwankte und ihre Hand auf seine Brust legte. Sie hatte also endlich gelernt zu heilen. Komischer Weise war das der erste Gedanke, der Kazel durch den Kopf schoss. Nicht etwa dass sie ihm Linderung verabreichen konnte oder dass sie ihn durch einen einzigen Blick verstanden hatte, nein sondern die pure Tatsache, dass sie ihre Fähigkeiten ausbildete. Und dann floss warmes Licht durch ihn hindurch und Liens Hände verkrampften sich, woraufhin sie gleich zur Seite kippte.
Kazel fühlte sich wie neu geboren. Es war unglaublich! Kazel fühlte sich, als habe sie ihm neue Lebenskraft geschenkt. Sein Herz hämmerte stark und überhaupt nicht erschöpft in seiner Brust und seine von Schmerz glasigen Augen wurden wieder stechend scharf und wach. Er sah Aylin in die Augen. Sie weinte… seinetwegen. Und dann stürzte sie sich auch schon wieder auf ihn. Sie umarmte ihn und küsste ihn. Klammerte sich an ihm fest, als wäre er ihr letzter Rettungshalm. Er erwiderte den Kuss, die Umarmung, einfach alles. Er ignorierte, dass Lien in einen tiefen Schlaf gesunken war und kümmerte sich auch nicht um die neu hinzugestoßene Person. Er war einfach nur glücklich.
Erst nach einer kurzen Ewigkeit hob er den Blick und betrachtete die beinahe nackte Person, mit nichts weiter als einer Decke im Arm. Er sah ihn nicht feindselig, aber auch nicht freundlich an. Sein Blick war nicht mal fragend oder verwundert. Er sah ihn einfach nur an. Seine gebrochenen Knochen machten ihm kaum Schwierigkeiten und auch seine Kopfschmerzen, die ihm die Sinne vernebelt hatten, waren verschwunden.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   So Dez 25, 2011 11:01 pm

Mit einem Schrägen lächeln, das Freude wie Verwunderung als auch Argwohn bedeuten konnte, schaute sich der Fremde das vermeintliche Pärchen an. Erst kurz darauf merkte er das ihn der schwarzhaarige Bursche anschaute. Er erwiderte den Blick, welcher kühl und gelassen war und wartete einfach stillschweigend ab.
Aylin beugte sich ein wenig zurück und betrachtete verdutzt den Blick den Lieben vor ihr, der sie scheinbar die letzten Momente gar nicht weiter anschaute sondern etwas ganz anderes sah. Sie drehte sich um, neugierig zu sehen um was es sich handeln würde. Verwunderung war in ihren Augen zu sehen, als sie den selben Mann zu Gesicht bekam, in seinen hellen Gewändern. Es war verwunderlich. So wie er aussah schien er gar nicht hier hin zu passen, Helle, weiße Kleidung,dazu die Ordentlich gekämmte Frisur, seine Haltung, eben so, als wäre er an einem vollkommen falschen Ort. Sie rutschte leicht verlegen von Kazels Schoß, als wäre ihr klar geworden, das sie beiden gerade in einem intimen und deshalb auch peinlichen Moment ertappt worden wären. Kurz fasste sie sich und sprach wohl etwas aus, das sich zum Anstand gehörte: „Hallo.“ Sie lächelte freundlich, hatte noch leicht gerötete Wangen, und schaute auch gleich, noch immer verlegen, zur Seite. Die Augen des Mannes änderten sich in ihrem Glanz, sie schienen nun viel freundlicher. Er beugte sich nah vorne und deutete einen Knicks an. „Es ist mir eine Ehre – seit gegrüßt. Mein Name ist Elren“ Kurz suchte er den Blick des Mädchens, welchen diesen erwiderte, dann schaute er nochmals in die Augen Kazels.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 12:23 am

Kazel bemerkte sehr wohl, wie der Fremde sie anschaute, aber wirklich zu überzeugen, schien ihn das nicht. Er reagierte überhaupt nicht, sondern harrte stumm und argwöhnisch aus, was geschah. Doch dann verfinsterte sich sein Blick. Aylin rutschte von ihm herunter, als müsse man sich davor schämen, auf dem Schoß eines Mörders zu sitzen. Nun, war es vielleicht nicht auch so? Er sah, sie an, als habe sie ihm gerade vor Augen geführt, was für ein Monster er war und doch einen Wimpernschlag später wirkte er wieder kalt und unergründlich.
Ihre Stimme hingegen versetzte ihm beinahe Stromschläge, die doch eigentlich seinem Willen gehorchen sollten. Unglaublich, wie ihn dieses Mädchen aus der Fassung brachte. Stumm leidend saß er da und fragte sich, ob sich Aylin wirklich schämte bei ihm zu sein, oder ob das ein Akt des täglichen Lebens ihrer Gesellschaft war. Er wusste es nicht genau, da ihm solche Verhaltensformen, doch recht egal gewesen waren. bis jetzt zumindest.
Doch dann geschah es. Dieser komische kauz sprach zu ihr, als wäre er ihr Leibwächter. Kazel sprang auf und bereute die Bewegung im selben Schnappatem-artigen Einatmen. Sein Knie gab nach und er strauchelte, wobei er sich gerade so und unter mehreren Abfangversuchen stabilisierte und schließlich errötet zum Stehen kam. Nicht nur, dass sein Bein schmerzte – nein, seine gesamte linke Körperseite pulsierte und erinnerte ihn daran, dass ein Bruch immer erst dann zur Mahnung schritt, wenn man sich bewegte.
Er keuchte erst, ehe er zur Sprache fand und sich aufrecht hinstellte. Und selbst jetzt, wo er so kaputt war und eigentlich ziemliche Schmerzen hatte, wirkte er so, als sei ihm kein Haar gekrümmt worden. Alleine der Schweiß auf seinen Schläfen zeugte von seiner eigentlichen Verfassung.
„Ich… danke euch für eure Hilfe.“ Ja, das tat er wirklich. „Aber nun ist es Zeit sich zu verabschieden. Lebt wohl Elren, ich werde euch nicht vergessen.“, sprach er und drängte Aylin hinter sich. Jeder der sich auch nur im Entferntesten auskannte, konnte die Eifersucht in Kazels Ausdruck erkennen. Obgleich er alles daran setzte dies nicht zu zeigen…
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 12:40 pm

Elren schien mit jedem Blick zu erkennen, was gerade in diesem Mann durchging, das er schmerzen hatte, nicht nur Körperliche. Aylin wurde von Kazel umgedreht, sie war verwundert, und verdutzt zu gleich. „Ihr habt recht, Vielleicht sollte ich wirklich gehen, aber habt ihr nicht noch schmerzen?“ Seine Stimme klang freundlich. Sofort drehte sich das Mädchen zu Kazel um. „Stimmt das?“ Wut und Angst lag in ihrem Blick. Sie blieb stehen, ließ sich auch nicht weiter bewegen. „Du hast Scherzen oder?“ Sie schaute in seine Augen, und schien die Antwort schon längst zu wissen. Sie schaute den Fremden an, dann nochmal zu Kazel. Wir werden bleiben fürs erste, oder dich weiterziehen. Es geht dir nicht gut. Außerdem geht es Lien auch nicht gut. Wir müssen als bleiben.“ Ein kurzes unbemerktes Lächeln spielte sich über den Lippen Elrens.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 1:20 pm

Er konnte nicht leugnen, dass die Verletzungen Schwierigkeiten machten, wozu auch. Spätestens, wenn er versuchen würde zu laufen, würde es jedem auffallen, der nicht erblindet war. Das war ja auch eigentlich nicht sein Ziel gewesen. Eigentlich hatte er gewollt, dass dieser Elren verschwand und nicht er. Jetzt wo ihm zumindest Prellungen und Verstauchungen nicht mehr auf den Geist gingen, konnte er sich immerhin so weit zusammen reißen, dass er nicht mehr ganz so ein Schlimmer Ballast war. Aber gehen? Nicht ohne Krücke und schon gar keine Tagesmärsche.
Außerdem schlief Lien ohnehin gerade und musste sich auch ausruhen. Also war an ein Weiterkommen nicht zu denken. Er horte sich an, was Aylin und dieser Elren zu sagen hatten. Innerlich verfluchte er den Mann, der ihnen das Leben gerettet hatte und wusste nicht mal genau warum.
„Ja, ich habe schmerzen. Und nein, ich habe nicht vor weiterzugehen.“, sagte er. „Fürs Erste.“, wiederholte er Aylins Worte. Er beäugte Elren und Kazels Blick war warnend. ‚Auch wenn du uns gerettet hast. Ich werde dich im Auge behalten.‘, schienen seine Augen zu sagen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 1:37 pm

Aylin holte Luft. Das Erste kleine Problem war beseitigt. Auch wenn es ihm nun besser ging sollte er nicht übermütig werden. Das wäre das Schlimmste in seiner jetzigen Situation. Mit freundlichem Blick besah sie sich Kazel: „Bitte, halte noch ein wenig aus. Bald wird es dir besser gehen, bestimmt. Sicherheit gebend, legte sie ihm eine Hand auf die Wange, als sie sich zu ihm hinunterbeugte, um mit ihm zu reden. „Ich werde mich jetzt um Lien kümmern.“ So ließ sie von ihm ab und ging zu der kleine Elfe. Sachte drehte sie das Elfenkind um, wobei einige Haare zur Seite vielen und ihre Ohren preis gaben. Aylin erschrak und sah sofort zu Elren hinüber, der sah, was geschah. Ruhig setzte er sich hin. „Eine Elfe also.“ Beschützend Nahm das Aylin das Mädchen in den Arm: „Sie ist ließ und freundlich, außerdem hat sie niemandem Leid zugetragen.“ Beschlichtend schüttelte er jedoch nur den Kopf. „Mir ist nicht danach Elfen zu jagen, oder sie gar zu töten, Immerhin hat sie meine Wunden geheilt.“ Aylin ließ ein wenig nach, legte den Kopf Liens auf ihren Schoss und betrachtete das Mädchen. Dann schaute sie zu Kazel hinüber, dann zu Elren. „Nochmals danke das du uns geholfen hast, ohne dich währen wir, nein Ich vielleicht verloren gewesen.“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 2:33 pm

Kazel ballte seine Fäuste, wobei er bei seiner linken sofort wieder locker ließ, da seine Muskeln an seinen Knochen zerrten. Er schloss die Augen, als Aylin ihn streichelte und genoss es. Auch als sie ihm verkündete, sich nun um Lien zu kümmern schaute er sie verliebt an. Seltsam musste das wirken. Eben noch mit finsterer Miene zu dem Fremden starrend und im nächsten Moment zu seiner Liebsten schauen, als könne er kein Wässerchen trüben.
Erst als Aylin wieder zu dem weiß gewandeten sprach veränderte sich seine Stimmung erneut. Ja klar, ganz ohne ihn, wäre sie nun tot… Kazel knirschte mit den Zähnen, man hätte jedoch auch denken können, dass er die Zähne zusammen bis wegen irgendwelcher Schmerzen. Sitzen war anstrengend, da seine Rippen ihn beim Atmen störten. Er ließ sich sacht nach hinten fallen und schloss die Augen. Er sah unzufrieden aus und sagte schließlich: „Ich denke, wir haben ihm genug gedankt. Schluss jetzt damit! Was willst du eigentlich von uns?“, fuhr er Elren an und seine SToimme klang viel böser, als er es beabsichtigt hatte.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 2:41 pm

Elren zuckte mit den Schultern. An sich war ich die letzte Zeit alleine umher gereist. Es war wohl eher Zufall als gewollt, als ich mitbekam, wie dieser Fremde euch angegriffen hatte. „Was wolle er eigentlich von euch, war er ein Freund? Nein das kann nicht sein, es war ein seltsames Bild. Elren bekam mit, wie Aylin ein kurzen vielsagenden Blick zuwarf, der zu bedeuten hatte, wie unhöflich sein verhalten war. Ebenso wie das freundliche Nicken, das ihm zugewandt war. „Schlussendlich denke ich, das ich gerne fürs erste hier bleiben würde, ein wenig... Gesellschaft würde mir gut tun, und ich denke, in eurer jetzigen Verfassung und den Tieren die hier leben wäre es nur gut, wenn ihr eine Person mehr zur Verteidigung dahaben würdet. Aylin schien der Gedanke zu gefallen, und wollte ebenso gerade darauf antworten.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 3:00 pm

Kazel öffnete rasch die Augen, als der Fremde auf seine Frage antwortete. Er schien verwirrt, denn sonst hätte er gewusst, dass sich Freunde nicht bi in den Tod bekämpfen. Kazel sah zweifelnd zu ihm herüber, wobei ihm der scheltende Blick, seiner Liebsten nicht entging und schon gar nicht das freundliche Nicken zu diesem verdammten … ja was? Und dann blieb ihm der Mund offen stehen, als er den Ausführungen dieses Mannes weiter folgte und dabei Aylin beobachtete, die ihn vermutlich auch noch gerne dazu einlud.
„Und wie kommst du darauf, dass ich dich brauchen würde?“, sagte er laut und ganz klar feindselig. „Ich KANN auf sie aufpassen, verstanden!?“ Er hatte sich eilig aufgesetzt und ballte wieder seine Fäuste, jedoch dieses Mal nicht an seine Knochen denkend. Was bildete sich dieser Kerl eigentlich ein? Kazel wusste, dass er diesem Mann sehr viel schuldete, aber das gab ihm noch lange nicht das Recht sich so aufzuspielen. Zumindest in Kazels Denkweise. Funken zischten um seine Hände. Warum war er eigentlich so wütend? „Wir sind vorher auch ohne dich klargekommen!“
Wir? Stimmt. Es gab jetzt ein „Wir“, kein „Ich“ mehr. Kazel wusste nicht was Eifersucht war, da er davor ja nicht mal das Wort Liebe kannte. Hätte Kazel rational über sein Verhalten nachgedacht, wäre ihm aufgefallen, welch ein Unrecht er Elrend antat, aber konnte man in der Liebe überhaupt etwas rational erklären?
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 3:08 pm

„Kazel, jetzt ist gut!“ Eine Mischung aus Verwunderung und Ärger ging durch ihren Blick. „Was ist in dich gefahren. Elren hat nichts getan. Beruhige dich wieder!“ Eben besagter blieb ruhig sitzen, wobei diese Ruhe weniger Gelassenheit war, sondern Vorsicht mit einer Mischung zur Verteidigung. „Überlege dir genau was du tust Kazel.“ Ihr Blick lag stark auf dem aufgebrachten Kerl. Was war los mit ihm? Ein kurzes Hämische Grinsen umspielte Elrens Mundwinkel. „Ihr solltet euch wirklich wieder beruhigen, bevor jemand zu schaden kommt."
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 3:37 pm

Von ihr in die Schranken gewiesen zu werden, traf ihn wie ein Hammer, aber beruhigen konnte er sich auch nicht so schlagartig, wie sie es vermutlich von ihm verlangte. Was war los mit ihr? Er fühlte sich verraten, aber was sollte er machen. Immerhin hatte Elren ihm nichts getan und ihr auch nicht. Zu Kazels Zorn war ja sogar genau das Gegenteil der Fall. Er wollte den Mund halten und murmelte, „Ach macht doch was ihr wollt.“, wo bei er sich von den beiden abwandte, als er im Augenwinkel das hämische Grinsen sah und die gesagten Worte vernahm. Es dauerte keine Sekunde, wie Kazel auf ihn zusprang und zeitgleich eine Klinge zog, die zielstrebig auf die Kehle Elrends zu glitt.
„Ich habe andere schon für weniger getötet.“, zischte er wobei seine Augen eisblaue Schlitze waren. Hätte er ihn töten wollen, hätte er vermutlich nicht gezögert. Gezögert… schon wieder. Kazels Herz hämmerte und das bekannte taube Gefühl nahm ihm alles, selbst den Schmerz. Das einzige was brannte war sein Zorn. Schwarze Flügel breiteten sich aus, reckten sehnsuchtskrank gen Himmel und einzelne Federn schwebten verheißungsvoll zu Boden. „Ich soll mich beruhigen? Wie könnte ich?!“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 4:03 pm

Aylin wusste nicht was geschah. Auf mal sprang Kazel auf Elren zu, ihn angreifend nein Sogar töten wollend. „KAZEL!“ Aus Wut und Angst schrie sie ihn an, doch es schien zu spät. Seine rechte Hand griff nach dem angreifenden Arm des anderen. Im selben Moment begann Elren zu brennen, und verwandelte sich in nahezu keiner Zeit in das verheißungsvolle Untier, das er schon zuvor gewesen war. Hitze Schlug dem Dämon entgegnen, dessen Arm nun nicht mehr von einer Hand gehalten wurde, sondern von einer viele Male größere Pranke gegen seinen Körper und somit vermutlich auf den Boden geringt wurde.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 4:26 pm

Kazel wurde irgendwie umschlungen. Seine dämonische Gestalt war nun vollends erschienen. Mit einem dämonischen Wutschrei, wurde er zu Boden gedrückt und von Feuer geblendet. Eine Pranke drückte auf seine Brust und er spürte, wie seine Rippen nachgaben. Es war ihm egal, sie waren ohnehin schon durch. Mit einer Entladung von Stromstößen und heftigem Flügelschlagen, wand er si.ch aus der Situation und erhob sich in die Luft. Wo er nach einem Blick auf Aylin plötzlich inne hielt und zurück auf den Boden klatschte. Er war nicht sehr hoch gewesen und das einzige, was schmerzte, waren die Stellen, die ohnehin schon lädiert waren. Er kam auf dem Rechten Fus und dem linken Knie auf, wobei er mit seinen Flügeln den Sturz abgebremst hatte. Sein Gesicht war ausschließlich auf Aylin gerichtet, die ihn mit Angst und Zorn ansah, als habe er SIE soeben angegriffen.
Er konnte es einfach nicht ertragen. Konnte es nicht verstehen, dass sie ihn nicht verstand und richtete sich wackelig auf. Er schaute zu dem Untier und dann zu Aylin. Er war wütend und traurig, zornig und doch leer. Warum musste dieser Fremde ihn auch so reizen.
„Nein, dieses Mal habe ich Recht.“, sagte er leise und kaum hörbar. Er streckte eine Hand in den Himmel, dessen schwarze Wolken gefährlich aussahen…
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 4:40 pm

Elren spürte wie die Kräfte dieses Monsters auf ihn einwirkten; ein Zucken durchzog ihn, dann ein weiteres. Dennoch schienen dieses Stromschläge nicht so stark zu sein, wie sie hätte sein sollen. Es geschah, das Der Dämon frei kam, und Elren konnte nichts dagegen tun. Er heulte einmal au, hob die beiden Vorderpranken, sah im vorbeigehen, den Blick Kazels auf Aylin liegen, dann wusste er was zu tun war. Die Erde bebte Kurz, Staub wurde aufgewirbelt, und mit dem entfachen seiner Feuersbrunst, türmte sich eine Staubwolke auf. Mit einem Satz war er auf mal hinter Aylin, war menschlich und umfasste sie mit einem Armen und zog sie unter dem Mädchen weg. „Ihr seit bei einem solchen Monster nicht sicher. Das habt ihr nicht verdient!“ Wieder entschlüpfte der Wolf aus der Gestalt, hatte das Mädchen auf dem Rücken und umschlug sich mit Flammen, die scheinbar auch das Mädchen bei sich hielten. Dann drehte der Wolf um und wetzte davon...
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Di Jan 03, 2012 5:15 pm

Kazel blieb das Herz stehen, als die Bestie zu Aylin schlüpfte. Und wie er Recht hatte! Er konnte nicht verstehen, was geschah. Es ging zu schnell. Die Worte schnitten in sein Herz und das Bild machte ihn bewegungsunfähig. Er versuchte es, schaffte es aber nicht. Aylin auf dem Rücken des Untiers als Schutzschild. Den Strohm den er rufen wollte packte er und schleuderte ihn in eine andere Richtung.
„DIESER BASTARD!“, schrie er mit einer kreischenden überlagerten Stimme, zwischen seiner eigenen und der des Dämons. Warum hatte sich Aylin nicht gewehrt? Er nahm Anlauf und erhob sich in die Lüfte. Sein einziger Gedanke galt Aylin und mit kräftigen Flügelschlägen setzte er nach. Nun ja. eigentlich nicht, denn schon nach dem dritten Mal stürzte er ab und blieb liegen. Der Wolf wurde immer kleiner und Kazel verlor beinahe den Verstand. Das konnte er nicht zulassen. Obwohl Lien nun hilflos und alleine da lag. Er konnte Aylin nicht an dieses Ungeheuer verlieren, wo er doch genau wusste, dass er selbst ebensolch eines war.
Wieder rappelte er sich auf und humpelte zum Anlauf. Er erhob sich in die Luft und flog schnell gen Himmel, von dem er sich pfeilschnell zu Boden sinken ließ. Er konnte das Feuer spüren, war beinahe am Ziel. Er streckte seine Hände nach ihr aus, obwohl sie lange nicht in Reichweite war. Die Kraft der Verzweiflung trug ihn vorwärts, doch so sehr er sich auch anstrengte, er konnte ihn nicht einholen. Seine Flügel schlugen und Funken stoben, aber er schien es nicht zu schaffen, die beiden zu erreichen. Eine Falsche Bewegung mit der linken Schwinge und Kazel, spürte, wie er das Gleichgewicht verlor. Er versuchte sich abzufangen. Seine Schwingen bremsten ihn auch, eh sich die Verwandlung löste und er über den staubigen unwirtlichen Bodenrutschte. Aylin in unerreichbare Ferne rücken sehend.
„NEIN!“ schrie er, während das Blut von seiner aufgeschürften Wange lief. „ICH LIEBE SIE!“ Und nicht nur Blut lief herab Ströme von bitteren und salzigen Tränen rannen seine Wangen herab, während er schwach im Dreck hinter den Beiden her kroch. Wissend, sie so nie zu erreichen, aber dennoch nicht aufgebend. Ihm wurde schwarz vor Augen, aber er riss sich zusammen und trieb sich weiter an. Seine Sicht kam zurück, aber er war einfach nicht in der Lage weiter zu gehen.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Fr Jan 06, 2012 4:03 pm

Im schnellsten Tempo bewegte sich der brennende Wolf über die Steppe. Er hatte sein Ziel erreicht, wenn gleich er nicht die Chance hatte Kazel zu töten. So würde weiterhin ein Risiko bestehen bleiben, aber er hatte Aylin. Das war viele Male wichtiger, als diese Ausgeburt aus der Hölle. Trotz der Entfernung hörte noch seine heraus geschrienen Worte, doch sie waren ihm gleich. ~Ich auch!~
Das Mädchen wusste nicht, was wirklich passiert war. Sie fühlte sich hilflos. Das Hauen auf den Rücken, die brennenden Flammen um sie herum, die sie an seinen Körper fesselten, gaben ihr keine Möglichkeit sich sonst noch irgendwie groß bewegen zu können. Aus der Ferne vernahm auch sie Kazels Worte. Tränen liefen ihr über die Wange. Sie war alleine. Nie hatte sie solch einen Schmerz in ihrem Herzen gespürt.
Die Reise kam ihr ewig vor. Ihre Beine schmerzten, sowie auch ihre Arme durch das Instinktive festklammern, um nicht hinunterzufallen. Die Bewegung wurden, langsam unrunder, sie wurden mehr zu einem Hoppeln, dann wurden sie noch langsamer, gleichmäßiger, fast angenehm. Aylin verschnaufte. Es war fast wie eine Erlösung. Die brennenden Muskeln schienen förmlich nach Erlösung zu schreien. Seit langem machte sie ihre Augen wieder auf. Das Gelände hatte sich verändert. Die endlose weiter hatte einen Wechsel hingenommen; die berge welche sie zuvor aus der Entfernung gesehen hatte, schienen auf mal viel naher zu sein. Zudem waren hier und da einige Häuser zu sehen, wobei niemand sie mehr zu Bewohnen schien.
Sie wurde durch einen kleinen Tunnel getragen. Sie schloss wieder die Augen. Diese Situation, das alles, Kazel war weg und sie irgendwo im Nichts...
Aylin wachte auf. Sie lag in einem Bett. Ihr war schwindelig zu mute. Von irgendwoher hörte sie eine Stimme. Sie solle aufstehen. Elren stand vor ihr, so wie sie ihn kennenlernte... Sie lächelte.



Große Pfoten hatten sich an verschiedenen Stellen in den Boden der Steppe gebrannt. Es war nicht auszumachen, ob es Absicht war, oder ein Zufall, gar ein Fehler, doch sie verliefen nach Westen, dem Weg, welchen Aylin verschleppt wurde.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Jan 07, 2012 5:19 pm

Kazel war vollkommen erschöpft und seine linke Seite schmerzte wie verrückt. Er wusste nicht was er tun sollte. Alle seine Gedanken kreisten um Aylin, die ihm vor seiner Nase gestohlen wurde. Warum noch mal hatte er diesem Penner von einer verfluchten Kreatur vertraut? Er mochte sich gar nicht ausmalen, was er Aylin alles antun konnte, noch wie verzweifelt und Angst erfüllt sie sein mochte. Er stammte sich mühsam hoch und lief viel zu langsam zurück zu Lien. Der Drache huschte hin und her und schien offensichtlich verwirrt. Einerseits wollte er Lien wecken, andererseits brauchte sie Ruhe. Sie war total erschöpft.
„Lien.“, sagte er und seine Stimme klang deutlich panikartig. Stupste sie mit dem linken Fuß an, aber nicht unsanft, sondern energisch. „Lien!“ er wurde lauter und ungeduldiger. Nun schickte sich auch Kael an, sie wach zu machen, um sie nicht irgendwelchen Tritten Seitens Kazels auszusetzen. Schließlich hatte der kleine Drache noch sehr wohl in Erinnerung, wie Kazel sie vor nicht allzu langer Zeit behandelt hatte. Kael zog Lien an der Hand und zischelte mit seiner Zunge über selbige.
„Lien. Ich brauche deine Hilfe!“, bat Kazel fast flehend. Riskierte es jedoch nicht, sich noch einmal zu setzen, aus Angst nicht wieder aufstehen zu können. Die Schmerzen spürte er sehr deutlich, aber er beschloss, sie, soweit es ihm möglich war, zu ignorieren. Und letztlich schaffte er es irgendwie. Sie stöhnte und blinzelte ihn an.
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Jan 07, 2012 5:44 pm

Etwas vertrautes war da.
Das Züngeln Kaels an ihrer Hand und das Stubsen, dann diese Stimme, die um Hilfe bat.
Ein erschöpftes Stöhnen glitt ihr über die Lippen.
Unter ihr war staubiger Boden und schon lang vertrocknetes Gras.
Sie blinzelte Kazel müde an.
"Was ... was ist denn passiert?"
Ja, was zur Hölle war passiert?
Und warum lag sie ohne Decke auf dem Boden?
Vorsichtig richtete sie sich auf und sah sich um.
"Wo ist denn Aylin?"
fragte sie erschrocken.
Ihr war doch hoffentlich nichts passiert?
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Jan 07, 2012 5:51 pm

Kazel war glücklich sie wach und offensichtlich bei Verstand vor sich zu haben. Immerhin hatte sie sofort bemerkt, dass Aylin verschwunden war. Kazel stand über ihr und die Sonne direkt hinter ihm, sodass von seinem Gesicht nicht viel mehr als Schatten zu sehen war. Er hielt sich mühsam aufrecht, aber schien eindeutig drauf zu warten, dass sich Lien erhob.
„Er… Er hat sie mitgenommen. Wir müssen sie zurückholen, Lien. Ich…“ nein er wollte sich nicht ausmalen, was er machen würde, sollte er sie nicht wieder zu Gesicht bekommen. Nach einem neuerlichen stupsen von Kael erhob sich Lien und Kazel erzählte ihr mehr oder weniger schlüssig, was vorgefallen war. Er war so ein Idiot gewesen. Er war schuld, dass sie fort war. Hätte er ihn doch einfach in Ruhe gelassen. Wieso war er so ausgerastet. Seine über Jahre erlangte Selbstbeherrschung schien sich von ihm verabschiedet zu haben.
„Bitte, du musst mir helfen.“
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BeitragThema: Re: Die Steppe vor Astalor   Sa Jan 07, 2012 5:59 pm

Lien hörte Kazel aufmerksam zu.
"Du bist also ausgerastet und er hat sie entführt? Vielleicht wollte er sie nur vor dir Schützen? Wie auch immer. Komm schon. Wir müsen sie zurück holen. Wo sind sie denn lang?"
Natürlich war sie nicht egrade begeistert davon nun hinter diesem Wolf her rennen zu müssen, zumal sie selbst noch sehr erschöpft und Kazel wahrscheinlich noch immer alle möglichen Knochen gebrochen hatte.
"Und hinterher werde ich dir deinen Knochen richten und heilen,"
beschloß sie energisch, keine Widerworte duldend.
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