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 Astalor - Bunker

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tobiloge

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Charakter der Figur
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Name: Kortherreth
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Sa Jun 12, 2010 4:26 am

Kortherreth

Kortherreth brauchte nicht lange, um sich in seine Seelenwelt einzufinden. Draußen schien alles ruhig, also ließ er sich auf seine Seelenwanderung ein....

Nichts. Er löste sich von seiner Umgebung und kehrte sich nach innen. In der Ferne ein Bild, von dessen, was er wahrnahm: Fahles Licht, rechts von ihm seine Gefährten, alle am Boden. Schlafend. Links von Ihm diese seltsam Frau, sich ruhig gebend, nichts tuend. Das Bild verschwamm, langsam aber stetig, wurde unscharf verlor sich in seiner Größe und wurde kleiner. Erst rahmten kleine schwarze Fäden das Bild ein, doch mit jeder Sekunde wurde der Faden breiter, undurchdringlicher, weiter. Kortherreth wollte dagegen ankämpfen. Er wollte nur einen Teil seiner Seele eintauchen lassen, nicht seine Ganze, wie sollte er dann noch wachen? Doch etwas in ihm war dagegen, wollte ihn binden, ins Unbekannte, zog ihn in sich....
Dunkelheit keimte um Kortherreth auf. Eine Woge von Kraft hielt auf ihn zu, stieß ihn vorsichtig an, drehte ihn um seine eigene Achse, ließ ihn sich bewegen, ungewollt. Kalt war die Berührung, als würden tote Hände ihn berühren. Tote Hände. Woher kannte er das Gefühl, wie konnte er es so klar benennen? Er trieb dahin. Dem ganzen Einhalt gebietend, versuchte er sich zum stoppen zu bewegen, aber es ging nicht. Bewegte er sich überhaupt fort? Er konnte nichts sehen, und doch meinte er sich zu bewegen, es zu spüren. Wieder wurde er angestoßen, diesmal aus einer anderen Richtung. Abermals trudelte er davon. Wieder verging etwas Zeit. Ein weiterer Anstoß. Die Zeit trieb davon. Trudelnd bewegte er sich, als wäre er ein Spielball. Immer wieder traf eine kalte Hand auf ihn, stieß ihn mal härter, mal schwächer in irgendeine Richtung, ohne Schema, ohne Vorwarnung.
Was geht hier vor sich?! Kortherreth erwartete wieder angestoßen zu werden, doch die Befürchtung blieb aus. Nichts tat sich... Mit einmal meinte er etwas gigantisches auf sich zukommen zu spüren. Er konnte es nicht wissen, was es war, doch es schien vertraut und doch so fremd. Diese ungewohnte Macht hielt auf ihn zu, bewegte sich kräftig und stetig fort. Es musste unglaubliche Ausmaße haben, es streife ihn nur und Kortherreth fühlte sich als würde er ewig viele Meter hinfort getrieben werden. Er versuchte sich zu konzentrieren, immerhin befand er sich in sich selbst, da sollte er doch immerhin die Macht haben, oder nicht? Er schärfte seine Gedanken, formte die Worte „Halt an!“ , doch nichts geschah, er trieb weiter davon. Er wiederholte es. Wieder nichts. Nicht aufgebend zog er sich zu einem dritten Versuch zusammen, gab sich allem hin was er konnte. Dick und Kräftig prunkten die Worte in seinen Erinnerung, riesig gigantisch, nichts anderes zulassend „HALT AN!“
Ein Ruck durchfuhr ihn. Star wurde alles um ihn herum. Starr und kalt. Er vernahm jetzt deutlich Kälte... Doch von wo stammte sie, woher die Kälte und vor allem wieso konnte er fühlen, woher wusste er was Kälte ist? Erschöpfung trat über ihn ein. Sein Wille ihn zum Anhalten zu bewegen hatte ihn viel Energie gekostet. Doch diese ungewisse Dunkelheit beharrte ihn nicht. Er mochte das Licht, er sah gerne was sich dort draußen befand, dort in der freien Welt, war gerne unterwegs gewesen, umhergewandert, auch wenn es alleine war. Alleine... Die Dunkelheit klarte auf und hinterließ ein trübes Sein. Kortherreth meinte eine milchig dickflüssige Form zu erkennen, mal schleierhafter, mal klarer, doch immer zäh. Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Ein leicht bläuliches Leuchten, nicht fern von ihm. Er schärfte seinen Blick, schaute auf diese seltsame Phänomen, was sich dort ereignete. Langsam nahm dieses etwas Gestalt an: Eine blaue Kugel, sehr instabil, hier und dort sich leicht verflüchtigend, etwas von ihrem edlen Blauganz nach außen abgebend, mal hier und mal dort leichte Ausschweife aufzeigend, aber in sich Konstant. Im Hintergrund prangte ein helles Licht. Leise formte Kortherreth die Worte, unwissend, was er vor sich hatte: „Wer bist du?“ Es musste etwas in ihm sein, etwas lebendiges, denn es reagierte auf seine Frage, etwas bewegte sich, zeitgleich beim Formen seiner Worte, aber eine Antwort... erhielt er nicht. Wieder Fragte er, wieder bewegte es sich, aber, wieder keine Antwort. Kortherreth verstand nicht. Konnte es nicht antworten, hatte es nicht die Möglichkeit zu sprechen? Also versuchte er es ein weiteres Mal. „Kannst du mich verstehen?“ Wieder erzitterte das blaue Licht, zeitgleich bei seinen Worten. Kortherreth beschlich ein ungutes Gefühl, erst jetzt spührte er wieder die Kälte in sich aufsteigen, die er bis kurz zuvor gar ignorierte. Er musste ihn, seinen verdacht , bestätigt wissen, er musste sich vergewissern, er brauchte Klarheit. Was hier geschah war nicht normal, das wusste er und er spürte wie es an seiner Seele zehrte, ihn verunsicherte, ihn langsam aber allmählich in den Wahnsinn trieb. Ruhe, er brauchte Ruhe, er musste sich konzentrieren, er durfte nicht die Nerven verlieren, würde ihm das jetzt passieren, wäre es aus mit ihm. Panik heulte ihm auf. Kortherreth versuchte sie zu unterdrücken. Das blaue Licht erzitterte, wirkte, als hätte es Angst, zog sich zusammen, ganz langsam, als würde es sich in sich selbst kehren. Kortherreth brauchte etwas, an dem er sich halten konnte, er brauchte etwas, was ihm wichtig war etwas, von dem er schon lange träumte, es finden zu dürfen. Bilder zuckten auf: Erst unwillkürlich, mal Schleifen um ihn drehend, einmal ganz eng, ein anderes Mal ganz weit, aber immer waren es die selben Gesichter. Kortherreth meinte sich entsinne zu können diese Gesichter schon einmal gesehen zu haben, und mit ihnen etwas verbinden zu können, was genau aber wusste er nicht, nur eins war gewiss: Er verband irgendetwas damit, ob es abe schön war, wusste er nicht.
Neuer Mut entflammte in ihm, gab ihm Kraft für seinen Versuch: Er wollte sich neigen, nur ein kleines Stück.
Es sollte ihm ein weiteres Mal sehr viel Anstrengung kosten dieses an sich so einfach Geschehnis, wie sich leicht zur Seite zu wenden, zu bewältigen. Ein erzittern ging von der Kugel aus: Mit der wachsenden Anstrengung Kortherreth's schien die Kugel stärker zu erbeben, sich zu sträuben, sich aus ihren Ankern nicht lösend wollend. Mit schier unendlicher Kraft gelang es Kortherreth sich zu wenden, sein Blick legte sich leicht schief, und er geschah was er nicht für wahr habe wollte, dennoch befürchtete. Die einst reine blaue Kugel, geprägt durch ihre königsblaue Silhouette, färbte sich an der Kehrseite rot, Blutrot. Kortherreth fühlte sich wie ermattet. Er war dieses seltsame etwas, diese Kugel, diese Seele?! Das rote Licht tauchte alles in einem anderen Licht und jetzt sah Kortherreth was es war in dem er sich befand, in dem er 'schwamm'...
Es war ein Meer, ein gigantisches Meer voll von … Er traute seinen Augen nicht, ließ seine Blicke nach hier und nach dort rasen, wieder zurück, Panik durchströmte ihn. Er schwamm in einem Meer von Toten, nein in einem Meer von Seelen. Von toten Seelen, Seelen, die ihn anschauten und nur ihn. Im roten Licht getauft, zeichneten sich ihre Körper geisterhaft ab, als würden sie einen Schädel besitzen, mit schwarzen Augen, einen undefinierbaren Körper, die sie wie einen Schleier hinter sich herzogen und lange dürre Arme, dessen Prunkstück ihre knochigen vermoderten Hände waren.
Die Seelenwesen schwammen an ihm vorüber zu hunderten vielleicht zu tausenden, Kortherreth vermochte nicht zu ahnen gar zu schätzen wie viele es wirklich waren, doch jede einzelne löste nur mit seinem Blick unergründlich tiefe Besorgnis und Angst hervor. Kälte stieg in Kortherreth auf. Er verspürte ihre Berührungen, meinte ihre hämischen Lacher zu hören, Lacher, die er schon unzählige Male zuvor hören musste, das letzte Mal sogar vor nicht all zu langer Zeit. Doch dem Ganzen nicht genug. Sein Spiegelbild, wie ein dunkler Fleck in einem hellen Licht wurde größer, massiver und im Ganzen auch Schwärzer, als würde sich ein Schatten um ihn legen. Der Moment fesselte Kortherreth Blick an die Stelle. Er wusste nicht was es war, doch er wusste, das nicht er es war, der da so groß wurde, schier 'auslief'. Die geisterhaften Wesen stoben auseinander, flüchteten, machten dem Schatten Platz, als hätten sie auf einmal selber Angst. Etwas durchstieß den Spiegel, stürzte durch seine Abbildung, zerfetzte sie in unzählige viele Scherben, dann stieß es direkt auf ihn nieder. Es traf Kortherreth, stieß ihn an und beförderte ihn mit Schwung von seiner Position weg, nach... unten?
Kortherreth drehte sich, immer weiter weg von dem Schatten, er wusste nicht wie er sich halten sollte, der Schlag war einfach zu stark gewesen. Am liebsten hätte er sich die Augen verschlossen, doch es ging nicht, er besaß keine Augen, er konnte nicht weggucken. Immer und immer wieder musste er sich dem drehendem Bild hingeben, immer tiefer ins ungewisse verschwindend.
Zeit verstrich, seine Bewegung wurde langsamer, verlor an Kraft, bis sie schlussendlich gänzlich erstarb. Er trieb still an seiner Position im Leeren. Hier war nichts. Er schaute umher, suchte Anhaltspunkte, er wollte hier raus. Es war zu viel, es war einfach zu viel, er konnte nicht mehr. Er wollte ein wenig in sich eintauchen um sich zu erholen, doch das war der Terror, der reinste Terror. Dies alles hatte nichts mit Erholung zu tun! Verzweifelt suchte er nach irgendetwas bekanntem. Verzweifelt schrie er danach. All seine Pein, all seine Angst, er fühlte sich verloren.
Wie aus dem Nichts trat ein Gebilde in sein Blickfeld, so als wäre es schon die ganze Zeit da und er hätte es einfach nicht gesehen. Er beschaute es sich. Es wirkte wie ein Körper. Das eine Bein ruhte auf dem Knie, das anderen stand gehockt daneben. Der Torso war leicht nach vorne gebeugt, die Arme nach vorne ausgestreckt, das Heft eines in den Boden gerammten Schwertes mit beiden Pranken umgreifend. Der Kopf, nein der Helm, war leicht gesenkt, scheinbar auf etwas starrend, und gab den Blick auf einen Federkiel, einem roten, preis, welcher wie eine Zierde das ganze Bild abrundete. Langsam nahm für ihn auch das gesamte Gebilde weiter an Farbe und Kontrast zu. Konturen hoben sich deutlicher ab. Dieses Etwas war schwarz, hatte teils goldene Verzierungen. Erst jetzt fiel ihm auf, das aus dem Rücken irgendetwas herausragte, nein sogar zwei Mal an der Zahl, es wirkten wie.. wie Tentakeln?! Kortherreth traf der Schlag. Er hatte sich selber noch nie gesehen, und dieses Schwert kam ihm bei kurzen betrachten schon verdächtig bekannt vor, doch die Tentakeln auf seinem Rücken gaben ihm die klare Ansage: Das war er. Er war dieses seltsame Ungetüm, er war es, der in diesem metallenem Körper hauste. Dieser Körper gehörte ihm. Er beschaute sich die Pose. Es wirkte, als würde es beziehungsweise er etwas schützen, oder aber etwas bewachen. Kortherreth betrachtete das Gebilde, in dem das Schwert steckte: Es war ein großer schwarzer Kasten, vorneweg ein großes Vorhängeschloss, geprägt mit einem roten Siegel, mit der Rolle zu verbergen, was sich dahinter befand. Er erkannte das Zeichen.
Kälte tat sich in seinem Rücken auf. Langsam beschlich sie ihn. Kortherreth wusste, was das zu bedeuten hatte. Er wollte nicht wieder zum Spielball dieser was waren es eigentlich? Waren es Geister, oder Seelen? Es war ihm egal. Er wollte weg. Oder aber sich währen können. Dafür gab es nur eine Möglichkeit. Er musste zu seinem Körper gelangen, nur dort würde er sicher sein, sich verteidigen können. Von hinten wurde die Schreie laut. Gekeife, verzehrende Klagelaute, die ihn packen wollten, ihn zerfetzen, ihn büße lassen, was er ihnen getan hätte. Kortherreth bekam es mit der Angst zu tun, er wollte nicht sterben, nicht so. Manchmal ist Angst der stärkste Verbündete. Auch hier sollt es sich zur Wahrheit gesellen: Ohne sagen zu können wie, löste sich Kortherreth von seiner Position, schoss auf die Rüstung zu, seinem letztem Bollwerk. Wenn er nicht hier sicher sein würde, dann gäbe es keinen anderen Ort, wo er es sein würde. Immer schneller und schneller wurden die Stimmen lauter, näherten sich, waren in der Lage ihn zu ergreifen, doch sie kamen zu spät. Wie ein Kugelblitz schoss Kortherreth in 'seinen' Körper. Er spürte, wie sich seine Seele in dem metallischem Gestell heimisch fühlte. Er bewegte seine Finger, seine Kopf, seine Arme und Beine, hatte sich aufgerichtet und sah sich der Überzahl von Gegner gegenüber. Sie waren erstarrt. Alle. Sie besahen sich die Rüstung. Ihr Plan war gescheitert, sie wussten es, sie spürten es, sie verfluchten es! Kortherreth peitschte mit seinen Tentakeln. Er war Herr seines Körpers, und alles spielte nach seinen Regeln, jetzt würde er aufräumen. Bibbernd und zitternd hofften die Seelen auf ihren einzigen Ausweg ihrem Schicksal zu entfliehen, um dennoch ihre Rache zu bekommen, starten auf das Schwert, was noch immer in der Kiste steckte, unberührt, seit der Beseelung seines ihn führenden Herren. Jede Seele wusste was sich ereignen würde, wenn Kortherreth das Schwert entfesselte, und darauf hofften sie. Auf die Unwissenheit ihres gegenüber, denn so würden sie eine weitere Chance erhalten.
Langsam griff Kortherreth nach dem Knauf des Schwertes, er schien alle Zeit der Welt zu haben. Jetzt würde er sich zur Wehr setzen. Bisher hatte sich noch nie jemand ihm als eben würdig erwiesen. Das Bewies alleine schon seine Existenz. Auch die zweite Hand führte er zum Schwert. Der große und schwere Zweihänder ruhte noch immer an Ort und Stelle. Die Zeit hielt für einen Augenblick still. Einzig die Tentakeln regten sich, suchten etwas zum angreifen, zum zerfetzen, denn war es soweit: Kortherreth zog das Schwert mit einem Ruck aus der Schneise. Erst zaghaft, dann aber grell brennend stieß weises Licht empor. Hüllte alles in einem klaren weiß. Kortherreth meint Jubelschreie zu vernehmen.
Draußen. Kortherreth befand sich auf einer kleinen Anhöhe. Gras hatte sich auf die Wiese gelegt, Halm für Halm sich dem Himmel entgegen streckend, die Sonne suchend. Die schwarze Rüstung ließ seine Blick schweifen. Er erkannte die Gegend nicht. Es wirkte wie irgendeine fiktive Landschaft. Er war noch nie hier gewesen. Sein Blick vom Panorama lösend betrachtete er sich seine Umstände genauer. Er war umzingelt. Ein Heer aus abervielen Wesen stand um ihn herum: Elfen, Zwerge, Menschen, Dämonen, und sonst irgendwelche humanoiden Wesen, bewaffnet bis an die Zähne nur ihn im Blick habend. Kortherreth konnte die Geschehnisse nicht ganz aneinander reihen. War er nicht gerade erst noch in irgendeiner Seelenwelt gewesen, zuvor in einem … einem … Er konnte sich nicht entsinnen. Hörner wurde geblasen. Kampfgeschrei, Gejaule und Geheule wurde laut. Die Massen hielten auf ihn zu. Kortherreth umgriff seine Klinge, die Tentakeln peitschten vor Freude auf. Aber er wartete, er müsse sich nicht bewegen, sie würden schon auf ihn zukommen. Die ersten Elfen waren schon da, ihre Waffen blitzen auf. Kortherreth schlug zu.
Der Kampf war im vollen Gange Kortherreth hatte sich den Ersten entgegen geworfen. Hemmungslos schnitt sich sein Schwert durch Rüstung und Fleisch, seinen Angreifern das Leben nehmend, mal ließ er die Klinge kreisen, ein anderes Mal schlug er einfach mit seiner Pranke zu. Den Rst überließ er sonst seinen Tentakeln. Seine Gegner vielen in Gruppen, flogen in hohen Bögen davon und schafften Platz für die Nächsten. Unermüdlich drosch Kortherreth auf die nicht endende Flut von Gegnern ein, die schon teils über ihre gefallenen Brüder klettern mussten um an Kortherreth gelangen zu können, Chancenlos. Die klare Überzahl der Gegner wurde vernichtend dezimiert, vernichtet und schlussendlich ausgerottet, teils, wenn notwendig, bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt. Doch immer und immer weiter bewegten sie sich noch auf ihn zu. Pfeile fielen ohne Unterlass auf Kortherreth nieder, prallten an ihm ab, schafften es aber nicht einmal seiner Rüstung einen Kratzer zuzufügen, trafen stattdessen ihre eigenen Verbündete und nahm Kortherreth einen unwesentlich Teil der Arbeit ab. Er ergötzte sich daran mit dieser Macht sich behaupten zu können.
Erst zum Schluss des Gemetzels wurde Kortherreth bewusst, was er hier eigentlich für ein Schachtest veranstaltete. Es war ein Heer aus zig verschiedenen einander verfeindeten Rassen, die sich gegen ihn stellten, wie konnte das sein? Der Kampf ging weiter, weniger Brutal von seiner Seite jetzt ausgehend, seine Schläge waren Präziser, wenn auch nicht weniger tödlich, doch er kämpfte jetzt mit Moral. Die sich türmenden Leichen entsetzten ihn mehr und mehr, wie sie sich aufgebahrt hatten, nur um von einem nächsten Schwall von Angreifern niedergerissen zu werden, damit sich diese selber wieder als jene dort hinlegen konnten. Immer und Immer wieder.
Kortherreth wusste nicht wie lange er Kämpfte, doch nach und nach ließ der dauerhafte Pfeilhagel auf ihm nach, die Angriffswellen wurden kleiner, der Strom aus Angreifern versiegte. Als sich nichts mehr regte, vergewisserte sich Kortherreth noch einmal. Er hatte ein gigantisches Heer aus unmöglichsten Konstellationen vernichtend nieder geschmettert, ohne auch nur einen Kratzer davonzutragen, während jeder einzelne Widersacher dafür mit seinem Leben gebüßt hatte. Er blickte sich um. Krähenhafte Vögel hatten sich schon begonnen an den Kadavern zu laben, zerbrochene Waffen und Schilde lagen wie Streu auf dem Boden, Zerbrochene Lanzen, mit Flaggen am Schafft, hingen im Wind wehend, standen mannlos in der Gegend. Der Boden war Blutgetränkt, Morastig ließ es sich nur laufen. Die Schritte Kortherreths halten schmatzend wieder. Der Wiese wurde eine eigene Art zu Teil, die Stellen die zuvor von Gras besähet waren, wurden nun dichter als es jemals hätte wachsen können von Pfeilen und aber vielen Pfeilen bespickt, welche jetzt skurril aus der Erde ragten. Kortherreth hatte gewonnen. Keinerlei Zufriedenheit breitete sich in ihm aus. Ohne es zu wollen, riss er die Arme nach oben, viel mehr sein Körper, und stieß einen ohrenbetäubenden Siegesruf aus. Grölend und lachend, fast verrückt, und dennoch dunkel und finster, das niemand wagte sich weiter seiner Richtung zu nähern, sollten sie es hören. Dann riss er das Schwert mit beiden Händen nach oben, ließ es mit leichten kreisenden Bewegungen über seinen Kopf tanzen und starrte dabei Richtung Himmel, während er freudig erbost sich schreien hören musste: „SEELEN KOMMT! KOMMT ZU MIR, IHR SEIT MEIN, ALLE!“ Ein eisblauer Dunst legte sich über die Körper der Gefallenen, ersz nur hauchdünn, dann immer kräftiger werdend. Die Seelen verließen ihre leibliche Hülle, flogen in einer Spirale auf das Schwert zu, um dann langsam aber allmählich ihre Bahn enger und enger um die KLinge zu ziehen, ehe sie endgültig von ihr aufgesaugt wurden. Kortherreth verstand nicht, was dort vor sich ging. Er verstand sich selber nicht, doch am aller wenigsten verstand er warum dies alles geschah. Es dauerte seine Zeit, bis alle Seelen aufgesaugt wurde, scheinbar durch den unendlichen unersättlichen Hunger Kortherreth. Das einzige was jetzt klar war, war dies: Er, Kortherreth war ein MONSTER!

Eine Stimme sagte etwas, wohl an ihn gerichtet, es war die dunkle Stimme des Orks, er verstand nicht, was er sagte, er konnte nicht darauf eingehen. Er löste sich aus der Starre, viel Kopfüber nach vorne, fing sich mit seinen Pranken auf dem Boden ab. Risse bildeten sich auf dem Beton. Dreck rieselte von der Decke. Er glaubte nicht, was er da gerade gesehen hatte, was er da gerade miterleben muste, was er getan hatte. Er wusste nichts davon, gar nichts, all die Zeit nicht, in der er umhergewandert war, hatte sich auch nur angedeutet, was da vor sich gegangen war, was genau er überhaupt war. Er dachte immer, er sei eine 'einfache' Tötungsmaschiene gewesen. Jetzt hingegen schien er eine Ahnung zu haben, sein Ursprngsbild hatte sich verändert. Er rappelte sich auf. Ging Schritt für Schritt weiter. Er musste von dem Ort weg. Die Dunkelheit. Er brauchte Abstand. Das wäre das Beste. Schritt für Schritt ging er weiter, langsam dem Torbogen entgegen. Kortherreth hatte Seelenschmerzen. Er drohte verrückt zu werden. Hinter seinem Visier funkelte es Rot auf, Blau, Grün, dann alles gleichzeitig. Ein Lichtspiel aus verschiedensten Farben hielten von den Wänden wieder. Ein kurzes lachen, verrückt, unwirklich, verließ ihn.
„ALAZTRAZAS! Du wusste von dem Ganzen! Er hätte mir sagen können, darüber Bescheid geben können, Bescheid über das was in mir ist, was ich bin! Dafür wird er büßen...!" Kortherreth war außer sich. Jetzt glühte es Rot und nur noch rot aus ihm heraus, so, wie er seine Worte der Wut freien Lauf ließ. Er war in dunklen Gang, ging einige Schritte unbestimmt weiter, bis er gegen irgendwas Stieß. Leise klang sein Helm dagegen. „ALAZTRAZAS!“ Sein Brüllen hielt von den Wänden wieder, sollte sich etwas lebendiges in seiner Nähe Befunden haben, so war es jetzt verjagt. Diesem Ort würde sich niemand so schnell mehr nähern. Dann Riss er das etwas vor sich in bloßer blinder Wut ein. Steine prasselten aus dem Klaffendem Loch, einer Wand. Egal, was sich dahinter befand, jetzt war ein weiterer Eingang geschaffen worden.
Kortherreth wand sich in sein Inneres. Er zog in seiner Seelengestalt sein Schwert. Er wusste wo der Drache war. „Alaztrazas!“ Kündigte er seinen Besuch schon frühzeitig an. „Komm! Zeig dich!“ Kortherreth betrat die schwarze Siegelkammer. Rot pochte das Siegel auf, stetig und lebendig doch von dem dort sonst ruhendem Drachen war keine Spur. Im Blickwinkel entdeckte er eine Pranke auf ihn zurasend, Kortherreth sprang zu Seite, zog sein Schwert in einer Angriffshaltung vor sich und sah sich dem Drachen gegenüber. „Du weißt, warum ich hier bin....“ Alaztrazs schüttelte nur den Kopf. ~Als wenn ich dir so etwas sagen würde.~ Er holte zu einem weiteren Schlag, einem seitlichem Pfeger mit seiner linken Pranke aus, doch Kortherreth parierte den Schlag, mit Schwert und Körper, stieß sich dann vom Boden ab, und hielt auf dessen Kopf zu. Von der rechten Seite flog Alaztrazas Schwanzspitze heran und schlug die Rüstung wuchtig zur Seite. Kortherreth rappelte sich auf, des Angriffs noch nicht müde. Dann erstarre er: Der Drache warf seinen Nacken nach hinten und spie ihm seinen gefürchtet Odem entgegen. Kortherreth blieb keine Zeit zum ausweichen. Er hob schützend das blanke Schwert vor sich, ehe er in dem prismartisch glänzendem Licht eintauchte...

Starr stand die Rüstung im Bunker, die Tentakeln vielen zu Boden, hinter seinem Visier leuchtete es zart weiß auf. Mehr passierte nicht..
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Kazel

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 11:45 am

Kazel sah Lien aufwachen und verharrte in seiner Position. Er wollte erst mal nichts unternehmen, was verdacht erregen könnte oder sonst irgendwie von innerer Unruhe zeugte. Sie erschreckte sich vor ihm, was ihn jedoch nicht wirklich überraschte. Sie floh sogar vor ihm. Was sollte das nur werden? Wie würde er sie davon überzeugen können, mit ihm zu gehen. Wenn er ihr sagen würde, dass er sterben würde, sollte er seinen Auftrag nicht zu Ende führen, würde sie sicher mit Freuden bei Kortherreth bleiben. Zumindest würde er das an ihrer Stelle tun. Offensichtlich war dieser ja auch ein sehr guter Beschützer. Seine Gedanken verwirbelten sich, als Lien den Mund aufmachte und mit ihm sprach. Seine Augen hatten sich keine Sekunde von ihren abgewandt.

„Du hast deine Strafe bekommen. Einen weiteren Beweis meiner Überlegenheit bedarf es nicht. Solange du dich richtig verhältst werde ich dir nichts tun.“

Und plötzlich hörte er einen lauten Knall. Kortherreth war nach vorne gekippt. Was war denn los mit ihm? Brauchte er vielleicht doch so etwas, wie Ruhe? In Kazel schrillten alle Alarmglocken. Er zog beide Dolche und sprang auf. Ein neuer Angriff? War Kortherreth attackiert worden? War der Ausgang nun offen? Das Licht seiner Augen, veränderte seine Farbe. Was war los? Jedenfalls bewegte sich Kortherreth nun weg. Und dann fing er an herumzubrüllen.

PERFEKT!

Kazel steckte die Dolche weg und packte Lien am Handgelenk, wobei er sich einen fauchenden Laut von Liens Drachen anhören musste. Er riss sie vom Bett und hielt sie vor seiner Brust in den Armen. Dies war kein Akt der Liebe, sondern eine eher unangenehme Art zu reisen, denn nun sah Kazel seine Chance zu fliehen. Es gab nur eine Möglichkeit. Kortherreth folgen, um einen anderen Ausweg zu suchen. Er sah Kortherreth vor sich, wie er reglos und mit einem leichten Glühen in den Augen dort stand. Egal. Er hatte einen neuen Ausgang geschaffen, den Kazel jedoch nicht benutzte.
Der Markerschütternde Schrei, den Kortherreth zuvor abgegeben hatte, musste was immer hier hauste auch vertrieben haben. Kazel rannte und seine Orientierung im Dunkeln, war eher schlecht als recht. Er brauchte Licht. Er stolperte über irgendetwas und fiel nach vorne, drehte sich jedoch während des Falls auf den Rücken, damit Lien auf ihm landete und nicht umgekehrt. Sie war leicht und Kazel konnte sich abfangen, sodass nichts passierte. Sofort rollte er sich auf die Seite um weiterzulaufen. Wenn Kortherreth ihn verfolgen sollte, wovon er ausging, musste er schnell weiter. Der Drach fauchte erneut und kletterte Kazel auf den Rücken, der dessen krallen spürte, die sich aber nicht tief in die Haut gruben. Der Drach wollte sich lediglich festhalten. Kazel rappelte sich auf und zog Lien mit sich nach oben um weiter zu rennen. Er hielt ihr dabei den Mund zu, damit sie nicht rum schrie. Erst nach einer scheinbaren Ewigkeit, kam Kazel endlich zum stehen. Er hatte keine Ahnung wo er sich befand und keuchte, von diesem endlosen Sprint. Immer noch hielt er Lien fest und lauschte. Der Drache stieg ab und setzte sich vor Kazel. Der immer wieder den Atem anhielt um zu lauschen… Nichts… Es war absolut ruhig. Kortherreth war nicht in der Nähe, denn seine Schritte würde er hören. Er war erleichtert und ließ nun endlich Liens Mund los.
„Licht!“, sagte er emotionslos. „Aber nicht zu hell.“
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Marcella

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 12:57 pm

Die ganze Zeit über, hatte sie sich ruhig verhalten, hatte nichts getan, was sie in irgend einer Weise als gefährlich einstufen konnte.
Der Ork ließ ein paar Sprüche von den Lippen, die die Rüstung scheinbar nicht wirklich interessierte.
Im Gegegnteil.
Gerade wollte Marcella dem Ork antworten, da kippte die Rüstung nach vorn.
Sonderbar.
Warum verhielt dieses Ding sich so?
Dann stand es auf und verschwand laut und wütend brüllend und schimpfend in einem der Gänge.
Marcella sah fragend zu dem Ork, dann zu Kazel, dem sie zuvor Blut ab geluxt hatte und stand schließlich auf.
Sie stand noch nicht ganz, als auch schon Kazel mit der Kleinen Elfe im Arm davon rannte, direkt hinter Kortherreth her.
Sie selbst folgte nun auch.
Es fiel ihr nicht schwer Kortherreth zu finden, doch von den beiden anderen fehlte jede Spur.
Verdammt ... .
Da stand er ... reglos und scheinbar ... völlig ratlos?
"Kortherreth? Ist alles in Ordnung?"
Zunächst wollte sie die Situation einschätzen.
Keine Antwort.
"Kortherreth ... "
sie ging um ihn herum.
"Warum hast du den Raum verlassen? Willst du sie allein dort lassen?"
Nicht das es nicht von Vorteil für sie wäre ...
Im Gegemnteil.
Sie könnte sich an den Gefährten laben nach Lust und Laune ... sie sogar töten wenn ihr danach währe, doch wäre sie die Einzige, die das Masaker dort überleben würde..
Gegen Kortherreth wüsste sie nicht an zu kommen.
"Komm mit mir. Wir werden zu ihnen zurück gehen."
Ohne wiederrede, drehte sich der Kollos um, folgte Marcella brav, wie ein Hündchen.
Kazel und das Mädchen waren sicher irgendwo in den Gängen.
Sie würden sich entweder verlaufen, oder aber einen weg hinaus finden.
Zu schade ...
Gern hätte so noch etwas von Kazels Blut gehabt und nur all zu gern etwas von der kleinen Elfe gekostet.
Vielleicht sollten sie sich auf die Suche nach den Beiden machen?
Immerhin bedeutete es für Marcella eine sichere Nahrungsquelle.


Zuletzt von Marcella am Di Jun 15, 2010 1:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lien

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 1:03 pm

Lien hatte nicht mit einer solchen Antwort gerechnet.
Eine Strafe war es also ja?
Nun gut.
Sie hatte sie hin genommen.
Ein krachen ließ sie zusammen fahren.
Kortherreth war um gekippt.
Unsanft wurde Lien von Kazel in die Arme gerissen und weg gebracht.
Sie wusste gar nicht was passierte, doch hörte Kael fauchen.
Verzweifelt versuchte sie sich zu befreien, Kazels Hand vor dem Mund weg zu nehmen, blieb jedoch erfolglos.
Sie stürzten in der Dunkelheit, doch sie fiel Weich.
Wieder stand Kazel auf und rannte weiter.
Als sie endlich an hielten, ließ er sie wieder frei und befahl ihr mehr oder weniger, sie sollte Licht machen.
Die Kugel im Raum würde mit den anderen gehen, dessen war sie sicher, doch nun stand sie vor der Aufgabe, eine zweite Lichtkugel hervor zu bringen.
Ohne lange nach zu denken, ließ sie die Kugel vor Kazel erscheinen.
"Warum hast du mich weg geschleppt? Ich will zurück zu Kortherreth. Es geht ihm nicht gut."
Vorwurfsvoll sah sie Kazel an.
"Ausserdem wären wir sicherer gewesen,"
gab sie noch zu bedenken.
Vor allem sie selbst.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 1:48 pm

Kazel sah, dass Lien ohne zu zögern Licht machte. Nun, immerhin gehorchte sie ihm, auch wenn sie ihn nicht leiden konnte. Auf der anderen Seite hatte sie schon die ganze Zeit versucht, seinen Ansprüchen nach zu kommen. Kazel sah sich um und reagierte nicht auf die Frage, warum er sie weggeschleppt hatte. Er konnte in den Gängen nichts entdecken, was ungewöhnlich war, oder annähernd eine Gefahr bedeutete. Dennoch. Man konnte nie vorsichtig genug sein. Kortherreth war ihm so was von egal. Was immer er hatte, es diente zu seiner Flucht. Und das war gut. Er sah Lien von der Seite an und sagte:

„Bei mir bist du sicher genug.“

Daraufhin ging er voran. Er hatte keine Ahnung, wo er hin ging, was ihn jedoch interessierte war, ob dieser Bau mehrere Eingänge hatte. Oder vielleicht auch einfach nur Ausgänge. Türen, die man von außen nicht sehen konnte. Er hoffte zumindest darauf. Er hatte keine Lust hier auszuharren, bis er wieder von einem Dämon angegriffen werden würde. Langsam und so leise, dass man seine Schritte nicht hören konnte, bewegte er sich nun vorwärts. Sein Blick schweifte ständig vorne in den Gang und ab und an zurück. Sie mussten nicht schleichen, da sie das Licht ohnehin verriet, aber es war so eine Angewohnheit von Kazel, die er nur schwer abstellen konnte. Aus diesem Grund, war er bisher auch immer ungesehen geblieben, wenn er ein Attentat ausführte.
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Toddaeus

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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 2:17 pm

Belphegor hatte seine Keule gezogen als Kortherreth umkippte und anfing zu brüllen Nun stand er da, in der einen Hand seine Keule und in der anderen das Fleisch. Genervt suchte er den Gegner. Wo war der? Wer war es? Und war es ein Kampf mit herausforderung oder nur ein kleines Handgemenge?
Als er keinen fand und die Frau mit seinem Kameraden zurückkam, bemerkte er das Kazel und Lien nicht mehr im Raum waren.
Hatten sich die beiden versteckt? Wurden vom Gegner heimlich und lautlos entführt worde? Oder waren sie in Angst geflohen?
Knurrend setzte er sich auf eins der Betten.
"Kortherreth? Was is'n mit dir los?", fragte er zwischen einigen bissen. "Und du hast mir noch immer nicht gesagt wie du heißt!", meinte er mürrisch.
Es gefiel ihm grad gar nicht das sein Kamerad - der sonst immer Stärke zeigt - jetzt so einfach zu betöhren war, oder wurde er nur kontrolliert?
Zuviele Fragen die nur wieder neue aufkeimen ließen. Alles verkomplizierte sich grade.
"Ich wünscht ich hät meine Axt noch!", murmelte er. Nebenbei kramte er seinen Trinkschlauch heraus und nahm einen kräftigen Schluck.
Wir hätten nie nach hier unten gehen sollen! Wir sitzen in der Falle und haben keine Ahnung wie wir wieder rauskommen und keiner derjenigen die hier unten schon länger hin und her irren, haben eine Ahnung wie wir rauskommen!
"Hey Gavin, würdest du die Gänge wiedererkennen die du hier unten schon gesehen hast? Wir müssen ja irgendwann einen anderen Ausgang suchen! Und ... du Frau, welche Wege kennst du schon?", fragte er in einem angenervten Tonfall.
Da die anderen anscheind grade etwas unfähig waren musste er ja wohl die Situation unter Kontrolle bekommen und alles planen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 3:03 pm

War ja klar das er ihr keine Antwort gab.
Sie folgte ihm, versuchte ebenfalls lzu schleichen, was ihr als Elfe nicht schwer fiel.
Kael würde ihr eh überall hin folgen.
Das Licht schwebte über ihnen, folgte ihnen, egal wohin sie gingen.
Vielleicht gab es noch die Hoffnung auf einen Ausgang.
Wenn nicht ... so paradox es sich an hörte ... würde sie sich nicht gegen einen Dämon wehren, der sie zu der Stimme bringen würde.
Vielleicht ...
"Kazel?"
Sie sah ihn fragend an.
Sie mochte ihn trotz allem was vorgefallen war.
"Bringst du mir bei, wie man sich verteidigt?"
Sie wollte niemanden mehr zur Last fallen, weil sie sich nicht selbst verteidigen konnte und immer fürchten musste, ihr könne was passieren.
Kazel würde sie wahrscheinlich wieder nur mit einer blöden Antwort abfertigen, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 3:11 pm

Zunächst überhörte er das Lien seinen Namen sagte, um ihm danach eine Frage zu stellen. Bei der frage blickte er sie auch nicht an, aber er antwortete ihr wenigstens:

„Es ist meine Aufgabe dir das Kämpfen zu lehren, aber nicht hier und nicht jetzt.“

Hatte er das nicht schon einmal versucht? Als die riesige Fledermaus aufgetaucht war, hatte er sie doch ganz alleine kämpfen lassen. Nun ja, vielleicht hatte sie das ja auch nicht so gesehen, da er ihr das ja nicht gesagt hatte. Warum machte er sich eigentlich darum Gedanken? Ihn sollten ganz andere Sachen beschäftigen und nicht solche Kindereien. Denn selbst, wenn er einen Ausgang finden würde, so wusste er ja nicht einmal, wo genau er sich befand. Es war zum Haare raufen. Außerdem kam ihm diese Behausung der Menschen mehr als nur merkwürdig vor. Hatten sie einen Weg gefunden Räume vom Staub zu befreien, ohne dass jemand sauber machen musste? Das war wahrlich eigenartig.
Kael schlängelte sich durch Kazels Beine Vorweg und blieb vor einer Tür stehen, die scheinbar verschlossen war. Am Türgriff war eine Art Kasten mit Ziffern darauf.
Kazel beachtete den Drachen nicht, aber vielleciht hatte der Kleine Kerl ja was entdeckt, was von nutzem sein konnte?
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 3:22 pm

Ja ... Er würde es ihr bei bringen.
Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er ihr wirklich als Lehrer zur Seite stehen würde, wobei sie sich fragte, ob er es wirklich als Beistand sehen würde.
Kael hatte sich durch Kazels Beine geschlängelt.
Eine Tür.
Sonderbar waren die Menschen wohl schon immer gewesen.
Warum es hier so Staubfrei war, wunderte sie ebenfalls.
"Warum bist du immer so gemein? Warum hasst du mich und warum nimmst du mich überhaupt mit, wenn du mich doch als Abschaum siehst? Du lässt niemanden an dich heran und tust als wenn du keine Gefühle hast. Dabei weiß ich genau, dass du Gefühle hast. Das du Angst vor dem riesigen Kerl hast."
Vielleicht hätte sie das nicht sagen sollen?
Sie war ein Kind ... ein Kind das zu verstehen suchte, bis auf den Drachen allein war und einen Bruder in Kazel sehen wollte.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 4:31 pm

Kazel blieb stehen, als Lien anfing in voll zu quatschen. Jetzt war er verwirrt. Was hatte er nun wieder getan, dass sie ihn als gemein bezeichnete. Kinder… Er hasste Kinder. Er drehte sich langsam zu Lien rum und schaute sie eine Weile einfach nur an. Sein Blick verriet, das er verärgert war, aber es sah nicht so aus, als wolle er sie wieder angreifen.
Und dann sagte sie etwas, was ihn sich verschlucken ließ. Seine Augen weiteten sich kurz nur, um gleich wieder normal zu werden. Woher wusste sie davon? Er nahm nur am Rande wahr, dass Kael mit den kleinen Drachenkrallen an der Tür kratzte. Woher wusste Lien von dem großen Hässlichen? Woher wusste sie von Cert? Wer war dieses Mädchen?

„Was sagst du da?“, brachte er schließlich hervor. Dann wurde er wieder normal und verschloss seine Gefühle in sich. Er räusperte sich und sprach weiter: „Ich habe keine Gefühle. Und jetzt reiß dich zusammen! Wir müssen hier endlich raus.“

Er sah zu Kael und ging nun zur Tür, um sie zu öffnen. Logischer Weise war sie verschlossen. Also schaute Kazel genervt zu dem Drachen hinab und murmelte: „Jetzt zufrieden?“
Doch dann viel ihm etwas ein. So ein Schloss hatte er schon einmal geöffnet. Er legte seine Hand auf den Kasten und gab eine Ladung an das Ding ab, wobei es verschmorte und dünne, stinkende Rauchfähnchen nach oben trieben. Aber das Schloss knackte auch und die Tür sprang auf. Dahinter befanden sich mehrere hohe Regale, mit dicken Flaschen aus einem merkwürdigen Material, was durchsichtig wie Glas war, aber weder so schnell brach, noch so schwer war. In diesen Flaschen befand sich eine durchsichtige Flüssigkeit, die Kazel als Wasser identifizierte. Zumindest glaubte er das. Er sah auf den kleinen Drachen hinab und musste sich eingestehen, dass dieser doch nicht so nutzlos war, wie Kazel zu Anfang vermutet hatte.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 6:43 pm

Die Regung in seinem Gesicht hatte sie wohl gesehen.
Natürlich hatte er Gefühle. Würde sie weiter darauf herum reiten?
Im Moment wäre es wahrscheinlich keine gute Idee.
Sie wagte sich einen Schritt zurück, als er sie so an sah, auch wenn er ihr nichts tat.
"Du lügst. Du hast Gefühle ... Du verbirgst sie nur und lässt niemanden an dich heran, um zu vermeiden das DU noch mal für jemanden was empfinden musst. Das dir noch mal jemand nahe steht."
Sie wollte es wissen ... wollte wissen, was an den Träumen wahr war und was nicht.
Langsam nur folgte sie in den merkwürdigen Raum.
Wenn das da in den Flaschen Wasser wäre ... müsste es dann nicht lange schlecht sein?
Wasser konnte doch eben so schlecht werden, wie alles Andere auch.
Lien hielt einen gesunden Abstand zu Kazel, der, wie sich eben erst wieder bewiesen hatte, mit Elektrizität um ging, die er durch Magie herbei rief.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 8:42 pm

Kazel ging gerade auf eines der Regale zu, als Lien erneut auf ihren Annahmen herum ritt. Er log ständig, das sollte sie langsam begriffen haben. Die Frage war doch eher warum er log. Und auch darauf hatte sie scheinbar eine Antwort, die Kazel in seinen Bewegungen inne halten ließ. Abrupt drehte er sich um und funkelte das Mädchen an.

„Halt den Mund! Du weißt gar nichts!“, fuhr er sie an, nur um danach wieder ganz ruhig zu werden. Er atmete einmal ein und aus und sagte dann mit üblicher Emotionslosigkeit: „Ich habe weder Angst, noch empfinde ich für irgendjemanden was. Ich bin ein Werkzeug und du bist mein Auftrag. Das ist alles.“

Er wandte sich wieder dem Regal zu. Natürlich hatte er Gefühle. Er lag schon in Kortherreth Armen und hatte geweint. Er verfluchte sich für diese Schwäche, aber er konnte es nicht mehr ungeschehen machen. Es wurmte ihn, das diese Elfe mehr wusste, als er geahnt hatte. Er dachte noch einmal nach und wunderte sich sehr, als ihm auffiel, dass sie „noch mal“ gesagt hatte. Das würde bedeuten, dass sie wusste, dass er etwas für jemanden empfunden hatte. Und nun stocherte sie erbarmungslos in dieser Wunde herum.
Er zerrte eine der Flaschen heraus und öffnete ihren Deckel. Außerdem wusste sie von Cert. Sie wusste von Dingen, die sie unmöglich wissen konnte. Es sei denn irgendjemand hatte ihr davon erzählt. Aber auch das schien so abwegig, wie sonst was, es sei denn er selbst hätte ihr davon erzählt. Und das schien ihm unmöglich, denn das hätte er nie getan.
Sein Griff wurde härter und die Flüssigkeit quoll über den Rand der Öffnung. Sie platschte zu Boden und Kazel stand mit gesenktem Kopf da. Es gab alles keinen Sinn und langsam aber sicher fragte er sich welche Fähigkeiten dieses Mädchen hatte. Sie musste in seine Erinnerungen eingedrungen sein. Und das war mehr als schlecht. Er wurde zornig und seine freie Hand ballte sich um den Deckel zu einer Faust. Dann ließ er Flasche und Deckel fallen und stürzte sich auf Lien. Er brachte sie mit einer Art Wurf nach hinten zu Boden und starrte sie an. Der Aufprall war nicht unbedingt schmerzhaft, sein Griff um ihre Schultern aber schon. Mit eine zischenden, dämonischen Stimme fragte er sie: „Woher weißt du von… von IHM? Und was weißt du über Kallen? Was weißt du über meine Schwester?! Rede!“

Kael biss ihm ins Handgelenk und zerkratzte seine Hand, aber Kazel schien das überhaupt nicht zu interessieren. Er sah Lien mit einer Mischung aus Zorn und … war es Trauer? Oder Angst? Nicht so richtig definierbar.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 8:57 pm

"Lass mich los!!!"
Sie war völlig überrascht von Kazels Handlung.
"Ich weiß nicht wer Kallen war. War sie es die du umgebracht hast? Das Mädchen welches dir vertraut hat? Du hast deine EIGENE SCHWESTER getötet?"
Es war eher so als käme ihr eine Erkenntnis.
"Lass mich los. Du tust mir weh. Ich weiß es einfach. Ich hab es im Traum gesehen. Sie haben dich gequält. Ausgepeitscht, um an deine Fähigkeiten zu gelangen. Ich hab es im Traum gesehen. Auch wie du sie um gebracht hast und wie du geweint hast. Warum hast du sie getötet? Sie war deine SCHWESTER!!!"
Unfassbar, dass er dazu in der Lage gewesen war.
Denn noch ... Nach dem weas sie im Traum sah...
"Du hast Angst das er dich wieder Quält, dass er dich tötet. Was ist dein Leben noch Wert?"
Lien weinte bitterliche Tränen, beid er Erkenntnis, dass er das alles aus Angst tat.
Wenn sie sein Auftrag war und er nichts empfand. konnte es ihm eigentlich egal sein.
"Du hälst mich nur am Leben um nicht selbst getötet zu werden. Du hast keine Freiheit und keinen Stolz. Du bist wirklich nur ein Werkzeug."
Wieder versuchte sie ihn weg zu schieben.
"Du willst nicht das ich dich gern habe, weil du angst hast du musst mich auch töten,"
stellte sie leise und weinend fest.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 9:30 pm

Schon der erste Satz, nach ihrem Versuch ihn dazu zu bringen loszulassen schnitt ihm so tief ins Herz, dass es für einen Moment stehen zu bleiben schien. Er war darüber so überrascht, dass es ihm für einen Moment nicht möglich war zu reagieren. Und mit der Aufkeimenden Verzweiflung und dem Hämmernden Schmerz, kam unbändiger Hass, der die Beiden vorherigen Gefühle in den Staub trat.
„Du wagst es…“, keuchte er mit weit geöffneten Augen und verengten Pupillen, die kaum noch Schlitze waren, sondern in dem Feuersturm seiner Iris beinahe untergingen. „Schweig!“, drohte er außerdem noch. Mit einer Handbewegung wischte er den Drachen beiseite, der in eine Ecke das Zimmers flog, aber todesmutig zurück kam. Sie hatte es in ihren Träumen gesehen? Sie war eine Traumseherin. Wandelte durch anderer Leute Erinnerungen und Gedanken. Was für eine schreckliche Macht!
Sie sprach weiter. Klagte ihn erneut an. Warf ihm erneut vor, was er getan hatte. Er musste sich zusammen reißen, über solch eine Unverfrorenheit nicht zu vergessen, dass er atmen musste. Sein Leben war nichts Wert. Zumindest nicht aus Objektiver Sicht, aber für ihn bedeutete es etwas. Für ihn bedeutete es, dass er irgendwann sein Ziel erreichen konnte. Wenn die Menschen weg wären, wenn doch nur die Menschen weg wären. Nachdem sie nach seiner Drohung immer noch nicht aufhörte schrie er sie wieder an: „SCHWEIG!“
Was war sie nur für ein kleines Miststück. Sie ahnte wahrscheinlich nicht einmal, dass sie ihm solche Schmerzen beibrachte, wie sie sie sich kaum vorstellen konnte. Fassungslos sah er auf sie hinab, als sie ihm sagte, dass er sie umbringen müsse, wenn sie ihn gern habe. Er ließ an den Schultern los und richtete sich auf. Dann gab er ihr eine saftige Ohrfeige und wehrte den Drachen ab.
„Es ist mir sehr egal, ob du mich magst, du kleine Pestbeule. Halte dich aus meinem Leben oder es wird nicht hierbei bleiben…“, er klang eiskalt und vor allem klang er böse. Aber seine Stimme bebte und verriet, dass es ihm wirklich weh tat, auf eine solche Art und Weise an seine Schwester erinnert zu werden.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 9:38 pm

Es knallte nur so, als er ihr eine Ohrfeige verpasste.
Sie hielt sich die brennende Wange, während sie zu sah, wie ihr Drache sie versuchte zu verteidigen.
"ES IST DIR GAR NICHT EGAL! DU WILLST DAS ES NUR NICHT ZU LASEN! WAS WÜRDE SIE DAZU SAGEN!!!"
Oh ja. Sie war wütend.
Sie schrie ihn an und wusste genau, dass sie ihm weh tat.
Es sollte ihm genau so weh tun, wie er ihr weh tat.
Sie ahnte, dass es ihm alles bedeutet hatte.
Er hatte seine Schwester geliebt, dessen war sie sich sicher, doch verstand sie nicht, warum er sie getötet hatte.
"UND WENN HIER EINER EINE EITERNDE PESTBEULE IST DANN BIST DU ES!"
Sie konnte nicht aufhören zu schreien und zu provozieren.
Warum wusste sie nicht, aber sie wusste, das es einen Sinn haben musste.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 9:59 pm

„ES REICHT!“, brüllte er sie an. Alle Vorsichtsmaßnahmen, alles Schleichen war voll für die Katz, denn wenn ein Wesen in der Nähe war, würde es sie unter Garantie hören. Aber das war ihm jetzt total egal. Er packte sie an ihrem Kragen zog sie zu sich hoch. Am liebsten würde er sie hier und jetzt töten und da war es ihm total egal, dass er danach wohl auch getötet werden würde. Aber er tat nichts dergleichen. Kael biss ihm in die Wade und Kazel ließ Lien fallen, weshalb Kael auch wieder los ließ. Er machte eine angewiderte Geste und drehte sich zurück zu dem Regal. Er hob die Flasche wieder auf und roch daran, dann trank er einen Schluck und bemerkte, dass das Wasser unglaublich frisch und gut schmeckte. Was waren die Hohen doch für ein sonderbares Völkchen. Konnten Lebensmittel bis zur Unendlichkeit frisch halten.

„Füll was davon in den Schlauch und halt ab jetzt deinen Mund, wenn ich dir nicht ausdrücklich sage, dass du antworten sollst.“

Er musste sich erst einmal sammeln. Er nahm sich vor das Ganze zu beobachten, aber im Moment war er zu aufgewühlt um weiter darauf einzugehen. Dieses Biest kannte also seine Vergangenheit. Und wenn schon?! Es ging sie gar nichts an und ihm sollte es auch egal sein, schließlich war das schon lange her. Er musste endlich aufhören sich darüber Gedanken zu machen.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 10:09 pm

Wieder wurde sie hoch gezogen und wieder fallen gelassen.
Es tat weh aber sie gab endlich Ruhe.
Vorerst jedenfalls.
Sie würde ihn wieder damit konfrontieren, wenn sie es für angemessen halten würde, doch jetzt, wäre sie erst einmal vorsichtig.
Nun .. Kael erntete eine Umarmung und einen Kuss auf die Schnauze, den, wie sie meinte, er verdient hatte und nahm eine der Flaschen an sich, um sie in einen Schlauch um zu füllen.
Die "Hohen" waren sonderbar gewesen und sie war wirklich nicht der Meinung, dass sie etwas Sinnvolles vollbracht hätten, denn dann, wären sie ja nicht mit einer Welt, wie dieser hier gestraft worden.
Denn noch ... Sie brauchten das Wasser und sie war Dankbar, dass sie es gefunden hatten.
Sacht streichelte sie Kael erneut über den Kopf.
Er war alles, was sie hatte.
Alles was sie brauchte ... abgesehen von dem Besitzer dieser wundervollen Stimme,d er sie zu sich gerufen hatte.
Diese Beiden waren ihr Lebensinhalt und Kazel ...
Auch wenn er nichts dergleichen ahnte.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 11:25 pm

Immerhin ließ sie es nun endlich auf sich beruhen. Er hatte befürchtet, er könne sich nicht mehr zurück halten, hätte sie noch einmal damit angefangen. Es gehörte sich nicht in anderer Leut Leben rumzuschnüffeln und vor allem sich darin einzumischen. Kallen war nicht mehr und Kazel musste damit leben. Und die Antwort, warum er sie hatte töten können lag ja wohl auf der Hand. Es war ein Befehl und den musste er ausführen. Nicht mehr und nicht weniger. Oder doch?
Kazel schlug mit der Faust gegen eine der Flaschen. Blut spritzte vermischt mit Wasser. Kael hatte ganz schön Arbeit geleistet. Kazel hoffte nur, dass das Vieh keine Krankheiten hatte. Seufzend, füllte auch er eine Flasche in einen Schlauch. Als beide gefüllt waren, hing er Lien den einen über und reichte ihr dann auch noch den anderen. Er selbst hatte immer noch kein Oberteil und die Narben waren sehr deutlich auf seinem Rücken zu sehen. Von oben bis unten.
„Trag du sie.“
Er meinte die beiden Wasserschläuche, an denen Lien wohl sehr zu schleppen hatte. Nun ja. Was kümmerte ihn das. Er verließ den Raum und bog in die Richtung, in die sie zuvor schon gegangen waren.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 11:31 pm

Na wunderbar ...
Nun durfte sie auch noch die Schläuche tragen.
Kazels Narben auf dem Rücken glänzten in dem wenigen Licht.
Er musste schreckliches durch gemacht haben.
Auf die eine Art verstand sie es.
Es war ein Test gewesen, ob die Folter erfolgreich war, ob sie seinen Willen gebrochen hatten und alleine deshalb hatte seine Schwester sterben müssen.
Denn noch ...
Warum hatte Kazel es getan?
Warum seine eigene Schwester?
natürlich waren die Schläuche nicht leicht und sie hatte schon ganz schön daran zu schleppen, doch sie sah es von der anderen Seite.
Was sie nicht um brachte, härtete sie ab und es würde zwar an ihren Kräften zerren, doch würde sie auf diese Art auch etwas an Kraft hinzu gewinnen.
Eigentlich war ihr Volk mehr auf Magie ausgelegt, doch sie ... nahm alles mit was sie bekommen konnte.
Warum?
Nun es war gut, sich nicht einfach nur auf das zu verlassen, was man magisch konnte.
Langsamer als zuvor aber wild entschlossen, folgte sie Kazel.
Was konnte sie denn dafür, dass sie seine Träume hatte sehen können?
Nichts ...
Sie hatte es nicht einmal gewollt.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 11:44 pm

Nun immerhin gehorchte sie jetzt. Sie schleppte sich hinter ihm her. Außerdem hatte sie daran gedacht ihr Licht vor Kazel zu platzieren, damit er rechtzeitig sehen konnte, wenn etwas auftauchte. Sie gingen eine ganze Weile, ohne dass etwas passierte. Und plötzlich tauchte etwas vor ihnen Auf. Es schien blind zu sein, was Kazel nicht weiter verwunderte, da es hier ja eigentlich seit Jahrhunderten dunkel war.
Er ging einen Schritt zur Seite und das Rattenähnliche Vieh erbot sich Liens Blick. Er nahm ihr die Wasserschläuche ab, während das mutierte Tier sich noch nicht ganz schlüssig war, ob es angreifen sollte.
„Töte es!“, befahl Kazel und ließ die Schläuche auf den Boden fallen. Daraufhin griff die Ratte an und zwar die Wasserschläuche. „Oder wir werden verdursten.“
Kazel hingegen lehnte sich an die Wand das Ganges. Sofort stürzte sich Kael auf die Ratte und biss sie mehrfach in die Falllosen Auswüchse. Doch das schien das Wesen überhaupt nicht zu stören.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Di Jun 15, 2010 11:57 pm

Was?
Das konnte doch nicht ...
"Aber es ... es ist ein unschuldiges Lebewesen ..."
Sie sah zu, wie Kael sich sofort auf dieses Biest stürzte und es zu töten versuchte.
Scheinbar empfand das Tier nichts dabei.
Lien wusste, sie hatte keine Wahl.
Sie versuchte an etwas Positives bei dem Tot des Tieres zu denken und fand es.
Dieser Gedanke heftete sich in ihrem Hirn fest.
Mitleid zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, als sie die Dolche zog.
Lange zögern durfte sie nicht und das wusste sie.
Der schnellste Tod wäre, wenn sie das Tier unmittelbar ins Herz treffen würde, was sich jedoch als äußerst schwierig erweisen dürfte, also nahm sie was sie bekommen konnte.
Eine Träne kullerte ihr übers Gesicht, als sie mit aller Macht, die sie in ihrem kleinen Körper hatte, ausholte und der Ratte direkt in den Kopf stieß, wobei sie noch einmal mit Nachdruck nachdrücken musste, um es endlich von seinem leidigen Dasein zu erlösen.
Das Tier schrie nur einmal auf, ehe es zusammen sackte und noch ein paar mal zappelte.
Dann erstarben die Zuckungen.
Das Tier lag auf dem Boden, eine Blutlache um es herum.
Wahrscheinlich würde sein Kadaver von anderen Tieren gefressen werden, aber wenigstens konnte es nun an einem besseren Ort sein, wie sie sich sicher war.
Den Dolch packte sie und versuchte ihn aus der Wunde zu ziehen, doch er steckte fest.
Am liebsten hätte sie Kazel eine gescheuert für diese saublöde Idee, doch der würde ihr dann nur wieder einen Schlag verpassen.
Sie stellte einen Fuß auf den Kopf der Ratte, zog noch einmal mit Wucht und viel hinten über, direkt gegen Kazel.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 12:13 am

Fassungslos stand Kazel da. Zu allererst wunderte er sich über die Methode, die Lien anwendete um das Tier zu töten. Das zweite war, dass sie ganz offensichtlich Reue empfand dieses Lebewesen umzubringen und das dritte, was er nicht begriff war, dass sie dem Kadaver danach auf den Kopf trat, um ihr Mordwerkzeug zurückzubekommen. Was war sie nur für ein Kind? Warum hatte sie nicht ihre Magie benutzt. Schließlich war es das, was er ihr beibringen wollte. Na ja. Er musste sich etwas anderes überlegen. Aber nicht jetzt. Die zweite Überlegung ging dahin, dass sie das Tier besser in Rücken oder in die Seite hätte stechen sollen. Der Kopf ist zwar gut, wenn man Schläge und Tritte ausführte, aber irgendwie nicht als Angriffsziel für einen Dolch gedacht. Er würde ihr noch viel beibringen müssen. Und dann fiel sie auch schon auf ihn zu.
Reflexartig fing er sie auf und wollte sie gerade fragen, ob alles in Ordnung sei, als er das aber schon gleich wieder hinunter schluckte. Er stellte sie vor sich ab und ging zu dem Kadaver.
„Du warst schneller als das letzte Mal. Deine Art zu töten, ist sehr eigenartig und unüblich, aber immerhin ist sie effizient. Warum benutzt du deine Magie nicht?“ Er trat das Vieh zur Seite, und ließ es an der Wand liegen. Er würde es nicht essen, da sie es nicht garen konnten. In einem geschlossenen Raum Feuer zu machen, so wusste er, war viel zu gefährlich.
„Und… Warum weinst du, wenn du ein Tier erlegen sollst?“ Ja, das verwunderte ihn wirklich.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 12:29 am

Dankbar sah sie ihn an, als er sie auffing, doch hätte sie ihm am liebsten sofort einen Tritt verpasst, als er den leblosen Körper der Ratte einfach so mit dem Fuß weg schob.
Seine Frage schlug dem Faß schon fast den Boden aus.
Er war wirklich ganz und gar nicht wie sie.
"Ich hätte sie benutzen können ... aber ich will die Kraft nicht verschwenden. Zum zweiten ... Es ist ein Lebewesen, welches eben so das Recht zu leben besitzt, wie jedes andere Lebewesen auch. Es ist nicht in Ordnung darüber zu entscheiden, wann die Zeit eines Wesens gekommen ist."
Es war nicht einfach ihre Meinung.
Irgendwas tief in ihrem Innersten, sagte ihr, dass es so richtig war, wie sie es ausgedrückt hatte.
"Für euch Menschen scheinen Tiere ohnehin nur eine Sache zu sein, die es verdient haben so lange zu leben, wie ihr es für richtig haltet. Sie sind nicht einfach nur zum essen oder zum Kleidung machen da. Sie gehören zur Natur und sorgen für eine natürliche Auslese, was die Menschen schon lange verlernt haben .... "
Oh sie würde sicher wieder böse Blicke ernten, aber das war ihr egal.
Er wollte eine Antwort und genau die bekam er.
Sie dachte nicht darüber nach, wie sie dem Tier möglichst viele Schmerzen bereiten konnte, sondern viel mehr darüber, wie sie es am schnellsten töten konnte.
Ihre Magie hätte ihr viel mehr Kraft geraubt, als die Aktion mit dem Dolch.
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 12:44 am

Kazel sah Lien verständnislos an, dann lächelte er mild. Aber auch dieses Lächeln, hatte eher etwas Verspottendes, als etwas Freundliches. Und nun erklärte sie ihm die elementaren Dinge ihrer Einstellung gegenüber anderen Lebewesen. Es war furchtbar, wie diese Göre reden konnte. Dennoch wollte er ihr eine Antwort geben.
„Alle Lebewesen haben das Selbe Recht? Dann sag mir eins? Für wen würdest du dich entscheiden, wenn du ein Kind und ein Insekt vor dir hast, welche beide in Lebensgefahr schweben, du aber nur eines von beiden retten kannst? Was würdest du tun?“
Er hob einen Schlauch auf und reichte ihn Lien.
„Richtig. Du würdest das Kind retten. Also erzähle mir nichts über das Recht zu Leben. Das Recht auf Leben, muss sich jedes Lebewesen selbst erkämpfen. Der Starke überlebt den Schwachen. So ist das in der Natur. Und jetzt Schluss damit!“
Er hob den Zweiten schlauch auf und hing ihn Lien um. Er würde nicht noch einmal darauf eingehen. In seinem Innersten fragte er sich, was für eine Daseinsberechtigung er wohl hatte…
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BeitragThema: Re: Astalor - Bunker   Mi Jun 16, 2010 11:40 am

Sie kannte die Gesetze der Natur sehr wohl, denn noch war es eben nicht recht, einfach über Leben und Tod zu entscheiden.
"Es liegt in der Natur das der Stärkere überlebt, aber denn noch ... empfinde ich reue für den Mord an einem Lebewesen, welches mehr oder weniger Wehrlos ist. Ich muss es nicht quälen um es zu töten, sondern habe die Wahl es schnell zu tun."
Mehr wollte sie dazu auch nicht mehr sagen.
Es gab immer Situationen in denen man entscheiden musste.
In dieser hier, hatte Kazel sie lediglich geprüft.
Es wäre für ihn ein Leichtes gewesen, das Tier zu töten.
Statt dessen hatte er es sie machen lassen.
Sie hasste ihn dafür und doch, wusste sie, er hatte es getan um sie auf den Weg zu lenken, sich selbst verteidigen zu können.
Wieder schleppte sie sich hinter Kazel her.
Beklagen lag ihr nicht.
Das war es auch nicht was sie wollte.
Sie nahm es einfach hin und folgte ihm.
Früher oder später würden die beiden ohnehin wieder aneinander geraten.
Es war nahezu vorprogrammiert.
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